Bauermann: „Müssen konstruktiv mit der BBL-Entscheidung umgehen.“4. Oktober 2009

Bundestrainer beurteilt neue Quotenregelung als zu kleinen Schritt und nicht genutzte Chance

 Bundestrainer Dirk Bauermann, der in den vergangenen Monaten und Wochen intensiv für eine Veränderung der Deutschenquote in der Beko Basketball Bundesliga dahingehend gekämpft hatte, dass ab der Saison 2014/2015 mindestens ein deutscher Spieler immer auf dem Feld stehen muss, hat sich jetzt zur aktuellen Entscheidung der Beko BBL (siehe unten) geäußert:

„Diese Entscheidung ist sicher besser als die Festschreibung des Ist-Zustandes, der ja wohl auch zur Debatte gestanden hat. Es ist ein kleiner Schritt nach vorne, aber auch eine nicht genutzte Chance. Angesichts der günstigen Entwicklung in jüngster Zeit mit einem neuen Ligasponsor, einem neuen TV-Vertrag und einer neuen und überzeugenden Nationalmannschaft hätte ich mir eine mutigere Entscheidung gewünscht. Nur zwei Schritte in fünf Jahren sind für uns weniger als erhofft und als für die Weiterentwicklung der Sportart wichtig gewesen wäre. Jetzt wird es darum gehen, konstruktiv mit der neuen Regelung umzugehen und die Standards an den einzelnen Standorten bezüglich der Talentförderung einheitlich zu konkretisieren und mit unseren Bemühungen um die Nachwuchsförderung sinnvoll zu koppeln.“

Die Ausweitung der Positivquote für deutsche Spieler in der Beko BBL sieht folgende Regelungen vor:

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