Bayreuth erreicht das Finale des DBB-Pokals1. Mai 2010

82:57-Sieg gegen Würzburg – Aggressive Verteidigung legt früh den Grundstein – Morgen Finale Cuxhaven gegen Bayreuth
Im zweiten Halbfinale des DBB-Pokals gewann der BBC Bayreuth mit 82:57 (28:13, 13:12, 14:18, 23:18) gegen die Würzburg Baskets und steht damit im Finale des DBB-Pokals. Die Bayreuther übernahmen in der ersten Minute die Führung, bauten diese souverän aus und zogen dank einer überzeugenden Verteidigungsleistung ins Finale des DBB-Pokals ein. Damit spielen die Würzburg Baskets morgen um 14.30 Uhr gegen die BIG Oetthinger Gotha um Platz Drei beim DBB-Pokal. Um 17 Uhr beginnt das Finalspiel zwischen den Cuxhaven BasCats und dem BBC Bayreuth.

Der BBC Bayreuth übernahm in der Rundsporthalle Cuxhaven direkt das Kommando und führte schnell mit 6:0 (4. Min.). Entgegen der ersten Halbfinalpartie dominierte im Duell der Bayerischen Clubs die Verteidigung, die auf Seiten der Bayreuther exzellent war. Daher gelang Al Elliot erst nach vier Minuten Spielzeit der erste Korb für die Würzburg Baskets (3:10). Auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels dominierte der neue Meister der ProA und baute die Führung souverän aus. Jermain Raffington traf zur zweitstelligen Führung der Bayreuther (17:7), nach zehn Minuten stand es 28:13 für das Team von Trainer Andreas Wagner. Entscheidend für den deutlichen Vorsprung war die Dominanz in der Zone: Im ersten Viertel sammelte Bayreuth elf Rebounds, Würzburg lediglich drei.

Auch im zweiten Spielabschnitt fand Würzburg kein Mittel gegen die aggressive Verteidigung und den effektiven Angriff der Bayreuther Mannschaft. Insbesondere Jaivon Harris überzeugte mit guten Aktionen zum Korb und einer hundertprozentigen Trefferquote aus der Distanz. Die Würzburger Baskets steckten aber nicht auf und erarbeiteten sich weiter ihre Chancen. Sie haderten jedoch mit einer schwachen Trefferquote (zur Halbzeit 23 Prozent von der Dreipunktelinie und 33 Prozent aus dem Feld). Bayreuth agierte souverän, hielt die Dominanz an den Brettern auch im zweiten Viertel aufrecht (24:12 im Rebound-Vergleich) und führte vor dem Seitenwechsel deutlich (41:25).

Mit viel Wut im Bauch kamen die Würzburger Spieler aus der Halbzeitpause. Gewillt, den Rückstand so schnell wie möglich zu verringern und so noch eine Chance auf den Einzug in das Finale des DBB-Pokals zu haben, legten die Baskets los. Angeführt von Dimitry McDuffie verringerte Würzburg den Rückstand zunächst (28:43), doch Bayreuth hatte durch Schmidt und Harris die richtige Antwort (53:31, 27. Minute). Obwohl die Baskets aus Würzburg im dritten Viertel optisch überlegen waren und den Spielabschnitt auch knapp für sich entscheiden konnten (18:14), blieb Bayreuth deutlich in Führung. Mit zwanzig Punkten Vorsprung ging die Mannschaft um Christoph Tetzner (Foto oben, DBB/Spreckelsen) in die letzten zehn Minuten (59:39).

Beide Trainer wechselten im Schlussviertel durch, um auch den Ersatzspielern Einsatzzeiten zu geben. Die Begegnung war bereits vorzeitig zu Gunsten des BBC Bayreuths entschieden (71:48, 36. Spielminute). Der ProA-Meister diktierte das Tempo und setzte durch Edward Seward, der nach tollem Anspiel von Sebastian Barth per Dunking zum 82:55-Endstand verwandelte, den Schlusspunkt. Im morgigen Finale des DBB-Pokals um 17 Uhr kommt es damit zum Aufeinandertreffen der beiden top-platzierten Mannschaften der ProA. Zuvor spielen die Würzburg Baskets und die BIG Oettinger Gotha um den dritten Platz.

Für Würzburg spielten:
Marko Radulovic 2, Dominik Schneider 1, Jorge Schmidt 6, Dimitry McDuffie 9, Al Elliot 5, Lars Buss, William Rogers 7, Brandon Watkins 15 und Christian Heinrich 12.

Für Bayreuth spielten:
Drew Williamson 10, Sebastian Barth, Stefan Schmidt 9, Jaivon Harris 23, Emeka Erege 2, Christoph Tetzner 13, Jermain Raffington 3, Fabian Brütting 3, Pete Campbell 5, Thomas Jackson 8 und Edward Seward 6.

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