Auf den Spuren Willi Daumes24. Mai 2013

Der Deutsche Olympischer Sportbund (DOSB) und die Deutsche Olympische Akademie Willi Daume (DOA) erinnerten heute mit einem Festakt im Deutschen Sport & Olympia Museum an den großen Förderer der olympischen Bewegung, Willi Daume, der auch eine intensive Basketball-Vergangenheit hat.

Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des deutschen und olympischen Sports wäre heute auf den Tag genau 100 Jahre alt geworden: Willi Daume, der mit seinen Verdiensten für die
Olympischen Spiele von München und seinem Wirken für die Werte des Sports einen festen Platz in der olympischen Bewegung einnimmt. Dr. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) eröffnete am Freitagvormittag den Festakt vor zweihundert geladenen Gästen aus Sport, Kultur und Politik. Thomas Bach erinnerte in seinen Begrüßungsworten an seine persönlichen Erinnerungen an Willi Daume, die ihn als jungen Menschen beeindruckt haben.

Unter den zahlreichen prominenten Gästen begrüßte Bach u.a. den Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, das IOC-Ehrenmitglied Prof. Dr. h.c. Walther Tröger sowie unter vielen ehemaligen Olympiateilnehmern und -gewinnern die Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt sowie die Doppel-Olympiasiegerin im Hochsprung Ulrike Nasse-Meyfarth. Die historischen Verdienste für den olympischen Sport würdigte der Sporthistoriker Prof. Dr. Manfred Lämmer als Mitglied der Deutschen Olympischen Akademie Willi Daume. Der Alt-Oberbürgermeister der Stadt München, Hans-Jochen Vogel, schaltete sich mit einer Videobotschaft zu.

Neben den aktiven Sportlern, Funktionären und politischen Repräsentanten der damaligen Spiele waren als Zeitzeugen auch Daume-Sohn Kai Daume sowie der Sohn des Olympiagelände-Architekten Günter Behnisch gekommen. Zum Abschluss des offiziellen Teils moderierte Wolf-Dieter Poschmann eine Talkrunde unter dem Motto „Sport & Kultur“, in der neben Kati Witt und Stefan Behnisch auch der vormalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen und die 800-Meter-Olympiasiegerin von München, Hildegard Falck-Kimmich, teilnahmen. Last but not least komplettierte Prof. Dr. Martin Roth, Direktor des Victoria & Albert Museum London und Persönliches Mitglied des DOSB, die hochkarätig besetzte Runde. „Im Mittelpunkt steht immer der Mensch“ – dieses von Daume gelebte Credo könnte als Zusammenfassung und Schlussakzent gelten. Denn die olympische Idee mit seinen von Fairness, Gemeinsinn und von der verbindenden Kraft des Sports geprägten Werten haben bis heute Geltung.

Über ein ganz besonderes Highlight konnte sich der ebenfalls anwesende Vorsitzende der Stiftung Deutsches Sport & Olympia Museum, Ingo Weiss (gleichzeitig auch DBB-Präsident), direkt im Anschluss an den Festakt freuen. Eine Original-Flamme der Olympischen Spiele von London, überreicht von Dr. Thomas Bach, wird als bleibende Erinnerung im Museum seinen Platz finden: ein Zeichen der Verbundenheit mit dem olympischen Geist, an dem künftig die jährlich rund 130.000 Besucherinnen und Besucher des Hauses ihre Freude haben werden.

Zu Ehren von Willi Daume ist im Deutschen Sport & Olympia Museum ein Sonderpostamt der Deutschen Post anwesend. Sonderstempel und –marken können aus diesem Anlass erworben werden. Das Postamt ist am 24. und 25. Mai während der Öffnungszeiten im Foyer zugänglich.

Im nächsten DBB-Journal (erscheint am 28. Juni 2013) wird Willi Daume ausführlich von Dr. Hans-Dieter Krebs gewürdigt.

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