ALBA Berlin gewinnt Champions-Cup27. September 2014

Der alte und neue Champions-Cup-Sieger heißt ALBA Berlin. Der Pokalsieger der vergangenen Saison überzeugte beim Heimspiel gegen den FC Bayern München und sicherte sich beim 76:68 (21:11, 24, 14, 19:28, 12:15) Erfolg den ersten Titel der Saison. Das Team von Svetislav Pesic offenbarte auf beiden Seiten des Feldes noch Schwächen, während die Berliner sich bereits in guter Form zeigten. Während die Nationalspieler Niels Giffey (Foto), Jonas Wohlfarth-Bottermann und Akeem Vargas auf Berliner Seite einen gelungenen Einstand in die Saison feiern konnten, bleibt Heiko Schaffartzik, Lucca Staiger sowie Robin Benzing auf bayerischer Seite noch Arbeit. Niels Giffey war bester deutscher Nationalspieler mit 13 Punkten.

Von Beginn an drückten die Gastgeber aus Berlin dem Spiel ihren Stempel auf. In der Offensive konzentriert und in der Defensive bissig ging ALBA schnell in Führung. Den Bayern gelang wenig und wenn dann nur durch Einzelaktionen durch John Bryant oder Vladimir Stimac. Sein Debüt für die Albatrosse feierte Nationalspieler Niels Giffey, der sich mit einem Dreier auf der Anzeigetafel eintragen konnte. Nach zehn Minuten lag Berlin mit 21:11 in Führung, die sie im zweiten Viertel weiter ausbauen konnten. McLean, Hammonds und Stojanovski waren von den Bayern kaum zu stoppen, die ihrerseits weiter offensiv nicht ins rollen kamen (19% aus dem Feld) und selten in ihre Setplays fanden. Zur Halbzeit lag die Mannschaft von der Isar mit 25:45 zurück.

Ohne ihren Trainer kam der FC Bayern in die zweite Halbzeit zurück. Svetislav Pesic war vom Schiedsrichtergespann disqualifiziert worden und so begann die Partie mit drei Freiwürfen für ALBA und Muki Mutapcic an der Münchner-Seitenlinie. Der vermeintliche Wutausbruch ihres Headcoaches hatte die Bayern Spieler offensichtlich wachgerüttelt, denn die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte den Bayern, die durch Dreier von Bryant und Staiger verkürzen konnten. Mitte des Viertels war der amtierende Meister bis auf 13 Zähler ran. Zum Ende des dritten Viertels verkürzten die Münchner durch zwei Drei-Punkte-Spiele bis auf 64:53.

Die Anfangsphase des letzten Spielabschnitts verlief ausgeglichen. Kein Team konnte den entscheidenden Punch setzen. Dieser gelang zunächst  rund vier Minuten vor dem Ende der Partie den Berlinern, die angeführt von einem stark aufspielenden Niels Giffey auf 14 Punkte davonziehen konnten. Spannung kam nochmal auf, als DBB-Kapitän Heiko Schaffartzik 111 Sekunden vor dem Ende von Außen auf 68:76 verkürzen konnte. Allerdings ließen die Bayern drei gute Möglichkeiten in den letzten Sekunden aus und so verteidigten die Berliner vor heimischer Kulisse den Champions-Cup-Titel am Ende verdient mit 76:68.

 

 

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