BJL 2013: Aufbauspieler mit “europäischem Gardemaß” gesucht4. Oktober 2013

“Wir sind mit dem Bundesjugendlager auch nach so vielen Jahren noch zeitgemäß, da wir immer für neue Ideen und Ansätze offen sind”, sagt Uwe Albersmeyer, Jugendsekretär des Deutschen Basketball Bundes und Mitorganisator des BJL, das in diesen Tagen im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg über die Bühne geht. Damit gibt er quasi ein Fazit vor und äußert die große Zufriedenheit aller Beteiligten an der größten Sichtungsveranstaltung von Landesverbänden und DBB. Die Reduzierung der Teams auf jeweils acht durch die Bildung von Spielgemeinschaften habe sich bewährt.

Groß sei nach wie vor der Aufwand mit den Spielen und Trainingseinheiten für rund 200 Spieler/innen in vier Hallen parallel und die dazu gehörige Einbindung von Schiedsrichtern und Kampfgericht. “Im Prinzip läuft die Vorbereitung des Bundesjugendlagers bei uns das ganze Jahr über. Wichtig ist uns auch ganz besonders, dass wir die Kinder und Eltern zusätzlich zu den Spielen über die Anti-Doping-Thematik informieren und ihnen auch alle weiteren Infos zur Karriereplanung etc. geben”, so Albersmeyer. Daher gehören der Stand der NADA plus Vortrag sowie der Informationsabend für Kinder und Eltern mittlerweile zum festen Bestandteil des BJL.

Doch es geht natürlich in erster Linie um den Sport und besonders um die präsentierten Spielerinnen und Spieler. Für den weiblichen Bereich zeichnet Bundestrainerin Alexandra Maerz ein positives Bild: “Über weite Strecken sehe ich hier sehr gute Spielerinnen auf allen Positionen. Besonders freue ich mich aber darüber, dass der ´Inhalt´ der Spiele gut anzusehen ist. Die DBB-Konzeption wird von den erfahrenen Landestrainern wirklich hervorragend umgesetzt. Dafür bin ich sehr dankbar.”

Im weiblichen Bereich wird bis zum Bundesjugendlager im kommenden Jahr eine Jahrgangsänderung durchgeführt. Maerz erklärt, warum das sinnvoll ist: “Wir haben leider bei den Mädchen noch nicht die Strukturen, um sie im U15-Jahr direkt nach dem Bundesjugendlager gut zu fördern, weder in den Vereinen, noch in den Landesverbänden oder beim DBB. Daher haben wir beschlossen, die Spielerinnen künftig wieder länger in den Händen der Landestrainer zu belassen und gehen wieder auf den älteren Jahrgang zurück.”

“Die Talentlage ist insgesamt sehr positiv!” sagt auch Nachwuchsbundestrainer Kay Blümel, der sich besonders darüber freut, dass es einige großgewachsene Guards mit guter Prognose zu sehen gibt. “Es sieht danach aus, als wenn das Hoffen auf einen Aufbauspieler mit europäischem Gardemaß bald ein Ende hat. Überhaupt haben wir hier viele große Spieler, die sehr beweglich sind und Einiges versprechen”, hat der Coach beobachtet.

“Das Bundesjugendlager ist nach wie vor zeitgemäß und für uns die ideale Sichtung mit der geballten Anzahl an Talenten. Phasenweise gibt es schon noch Probleme, wenn vereinzelt taktische Mittel eingesetzt werden um Spiele zu gewinnen. Aber da kann ich mich ganz gut in die Haut der Trainer versetzen. Es ist viel besser geworden und das Gewinnen mit spielerischen Mitteln steht eindeutig im Vordergrund”, fährt Blümel fort.

Morgen geht das Bundesjugendlager 2013 mit den Endspielen und mit der Nominierung des männlichen Kaders für das Leistungscamp Ende des Jahres zu Ende.

Das Video zum Bundesjugendlager finden Sie hier

Die Ergebnisse findet man unter www.basketball-bund.net unter Deutsche Meisterschaften.

BJL_Plan_2013_Ergebnisse

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