9. Platz für Deutschland bei 3×3 Eurotour Finals17. Oktober 2013

Die Basketballer von „Squad Streetball“ aus Kamp-Lintfort nahmen Ende September in der ungarischen Hauptstadt Budapest (Foto) an dem Finale der FIBA Europe 3×3 Eurotour teil. Tom Illbruck, Björn Wagner, Till Achtermeier und Michael Schmak trafen dort auf eine Reihe von Profis und ehemaligen Nationalspielern, die alle um die Krone Europas und die 5000 € Preigeld spielen wollten.

In der Gruppenphase traf das deutsche Team zunächst auf Dänemark. Beiden Mannschaften konnte man anmerken, dass es sich um den Start in das Turnier handelte. Dementsprechend gering waren die Wurfquoten. Die Partie blieb eng, bis den Dänen am Ende die Befreiung gelang. Im zweiten Spiel gegen Polen konnte man dem Gegner nur eine Hälfte der Partie Paroli bieten. Zu stark war die körperliche Überlegenheit der Kontrahenten, so dass es am Ende zu einer deutlichen 9:21 Pleite kam.

Das dritte Spiel ging gegen das Heimteam aus Ungarn, die bis dato ebenfalls noch sieglos waren. Der Gewinner würde wohl in die KO-Phase einziehen, während dem unterlegenen Team nur das Platzierungsspiel bleiben sollte. Es gelang den Lintfortern, dass Spiel über einen langen Zeitraum ausgeglichen zu gestalten. Jegliche Aktionen der Ungarn wurden gekontert. Auch, als man am Ende einem kleinen Rückstand hinterherlaufen musste, gab sich das Team nicht auf und kämpfte verbissen weiter. Zwei sehr unglückliche Entscheidungen der Referees brachten dann den Bruch ins Spiel. Ein klares Foul unter dem Korb wurde nicht gepfiffen, so dass die Ungarn daraus einen Steal direkt verwandeln konnten und auch ein Bonuswurf wurde den Deutschen verwehrt. Leider holte sich ein Spieler bei dieser Aktion ein technisches Foul ab. So stand am Ende eine 17:21 Niederlage auf der Anzeigetafel.

Die Differenzen wurden dann aber nach dem Spiel freundschaftlich wie immer mit den Schiedsrichtern besprochen, der dem Team etwas überrascht attestierte, das wohl einzige Team zu sein, welches nicht nachtragend sei! Dies ist wohl einer der Gründe, warum die Mannschaft überhaupt zu diesem Turnier eingeladen wurde. Bei sechs von acht Standorten (Bukarest, Riga, Tallinn, Den Haag, Antwerpen, Kopenhagen) waren die Kamp-Lintforter am Start und ein gern gesehener Gast, nahmen so die indirekte Rolle eines „3×3-Botschafters“ ein.

Das letzte Spiel ging gegen das Team aus Rumänien, das im Vorfeld zwei Spieler austauschen musste und sich mit zwei aktuellen 3×3-Weltmeistern verstärkte. Es wurde eine faire und lockere Partie, in der das Team aus Deutschland zunächst in Führung ging. Mit der Zeit zeigte sich aber die Klasse der Worldchampions, so dass man das Turnier mit einer 11:17 Niederlage beendete.

Am Samstag erreichten die Jungs dann immerhin einen deutlichen 20:11 Sieg über Belgien im Platzierungsspiel und sicherten sich Platz 9.

Der Sieger des Turniers kam aus Lettland, die sich gegen das slowenische Team in einer spektakulären Partie knapp durchsetzen konnte. Die Trauer der Slowenen sollte aber nur eine Woche andauern, da sie sich in Istanbul die Wolrd-Tour Krone aufsetzen durften.

Rückblickend war Budapest ein gelungener Sommerabschluss, doch die Planungen und Bemühungen für das kommende Jahr beginnen schon jetzt. Die Suche nach Partnern und Unterstützern hat dabei oberste Priorität, um im Sommer 2014 Reisen zu Turnieren in den Libanon, nach Südamerika und Asien realisieren zu können.

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