Voller Premieren-Erfolg der AK Ü50 Herren29. Juli 2007

Charlottenburg beendet Oldenburger Siegesserie

Top organisierte Veranstaltung vom FC Baunach (in Bamberg)

Bamberg – 32 Begegnungen in nicht einmal 30 Stunden, da muss ein Rädchen ins andere greifen, wenn eine Premieren-Veranstaltung wie die der Bundesbestenspiele AK Ü50 gelingen soll. In der Bamberger Graf-Stauffenberg-Halle lief alles rund, der Veranstalter FC Franken Bräu Baunach hatte ganze Arbeit geleistet und machte sich selbst das „schönste Geschenk“. Die FC-ler wurden Dritte!

Im abwechslungsreichen Finale zwischen dem „Herausforderer“ DBV Charlotteburg und den bislang so erfolgreichen Oldenburgern war der Start-Ziel-Erfolg der Hauptstädter eigentlich schon beschlossene Sache, ehe es in den letzten Minuten nochmals richtig spannend wurde. Die Norddeutschen ließen sich nicht vom zweistelligen Rückstand (23:34)beirren, kämpften unverdrossen weiter und brachten Dronsella und Co. nochmals in Schwierigkeiten. Holger Smit eröffnete das „Dreier“-Feuerwerk: 36:40! Die fast postwendende Antwort durch Matthias Strauss: Dreier zum 36:44! Ralph Odgen Dreier 39:44 – und kaum zu glauben aber wahr: Gegenzug Strauss Dreier zum letztlich entscheidenden 39:47! Die letzte Minute war nur noch „Schaulaufen“ 48:41-Punkte-Sieg für die Hauptstädter.

Die Siegerehrung wurde vorgenommen von Helmut Keil (Münster), dem Koordinator der Bundesbestenspiele, sowie Jürgen Vogel (Bezirks-Vorsitzender Oberfranken) und Stadtrat Heinz Kuntke als Vertreter der Stadt Bamberg. Doch nicht nur die Finalisten und der Gastgeber – mit „Bronze“ dekoriert – wurden stürmisch gefeiert, sondern insbesondere auch der Sechstplatzierte aus Karlsruhe. Zum einen hatte das EK-Team einen großen Anhang dabei, zum anderen richten die Gäste aus dem Südwesten Deutschlands 2008 die nächste Veranstaltung aus. Joachim Hirmke schlüpfte bei der Siegerehrung in eine Doppelrolle: Als Hauptorganisator dieses Turniers moderierte er und bei der Ehrung von Platz 3 bekam er als „Kapitän“ die Urkunde für die Baunacher Mannschaft überreicht.

Das „kleine“ Finale wurde nicht zu einer Partie zweier gefrusteter Halbfinal-Verlierer, ganz im Gegenteil: Das bayerische Derby Baunach gegen Jahn München war heiß umkämpft, erst nach der Pause konnten sich die Gastgeber etwas absetzen und diesen Vorsprung ins Ziel retten (36:28). Verdienter Lohn für die Baunacher, die etwas dem Halbfinale nachtrauerten. „Nur“ mit vier Punkten (34:38) gegen Oldenburg verloren, da durfte man schon ein bisschen mit dem Finale liebäugeln.

Insgesamt gaben in dieser neu geschaffenen Altersklasse über 50 National- und Bundesligaspieler ihr Stelldichein. Dementsprechend war auch das (hohe) Niveau an beiden Turniertagen, die wie ein Schweizer Uhrwerk liefen. Erfreulich auch die Tatsache, ungeachtet dem ein oder anderem Wehwehchen, sind ernsthafte Verletzungen ausblieben. Fazit aus Bamberg: Eine gelungene Premiere in der Basketball-Hochburg ohne „Wenn und aber“. Bereits am Muttertag 2007 herrschte Vorfreude auf die nächste Veranstaltung. Zufriedene Gesichter allenthalben, auch bei den Oldenburgern, obwohl Endspiel-Niederlagen immer ärgerlich sind.

Bertram Wagner

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