Beko BBL Allstar Game: International Allstars siegen knapp21. Januar 2012

National Allstars verkaufen sich hervorragend – 4.200 Zuschauer in der ausverkauften Arena Luwigsburg
Das 25. ALLSTAR GAME der Beko BBL hat die Auswahl der International Allstars gegen die National Allstars knapp mit 89:84 (15:26, 24:20, 16:20, 34:18) gewonnen. Erstmals seit mehr als 20 Jahren wurde das ALLSTAR GAME wieder nach diesem Modus ausgetragen. Die 4.200 Zuschauer in der ausverkauften Arena Ludwigsburg zeigten sich begeistert und bildeten einen prächtigen Rahmen für die Begegnung.

Lokalmataor Johannes Lischka und Bayern-Profi Robin Benzing brachten die nationalen Korbjäger mit 5:0 in Front. Beide Teams schienen die Partie durchaus ernst zu nehmen, die gesunde Rivalität führte zu einer attraktiven Partie. Philip Zwiener besorgte das 10:4 per “Baby Hook”, Tibor Pleiß erhöhte auf 12:4 (4. Min.) und “zwang” Internationals Coach Chris Fleming zu einer ersten Auszeit. Der spektakuläre “Alley oop” von Lischka auf Pleiß und ein weiterer Dreier von Benzing (Foto unten) machten den hervorragenden Start der Deutschen perfekt (17:4, 5. Min.). Immer wieder war es Lischka mit gelungenen Aktionen, der sich auf heimischen Parkett offenbar pudelwohl fühlte und zum 19:4 traf. Die “Internationals” fanden nur langsam ins Spiel (22:11, 8. Min.). Bis zum Ende des ersten Viertels hielt das Feuerwerk der “Nationals” an, wenngleich sich die ausschließlich mit US-Amerikanern besetzte internationale Auswahl jetzt besser zurecht fand (26:15).

Anfangs des zweiten Viertels ließ der Spielfluss im deutschen Team gegen eine anziehende Defense des Gegners spürbar nach (26:19, 12. Min.). Es war nun an Nationals Coach Henrik Rödl eine Auszeit zu nehmen. Die Show kam nicht zu kurz, als Per Günther gegen den Ulmer Teamkollegen per  Hookshot volstreckte (Foto oben) und hinten gegen den Centerkoloss verteidigte und einen Dreier “schlucken” musste (30:24, 14. Min.). Maik Zirbes traf drei Mal in Folge, aber die Internationals zogen nach (36:28, 16. Min.). Das Tempo der Partie war atemberaubend, Zwiener besorge das 41:28 “from downtown” (17. Min.). Oldenburgs Bobby Brown brachte sein Team mit Trick-Korbleger auf 44:37 heran (19. Min.), zur Halbzeit blieben die Nationals vorne (46:39).

Vollmotiviert kamen die US-Boys aus der Kabine, aber die Deutschen warfen sich ebenfalls mit vollem Einsatz entgegen. Benzings “fade away” traf zum 50:43, gefolgt von einem Dunking von Pleiß. Nach weiteren Punkten von Pleiß hatten sich die Deutschen wieder einen zweistelligen Vorsprung erspielt (55:43, 24. Min.). Den Internationals war der Wille, die Partie zu drehen, deutlic anzumerken, aber den homogeneren Eindruck als Team machten immer noch ihre Gegner. Gaffneys spektakulärer “Alley oop” sollte ein Weckruf für die US-Amerikaner sein (55:47, 26. Min.). Tucker “stopfte” zum 57:51 (27. Min.), die Konzentration der Nationals ließ etwas nach. Aber immer, wenn man meinte, dass jetzt die International Allstars das Kommando übernehmen würden, waren die Deutschen wieder da (63:53, 30. Min.). Das Schlussviertel versprach einen hochspannenden Verlauf zu nehmen, denn die in orange spielenden US-Korbjäger würden es sicher als Blamage empfinden, gegen ihre deutschen Kollegen zu verlieren. Bryant punktete nach längerer Pause wieder unter dem Korb, wurde aber von einem Dreier von JJ Strasser gekontert (66:55, Ende drittes Viertel).

Zirbes tanzte Bryant aus und traf mit Foul zum 70:60 (32. Min.). Die Internationals gingen jetzt aber jedem Ball hinterher und verstärkten nochmals den Druck. Bryant und ein weiterer Einflieger von Gaffney machten das Spiel spannend (70:66, 33. Min.), ehe wieder der sehr starke Zirbes punktete. Brown netzte per Dreier zum 72:69 ein, Bryant machte gar das 72:71. Chevon Troutman besorgte dann an der Freiwurflinie die erste Führung der Internationals (72:73, 34. Min.). Die Deutschen wehrten sich und holten durch Philipp Schwethelm und Chris McNaughton wieder einen Vorsprung heraus (76:75, 36. Min.). Ein tolles Basketballspiel stand auf des Messers Schneide (81:80, 37. Min., Dreier Schaffartzik). Mit 83:83 ging es in die letzten 90 Sekunden. Isaiah Swann markierte das 83:84 mit 1.08 Min. auf der Uhr, Lischka vergab einen völlig freien Korbleger. Letztlich blieb die Überraschung aus, die Nationals verloren gegen die Internationals mit 84:89. MVP wurde John Bryant.

Allstars National:
Heiko Schaffartzik (ALBA BERLIN, 15), Robin Benzing (FC Bayern München, 8), Tibor Pleiß (Brose Baskets Bamberg, 14), Philip Zwiener (TBB Trier, 9), Johannes Lischka (EnBW Ludwigsburg), Per Günther (ratiopharm Ulm, 7), Johannes Strasser (Artland Dragons, 5), Karsten Tadda (Brose Baskets Bamberg), Philipp Schwethelm (FC Bayern München, 4), Chris McNaughton (Eisbären Bremerhaven, 4), Maik Zirbes (TBB Trier, 14).

Allstars International:
Rickey Paulding (EWE Baskets Oldenburg, 2), Derrick Allen (ALBA BERLIN, 2), Bobby Brown (EWE Baskets Oldenburg, 13), John Bryant (ratiopharm Ulm, 23), Chevon Troutman (FC Bayern München, 15), David Holston (Artland Dragons, 2), Isaiah Swann (ratiopham Ulm, 6), P.J. Tucker (Brose Baskets Bamberg, 14), Marcus Slaughter (Brose Baskets Bamberg, 8), Tony Gaffney (Telekom Baskets Bonn, 4).

Bericht NBBL Allstar Game

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