Basketballerin Pia Kassack berichtet aus dem DOJL5. August 2012

Pia Kassack ist eine von insgesamt zwei Basketballern, die in London beim Deutsch -Olympischen Jugendlager (DOJL) dabei sein dürfen (wir berichteten). Für unsere Website schreibt sie immer mal wieder ein paar Zeilen

Die Zeit hier in London vergeht wie im Flug
Direkt am Tag nach meinem ersten Bericht war unser erster Wettkampfbesuch. Ich hatte an dem Tag Tickets für das Team-Finale der Männer im Turnen. Deutschland hat zwar teilgenommen, ist aber nur 7. geworden, wobei “nur” eigentlich auch falsch ist bei einem 7. Platz bei den Olympischen Spielen. Auf jeden Fall war eine super Stimmung in der Halle, vorallem weil Großbritannien auch teilgenommen hat und auch noch 3. wurde. Ich habe vorher noch nie einen Turnwettkampf gesehen und muss sagen, auch wenn es auf eine andere Weise spannend zu gucken ist als ein Basketball- oder Handball-Spiel ist es auf jedenfall unglaublich faszinierend, was Turner können. Ich war immer ziemlich schlecht in Turnen und dann zu sehen, wie einer nach dem anderen einen 2-fachen Salto nach dem anderen macht und direkt danach eine 2-fache Schraube anhängt, ist schon ziemlich beeindruckend.

Da ich das Glück habe, mit dem Jugendlager hier zu sein, waren wir dann am Abend nach einem Wettkampfbesuch im Deutschen Haus eingeladen. Dort feiern alle Athleten ihre Medallien, die Presse und der ein andere Politiker sind anwesend, und wenn man Glück hat (so wie wir), kommen Boris Becker und Franziska von Almsik auch noch vorbei.
Am zweiten Tag, an dem wir Wettkämpfe besucht haben, war ich beim Wasserball. Die Deutschen nehmen beim Wasserball leider nicht teil. Ich habe ein ziemlich spannendes Spiel zwischen China und Ungarn und  zwischen Italien und Russland gesehen. Ich hatte vorher auch noch nie ein Wasserball Spiel gesehen und habe vorher schon immer gedacht, dass es verdammt anstrengend sein muss sich die ganze Zeit über Wasser zu halten, habe aber nie bedacht, dass die Gegenspieler ja auch auf die Idee kommen könnten einen runter zu drücken. Dementsprechend waren die Spielerinnen auch sichtbar durchtrainiert. Die Spiele fand ich super interessant und die Stimmung war auch richtig gut, vorallem, da besonders viele Ungarn-Fans in der Halle waren und das Team aus Ungarn ein knappes Spiel gegen China in den letzten Minuten gewonnen hat.

Am dritten Tag war ich beim Dressurreiten. Es war auch hier das erste Mal, dass ich beim Dressurreiten war und wird wohl auch das einzige Mal bleiben. Die Anlage war richtig schön und am Anfang war es auch noch interessant zu sehen, was Dressurreiten überhaupt ist, abermit’r persönlich passiert einfach zu wenig bzw ich verstehe zu wenig von dem, was passiert, um es sich anzugucken. Trotzdem war es ein Wettkampf der Olympischen Spiele und faszinierend, für welche unterschiedlichen Sachen sich die unterschiedlichsten Menschen interessieren können

An den Tagen, an denen wir keine Wettkämpfe besucht haben, haben wir ebenfalls volles Programm. An einem Tag haben wir uns Leeds Castle angeguckt und an einem anderen sind wir bei uns an der Uni geblieben und hatten morgens Seminarprogramm zu Themen wir Dopingprävention oder junges Engagement im Sport und nachmittags Sportprogramm, bei dem man entweder unter Leitung der Volleyballer Volleyball spielen, ein paar Kampftechniken vom Judo, Teakwando oder Ringen lernen oder sich im Rollstuhl fahren ausprobieren konnte

Im Moment sitze ich im Bus auf dem Weg nach London, wo wir ein Treffen mit der Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft, haben. Wir sind jetzt seit einer Woche hier, das heißt die Hälfte der Zeit ist um und ich bin begeistert. Nicht nur die Sachen, die wir untenehmen bzw die Leute, die wir treffen, sind super, sondern auch die Leute, mit denen ich hier bin, sprich die Teilnehmer und auch die Betreuer sind absolut klasse und locker drauf. Ich hoffe, dass die zweite Woche genauso gut wird wie die erste, zumal ein Höhepunkt ja noch anstehet. Am nächsten Wettkampf-Besuch-Tag gehts zum Basketball!

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