SG Wolfenbüttel neuer Deutscher Meister 2011 der Senioren Ü6529. Juni 2011

12. Deutsche Meisterschaft der Ü65. Nach der Siegerehrung. Der neue Deutsche Meister SG Wolfenbüttel (blaue Trikots), der zweitplatzierte die SG Bernau (gelbe Trikots) und die Offiziellen.

12. Deutsche Meisterschaft der Ü65. Nach der Siegerehrung. Der neue Deutsche Meister SG Wolfenbüttel (blaue Trikots), der zweitplatzierte die SG Bernau (gelbe Trikots) und die Offiziellen.

Bernauer Oldies sind Vizemeister

Bernau (N.M.): Abseits vom fröhlichen Treiben des 20. Hussitenfestes kämpften sieben Seniorenteams aus fünf Bundesländern bei hochsommerlichen Temperaturen in Bernau um den Meistertitel. Es war eine faire, sehr umkämpfte Meisterschaft. Eröffnet wurde die über zwei Tage (3./4.Juni) dauernde Meisterschaft mit den Mannschaften der Gruppe B. Der Neuling SG Wolfenbüttel, mit 66,6 Jahren „jüngstes“ Team, fertigte im ersten Spiel gleich den letztmaligen Dritten, die SG Halle, mit 30:17 ab und setzte eine Duftmarke. Auch ART Düsseldorf (40:14) und BC Darmstadt (29:21) bekamen gegen die Niedersachsen keine Chance. Die Hallenser besiegten diese Teams ebenfalls, so dass auch sie sich den Einzug ins Halbfinale sicherten.

Der Gastgeber spielte in der Gruppe A gleich gegen die SG Dortmund, den amtierenden Vizemeister. Von ihren Coach gut eingestellt entschied der Lokalmatador beide Halbzeiten für sich (Endstand 36:32) und kam dem erhofften Ziel, das Halbfinale zu erreichen, schon zum Auftakt sehr nah. Konzentriert legten die Bernauer im zweiten Gruppenspiel gegen die Bad Homburger nach. Das Match wurde mit 29:22 gewonnen. Die Bernauer glaubten wohl erst selbst nicht, was gerade auf dem Spielfeld geschah. Sie waren nicht nur eben mal so ins Halbfinale gerutscht, sie wurden sogar Gruppensieger und gingen den favorisierten Wolfenbüttelern aus dem Weg.

Die Halbfinals fanden parallel statt. Die SG Wolfenbüttel spielte auch gegen Dortmund einen klaren Sieg ein (33:16). Die Zuschauer verfolgten aber mit Erstaunen das Geschehen auf dem Feld A. Dort sahen sie, wie die Hallenser gegen die Bernauer ins Hintertreffen gerieten. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte Siegfried Danzke (SG Bernau) aus dem Rückfeld mit einem spektakulären Monsterwurf einen erfolgreichen Dreier zum Halbzeitstand von 10:3, den die Zuschauer euphorisch bejubelten. Die mit ihrer Treffsicherheit hadernden Gegner aus Halle kamen dann bis zum Schlusspfiff nicht mehr an den Bernauern vorbei (23:14). Die Zuschauer skandierten – Finale oho.

Die Tribüne füllte sich zusehendst mit Fans, unter ihnen einige Oldie-Spieler, die begeistert das Finale verfolgten. Ab der sechsten Minute spielte sich Wolfenbüttel einen Vorteil heraus. Die Bernauer blieben aber kämpferisch. Zwar gelang es dem Gastgeber, den 173-fachen ehemaligen Nationalspieler Jürgen Wohlers auszuschalten, dafür schenkte ihnen aber der frühere Bundesliga-Rekordschütze, Volkmar Knopke, 16 Punkte ein. Beim Schlusspfiff (28:19) lagen sich sowohl die Spieler des neuen Meisters aus Wolfenbüttel als auch die so überraschend aufspielenden Bernauer in den Armen.

Helmut Keil, Koordinator für Oldiespiele beim Deutschen Basketball Bund ehrte den neuen Meister aus Niedersachsen und alle Platzierten. Weiterhin dankte er dem SSV Lok Bernau für die hervorragende Organisation der Veranstaltung. Nach dem Besuch des Länderspiels der U20-Junioren zwischen Deutschland und Tschechien, zogen sich die Oldie-Basketballer zu einem geselligen Abend mit weiteren Ehrungen sowie kulinarischen und kulturellen Leckerbissen zurück.

Endstand der 12. Deutschen Meisterschaft der Senioren Ü65:
1. SG Wolfenbüttel
2. SG Bernau
3. SG Halle/Saale
4. SG Dortmund
5. SG Bad Homburg
6. ART Düsseldorf
7. BC Darmstadt

Bestes Freiwurfteam: SG Dortmund mit 19 Treffern von 25, Manfred Potrafke (4 Treffer), Horst Nicola (2), Boris Deriabkine (5), Gerd Gräf (3), Eberhard Trappe (5).
Bester Freiwerfer nach Stechen: Volkmar Knopke (SG Wolfenbüttel).
Fairstes Team: Bad Homburg – 17 Fouls nach 140 Spielminuten.

Norbert Moritz (SSV Lok Bernau)

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