Carsten Scharbau ist Diplom-Trainer29. März 2006

Studium an der Trainerakademie in Köln erfolgreich absolviert

Als einer von 17 Studenten absolvierte Carsten Scharbau ein 18-monatiges Diplom-Trainer-Studium des Deutschen Sportbundes an der Trainerakademie in Köln und darf sich nun Diplom-Trainer des DBB nennen. Verliehen wurde die Auszeichnung durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Dr. Christoph Bergner, den Präsidenten des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen (Foto mit Carsten Scharbau bei der Verleihung) und den Abteilungsleiter im Innenministerium Nordrhein-Westfalen, Werner Stürmann.

Die Trainerakademie, mit einem deutschlandweiten einmaligen Curriculum, hat es sich zum Ziel erklärt, durch die Aus- und Fortbildung für Spitzentrainer/Innen die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Sports zu sichern. Sie bildet eine ideale Plattform für Trainer/Innen, ihr Wissen zu vertiefen und weiterzugeben. Daher absolvieren jedes Jahr zahlreiche Trainer/Innen verschiedener Sportarten dieses Studium. Unter den diesjährigen Absolventen waren u. a. Olympiasiegerin Tina Bachmann (Hockey) und Oliver Caruso (Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1996 und Weltmeister im Gewichtheben).

Carsten Scharbau beschäftigte sich im Rahmen seiner Ausbildung mit der Analyse des Individual- und Kleingruppentrainings am Beispiel der weiblichen Nachwuchsmannschaften des DBB (U16, U18, U20) in der Saison 2004/2005 und daraus abgeleitete Konsequenzen für die Trainingspraxis. Als Assistenztrainer begleitete er im Sommer 2005 mit Unterstützung des Deutschen Basketball Bundes die weibliche U18-Nationalmannschaft.  Dabei assistierte er u.a. bei einem Einladungsturnier in Nantes (Frankreich)und nahm an allen Vorbereitungslehrgängen und Freundschaftsspielen des U18-Programms teil. Höhepunkt war nach eigenen Aussagen die U18-EM in Budapest (04.-15. August). Zu seinen Aufgaben zählten die Beobachtung der zukünftigen Gegner plus die Videoanalyse des eigenen Teams sowie das Scouting.

Mit Basketball kam der gebürtige Heidelberger im zarten Alter von zwölf Jahren in Berührung. Seit dem erzielte er Erfolge für den USC Heidelberg sowie TV 46 Heidelberg als Spieler und später auch als Trainer. Beispielsweise erreichte er mit seiner männlichen D-Jugend des TV 46 Heidelberg den 1. Platz der Endrunde des Basketball Verbandes Baden-Württemberg (BBW, 1999), dann mit der weiblichen C-Jugend der KuSG Leimen den 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Weiterhin sammelte er nicht nur mit männlichen E-, D-, C- ,U12 und U14 Jugendmannschaften sowie mit weiblichen C- und U16-Mannschaften reichlich Erfahrung im Jugendbereich, sondern trainierte auch die Oberligamannschaft TG Sandhausen, bevor er zur BG Dorsten wechselte und dort als Assistenztrainer in der 1. Damen Basketball Bundesliga tätig war. Zuvor erlangte er 2003 die A-Trainerlizenz des DBB. Nun sucht er – als frisch gebackener Diplom-Trainer des DBB – eine neue berufliche Herausforderung, bei der er sein neu erlangtes Wissen praktisch umsetzen kann.

 „Bedanken möchte ich mich bei Bundestrainer Reiner Chromik, auf dessen Initiative hin mir diese Art der Ausbildung ermöglicht wurde, und bei den Mitarbeitern des DBB Jugendsekretariats. Insbesondere geht mein Dank an Mareike Barth, die es mir durch ihr organisatorisches Geschick ermöglichte, die kompletten Lehrgangsmaßnahmen zu begleiten. Außerdem bedanke ich mich für die Unterstützung des Referenten für das Lehr- und Trainerwesen, Peter Radegast, der sich in sehr engagierter und zuverlässiger Weise während der  kompletten Ausbildung für mich einsetzte.“

 

 

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