WNBL 2014/15 Gruppe Südost TS Jahn München

Saisonziele und Perspektiven
Seit 2011 nimmt die TS Jahn München mit den weiblichen Talenten an der WNBL teil, in den ersten drei Jahren jeweils mit der Teilnahme an den Playoffs belohnt, zuletzt jedoch mit einer sehr unerfahrenen Mannschaft nur phasenweise erfolgreich und im allerletzten “Do-or-Die-Game” leider knapp am Weiterkommen vorbeigerutscht. Besonders bitter war letztes Jahr der Ausfall von Jugend-Nationalspielerin Magy Krajinovic und einer weiteren Start-Spielerin, Benita Durach (beide Kreuzbandriss, beide nach erneuter Verletzung vom sehr wahrscheinlichen Karriere-Ende bedroht und heuer nicht dabei), es wird schwer für die Münchnerinnen, diese Lücken zu schließen.
Trainer bleibt weiterhin Jahns „Sportchef weiblich“ Armin Sperber, als Co löst Max Allert die langjährige Assistentin Margit Bieringer ab, die nach einem guten Jahrzehnt ehrenamtlicher Jugendarbeit eine Pause einlegen möchte. Sperber – der 55jährige A-Lizenz-Inhaber ist nebenher Jugend-Ressortleiter im Bayerischen Basketball-Verband – darf sich rühmen, die mittlerweile auf gut 400 (!) Mitglieder angewachsene Jahn-Abteilung entscheidend mit angeschoben zu haben. Das war 1999, vor genau 15 Jahren, inzwischen gehen über 30 Mannschaften von der Zweiten Damen-Bundesliga und der Regionalliga  über die WNBL und (das ist diese Saison neu!) JBBL bis hinunter zur U8 auf Korbjagd, betreut und angeleitet von zwei Dutzend lizenzierten Trainern plus Helfern.
„Nach dem Ausfall von Magy und Beni sind wir erneut mit einer sehr jungen Truppe am Start – aber wir haben doch schon ein paar WNBL-Minuten Erfahrung mehr als letztes Jahr auf dem Buckel und das sollte uns 2014/15 helfen,“ so Sperber. „Drei Auswahl-erprobte Akteurinnen holen wir aus der U15 schon nach oben, fünf sind jüngerer Jahrgang und dazu sieben 98er, eine hoffentlich schlagkräftige Mischung!“
Die Münchnerinnen freuen sich sehr über die geografisch günstigere Ligen-Zusammensetzung (eine „Bayernliga“ plus Ludwigsburg – man spart über 1000 Auto-km, wenn es nicht nach Freiburg, Heidelberg, Speyer oder Chemnitz geht!) und den Modus mit einer Playoff-Runde (das garantiert um die 20 Spiele, nur so lohnt sich der Aufwand mit einer eigenen Talenteschmiede für den Verein, der bis auf seltene Ausnahmen mit Eigengewächsen auskommen muss – in vier Jahren waren nur vier Mädchen anderer Clubs zu den Münchnerinnen gestoßen).
Als Ziel geben die Jahnlerinnen die Playoff-Teilnahme an.

Favoriten
Die in der Spitze besser besetzten Teams aus Wasserburg, Nördlingen oder Würzburg.

Kader

Namegeb.GrößePosition
Annika Bode1998165 cmPG
Charlotte Erlacher1998181 cmC
Sophia Erlacher1999181 cmPF/C
Sophia Mühling2000180 cmPF/C
Jojo Häckel2000167 cmPG
Emma Jessel1999180 cmSG
Lea Pfeifer2000178 cmSG/PF
Larissa Kühlbach1998175 cmSG
Marita Matic1998175 cmPF
Eva Morf1998173 cmPG
Joa Oltersdorff1998180 cmC
Pippa Rupperti1998173 cmPG/SG
Karla Niklas1999170 cmSG
Maxine Weber1999182 cmC
Headcoach: Armin Sperber

Foto


DBB auf Flickr

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