Ü40-Herren 2013: TSV Ansbach holt den Titel20. Juni 2013

Die Silberrücken holen Gold! Bei der Deutschen Meisterschaft  vor heimischem Publikum holten die Ü-40 Basketballer vom TSV Ansbach (neudeutsch Silverbacks) ihren fünften Titel seit 2007. Nach vier schweren und hart umkämpften Spielen durfte Spielertrainer Manfred Winterhalter den begehrten Pokal in Empfang nehmen.

Im Auftaktspiel trafen die Gastgeber auf den SV Tübingen, der mit einer starken Truppe Jenko und Co. alles abverlangte und in der letzten Spielminute zum 50:50 ausgleichen konnte. Nach einem weiteren Korb von Martin Wiegand und einem Freiwurftreffer von Jürgen Eick reichte es für die Gäste nur zu einem 51:53. Es stimmte zwar das Ergebnis, aber mit der Mannschaftsleistung konnte man im Ansbacher Lager nach dem Eröffnungsspiel nicht zufrieden sein.

Daher folgte im zweiten Spiel auch eine deutliche Leistungssteigerung: gegen die BG Köln steuerte Martin Wiegand schon bis zur Pause (29:16) 15 Punkte bei. Thomas Mader beendete das dritte Viertel mit einem Dreier zum vorentscheidenden 41:24. Nach dem 58:46 Endstand war klar: das dritte Spiel gegen den TV Georgsmarienhütte am Sonntag morgen entscheidet über den Finaleinzug. Im ersten Viertel schien nur ein Ansbacher ausgeschlafen: Dean Jenko erzielte alle 9 Ansbacher Punkte und nur aufgrund der guten Abwehrleistung konnten die  Niedersachsen nicht enteilen. Nach der Viertelpause und einer entsprechenden Ansage zeigten die Hausherren sich wie verwandelt und gingen mit einer 27:19 Führung in die Halbzeitpause. Im restlichen Verlauf des Spiels bekamen die Ansbacher 17 Freiwürfe zugesprochen, von denen sie 15 verwandelten. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 47:37 und das Minimalziel Endspielteilnahme war erreicht. Im Spiel um Platz 3 unterlag der SV Tübingen dem TSV Rosenheim 35:44, d.h. in der anderen Gruppe sind auch schwere Brocken.

Im Finale ging es gegen den Sieger aus der anderen Gruppe BBC Fastbreak Rockenhausen. Gegen diese vornehmlich aus US-Amerikanern bestehenden Truppe erwischten die Silberrücken einen Traumstart und nahezu jeder Wurf landete in des Gegners Korb. Nach dem ersten Viertel stand es bereits 26:12 und nach nur 12 Minuten Spielzeit stand es gar 38:18 für die furios aufspielenden Hausherren. Doch diese deutliche Führung tat dem Ansbacher Spiel gar nicht gut: der Faden war gerissen und die Gäste verkürzten Punkt um Punkt. In der zweiten Minute des letzten Viertels stand es nur noch 51:49 und das Spiel schien zu kippen. Doch Thomas Greve und Martin Wiegand brachten ihr Team wieder auf die Siegerstraße und es stand zwei Minuten vor den Ende 59:51. Die Gäste wußten sich nur noch durch Foulspiel zu helfen und die Ansbacher standen noch achtmal an der Freiwurflinine.  Doch so kurz vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft scheint ein Freiwurf ungleich schwerer zu sein als noch zwei Spiele zuvor. Zur Erinnerung: gegen den TV Georgsmarienhütte trafen Jenko und Co. noch 15 von17 Versuchen, doch nun so kurz vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft wird der Korb ganz klein, denn nur ein einziger von acht Versuchen fand den Weg in den Korb. Als der letzte Wurf des Gegners mit der Schlußsirene das Ziel verfehlte konnten die Silberrücken einen dramatischen 60:58-Erfolg feiern.

Das auch Männer jenseits der 40 noch richtig Jubeln können, sah  man nach dem Schlußpfiff : die Ansbacher Horde stürmte das Feld und verhielt sich vielleicht nicht Altersgemäß (Tanzen und Springen!) aber gemäß dem Anlaß.

Folgende Silberrücken gingen auf Korbjagd : Manfred Winterhalter, Philipp Janetzke, Josip Jalovi, Martin Wiegand, Martin Müller, Klaus Philipeit, Thomas Greve, Thomas Mader, Jürgen Eick, Dean Jenko, Frank Vüllers, Horst Arnold, Thomas Schoppik, Orazio Patane, Peter Fritsch.
(eigener Bericht)

Ergebnisse

Finale:  TSV Ansbach – BBC Fastbreak Rockenhausen 60:58
Spiel um Platz 3:  TSV 1860 Rosenheim – SV Tübingen  44:35
Spiel um Platz 5:  BG Köln – DBV Charlottenburg  53:49
Spiel um Platz 7:    0:0

Vorrunde:
Ansbach – TV Georgsmarienhütte 47:37
Köln – Tübingen 56:52
Ansbach – Köln 58:46
Ansbach – Tübingen 53 : 51
Tübingen – Georgsmarienhütte 60:47

Rockenhausen – Charlottenburg 56 : 48
Rockenhausen – UBC Münster  52:50
Charlottenburg – Rosenheim 39:52
Rockenhausen – Rosenheim 65 : 55
Rosenheim – Münster 48 : 42
Münster – Charlottenburg 48 : 49

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