Basketball Champions League aus der Taufe gehoben21. März 2016

Die Basketball Champions League ist heute vor rund 200 Gästen im Haus des Sports in Paris offiziell aus der Taufe gehoben worden.

32 Mannschaften werden in der regulären Saison der Basketball Champions League an den Start gehen. Acht davon erhalten ihre Plätze über eine Qualifikationsrunde, die mit 24 Mannschaften ausgetragen wird. Insgesamt 56 Mannschaften aus 30 Ländern sind an dem neuen Wettbewerb beteiligt.

Die Teams qualifizieren sich für die Basketball Champions League über die nationalen Ligen, das ist das wichtigste Kriterium des neuen Wettbewerbes. Dieses Video erklärt den Modus der Basketball Champions League.

Folgende Länder verfügen über eine direkte Qualifikation zur regulären Saison: Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Tschechische Republik und Türkei. Über die genaue Anzahl der Startplätze entscheidet der Vorstand der Basketball Champions League.

In der Premierensaison (2016-17) wird eine garantierte Summe von mindestens 4,5 Millionen Euro unter den teilnehmenden Klubs verteilt. Jeder Klub erhält mindestens 100.000 Euro an finanzieller Unterstützung zuzüglich Geldmittel für die Kosten der TV-Produktion der Heimspiele. Auch die sportliche Leistung wird honoriert: Der Sieger der Basketball Champions League erhält beispielsweise 500.000 Euro.

Markus Studer, leitender Geschäftsführer der FIBA und Vorstands-Vorsitzender der Basketball Champions League, sagte: “Das grundlegende Prinip der Basketball Champions League ist, dass der Wettbewerb auf einem sportlichen Kriterium basiert. Das schützt nicht nur die nationalen Ligen, sondern erhöht auch gewaltig deren Stellenwert. Außerdem hilft es unserem Sport beim Wachsen.”

Der Präsident des nationalen Olympischen Komitees Frankreichs, ebenso Präsident des Haus des Sports, Denis Masseglia, war Gastgeber des Events, das von vielen hochrangigen Offiziellen begleitet wurde: dem französischen Staatssekretär für Sport, Thierry Braillard, der eine Rede hielt; FIBA-Präsident Horacio Muratore; FIBA Europe-Präsident Turgay Demirel; Cyriel Coomans, Vizepräsident FIBA Europe; FIBA-Generalsekretär und IOC-Mitglied Patrick Baumann. Ihnen schlossen sich die Mitglieder des Vorstandes der Basketball Champions League ebenso an wie Vertreter der elf Gründungs-Ligen und von 40 Klubs. Unter ihnen Nikos Laskaris, der Präsident des griechischen Klubs Aris Saloniki, der eine Botschaft aller Klubs überbrachte.

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