Ü45 Herren 2012: Herzschlagfinale12. Mai 2012

KuSG Leimen holt den Titel bei der Deutschen Meisterschaft in Heidelberg
Herzschlagfinale zwischen KuSG Leimen und Titelverteidiger Breitengüßbach

Die Ü 45 Männer der KuSG Leimen wurden in Heidelberg vor 300 Zuschauern in einem packenden Endspiel (47:46) gegen Titelverteidiger Breitengüßbach Deutscher Meister 2012.

Die Deutschen Meisterschaften der Ü45 Männer fanden in diesem Jahr in der alten Universitätsstadt Heidelberg statt. Das Teilnehmerfeld von 16 Teams war auch in diesem Jahr von höchster Qualität, hatten sich doch etliche Mannschaften schon im Vorfeld in regionalen Entscheidungsturnieren für die Endrunde qualifizieren müssen. An dieser Stelle schon ein „Glück auf“ an die unterlegenen Teams für die kommenden Qualifikationsturniere in 2013.

Nach einer kurzen Eröffnungsansprache des Turnierorganisators Ralf Macke vom Heidelberger TV startete man in vier Gruppen ins Turnier. Unverbraucht und voller Tatendrang starteten die Mannschaften in die ersten Gruppenspiele. Bereits in den ersten Begegnungen konnte man die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes erkennen. Viele Spiele standen auf Messers Schneide und wurden erst in den letzten Minuten entschieden. Das engste Spiel lieferten sich der spätere Turniersieger Leimen und die BG Köln, denn dieses Spiel endete 30:30. Im Verlauf der Gruppenphase kristallisierten sich die ersten Favoriten heraus. So dominierte Breitengüßbach die Gruppe A fast nach Belieben und sicherte sich mit drei Erfolgen den Gruppensieg vor dem FC Tegernheim. In der Gruppe B konnte sich Mitfavorit TV Langen knapp vor dem BBC Bayreuth den Gruppensieg sichern. Spannend ging es in der Gruppe C zu, denn nach dem Unentscheiden der KuSG Leimen und der BG Köln fiel die Entscheidung um die Plätze erst im letzten Gruppenspiel. Nach einem Krimi gegen Charlottenburg sicherte sich Lokalmatador KuSG Leimen vor der BG Köln den ersten Platz. Mitfavorit Charlottenburg war damit aus dem Titelrennen raus. In der Gruppe D verwies der TSV Ansbach souverän die Teams von Bremen, Freiburg und Langen 2 auf die Plätze.

Nach der Kräfteraubenden Vorrunde mussten sich die Gladiatoren rüsten für die am Nachmittag beginnende Zwischenrunde. Jetzt hiess es die letzten Reserven zu mobilisieren, denn schließlich ging es um den Einzug ins Halbfinale. Im ersten Viertelfinale sicherte sich der TV Breitengüßbach mit einer tadellosen Leistung gegen den BBC Bayreuth mit 41:22 den Halbfinaleinzug. Ebenso souverän gelang dem TV Langen mit einem 56:26 Sieg der Einzug unter die letzten Vier gegen den FC Tegernheim. Die KuSG hielt sich mit einer überragenden Defensivleistung schadlos und siegte gegen 1860 Bremen mit 43:15. Last but not least holte sich der TSV Ansbach den letzten verbliebenen Platz im Halbfinale mit einem sicheren 41:26 Sieg gegen die BG Köln. In der Zwischenrunde siegte Möhringen gegen Langendreer mit 41:27, die BG Göttingen gegen Friesen Telgte mit 56:36, Charlottenburg gegen Langen 2 mit 58:15 und schließlich Freiburg gegen Wulfen mit 41:36.

Nun hiess es für alle Spieler ihre Wunden zu lecken und den Akku mit dem einen oder anderen gemütlichen Feierabendbier wieder aufzuladen. In der kurzweiligen Abendveranstaltung im Clubheim des Heidelberger TV nutzte man die Gelegenheit um über vergangene Zeiten zu plaudern und alte Freundschaften aufleben zu lassen.  Am Rande der Veranstaltung trommelte Oldies-Koordinator Helmut Keil die Mannschaftsführer zusammen um traditionell Positives und Negatives aufzuarbeiten und alle Teams einzuschwören auf die Deutsche Meisterschaft 2013 in Göttingen. Die Teamführer verständigten sich auf die Ausrichtung am 11. und 12 Mai 2013. Kurz blickte man dann auf den Gastgeber der Deutschen Meisterschaft im Jahre 2014 dem USC Freiburg.

Am Sonntag ging es dann in die Halbfinale und Platzierungsspiele. Im Spiel um Platz 15 siegte der BSV Wulfen mit 26:10 gegen den TV Langen 2. Den 13. Platz belegte das Team aus Friesen-Telgte vor Langendreer (30:28). Souverän besiegte BG Göttingen den USC Freiburg mit 55:35 und holte sich den 11. Platz. Der Meister aus 2010 der DBV Charlottenburg belegte den 9. Platz nach einem 45:42 Erfolg gegen den SV Möhringen. Siebter wurde das Team der BG Köln nach einem 42:36 Erfolg gegen Tegernheim. Der BBC Bayreuth landete nach einem 39:33 Sieg gegen Bremen auf Platz 5.

Im ersten Halbfinale des Tages trafen Breitengüßbach und Ansbach aufeinander. Leider musste das Spiel nach einer schweren Verletzung eines Ansbacher Spielers abgebrochen werden und wurde mit 20:0 für Breitengüßbach gewertet. Im zweiten Halbfinale traf Lokalmatador Leimen auf den TV Langen. Schnell zeigte sich in dieser Partie, dass die KuSG über das komplettere Team verfügte und über eine starke Verteidigung zum Erfolg wollte. Ein Spiel auf Augenhöhe lies die vielen Metropolfans durch ein Wechselbad der Gefühle gehen und nach harten 20 Minuten schafften die KuSG Mannen das Unerwartete, denn mit einem 35:33 Sieg zog man ins Finale ein.

Zusehends füllte sich die Halle zum Endspiel und nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Ehrenpräsidenten des DBB und Pokalstifter Roland Geggus begann das Finale. Ein spannendes Spiel entbrannte und der Titelverteidiger Breitengüßbach zeigte sich von seiner besten Seite. Doch wieder spielten die Old Guns der KuSG eine hervorragende Partie und die Abwehr stand sicher. Die gefürchteten Schützen der Gäste kamen nicht so zum Tragen und so konnte man Sekunden vor dem Ende einen 4 Punkte Vorsprung verbuchen. Ein abschließender Dreier brachte nur noch die Ergebniskosmetik zum 47:46 Endspielsieg der KuSG Männer. Der neue Deutsche Meister 2012 heisst KuSG Leimen.

Ein herzliches Dankeschön der Teams geht an alle Schiedsrichter und Kampfrichter, Helmut Keil und natürlich auch an den Ausrichter Ralf Macke. Bereits jetzt freuen wir uns auf die Deutschen Meisterschaft 2013 in Göttingen und wünschen dem Ausrichter eine reibungslose Turniervorbereitung.

Die Platzierung 2012

1.KuSG Leimen
2. TSV Breitengüßbach
3. TSV Ansbach
4. TV 1846 Langen 1
5. BBC Bayreuth
6. Bremen 1860
7. BG Köln
8. FC Tegernheim
9. DBV Charlottenburg
10. SV Möhringen
11. BG Göttingen
12. USC Freiburg
13. TV Friesen-Telgte
14. BC Langendreer
15. BSV Wulfen
16. TV 1846 Langen 2

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