Ingo Weiss

Weiss-2007. Präsident (seit 2006)
Ingo Weiss

Im Rahmen des DBB-Bundestages 2006 in Rust wurde Ingo Weiss einstimmig zum 7. DBB-Präsident nach Dr. Siegfried Reiner (1949-1953), Gerhard Nacke-Erich (1953-1964), Hans-Joachim Höfig (1964-1973), Anton Kartak (1973-1984), Manfred Ströher (1984-1994) und Roland Geggus (1994-2006) gewählt. Im Jahr 2010 wurde er beim DBB-Bundestag in Bad Kreuznach und im Jahr 2014 beim Bundestag in Dresden für jeweils weitere vier Jahre im Amt bestätigt.

Ingo Weiss ist als Sportfunktionär wahrlich kein Unbekannter, saß er doch von 2002 – 2016 der Deutschen Sportjugend vor und war dadurch Präsidiumsmitglied im Deutschen Sportbund. Von Mai 2006 – 2016 war Ingo Weiss auch Präsidiumsmitglied des damals neu gegründeten Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Zudem blickt Ingo Weiss als ehemaliger Vizepräsident des DBB insgesamt bereits auf 22-jährige Erfahrung im DBB-Präsidium zurück. Seine sportlichen Wurzeln liegen beim UBC Münster, für den er seit 1978 als Jugendwart, Pressewart, 2. Vorsitzender, Schiedsrichter und Trainer verschiedenster Mannschaften aktiv war. Seit 2000 sitzt der DBB-Präsident im Verwaltungsrat des UBC Münster.

1987 begann das Wirken von Ingo Weiss im Westdeutschen Basketball-Verband, in dem er bis 1994 Fachwart für Jugend- und Schulsport war. Von 1996-1998 zeichnete Ingo Weiss als Vorsitzender des Organisationskomitees für das Gelingen der Vorrundengruppe in Münster bei der Damen-WM verantwortlich. Bevor er zum dsj-Vorsitzenden wurde, war der Münsteraner vier Jahre lang Sprecher der Ständigen Konferenz der Spitzenverbände innerhalb der Deutschen Sportjugend.

Darüber hinaus ist Ingo Weiss seit 2002 Mitglied des Programmbeirates RTL 2 für den Deutschen Olympischen Sportbund, seit Mai 2003 Kuratoriums- und Vorstandsmitglied der Deutschen Schulsportstiftung, seit Januar 2005 Mitglied des Kuratoriums Kriminalprävention und seit Februar 2005 Vorstandsmitglied des Deutschen Sport- und Olympiamuseums (seit März 2011 – Janaur 2017 als Vorsitzender).

Von 2004 – 2008 wirkte er als stellvertretender Vorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung, in dieser Zeit war er auch Mitglied in der Koalition gegen Schönheitswahn der Bundesärztekammer. Schließlich war Ingo Weiss von 2007 – 2016 Vorstandsmitglied der Deutsche Olympische Akademie Willie Daume und ist seit 2008 Kuratoriumsmitglied der Willibald-Gebhard-Stiftung.

International wirkt der Jubilar seit 2002 als Mitglied der Welt- und Europakommission Jugend des Welt-Basketballverbandes FIBA, von 2006 – 2014 als deren Vorsitzender. Außerdem war Weiss Mitglied der FIBA-Kommission für internationale Wettbewerbe. Im europäischen Basketball-Verband FIBA Europe bekleidete der Münsteraner von 2010 – 2014 die Position des Vizepräsidenten und war damit Mitglied des Boards (Vorstand). Im August 2014 stieg Weiss zum Schatzmeister der FIBA auf, er wurde beim Weltkongress in Sevilla einstimmig bis 2019 gewählt. Weiss trat damit die Nachfolge von DBB-Ehrenpräsident Manfred Ströher an, der die Position des FIBA-Schatzmeisters seit 1980 innehatte. Als eine seiner vielen Auszeichnungen wurde Ingo Weiss im Dezember 2016 zum DOSB-Ehrenmitglied gewählt.

Der am 12. Oktober 1963 in Münster geborene Ingo Weiss ist verheiratet, hat Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Münster studiert und ist seit 1993 Angestellter an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Heute ist er hauptberuflich als Abteilungsleiter im Hochschulsport Münster tätig.