DBB-Minifestival 200920. Juni 2009

12. bis 14. Juni 2009 in Heidelberg

Das alljährlich stattfindende DBB-Mini-Festival mit 170 teilnehmenden Kindern aus ganz Deutschland fand dieses Mal in Heidelberg statt, genauer gesagt in Heidelberg-Kirchheim im Sportzentrum Süd, gemeinsam ausgerichtet vom Hausherren, der SGK „White Chocolate“, der TSG Ziegelhausen und dem Basketballbezirk 1 des BBW. Unter der Regie der Organisatoren Doris Kaus, Elke Boll und Rolf Rittinger waren die Kinder am Freitag Abend im Training mit National- und Bundesligaspielern unterwegs. Pascal Roller, Aufbauspieler der Frankfurt Skyliners und der Nationalmannschaft, zeigte, was man mit der kleineren Ausgabe des orangenen Balles so alles anstellen kann. Spieler des USC Heidelberg und der SGK unterstützten ihn dabei tatkräftig und die kleinen Ballkünstler versuchten, es den großen Vorbildern gleichzutun. In der anderen Halle waren zur selben Zeit noch die andere Hälfte der Kinder mit einem von Meike Kolb, Trainerin der Jugend-Bundesliga Mannschaft der BSG Junior-Team Kurpfalz, gestalteten Parcours im dribbeln, passen und werfen aktiv. Unterstützt wurde Meike dabei von Helfern aus dem Trainerstab des Teams Kurpfalz und von anderen Trainerinnen und Trainern aus dem Bezirk. Danach tauschten die Kinder Hallen und Trainer und gingen in den zweiten Durchgang. Dabei zeigten sie gleich zu Beginn, was sie alles drauf hatten. Diszipliniert und engagiert machten sich die Kindern aus Kirchheim, Leimen, Dossenheim, Sandhausen, Ziegelhausen, Heidelberg, Eberbach, Mühlhausen, Gelnhausen, Schwabach, Ludwigsburg, Rhöndorf und Spandau an ihre Aufgaben. Danach kam dann aber für viele der Höhepunkt des Abends. Geduldig beantwortete Pascal Roller fast eine Stunde lang Fragen zu Schuhgröße, basketballerischen Vorbildern, eigener Karriere und Dirk Nowitzki und beschriftete zahllose T-Shirts und Bälle.

Wie man es bei ähnlichen Veranstaltungen gewöhnt ist, war auch hier die erste Nacht ziemlich kurz. Dennoch ging es gleich morgens früh wieder weiter mit dem Programm. Über Nacht hatten die Betreuer 20 Teams zusammen gestellt. Bunt gemischt nach Alter, Geschlecht, Vereinszugehörigkeit und Können traten die „Junior Lakers“ gegen die „Unschlagbaren Champions“ oder die „Spiderschweine“ gegen die „Wilden Hühner“ an. Schnell bildeten sich neue Beziehungen und Freundschaften und am Ende war dann die Reihenfolge nicht mehr ganz so wichtig. In der Mittagspause des Turniers, nach den unvermeidlichen Spaghettis, machten sich die Kinder an die Bewältigung des Spielabzeichens. Bronze war natürlich schnell geschafft, für die meisten war auch Silber kein Problem und eine ganze Reihe der Älteren nahm dann auch noch das Goldene mit. Der Eifer bei den Spielabzeichen und dem Turnier war so groß, dass nach dem Abendessen noch Zeit blieb für ein paar Wurfspielchen.

Als die Kinder merkten, dass in der Halle schon die neue Dreierlinie eingezeichnet war, wollten sich die Mutigeren natürlich auch da messen und schafften auch einige Treffer, der Beste 4 von 10 Versuchen. Die jüngeren Jungs und Mädchen versuchten sich von der großen oder der kleinen Freiwurflinie, um einen der Preise zu bekommen. Ein Massen-„Bump“ beschloss den Abend.Zum besseren Einschlafen hatten die Organisatoren noch ein Basketballquiz mit insgesamt 20, z.T. kniffligen Fragen vorbereitet. Kurz vor Mitternacht konnte dann ein kleiner Rhöndorfer seinen Geburtstag feiern und die ganze Halle sang beim Ständchen mit.
Sonntagmorgen dann war die ganze Meute zu Besuch im „Jump-Inn“ und konnte dort einen tollen Vormittag verbringen. Von Trampolin zu Trampolin springen, Dunkings mit dem Trampolin oder große Gummirutschen luden noch einmal zum abschließenden Austoben ein. Zurück in der Halle hatten fleißige Helfer schon das meiste aufgeräumt und alle Kinder konnten ihren Ball und ihr T-Shirt, zusammen mit ihrem Spielabzeichen und der Teilnehmerurkunde entgegen nehmen. Außerdem konnten die Sieger des Turniers und die besten im Quiz sich noch einmal feiern lassen.

BBW-Vizepräsident Christian Dick nahm bei seiner Abschiedsrede einige der Kinder beiseite und fragte sie, was ihnen am besten gefallen hatte. Dabei tauchte beinahe jeder Programmpunkt der 3 turbulenten Tage noch einmal auf. Petra Keldenich vom DBB, die für alle Kinder noch zahlreiche kleine Preise und Andenken mitgebracht hatte, konnte sich ebenfalls vom gelungenen Mini-Festival 2009 überzeugen wie der Bezirksvorsitzende Gerd Müller und bedauerte nur, dass nicht noch mehr Vereine diese Gelegenheit genutzt hatten, ihren Kindern ein schönes Erlebnis zu bieten. Nach drei Tagen waren dann Kinder, Organisatoren und Helfer gut „bedient“ und freuten sich dennoch über ein gelungenes Wochenende. Vielen Dank noch mal an die vielen Helfer aus der Schar unserer Spieler und Eltern sowie der benachbarten Vereine und dem Bezirk.

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