AST 2016: Serbien erster Finalist1. April 2016

Der erste Finalist des 28. Albert Schweitzer Turnieres steht fest. Vor etwa 1.800 Zuschauern in der GBG Halle in Mannheim gewann der Zweite der deutschen Vorrundengruppe, Serbien, gegen den Gewinner der anderen Vorrundengruppe, Italien, nach einem äußerst packenden Halbfinale mit 77:75 (10:21, 19:19, 14:12,23:14, 11:9) nach Verlängerung. Aleksa Radanov (22), Milos Glisic (21) und Borisa Simanic (17) sicherten den serbischen Erfolg, bei Italien überragte Davide Moretti (29), gefolgt von Lorenzo Penna (14) und Isacco Lovisotto (10).

Beide Teams leisteten sich einen nervösen Beginn mit vielen Fehlwürfen, dann kam zuerst Italien besser in Gang (8:2, 4.). Serbiens Headcoach Milan Gurovic nahm ein frühe Auszeit, aber Italien bestimmte die Partie weiter (10:2) und trat sehr harmonisch auf. Bei Serbien fielen die häufg zu schnell genommenen Würfe von außen nicht, während die Italiener wesentlich vielseitiger den gegnerischen Korb bedrohten (15:4, 7.). Die von erneut rund 100 lautstarken Fans angefeuerten Serben suchten weiter einen (Wurf)-Rhythmus, hatte aber auch in der Defense allzu häufig das Nachsehen gegen die schnellen Italiener (21:10, 10.).

Dann schloss Andrija Marjanovic einen Fastbreak der Serben erfolgreich ab, aber insgesamt hatten nur vier von 17 Würfen der Serben aus dem Feld ihr Ziel gefunden (23:13, 12.). Milos Glisic versenkte den ersten serbischen Dreier nach 14 Minuten, das Team vom Balkan kam langsam heran (25:18). Dann leistete sich Gurovic zwei technische Fouls und wurde der Halle verwiesen. Italien übernahm wieder das Kommando (34:20, 17.), Serbien musste sich völlig neu sortieren, Assistant Coach Marko Cvetkovic übernahm. Glisic machte akrobatisch das 36:27 (19.), Italien blieb aber bis zur Pause Herr der Lage (40:29).

AST2016-ITA-SRB-Lovisotto-300bretEin „and one“ von Glisic eröffnete das dritte Viertel, Isacco Lovisotto (Foto rechts) konterte mit einem Dreier. Wieder Glisic markierte das 43:36 (24.) und Matija Radovic „stopfte“ einen Fastbreak in den italienischen Korb. An der Freiwurflinie traf der überragende Glisic dann zum 43:39 (25.) es war plötzlich wieder ein Basketballspiel. In dem zogen die Italiener wieder an, ehe Borisa Simanic nach sechs Fehlversuchen „endlich“ seinen ersten Dreier traf. Wieder versuchten es die Serben zu sehr mit dem Kopf durch die Wand statt geduldig die Vorteile zu suchen. Mit der Schlusssirene des dritten Viertels versenkte Riccardo Visconte einen Dreier, sein erster Wurf im Spiel überhaupt, zur 52:43-Führung der Italiener.

Noch einmal begaben sich die Serben auf eine Aufholjagd, die von einem Dreier von Aleksa Radanov eingeleitet wurde. Simanic erzielte das 54:48 (32.), Radovic netzte einen Dreier und es hieß nur noch 54:51. Die sich immer mehr füllende Halle erfreute sich an einer intensiven Partie. Wieder Radovic traf von weit draußen (56:54, 34.) und Radanov besorgte den Ausgleich. Einmal mehr hatten die Italiener die passende Antwort, das Spiel nahm jetzt richtig Fahrt auf und war gespickt mit Höhepunkten (62:61, 36.). Drei hektische Minuten ohne Punkte vergingen, ehe Radanov für den Führungswechsel sorgte (62:63, 39.). Simanic traf „mal wieder“ aus der Distanz (2/11 Dreier) und brachte seine Mannschaft 75 Sekunden vor Schluss weiter nach vorne (64:66). Nach einem mächtigen Block, der vermeintlichen Entscheidung, wurde Glisic14 Sekunden vor Schluss ein offensives Foul angehängt. Serbien entschied sich für Foulen und Davide Moretti glich zehn Sekunden vor Schluss aus. Radanovs Dreier ging daneben: Verlängerung!

