Bundesjugendlager 2005 – beide Titel gehen nach Berlin12. Oktober 2005

Ganz im Zeichen der Hauptstadt standen die Finalspiele

30 Landesverbandsteams traten am vergangenen Freitag die Reise nach Heidelberg an, um nach zahlreichen Vorbereitungslehrgängen und Turnieren bei der größten Sichtungsveranstaltung des DBB ihr Können unter Beweis zu stellen. In 4 Hallen rund um den Komplex des Olympiastützpunktes Rhein-Neckar gab der Deutsche Nachwuchs unter den Augen der Bundestrainer alles, um sich einen der ersehnten Plätze auf der Liste der gesichteten Spielerinnen und Spieler zu ergattern.

Dabei waren am Ende des Turniers die Teams aus Berlin in diesem Jahr nicht zu schlagen. Sowohl im weiblichen, als auch im männlichen Bereich sicherten sich die Mannschaften aus der Hauptstadt den begehrten Titel.

Rund 1.000 Zuschauer sahen wohl eines der spannendsten Finals der Mädchen in den letzten Jahren. Den Berlinerinnen standen die „Trüffelschweine“ aus Rheinland-Pfalz gegenüber. Das Team um Coach Konstantin Zalonis steigerte sich im Turnierverlauf von Spiel zu Spiel, und konnte nach dem Aufstieg in der Vorrunde überraschend ins Finale einziehen. Die Rheinland-Pfälzerinnen leisteten im Finale großen Widerstand, hatten jedoch am Ende hauchdünn mit 49:51 das Nachsehen. Überragende Spielerin des Turniers war Berlins Ireti Amojo.

Bei den Jungen trafen die Berliner auf Vorjahressieger Hessen. Auch dieses Spiel versprach, ein echter Krimi zu werden. Die Hessen, die im Finale auf Lazare Amoussou Tossou verzichten mussten, starteten besser ins Spiel. Doch die Mannschaft um Ortwin Doll kämpfte sich zurück ins Spiel. Erst in der letzten Minute konnten die Berliner erstmals in Führung gehen, was am Ende jedoch reichen sollte. Entsprechend groß war natürlich der Jubel in gesamten Berliner Lager.

Traditionell ließ es sich Präsident Roland Geggus nicht nehmen, die Siegerehrung durchzuführen. „Bei diesem tollen Spielen brauchen wir uns um den Deutschen Nachwuchs keine Sorgen zu machen“, so Geggus. Tröstende Worte fand er auch für die Zweitplatzierten, Rheinland-Pfalz und Hessen: „Ihr werdet erst morgen wissen, wie viel diese Silbermedaille wert sein wird“, konnte er aus Erfahrung sprechen.

Auch Henning Harnisch ließ es sicht nicht nehmen, beim Deutschen Nachwuchs vorbeizuschauen. Ein besonderer Dank gilt abschließend allen Mitarbeitern und Helfern, die für einen reibungslosen Spielablauf sorgten, insbesondere Siegfried Eckert und Rolf Merz.

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