Berliner JBBL-Finale: IBBA gegen ALBA15. Mai 2010

73:67-Erfolg der Berliner gegen Breitengüßbach – Morgen um 11 Uhr JBBL-Finale

ALBA Berlin hat den Einzug ins JBBL-Finale geschafft: Die Schützlinge von Trainer Alan Ibrahimagic rangen in einer dramatischen Partie TOP4-Gastgeber TSV Tröster Breitengüßbach mit 73:67 (18:11, 12:25, 13:13, 27:19) nieder. Im rein Berliner Finale (Sonntag, 11 Uhr) trifft ALBA nun auf die IBBA Berlin, das sich im ersten Halbfinale gegen das Team ALBA Urspring mit 57:55 durchgesetzt hatte. Für Breitengüßbach platzte dagegen der Traum vom Titelgewinn vor eigenem Publikum.

Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes, bisweilen zerfahrenes Spiel zwischen Gastgeber Güßbach und ALBA Berlin. Vor allem die Franken taten sich vor der tollen Kulisse von 950 Zuschauern zunächst schwer, Struktur in ihr Angriffsspiel zu bekommen. Auf der anderen Seite war es Berlins Marley Jean-Louis, der mit zwei Dreiern im ersten Viertel früh seinen Rhythmus fand. Mit 18:11 entschied ALBA das erste Viertel deutlich für sich. Die Hausherren steckten jedoch nicht auf und kämpften sich zurück ins Spiel. Lohn der Mühe: Die erste Führung (32:30, Christopher Wolf). Dank eines 10:0-Laufs der Mannschaft von Mirko Petric war die Begegnung wieder offen; zur Halbzeit stand es 36:30 für Breitengüßbach.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Güßbacher den Druck in der Verteidigung konstant hoch. Die Hausherren verpasste es allerdings, aus ihrer starken Verteidigung Kapital zu schlagen und behaupteten die Führung nur knapp (49:46). Daher blieb es weiter spannend: Paviceciv verkürzte für ALBA auf 48:49, sein anschließender Assist auf Ajdin Bajric bedeutete die erste ALBA-Führung (50:49) seit der 18. Minute. Diese ließen sich die Berliner im dritten Spielabschnitt nicht mehr nehmen und gingen mit einer 62:53-Führung in das Schlussviertel. 

In der hektischen Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse und schließlich fiel die Entscheidung von der Freiwurflinie. Marley Jean-Louis sicherte ALBA mit zwei Freiwürfen den 73:67-Endstand. Bester Akteur bei ALBA war Andrey Pavicevic mit 17 Punkten und acht Assists, für Güßbach markierte Philipp Winter 20 Zähler und neun Rebounds.

TSV Tröster Breitengüßbach:
Völkl (10/2), Schmitt (9), Dippold (4), Popp, Kohn (2), Bornschlegel (2), Roch, Thomas, Wolf (3), Wagner (11), Winter (20/1), Land (6)

ALBA Berlin:
Krüger (0), Bukrshliev (10/2), Jean-Louis (16/3), Thomas, Subasigüller (4/1), Basar, Fischer, Wilke, Elsner (2), Bajric (9), Pavicevic (17/1), Ney (15)

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