Ü45-Damen 2013: SG München siegt 2013 im „Finale dahoam“12. Juni 2013

Die 4. Deutschen Meisterschaften der Ü45-Damen wurden in diesem Jahr in der bayrischen Landeshauptstadt ausgetragen, perfekt organisiert durch das Münchner Damenteam um Steffi Buchta. Mit Mannschaften aus München (Finale dahoam), Kiel (Jeojedo’s), Remscheid & Friends, Düsseldorf/Neuss, Dortmund (ASC and Friends), Heidelberg/Linkenheim (Golden Chocolates) und einem bunt gemixten Ü-55-Team („Go for Greece“ – der Name signalisiert die Teilnahme an der Maxi-Basketball-WM in Griechenland im Juli) stellten sich 7 Oldies-Spielgemeinschaften dem Wettbewerb.


Alle Spielerinnen des Endspiels SG Dortmund – SG München umrahmt von Alexandra Knull (BBV) und Hartmut Wunderlich.

Bereits die Gruppenspiele brachten eindeutige Ergebnisse, sodass sich zwei Favoriten herauskristallisierten: Einerseits gewann der „ASC and friends“ seine jeweiligen Spiele punktereich mit 59:42 gegen Remscheid sowie 64:34  gegen die Heidelberger „Golden Chocolates“. Andererseits brillierte die SG München mit temporeichem, druckvollem Spiel und ließ den gegnerischen Teams der Ü-55-Ladys (63:19), Kiel (42:14) sowie Düssel­dorf/Neuss (51:20) selten Freude an eigenen Körben. Spannender ging es in den Partien Heidelberg – Remscheid (35:39) und Düsseldorf/Neuss – Kiel (30:28) zu, die knappen Siege für die rheinischen Fraktionen brachten jeweils den Einzug in die oberen Überkreuzspiele.

Der Samstagabend gehörte dem geselligen Teil. Bei herrlichem Sommerwetter konnte in den Isarauen im Biergarten Siebenbrünn das typische Münchener Flair bis tief in die Nacht hinein genossen werden.

Die Spiele um die Plätze 5 bis 7 bestritten in einem Dreiervergleich Kiel, Heidelberg und das Team „Go for Greece“, wobei letztgenanntes ohne Sieg blieb. Angesichts der Tatsache, dass diese Mannschaft deutlich älter als die restlichen Teams war, muss man den Damen großen Respekt zollen. Platz 5 errang in einem heiß umkämpften Spiel (28:22) die Kieler Jeojedo‘s, während Heidelberg/Linkenheim den ehrenvollen 6. Platz und den Auftrag nach Hause mitnahm, im nächsten Jahr die DM in Heidelberg zu organisieren.

In den Halbfinals gestalteten sich die Partien wiederum eindeutig: Die SG München ließ Remscheid nicht den Hauch einer Chance (48:14) und avancierte damit zum Titelfavoriten. Ebenso zeigte der ASC gegen Düsseldorf/Neuss hervorragenden Basketball und siegte 33:12. Äußerst spannend und eng gestaltete sich sodann das Spiel um die Bronzemedaille. Lange Zeit stand das Duell auf Messers Schneide, um dann mit Remscheid den glücklicheren Sieger (30:28) gegen Düsseldorf/Neuss zu finden.

Für die Münchnerinnen war das durch Coach Barbro Winkler ausgesprochene Teilziel „Finale dahoam“ erreicht und entsprechend gingen die Ballkünstlerinnen von der Isar mit einer guten Portion Selbstbewusstsein ins Finale. Doch auch der ASC-Trainer Ulrich Paschedag sah sein Team nicht chancenlos. Konzentriert begannen beide Mannschaften mit hoher Wurfquote von außen. Durch etliche Fastbreaks konnten die Münchnerinnen zwischen­zeitlich einen Vorsprung herausarbeiten, der zur Halbzeit jedoch durch Körbe der beiden Centerinnen Susanne Irmler (12 Punkte insgesamt) und Maike Großmann (13 Punkte) auf nur noch 2 Punkte Vorsprung schmolz. Meinten die Zuschauer nun, wie im letzten Jahr ein bis zur Schlusssekunde ausgeglichen gestaltetes Endspiel verfolgen zu können, so wurden ihre Nerven in dieser Hinsicht wenig strapaziert: Die SG München setzte sich von Minute zu Minute durch temporeiche Schnellangriffe und sichere Distanzwürfe ab. In der Abwehr hielt man die großen ASC-Centerinnen gut auf Distanz und gewann wertvolle Rebounds – ein großes Lob an das gesamte Team. Doch der ASC ließ nie den Kopf hängen und erzielte immer wieder schöne Körbe, musste aber die Isarstädterinnen 3 Minuten vor Spielende  ent­scheidend ziehen lassen: Zwei Würfe von Tessa Franken (17 Punkte), ein Korb von Bille Wiedemann und zwei Freiwürfe von Biggi Menz (13 Punkte), gaben den Ausschlag. Die Freude war auf Seiten der SG München groß, als die Schlusssirene das am Ende deutliche 49:33 und damit die gelungene Titelverteidigung besiegelte: Finale dahoam gewonnen! Herzlichen Glückwunsch!

Wollte man am Ende des Turniers MVP-Spielerinnen küren, so stünden sicherlich folgende Akteurinnen zur Auswahl:  Auf Seiten des ASC die stets korbgefährliche Maike Großmann, auf Seiten der SG München die zuverlässige Distanzschützin Tessa Franken, Biggi Menz und Uli Hessenauer, die neben blitzschnellen Fastbreaks auch stets für 3-Punkte-Würfe gut waren. Bei der Siegerehrung mit Ute Seifert (Sprecherin Ü45D) und Alexandra Knull (BBV) fand Dr. Hartmut Wunderlich lobende Worte für alle Mannschaften, betonte die körperliche Fitness vieler Spielerinnen und lobte die reibungslose Organisation und Gastfreundschaft. Mit dem Hinweis „Die SG München hat heute für das Meisterschafts-Triple im nächsten Jahr in Heidelberg den Weg bereitet!“ traten die anderen Mannschaften die Heimreise mit der Aufgabe an, dieses 2014 irgend möglich zu verhindern.

Endstand:
1. SG München
2. SG Dortmund
3. SG Remscheid
4. SG Düsseldorf/Neuss
5. SG Kiel
6. SG Heidelberg/Linkenheim
7. SG Ü55

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