Auch Spanien zu stark für U18-Jungen10. Juli 2014

Die U18-Jungen des Deutschen Basketball Bundes müssen weiter auf den ersten Sieg beim internationalen Turnier in Konya (TUR) warten. Nach der Auftaktniederlage gegen Gastgeber Türkei unterlag das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic auch der spanischen Mannschaft knapp mit 62:69 (13:18, 25:17, 12:18, 12:16). Mahir Agva erzielte die meisten Punkte für die ING-DiBa-Korbjäger (23).

Alan Ibrahimagic schickte Jan-Niklas Wimberg, Jakob Merz, Tim Hasbargen (Foto), Mahir Agva und Andreas Obst von Beginn an in die Partie. Die beiden Teams kannten sich noch vom letzten Spiel des Albert Schweitzer Turniers in Mannheim, in dem Deutschland sich mit einem Sieg den 7. Platz sicherte. Die DBB-Auswahl erwischte vor allem in Person von Andreas Obst den etwas besseren Start und ging früh mit 5:2 in Führung. Die Antwort der Spanier ließ allerdings nicht lange auf sich warten, Marc Garcia Antonell drehte die Partie binnen drei Minuten (5:6). Alan Ibrahimagic sah sich aufgrund der offensiven Schwächephase zu einer Auszeit gezwungen, um seine Mannschaft neu einzustellen. Das Timeout fruchtete zunächst auch, Mahir Agva brachte die deutsche Mannschaft wieder in Front (9:6, 6. Minute). In der Folge drehte allerdings Diego Gallardo Balthasar auf Seiten der Spanier auf und erspielte seiner Mannschaft zunächst einen Fünfpunkte-Vorsprung (16:11). Die ING-DiBa-Korbjäger lagen nach zehn Minuten mit 13:18 zurück, erwischte aber den besseren Start in den zweiten Abschnitt.

Die deutsche Mannschaft nutzte dabei die fehlende Treffsicherheit des Gegners früh aus, um die Partie wieder ausgeglichen zu gestalten. Andreas Obst lief nun heiß und glich zunächst für die DBB-Auswahl aus (20:20, 14. Minute) und sorgte kurze Zeit später für eine deutsche Führung (23:22). Auch eine zwischenzeitliche Auszeit des gegnerischen Trainers brachte die DBB-Mannschaft jetzt nicht aus dem Rhythmus. Zwar fingen sich die Spanier wieder etwas, bekamen aber Andreas Obst nicht unter Kontrolle. Per Dreier erhöhte er auf 27:24. Es ging nun hin und her, auch Diego Balthasar und  von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen. Die deutsche Mannschaft ging mit einer 38:35-Führung in die Halbzeitpause.

Die Spanier kamen besser aus der Kabine. Zwar erzielte Jan-Niklas Wimberg die ersten Punkte der zweiten Hälfte, doch schon kurze Zeit später glich abermals Balthasar die Partie wieder aus (40:40, 22. Minute). Eine weitere Minute später übernahm das spanische Team wieder die Führung. Es folgte eine Phase, in der beiden Team offensiv nicht viel gelang. Das lag vor allem an der konsequenten Defense auf beiden Seiten. Nach 25 Minuten brachen die Spanier den Bann und erhöhten die Führung auf 45:42. Sebastian Schmitt glich die Partie per Dreier im Gegenzug aus, Ferner und Hasbargen brachten der deutschen Mannschaft kurze Zeit später erneut einen Vier-Punkte-Vorsprung. Der gegnerische Coach nahm erneut eine Auszeit, die die deutsche Mannschaft dieses Mal aus dem Rhythmus brachte. So konnte der Gegner die Partie zunächst erneut ausgleichen und bis zum Ende des dritten Viertels wieder auf seine Seite ziehen. Deutschland lag nach 30 Minuten mit 50:53 zurück.

Im Schlussviertel spitzte sich das Spiel dann engültig zu. Zunächst war Sebastian Schmitt erneut per Dreier erfolgreich und glich die Partie zum 55:55 aus. Die Antwort der Spanier folgte allerdings prompt per Dreier. Der überzeugende Mahir Agva brachte sein Team erneut ran, auf der Gegenseite traf aber auch der Gegner. Fünf Minuten vor Schluss lag das spanische Team weiterhin mit 60:57 in Führung. Zwei Minuten vor dem Ende war es erneut Agva, der seine Mannschaft auf einen Punkt heranbrachte (62:63). Am Ende aber waren die Spanier routinierter und cleverer, machten die entscheidenden Punkte und sorgten durch Yankuba Sima Fatty und Marc Garcia Antonell eine Minute vor dem Ende für die Vorentscheidung.

Alan Ibrahimagic war dennoch zufrieden mit der Leistung seines Teams: “Wir waren heute deutlich wacher von Anfang an. Bis auf die Freiwurfquote und die Offensivrebounds der Spanier hatten wir alles im Griff. Das war über 38 Minuten ein ordentliches Spiel, am Ende machen die Spanier die wichtigen Punkte.” Beim Spiel gegen Serbien will der Bundestrainer nur auf seine Truppe schauen: “Neues Spiel, neues Glück. Wir haben hier die Chance, uns gegen die besten Mannschaften Europas auf die Europameisterschaft vorzubereiten. Das wird morgen aber mit Sicherheit nicht einfacher.”

 

Für Deutschland spielten:
Mahir Agva (Erdgas Ehingen/CYBEX Urspring, 23), Constantin Ebert (TG 48 Würzburg/s.Oliver Baskets Akademie, 2), Joschka Ferner (ratiopharm akademie Ulm/Weißenhorn Youngstars, 4), Luis Figge (finke baskets Paderborn), Tim Hasbargen (FC Bayern München, 5), Marcel Keßen (Iserlohn Kangaroos/Phoneix Hagen Juniors, 4), Niklas Kiel (BBG Herford/finke baskets Paderborn), Jakob Merz (Schoder Junior-Giraffen Langen/FRAPORT SKYLINERS, 2), Andreas Obst (Bike-Cafe Messingschlager Baunach/TSV Tröster Breitengüßbach, 11), Sebastian Schmitt (FC Bayern München, 8), Tim van der Velde (RheinStars Köln, 1), Jan-Niklas Wimberg (Baskets Akademie Weser Ems/Oldenburger TB, 2).

Länderspieltermine:
Fr., 11. Juli 2014, 13.30 Uhr*: Deutschland – Serbien
Sa., 12. Juli 2014, 13.30 Uhr*: Frankreich – Deutschland
So., 13. Juli 2014, 16.15 Uhr*: Deutschland – Russland

*Ortszeit

Live-Stream: www.tbftv.org
Live Stats und Ergebnisse: www.tbf.org.tr

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