Ein „Volleyballdreier“, den Alessandro Pajola kurz vor Ablauf der 24 Sekunden losließ und traf, wurde von einem Monsterdunk von Simanic beantwortet, der auch das 69:70 erzielte (42.). Moretti machte an der Freiwurflinie das 72:70 (44.), Radanov konterte und brachte Serbien energisch wieder in Führung (72:74, ´58). Mit 17 Sekunden auf der Uhr traf Simanic einen Freiwurf und Marjanovic foulte zum Entsetzen der serbischen Bank Moretti beim Dreierversuch (´6): Drei Freiwurftreffer, 75:75. Simanic tankte sich durch und traf 1,5 Sekunden vor dem Ende zum 75:77. Italien blieb noch ein Notwurf: Ohne Erfolg.

English version:

Serbia is the first finalist of the 28th Albert Schweitzer Tournament. In front of a crowd of about 1,800 in the GBG Halle in Mannheim the Serbs won against Italy in a very thrilling semi final 77:75 (10:21, 19:19, 14:12, 23:14, 11: 9) after overtime. Aleksa Radanov (22), Milos Glisic (21) and Borisa Simanic (17) secured the Serbian success, o the Itaia side Davide Moretti (29), followed by Lorenzo Penna (14) and Isacco Lovisotto (10) scored the most points.

Both teams contributed to a nervous start with many missed shots: Italy found a rhythm first (8:2, 4.), Serbia head coach Milan Gurovic took an early timeout, but Italy appeared very harmonious (10:2). Serbia did take the shots too early, while the Italians attack the basket of the opponent much more versatile (15: 4, 7). Again about 100 vociferous Serbia fans saw a game in which Italy was dominant eve after the first quarter (21:10, 10.).

Then Andrija Marjanovic concluded a fastbreak, but overall the Serbs s far only made four of their 17 shots (23:13, 12.). Milos Glisic sank the first Serbian three after 14 minutes. Then Gurovic contributed two technical fouls and had to leave the gym. Italy again took over the command (34:20, 17.), Serbia had to completely re-sort, Assistant Coach Marko Cvetkovic took over. Glisic made a acrobatic move (36:27, 19.), but Italy remained in a clear lead until the break (40:29).

An „and one“ of Glisic opened the third quarter, Isacco Lovisotto (photo right) countered with a triple. Again Glisic marked the 43:36 (24.) and Matija Radovic „stuffed“ a fast break in the Italian basket. At the free throw line Glisic then scored to make it 43:39 (25). Suddenly it was a basketball game. The Italians picked up again before Borisa Simanic „finally“made his first three after six failed attempts. Again, the Serbs were not patient enough and Riccardo Visconte sank a triple at the buzzer to score Italy to a 52:43-lead after 30 minutes.

Once again the Serbs embarked on a comeback that was started by a triple of Aleksa Radanov. Simanic scored the 54:48 (32.), Radovic netted a triple and it was only 54:51. The more and more filling gym was delighted by an intense game. Again Radovic scored from outside (56:54, 34.) and Radanov tied the game. Once again, the Italians had the right answer, the game now was peppered with highlights (62:61, 36.). There were no points the next three hectic minutes before Radanov scored again (62:63, 39.). Simanic scored „again“ from a distance (2/11 triples) and put his team i front 75 seconds before the end (64:66). After a powerful block an offensive foul was called on Glisic with 14 seconds left. Serbia opted for fouling and Davide Moretti tied the game at the free throw line: Overtime!

A „Volleyball three“ from Alessandro Pajola foud his way into the Serbia basket, followed by a monster dunk of Simanic (69:70, 42.). Moretti scored another three points at the free throw line (72:70,  44.), Radanov countered and brought Serbia the lead again (72:74, ’58). With 17 seconds on the clock Simanic hit a free throw and Marjanovic fouled Moretti on a triple attempt wit six seconds left: Moreti made all three free throws, 75:75. Simanic scored 1.5 seconds before the end: 75:77. Italy could not answer anymore

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