Club der Freunde des Basketballs feiert 15-jähriges Jubiläum17. August 2005

Ob Gründergeneration oder Mini-Basketball: der Club engagiert sich, wo er nur kann

Vor 15 Jahren wurde der „Club der Freunde des Basketballsports“ im Kongresszentrum in Karlsruhe gegründet. Die Aufgaben und Ziele umschrieb Gründungsmitglied Willi Dauth so: „Ehemalige Offizielle aus Landesverbänden und des DBB, die sich um den deutschen Basketball verdient gemacht haben, sollen genauso wenig in Vergessenheit geraten wie ehemalige Nationalspieler. Die Mitgliedschaft in diesem Club soll als Dank für große ideelle und sportliche Leistungen empfunden werden. Die herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Basketballs können im ‚CdF’ eine neue Basis finden.“

Zum ersten Vorsitzenden wurde Willi Dauth aus Karlsruhe gewählt, dem Vorstand gehörten ferner an: Felix Diefenbach, Roland Geggus, Jürgen Molitor und Jürgen Knell. Mittlerweile wurde der Vorstand des öfteren umgebildet und momentan kümmern sich Präsident Heinz-Michael Sendzik, Vizepräsident Peter Klingbiel, Beisitzerin Karin Arndt und Schatzmeister Hartwig Hüllen um die Interessen des Clubs. Die Geschäftsführung liegt in den Händen von Herbert May. Die Hauptversammlung, die seit zehn Jahren aus praktischen Gründen an den DBB-Bundestag gebunden ist, erfreut sich regen Interesses.

Im Gründungsjahr 1990 bestand der Club aus 16 Einzelpersonen und zwei Organisationen und trug den Beinamen „Club der Hundert“. Inzwischen ist man von der Begrenzung abgekommen, und die Mitgliederzahlen sind kontinuierlich gestiegen. Immerhin 138 Mitglieder umfasst der Club heute und betrachtet die Mitgliederwerbung als eines der wichtigsten Ziele. „Ältere Zeitzeugen stehen leider nicht ewig zur Verfügung. Den Kontakt zu diesen Menschen zu pflegen, betrachte ich als eine sehr schöne Aufgabe,“ erklärt Präsident Heinz-Michael Sendzik und blickt zufrieden auf die 15 Jahre des Clubs: „ Wir haben ein Forum für Menschen geschaffen, die dem Basketball verbunden waren und immer noch verbunden sind. Im Rahmen des Supercups in Braunschweig 2003 wurde beispielsweise ein Senioren-Treffen der Altersklasse Ü70 organisiert.“ Ein Großteil der eingeladenen Herren war dem Aufruf gefolgt und verbrachte ein Wochenende zwischen Beobachten der Nationalmannschaften, eigenem Sporttreiben und gemütlichem Beisammensein. Die entwickelte Idee, die Gründergeneration des Basketballs zusammen zu bringen, liegt Präsident Heinz Sendzik sehr am Herzen. Das nächste Treffen soll in diesem Jahr beim Herren-Länderspiel in Hamburg stattfinden.

Der Club, der sich durch die Beiträge der Mitglieder finanziert und sich die Pflege und Förderung des Sports insbesondere des Basketballs zur Aufgabe gemacht hat, hat in den letzten Jahren eine Vielzahl an Personen und Projekten gefördert und unterstützt. Der Club ermöglichte unter anderem Turniere für Hörgeschädigte und  Deutschlands größtes Miniturnier in Göttingen. Im kommenden Herbst kann ein Berliner Streetbasketball-Team am European Champions Cup in Moskau teilnehmen, da der Club die Reise finanziell unterstützt. Die Liste der geförderten Personen und Projekte ist lang und dank des Engagements der Mitglieder werden bestimmt noch viele weitere Wohltätigkeiten folgen.

Bildzeile: Der Vorstand des Clubs freut sich über das erste weibliche Mitglied Karin Arndt (v.l.n.r: Heinz-Michael Sendzik, Karin Arndt, Hartwig Hüllen und Peter Klingbiel).

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