A2 unterliegt Gastgeber China19. Juli 2014

Die deutsche  A2-Herren-Nationalmannschaft hat das zweite Spiel der Asienreise gegen Gastgeber China verloren. In Kunshan (China) musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl beim 4-Nationen-Turnier  mit 67:72 (17:19, 16:13, 19:20, 15:20) nach starker Partie geschlagen geben. Im letzten Spiel am morgigen Sonntag (13:30 Uhr deutscher Zeit) gegen Serbien muss ein Erfolg her, um das Turnier nicht als Letzter zu beenden. Gegen China war Mathis Mönninghoff (Foto) mit 20 Punkten erfolgreichster Werfer im deutschen Kader. Nach dem Turnier in Kunshan fliegt das Team weiter nach Harbin (CHN), wo das nächste Turnier wartet.

Wie bereits am Vortag gegen Montenegro schickte Henrik Rödl zu Beginn Joshiko Saibou, Julian Albus, Mathis Mönninghoff, Stefan Schmidt und Maurice Pluskota aufs Parkett. Vor ausverkaufter Halle machten die Gastgeber von Anfang an Druck und suchten den Weg zum Korb. Das DBB-Team tat sich in den eins-gegen-eins Duellen schwer und war früh mit Foulproblemen belegt(10 Fouls im ersten Viertel.). Trotzdem konnten sie das erste Viertel ausgeglichen Entscheiden und beendeten es mit einem knappen 17:19 Rückstand. Henrik Rödl schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die DBB-Auswahl kam immer besser in die Partie und leistete sich weniger Ballverluste. Nach zwölf Minuten lag man nach einem Dreier von Brase mit 27:21 in Front. Auch in den direkten Duellen agierte das Team cleverer. Den großen Unterschied machte aber die Rebound-Arbeit. Im zweiten Viertel holte Deutschland zehn Rebounds mehr als der Gegner und ging folgerichtig mit 33:32 in die Halbzeit.

Die ING-DiBa-Korbjäger kamen schlecht aus der Kabine und verschliefen den Start in die zweite Halbzeit. Zwischenzeitlich lagen die etwas energielos wirkenden A2-Herren mit 35:46 (26. Min.) zurück, fingen sich dann aber wieder. Die Schützlinge von Rödl kämpften sich heran, gaben jetzt mehr Acht auf den Ball und standen in der Defense besser. China ließ sich aus dem Tritt bringen und nach 30 Minuten glichen die DBB-Herren zum 52:52 aus. Im letzten Spielabschnitt entwickelte sich ein enges Spiel. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Der stark aufspielende Mönninghoff blieb auch in der Schlussphase ein Aktivposten im deutschen Spiel. Das DBB-Team beherrschte weiter die Bretter (am Ende 39:22), traf in den letzten Minuten aber ein, zwei unglückliche Entscheidungen und verlor am Ende etwas unglücklich mit 67:72. Morgen steht dann das abschließende Spiel gegen Serbien an.

Bundestrainer Henrik Rödl ist trotz der Niederlage “zufrieden mit der Mannschaft. Das Team verbessert sich von Spiel zu Spiel. Die Ballverluste gehen zurück und wir arbeiten sehr gut unter dem Brett. Die Mannschaft leidet auch nicht mehr so sehr unter Leistungsschwankungen, wie etwa in der Vorbereitung. China hat zu Beginn der zweiten Halbzeit gut gespielt und wir waren ein paar Minuten nicht voll da, haben uns dann aber hervorragend zurück ins Spiel gekämpft. Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl, das Team war hellwach. Am Ende fehlt uns ein Sieg, das ist leider so. Aber ich hoffe, dass wir uns den morgen holen.”

 

Für Deutschland spielten:
Julian Albus (WALTER Tigers Tübingen), Hans Brase (Princeton University/USA, 5), David Brembly (medi Bayreuth, 2), Anthony Canty (TBB Trier, 6), Stephan Haukohl (rent4office Nürnberg, 7),  Mathis Mönninghoff (TBB Trier, 20), Maurice Pluskota (Basketball Löwen Braunschweig, 6), Joshiko Saibou (Gießen 46ers, 8), Stefan Schmidt (TBB Trier, 2), Michael Wenzl (Artland Dragons, 5), Andreas Wenzl (TBB Trier, 4), Achmadschah Zazai (Basketball Löwen Braunschweig, 2).

Die weiteren Termine (deutscher Zeit):
Sonntag, 20. Juli: Deutschland – Serbien (13:30)

23. – 25.07.: 4-Nationen-Turnier in Harbin (CHN)

 

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