Geschichte

 

Das Phänomen “Basketball”: Erfindung – Begeisterung – Verbreitung

Das Basketball-Spiel, schon mehr als ein Jahrhundert alt, wurde von J. NAISMITH erfunden. Seine Erfindung weist zwei bemerkenswerte Parallelen zur Erfindung des Schießpulvers durch BERHTOLD SCHWARZ auf, nämlich

  • die ungeheuerliche explosive Wirkung sowie
  • die Tatsache, dass es sich in beiden Fällen um die Wiederentdeckung handelt, wobei sich allerdings beide Erfinder dieser Tatsache nicht bewusst waren.

Die Entdeckung des Schießpulvers durch die Chinesen geriet ebenso wieder in Vergessenheit wie ein von verschiedenen Kulturvölkern gepflegtes basketballähnliches Spiel. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass ein solches TOP-TAPOK genanntes Spiel, bei dem ein Ball durch einen Ring geworfen werden musste, bereits von den Mayas, den Azteken und den Inkas und vor nahezu 1.000 Jahren unter der Bezeichnung SOULE-PICARDE von den Normannen gespielt wurde.
Der persische Philosoph OMAR KHAYYAM (1.100 n. Chr.) sagt in einem seiner Sinnsprüche:

“Du bist der Ball, mit dem das Schicksal spielt,
weil Gott, der willenlose Bälle wirft,
seit 1.000 Jahren nach dem Fangkorb zielt.”

 

Wie das Phänomen “Basketball” der jüngeren Zeit entstand und von der Idee eines Genies bis zur bedeutendsten Sportart der Welt mit mehr als 300 Millionen Spielern wurde, und wie sich Basketball in Deutschland entwickelte – alle Details zur Geschichte des Basketball hier im Download:

 

 

 

Der Deutsche Basketball Bund

DBB-Zentrale in Hagen – Zuhause im “Hans-Joachim-Höfig-Haus”

Seit dem 25. Oktober 1994, 17.30 Uhr, ist alles perfekt: Der Vertrag über den Kauf des ehemaligen Krupp-Verwaltungsgebäudes durch den Deutschen Basketball Bund wurde in den Räumen des Notars Helmut Hefer an der Hagener Karl-Halle-Straße unterschrieben.

Für den DBB unterzeichneten Präsident Roland Geggus und Vizepräsident Bernd Heiden, für die Krupp-Hoesch Immobilien GmbH, Dortmund, Karl-Adolf Brunne die erforderlichen Papiere und Urkunden. Finanziell begleitete diesen für den DBB so wichtigen Akt die Volksbank Hagen (“Wir machen den Weg frei”), deren Vorstandsvorsitzender Gerhard Reibert, selbst ein alter Basketballer, die richtigen Weichen stellte.

Der DBB hat mit dem Kauf dieser Immobilie sich selbst die beste Grundlage für die Zukunft geschaffen. Es ist – wenn man so will – sogar ein Jubiläumsgeschenk, denn Anfang November 1969 (also vor rund 30 Jahren) verlegte der DBB seinen Sitz von der Steinfelder Gasse in Köln nach Hagen.

Dieser Wechsel war mit der Einstellung des ersten hauptamtlichen Generalsekretärs Hans Schöttler verbunden, der die Diensträume (zunächst zwei Zimmer) in der Hagener Badstraße einrichtete. Schöttler löste Herbert Koch ab, der für seine Tätigkeit teilbesoldet worden war. Der Umzug von der Badstraße, wo immer mehr Räume angemietet werden mussten, in die Stresemannstraße wurde am 1. Januar 1985 vollzogen. Dort wurde es nach fast zehn Jahren auch zu eng, sodass man sich nach einem neuen Quartier umsehen musste.

Über die Stadt Hagen, die durch den wirtschaftlichen Strukturwandel über 30.000 Arbeitsplätze in der Stahlindustrie verlor, wurde die frei werdende Krupp-Immobilie dem DBB angeboten.

DBB-Ehrenpräsident Hans-Joachim Höfig knüpfte im Hintergrund die Fäden, und nach langen, schwierigen Verhandlungen wurde der “Deal” schließlich wahr. Für Höfig erfüllte sich sein früh gestecktes Ziel: Hagen bleibt die Hauptstadt des Basketballs mit einem eigenen Zuhause.
Finanzchef Bernd Heiden erklärte damals in einer Pressekonferenz in der Hagener Stadthalle: “Wir müssen jetzt noch einmal 1,5 Millionen DM für den Umbau des Gebäudes aufbringen, aber wir werden in zehn Jahren (demnach im Jahre 2004) schuldenfrei sein.”

Die Stadt Hagen hat zwei Etagen des neuen DBB-Hauses für die Volkshochschule angemietet. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Er läuft also gerade dann aus, wenn die erste Amtszeit des jetzt neu gewählten Hagener Oberbürgermeisters Wilfired Horn ausklingt und die Kommunalwahl 2004 ansteht.

Die notwendigen Umbauarbeiten am Hause Schwanenstraße, 400 Meter Luftlinie vom Hagener Hauptbahnhof entfernt, wurden von Architekt Dipl. Ing. T.C. Krüger geleitet und überwacht. Er konnte den vorgegebenen Einzugstermin im Juli 1995 einhalten.

Der Deutsche Basketball Bund, die Stadt Hagen mit der VHS-Verwaltung und die BWA Basketball Werbe- und Ausstattungs GmbH konnten zum 1. Juli 1995 einziehen.

In der Zwischenzeit ist auch das Jugendsekretariat von Heidelberg nach Hagen umgezogen. Der DBB hat mittlerweile eine weiteren Geländeankauf getätigt, um zusätzliche Park- und Lagerflächen zu schaffen.

Die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Basketball Bundes wurde am 14. Dezember 2007 im Rahmen einer Feierstunde in “Hans-Joachim-Höfig-Haus” umbenannt.

 

Gebäudedaten der DBB-Zentrale:

Länge des Hauptgebäudes: 27,30 Meter
Breite des Hauptgebäudes: 12,60 Meter
Höhe des Hauptgebäudes: 22,00 Meter
Bebaute Fläche Hauptgebäude: 344 Quadratmeter
Bebaute Fläche Nebengebäude: 180 Quadratmeter
Nutzfläche Stadt Hagen: 760 Quadratmeter
Nutzfläche DBB: 1.100 Quadratmeter
Grundstücksfläche (alt): 3.020 Quadratmeter
Grundstücksfläche (neu): 850 Quadratmeter
Jetzige Gesamtfläche: 3.870 Quadratmeter

Der Bremerhavener Grafiker Heinz Glasker hat 1995 diese
muntere Zeichnung angefertigt, die die Titelseite der Einladung,
die zur Einweihung der neuen Geschäftsstelle in der Hagener
Schwanenstraße 6-10 am 19. Oktober 1995 verschickt worden war, schmückte.

DBB auf Flickr

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