A2-Herren verlieren gegen China24. Juli 2014

Wieder war es nichts mit einem Erfolgserlebnis für die deutsche A2-Herren-Nationalmannschaft beim zweiten Turnier im chinesischen Harbin. Dort verlor das Team von Bundestrainer Henrik Rödl gegen die Gastgeber. Bereits in der ersten Halbzeit verspielte das DBB-Team fast alle Chancen und musste sich am Ende mit 53:69 (10:16, 9, 22, 16:17, 18:14) geschlagen geben. Es war bereits die zweite Niederlage gegen China im Zuge des Asientrips. Morgen um 9:30 Uhr deutscher Zeit steht die letzte Begegnung gegen Serbien auf dem Programm. Im heutigen Spiel war Maurice Pluskota (13 Punkte) bester deutscher Werfer.

Gegen China nahm Henrik Rödl Michael Wenzl (Foto) für den angeschlagenen Hans Brase in die Startformation. Neben ihm liefen zunächst Mathis Mönninghoff, David Brembley, Joshiko Saibou und Maurice Pluskota auf. Die Anfangsphase verschlief die DBB-Auswahl gegen hellwache Gastgeber, die in der ausverkauften Halle in Harbin schnell die Oberhand gewannen und das deutsche Team unter Druck setzten. Nach sechs Minuten stand es 4:12, ehe es den ING-DiBa-Korbjägern gelang, die Partie offen zu gestalten. Fast drei Minuten hielten sie die Gastgeber ohne Korberfolg und schafften so den 10:12 Anschluss (9. Min.). Zwei schnelle Körbe der Chinesen zum Ende des ersten Viertels bedeuteten aber den 10:16 Rückstand nach zehn Minuten. Nach zuvor vier hervorragenden Spielen während der China-Reise sah es zu Beginn des zweiten Viertels nach einem schwächeren Auftritt der deutschen A2 aus. Fünf Minuten blieben sie ohne Korberfolg (bei einer Wurfquote von 7/25) und mussten mit ansehen, wie bei den Gastgebern nahezu jeder Wurf ein Treffer war (14/25). Nach 16 Minuten stand es bereits 12:29 und auch taktische Umstellungen und Auswechslungen durch Rödl konnten die Chinesen nicht aus dem Konzept bringen. Mit einem deutlichen Rückstand von 19:38 ging es in die Halbzeitpause.

Henrik Rödl fand in der Halbzeit klare Worte und appellierte an den Kampfgeist der Mannschaft. Die Ansprache schien bei seinem Team angekommen zu sein, denn es spielte in Hälfte zwei mit mehr Energie und Herz. Das gesamte dritte Viertel konnte die DBB-Auswahl ausgeglichen gestalten und die Gastgeber in der Defensive besser kontrollieren. Die Wende jedoch wollte nicht recht gelingen und so ging es mit 20 Punkten Rückstand in das letzte Viertel (35:55). Im Schlussabschnitt des Spiels probierte das deutsche Team noch einmal alles aus und versuchte es abwechselnd mit einer Zonen- und Pressverteidigung. Die Umstellungen brachten aber immer nur kurzfristig Erfolgserlebnisse, der Umschwung blieb jedoch aus. Trotz 70 Prozent Trefferquote aus dem Feld musste sich die Mannschaft von Henrik Rödl den Gastgebern klar mit 53:69 geschlagen geben. Die Intensität im letzten Viertel stimmte jedoch und macht Mut für die abschließende Partie morgen gegen Serbien.

“Heute haben wir den Zugang zum Spiel nicht gefunden, einige Chancen zu Beginn liegen lassen und China hat auf der anderen Seite sehr gut getroffen. Das war das erste Spiel hier in China, bei dem wir nicht unsere Leistung abrufen konnten, von daher bin ich nicht übermäßig enttäuscht. Wir haben heute unser fünftes Spiel innerhalb der letzten sieben Tage absolviert, dazu kam der Reisestress, da ist so etwas schon mal drin. Die Konzentration war heute nicht so hoch, was eben auch der Müdigkeit geschuldet war. Morgen gegen Serbien wollen wir aber wieder an die Leistungen aus den ersten vier Spielen anknöpfen und uns mit einem Sieg verabschieden”, sagte nach dem Spiel Bundestrainer Henrik Rödl.

 

Für Deutschland spielten:
Julian Albus (WALTER Tigers Tübingen, 1), Hans Brase (Princeton University/USA, 5), David Brembly (medi Bayreuth, 4), Anthony Canty (TBB Trier, 10), Stephan Haukohl (rent4office Nürnberg, 4),  Mathis Mönninghoff (TBB Trier, 5), Maurice Pluskota (Basketball Löwen Braunschweig, 13), Joshiko Saibou (Gießen 46ers, 6), Stefan Schmidt (TBB Trier, 1), Michael Wenzl (Artland Dragons), Andreas Wenzl (TBB Trier), Achmadschah Zazai (Basketball Löwen Braunschweig, 3).

Die weiteren Termine:
Freitag, 25. Juli 2014, 9.30 Uhr: Serbien – Deutschland

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