Ballspiel-Symposium in Karlsruhe mit bundesweiter Bedeutung – Interessant für alle Funktionsträger im Sport12. Juli 2006

Zehn Fachverbände in Baden-Württemberg diskutieren zwei Tage lang über die Zukunft der Sportarten Fußball, Handball, Volleyball und Basketball

Noch genau drei Monate, dann starten zehn baden-württembergische Fachverbände mit einer 3. Auflage einer Veranstaltungsreihe, die es in sich hat. Nach dem tollen Erfolg des der ersten beiden Ballspiel-Symposien in den Jahren 2002 und 2004 planen die Fußballer, Handballer, Volley- und Basketballer, nunmehr am 6./7. Oktober eine dritte Auflage durchzuführen, um über die Gegenwart und Zukunft dieser Ballsportarten zu beraten, zu informieren und zu diskutieren.

Keine Frage: die Bedeutung des Ballsports in Deutschland ist riesengroß: Wer war nicht begeistert bzw. fühlte sich in den Bann gezogen von der Fußball-Weltmeisterschaft und ihrem grandiosen Auftreten im Juni und Juli dieses Jahres, von Traditionssportarten wie dem Handball, wo sich auch hier die deutsche Nationalmannschaft anschickt, im kommenden Jahr in Deutschland ihre WM auszurichten. Nicht minder gering sind die Erfolge im Volleyball oder Basketball, wo im August mit Superstar Dirk Nowitzki die Welttitelkämpfe in Japan über die Bühne gehen werden. Ballsport verbindet die Welt, alle vier genannten Sportarten ziehen weltweit Millionen in ihren Bann, gehören zu den mitgliederstärksten in ihren Weltverbänden. Und zudem: ein Drittel aller in Baden-Württemberg aktiver Sportler gehört einer dieser Sportarten an.

Doch Erfolge im Sport sind keine Selbstläufer. Ohne Jugend geht es nicht, ohne ein detailliert ausgearbeitetes Fördersystem lassen sich Nationalspieler in keinem Land der Welt hervorbringen. Schon gar nicht geht es ohne ein Schulsystem, das Breiten- und Leistungssport in Vereinen genügend Zeit und Platz bietet. Sicher, in vielen Sportarten fließen Millionen von Euro, ob an Spieler oder Trainer. Doch 99,9 % aller mit Fußball, Handball, Volleyball oder Basketball Beschäftigter arbeiten um der Sache willen, häufig gar ehrenamtlich. Gerade deswegen muss der Sport in Deutschland stets weiter denken, muss Konzepte erarbeiten, muss sich mit Wissenschaftlern und solchen, die in der Lage sind, nicht nur alles durch ihre eigene rosa Brille zu betrachten, sondern differenziert und übergreifend zu denken, auseinandersetzen.

Am 6. und 7. Oktober 2006 veranstalten aus diesem Grund die zehn Fachverbände der genannten vier Sportarten in Baden-Württemberg wiederum ein „Ballspiel-Symposium“. Sportler, Trainer, Funktionsträger, Wissenschaftler und Medienvertreter diskutieren und referieren über die Zukunft des „Balles“. Ballspiele – quo vadis? Wohin führt der Weg im Spitzen-, aber auch im Breitensport, wie werden Talente entdeckt und dann bei der Stange gehalten, wie kann der Schul- und Vereinssport noch besser zusammengeführt werden, ist der Mannschaftssport ein Beitrag zur Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft? Vor allen Dingen aber mit dem Schwerpunkt: Ganztagesschule – Herausforderung für die Ballspiele.

Fragen über Fragen, deren Antworten in Karlsruhe gesucht werden.

Namhafte Referenten, u.a. der neue Präsident des DOSB und IOC-Vizepräsident Dr. Thomas Bach, diskutieren von Freitag, 6.10.2004, 15 Uhr bis Samstag, 7.10.2006, 15.30 Uhr, in der Karlsruher Europahalle über interessante und topaktuelle Themen, wobei in diesem Jahr insbesondere auch Lehrer, Trainer und Mentoren (Schüler) angesprochen sind.

Weitere Informationen, insbesondere Anmeldeformulare, sind bei den Fachverbänden noch vor den Sommerferien zu erhalten bzw. sind dann auch über die dann aktualisierte Homepage www.ballspiel-symposium.de herunter zu laden.


Weitere News

23. Oktober 2017

WNBL-Rückblick: Überraschungen und klare Siege

Metropol Girls entscheiden Ruhrpott-Derby im Spitzenspiel für sich

20. Oktober 2017

Wende-Trikotsätze für 20 Mädchenteams

"Come on girls - Let's play Basketball" fördert Mädchenbasketball

20. Oktober 2017

Meldung für Nominierungslehrgänge

Lehrgäng kurz vor Weihnachten in Heidelberg und Bad Blankenburg