Basketball-WM: Achtelfinalauftakt ohne Überraschung6. September 2014

Bei der Basketball-WM (World Cup) in Spanien ist die erste Hälfte der Achtelfinal-Begegnungen absolviert. Dabei blieben größere Überraschungen aus. Die Turnier-Topfavoriten USA und Spanien hielten sich gänzlich schadlos und auch Geheimtipp Slowenien schaffte den Sprung ins Viertelfinale. Ein packender Kampf wurde den Zuschauern in Madrid bei der Partie Kroatien gegen Frankreich geboten. Hier die Kurzberichte zu den Partien im Einzelnen:

Titelverteidiger USA schaffte beim 86:63 (23:13, 19:14, 24:11, 20:25) gegen Mexiko den sechsten Sieg in Folge und wartet nun im Viertelfinale auf Slowenien. Stephen Curry und James Harden, zwei der erfahreneren Spieler der USA in FIBA-Wettbewerben, zeichneten hauptsächlich für den frühen 12-Punkte-Vorsprung der US-Amerikaner im ersten Viertel verantwortlich. Außer den bereits gewohnten Schrittfehler-Problemen hatte der hohe Favorit anschließend keinerlei Schwierigkeiten mehr mit den Mexikanern, tat allerdings auch nur das Nötigste.

Curry traf sechs seiner neun Dreipunktewürfe und kam auf 20 Punkte, was für ihn einen Rekord in FIBA-Wettbewerben bedeutet. Harden erzielte zwölf Zähler. Auf Seiten Mexikos war Gustavo Ayon fast ein Alleinunterhalter. 25 Punkte gingen auf sein Konto, er konnte den völlig ungefährdeten Erfolg der USA aber auch nicht verhindern.

Sehr viel enger ging es im zweiten Achtelfinale zwischen Frankreich und Kroatien zu. Nach einer sehr wechselhaften Partie setzte sich der Europameister mit 69:64 (7:15, 16:7, 23:12, 23:30) durch. Nicolas Batum war mit 14 Punkten erfolgreichster Werfer für Frankreich, Evan Fournier (Foto oben, 13), Mickael Gelabale (11) und Thomas Heurtel (10) standen ihm kaum nach. Kroatien stützte sich im Wesentlichen auf Bojan Bogdanovic (27) und Ante Tomic (17).

Kroatien erwischte den deutlich besseren Start, während die Franzosen lediglich drei ihrer 16 Würfe im ersten Viertel trafen. Doch die verbesserte französische Defense brachte die Kroaten aus ihrem offensiven Rhythmus (ebenfalls nur 3/16 im zweiten Viertel).

Der offensive Albtraum des Teams vom Balkan setzte sich im dritten Viertel fort, während Frankreich einige Fastbreak-Chancen durch Batum dazu nutzte, mit 46:30 in Führung zu gehen (29. Min.). Kroatien legte im Schlussabschnitt alles in die Waagschale und kämpfte bis zum  Umfallen. Ein Dreier von Bogdanovic brachte sein Team 53 Sekunden vor dem Ende auf 64:66 heran, doch mehr gelang den Kroaten dann nicht mehr.

Schadlos hielten sich auch die Slowenen in ihrem Achtelfinale gegen die Dominikanische Republik. Letztlich setzte sich der EM-Gastgeber des vergangenen Jahres mit 71:61 (15:15, 23:13, 16:20, 17:13) durch. Mitte des zweiten Viertels lag die Dominikanische Republik mit sechs Punkten in Führung, aber schon zum Seitenwechsel hatte der Favorit die Verhältnisse wieder gerade gerückt.

In der zweiten Hälfte sah es dann lange nach einem ungefährdeten Erfolg der Slowenen aus, aber der Außenseiter steckte nie auf und kam im Schlussabschnitt noch einmal bis auf zwei Punkte heran. Ein sehr starker Zoran Dragic (18 Punkte) stach seinen Bruder Goran (12) heute aus uns sorgte mit seiner Energie dafür, dass der Gegner in Schach gehalten werden konnte. Bei der Dominikanischen Republik kam der bis dato überragende Francisco Garcia nie ins Spiel, Topscorer auf Seiten des Teams aus der Karibik war James Feldeine mit 18 Punkten.

Pau Gasol stellte die Weichen für Gastgeber Spanien im Duell mit dem Senegal früh auf Sieg: 89:56 (23:17, 18;11, 21:15, 27:13). Seine 13 Punkte im ersten Viertel brachten sein Team deutlich in Führung. Doch die Afrikaner setzten ihre Athletik glänzend ein. Sie profitierten von den Fehlern der Iberer und hielten sich in der Partie (24:30, 15. Min.). Die Spanier mühten sich, fanden aber keinen wirklichen Rhythmus. Es wirkte fast so, als würde man dem Gegner mit einiger Überheblichkeit begegnen.

Schon vor dem Seitenwechsel sorgten die Gastgeber dann aber für klare Verhältnisse. Coach Orenga wechselte munter durch und Spanien dominierte den Gegner eindeutig. Pau Gasol war der beste Werfer bei den Spaniern (17 Punkte), Jose Calderon, Felipe Reyes und Serge Ibaka kamen auf jeweils elf Punkte. Beim Senegal trafen Mouhammad Faye und Abdou Badji am besten (je 12 Punkte).

Die Achtelfinalspiele im Überblick:
USA – Mexiko 86:63
Kroatien – Frankreich 69:64
Slowenien – Dominikanische Republik 71:61
Spanien – Senegal (Madrid) 89:56

Die Achtelfinal-Spiele am Sonntag:
16.00 Uhr, Barcelona: Litauen – Neuseeland
18.00 Uhr, Madrid: Griechenland – Serbien
20.00 Uhr, Barcelona: Türkei – Australien
22.00 Uhr, Madrid: Brasilien – Argentinien

Alle weiteren Informationen und Statistiken zur Europameisterschaft finden Sie unter diesem Link!

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