Basketball-WM: US-Team ist Weltmeister14. September 2014

Das Team der Vereinigten Staaten von Amerika hat seinen Titel verteidigt und ist erneut Basketball Weltmeister. Im Finale in der spanischen Hauptstadt Madrid setzten sich die US-Boys nach einer überragenden Vorstellung gegen Serbien mit 129:92 (35:21, 32:20, 38:26, 24:25) durch. Topscorer der Partie war Kyrie Irving (Foto unten) mit 26 Punkten. Mit dem Titelgewinn qualifizieren sich die USA vorzeitig für die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien.

Die ersten drei Minuten gehörten allerdings den Serben, die nach einem 0:2 Rückstand mit 10:5 in Führung gingen. Erneut war es Teodosic, der mit vier Punkten und zwei Assists die USA in Bedrängnis brachte. Die Nordamerikaner benötigten ein paar Minuten, sich gegen die eingespielte Mannschaft Serbiens zurecht zu finden. Auch unter den Brettern konnten sie ihre Athletik zu Beginn nicht ausspielen. James Harden von den Houston Rockets war es, der mit neun Punkten Mitte des ersten Viertels auf 13:15 verkürzen konnte. Center DeMarcus Cousins (Foto oben, Sacramento Kings) sorgte für mehr Stabilität in der Zone und erzielte kurz darauf den Ausgleich, ehe Kyrie Irving sieben Punkte in Folge erzielte und innerhalb von zwei Minuten den Vorsprung der USA auf 22:15 ausbaute. Auch eine Auszeit des serbischen Trainers Sasha Djordjevics brachte nicht die gewünschten Änderungen. Nach dem ersten Viertel stand es 35:21 für die USA.

Teodosic und Bogdanovic waren auf Seiten der Serben offensiv erfolgreich, allerdings änderte es nichts an der Tatsache, dass die US-Boys weiter im Eins-gegen-Eins überlegen blieben und auch in der Defensive dem Gegner kaum Lücken ließen. Kenneth Faried traf nach 13 Minuten zum 45:26. Zuvor hatte er bereits spektakulär zum 43:26 gedunkt. Rudy Gay erhöhte den Vorsprung von Downtown nach 15 Minuten auf 50:29. Auch dank der überragenden Dreier-Quote von 73 Prozent führte das Team von Head-Coach Mike Krzyzewski mit 31 Punkten (66:36) nach 39 Minuten. Mit dem Buzzer verkürzten die Serben durch Kalinic auf 67:41.

Zwei technische Fouls Serbiens in der Anfangsphase des dritten Viertels nutzten die USA zum 75:45 (22. Min.). Cousins und Farried blieben weiter aktiv unter den Brettern. Serbien war bereits nach knapp 24 Minuten bei fünf Teamfouls, hielt aber offensiv zunächst besser mit (83:52, 24. Min.), konnte aber Irving nicht stoppen. Der Point-Guard der Cleveland Cavaliers blieb von jenseits der Dreierlinie fehlerfrei (6/6) und hatte beim Stand von 91:59 bereits 26 Zähler auf dem Konto stehen. Die 100-Punktemarke knackten die NBA-Stars in der 28. Minute nach einem Alley-Oop-Anspiel auf Anthony Davis (100:65). Ohne den Biss zu verlieren blieben die US-Amerikaner konzentriert und ließen keine leichten Punkte zu. Mit 105:67 ging es ins abschließende Viertel.

Trotz des großen Rückstands ließen die Serben nicht nach und gaben weiter alles, genau wie ihre Fans, die zu Beginn für ordentlich Stimmung auf den Rängen sorgten. Nach 34 Minuten stand es 117:77, ehe die USA Mitte des Viertels zum 120:81 trafen. Für ein Highlight sorgten die Serben dann in der 36. Minute mit einem Alley-Oop-Dunking von Kalinic nach Anspiel von Teodosic (120:83). Das Ende des Spiels glich eher einem All-Star-Game, ohne Defensive, dafür aber mit einigen spektakulären Dunkings auf beiden Seiten. Mit 129:92 gewannen die Amerikaner verdient die Goldmedaille und feierten bereits vor dem Schlusspfiff. Der Deutsche Basketball Bund gratuliert dem alten und neuen Weltmeister, aber auch den weiteren Medaillengewinnern aus Serbien und Frankreich. Die Franzosen hatten am Vortag Bronze gewonnen.

Alle weiteren Informationen und Statistiken zur Weltmeisterschaft finden Sie unter diesem Link!

 

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