AST 2016: Deutschland siegt im “Klassiker”28. März 2016

Drittes Spiel, dritter Sieg! Die deutsche U18-Nationalmannschaft ist beim Albert Schweitzer Turnier weiterhin unbeirrbar auf dem Weg in Richtung Halbfinale. Im Turnier-“Klassiker” gegen die Türkei setzte sich das DBB-Team vor rund 1.700 Zuschauern in der Mannheimer GBG Halle mit 80:56 (20:13, 12:15, 16:20, 32:8) durch. In der Auswahl von Bundestrainer Harald Stein überzeugten Kostja Mushidi (20), Richard Freudenberg (14), Bennett Hundt (12) und Lars Lagerpusch (10), bei den Türken erzielten Görkem Dogan (16) und Alihan Deniz Genc (12) die meisten Punkte.

Stein schickte mit Hundt, Ferdinand Zylka (Foto), Freudenberg, Oscar Leon da Silva und Geburtstagskind Lagerpusch zum dritten Mal die gleiche Startformation ins Rennen. Lagerpusch und Hundt mit einem “and one” sorgten für die deutsche 5:0-Führung nach nur 43 Sekunden, da Silva legte zum 7:0 nach. Die rund 300 lautstarken türkischen Fans freuten sich dann über die ersten Punkte für ihr Team, aber in der fulminanten Anfangsphase blieb Deutschland am Drücker (11:2, 3er Zylka, 3.). Die folgenden Szenen gehörten den Türken, ehe Lagerpusch spektakulär zum 13:5 “stopfte” (Foto unten, 6.). Es war eine äußerst intensive Partie mit viel Druck auf beiden Seiten, nach zehn Minuten hieß es 20:13.

Deutschland gestattete den Türken einige Offensivrebounds, durfte aber nach dem Dreier von Kostja Mushidi (Foto links) etwas aufatmen (23:15, 11.). Die Türken suchten mit Erfolg den Weg unter den deutschen Korb und profitierten zudem von einigen Ballverlusten der Gastgeber (23:19, 13.). Ein umjubelter “Alley oop” von Mushidi auf Freudenberg ließ dann die Halle erbeben, aber das Momentum gehörte dennoch den Türken (25:23, 15.). Stein rief seine Spieler zu einer Auszeit zusammen. Zu viele Fehler schlichen sich in das deutsche Spiel, aber zwei schöne Aktionen von da Silva unter dem türkischen Korb bewahrten die Führung (29:24, 16.). Die Türken ließen jetzt aber nicht locker und waren zur Pause in Schlagdistanz (32:28).

AST2016-GER-TUR-Mushidi-500Die Türken kamen besser aus der Kabine und gingen schnell in Führung (32:34, 22.), brachten sich aber durch ein technisches Foul wieder aus dem Rhythmus. Den fanden die ING-DiBa-Korbjäger in dieser Phase überhaupt nicht wieder, sodass der Gegner vorne blieb (34:38, 24.). Deutschland versuchte mit enormen Kampfgeist wieder in die Partie zurückzukommen, ging in Führung (40:39, 25.), aber die Unparteiischen unterbrachen das Spiel auf beiden Seiten viel zu häufig und verhinderten jeden Spielfluss. Philipp Herkenhoff markierte das 42:39 (26.) und auch das 44:39 kurz später. Das DBB-Team bekam scheinbar wieder etwas Kontrolle über das Spiel, aber erneut fielen einige Würfe nicht. Nach vier Offensivrebounds in Folge kamen die Türken zum 48:48 (30.).

Freudenberg haderte nicht mit seiner insgesamt schwachen Wurfquote und erzielte das 50:48, dem Mushidi drei ganz starke Aktionen folgen ließ (57:52, 33.). Nur mit Fouls konnten die mit aller Macht zum Korb ziehenden Deutschen jetzt gestoppt werden und Nelson Weidemann zwang die Türken mit großartigem Einsatz zum Verletzen der Acht-Sekunden-Regel. Mushidis Dreier zum 61:52 (34.) schloss sich an, die Türken flüchteten sich förmlich in eine Auszeit. Mushidi war einfach nicht mehr zu bremsen und immer wieder erfolgreich (65:52, 35.). Das 71:54 nach zwei Freiwürfen von Moritz Sanders bedeutete die endgültige Entscheidung (37.), ehe auch Freudenberg “endlich” aus der Distanz traf.

AST2016-GER-TUR-Lagerpusch-Dunk-250English version:

Third game, third win! The German U18 national team continues unwaveringly on the path towards the semifinals at this year´s Albert Schweitzer Tournament. In the tournament “classic” against Turkey the DBB team won in front of around 1,700 spectators in Mannheim with 80:56 (20:13, 12:15, 16:20, 32: 8). In the selection of national coach Harald Stein Kostya Mushidi (20), Richard Freudenberg (14), Bennett Hundt (12) and Lars Lagerpusch (10) scored best, while Görkem Dogan (16) and Alihan Deniz Genc (12) were the best scorers on the Turkish side.

Stein put Hundt, Ferdinand Zylka (photo), Freudenberg, Oscar Leon da Silva and birthday boy Lagerpusch for the third time in a row into the starting lineup. Lagerpusch and Hundt with an “and one” took care of the German 5:0 lead after only 43 seconds before da Silva made it 7:0. The 300 vociferous Turkish fans then were delighted with the first points for their team, but in the initial phase fulminant Germany remained on the trigger (11:2, 3 Zylka, 3.). The following scenes belonged to the Turks before Lagerpusch dunked it spectacular (13:5, photo below, 6.). It was a very intense game with a lot of pressure on both sides (20:13, 10.).

Germany allowed the Turks some offensive rebounds, but took some breathe after the triple of Kostya Mushidi (23:15, 11.). The Turks were successful on their under the German basket and also benefited from several turnovers of the hosts (23:19, 13.). An acclaimed “Alley oop” from Mushidi to Freudenberg then rocked the gym, but the momentum was with the Turks (25:23, 15.). Stein called his players together for a timeout. Too many errors crept into the German game, but two beautiful actions of da Silva under the Turkish basket kept the lead (29:24, 16.). The Turks at halftime stayed in striking distance (32:28).

The Turks came better out of the locker rooms and took the lead (32:34, 22.). The German squad didn´t find as rhythm again at this stage, so that the opponent was still in front after 24 minutes (34:38). Germany tried to come back into the game with enormous fighting spirit and took the lead (40:39, 25.), but the referees interrupted the game on both sides too often and prevented any game flow. Philip Herkenhoff marked the 44:39 (26.) with four unanswered points. After four offensive rebounds in a row the Turks made it 48:48 (30.).

Freudenberg wrestled not with his overall weak shooting percentage, buried a lay up (50:48), followed by three very strong actions of Mushidi (57:52, 33.). Only with fouls the Germans could now be stopped and Nelson Weidemann with great effort forced the Turks to violate the eight-second rule. Mushidis triple was good for the 61:52 (34.), the Turks fled formally in a timeout. Mushidi was simply unstoppable and always successful (65:52, 35.). The 71:54 after two free throws from Moritz Sanders the final decision (37.), before also Freudenberg “finally” buried a three.

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