Regeln & Turnierverlauf

Alle Infos zum Beachbasketball

  • Fairplay!
  • 3-gegen-3, jeweils 2 Einwechselspieler
  • 10 Min. Spielzeit, nach 5 Min. Seitenwechsel ohne Anhalten der Uhr
  • jeder Korb ein Punkt
  • bei Unentschieden nach 10 Min. Entscheidung durch Freiwürfe
  • gespielt wird auf zwei 12 m auseinander stehenden Körben mit Brett
  • liegt der Ball im Sand, erhält derjenige ihn, der ihn zuerst berührt
  • ab sechstem Mannschaftsfoul Freiwürfe
  • Schrittregel wie indoor

 

Der Rahmenterminplan und der Turnierablauf

  • Der erste Turniertag beginnt um 10:00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung. Im Anschluss daran findet die erste Runde statt. Die Anzahl der Runden richtet sich nach dem individuellen Spielmodus des einzelnen Turniers. Alle Runden werden gleichzeitig begonnen und beendet. Die Mannschaften erhalten beim Check-In ihren individuellen Spielplan.
  • Der Spielplan sieht nur Runden, also keine Zeiten vor. Eine Runde (Spiel) dauert zehn Minuten. Freiwürfe aufgrund eines Unentschiedens können zu Verzögerungen führen; ebenso andere Einflüsse wie zum Beispiel Freiwurfwettbewerbe oder das Wetter. Aus diesen Gründen wird kein Zeitplan herausgegeben. Die aktuelle Spielrunde wird immer angesagt. Es obliegt jeder Mannschaft rechtzeitig zu ihren Spielen zu erscheinen.
  • Zwischen zwei Runden entsteht eine Pause von ca. 2 Minuten Dauer. In der Halbzeit werden die Begegnungen der nächsten Runde bekannt gegeben.
  • Bei der Turnierleitung hängt ein Gesamtspielplan aus. Auf diesem  werden die Ergebnisse regelmäßig eingetragen.
  • Der zweite Turniertag beginnt am Sonntag um 09:30 Uhr mit der ersten Runde. Oben Genanntes gilt entsprechend. Einen individuellen Spielplan je Team gibt es nicht. Die Begegnungen werden bei der Turnierleitung angeschlagen und wurden am späten Abend nach der Auswertung des ersten Turniertags bereits an geeigneter Stelle ausgehängt.
  • Das Turnierende wird zu 15:00 Uhr mit der Siegerehrung angestrebt. Die Finalspiel beginnen in der Regel gegen 14:00 Uhr.
  • Aus Respekt vor den FinalteilnehmerInnen sowie den Organisatoren wird darum gebeten, auch noch den Endspielen und der Siegerehrung der Veranstaltung beizuwohnen.

 

Der Spielmodus

  • Der Spielmodus richtet sich nach der Meldezahl in den einzelnen Kategorien. Die Kategorien werden in der Ausschreibung festgelegt.
  • Ist die Meldezahl nicht ausreichend, so kann es zu Zusammenlegungen von Kategorien beziehungsweise zu komplett neuen Kategorien kommen. Alles unter der Prämisse, einen sinnvollen Spielbetrieb zu ermöglichen.
  • Grundsätzlich wird in Vorrunden jeder gegen jeden gespielt. Gleiches gilt für eventuelle Zwischenrunden.
  • Mindestens die ersten beiden Teams jeder Vorrundengruppe ziehen in die Zwischen- beziehungsweise Finalrunden ein. Alle übrigen Mannschaften haben Platzierungsspiele. Alle Mannschaften haben an beiden Spieltage Spiele.
  • Es wird grundsätzlich versucht alle Platzierungen auszuspielen.
  • Jedem Team werden mindestens fünf Spielansetzungen an einem Turnierwochenende garantiert.

 

Fairplay und Courtwatcher

  • Fairplay ist das oberste Gebot beim Beachbasketball.
  • Es gibt keinen Schiedsrichter, sondern „nur“ einen Courtwatcher. Seine Aufgabe ist es, primär die Punkte und Fouls auf dem Spielberichtsbogen einzutragen. Bei unfairem Spiel hat er einzugreifen. Einigen sich die Teams bei Unstimmigkeiten nicht, so hat der Courtwatcher das letzte Wort. Ein Supervisor kann als zusätzlicher Beobachter eingesetzt werden. Courtwatcher und Supervisor entscheiden gemeinsam. Die letzte Entscheidung hat die Turnierleitung in Absprache mit dem Courtwatcher, dem Supervisor und gegebenenfalls weiteren Spielbeobachtern. Courtwatcher ist grundsätzlich ein/e SpielerIn des Siegerteams der vorangegangenen Partie. Der Supervisor wird von der Turnierleitung eingesetzt.
  • Kommt ein Team seiner Verpflichtung zum Courtwatchen nicht nach, so verliert es das eigentlich gewonnene Spiel nachträglich mit zwei zu null.
  • Unsportliches oder rücksichtsloses Verhalten im Laufe der Veranstaltung (Turnier, Zelten, Party…) kann den Ausschluss einzelner Personen oder ganzer Teams zur Folge haben. Im Spiel wird ein solches Verhalten mindestens mit einem Freiwurf bestraft.
  • Zeitspiel verstößt gegen das Fairness-Prinzip. Spielverzögerungen werden mit Ballverlust bestraft.
  • Nach fünf Mannschaftsfouls eines Teams erhält der gefoulte Spieler des anderen Teams bei jedem folgenden Foul einen Freiwurf.
  • Bei allen Freiwürfen gilt: Trifft der Freiwerfende, erhält das andere Team den Ball. Trifft der Freiwerfende nicht, erhält das Team des Freiwerfenden den Ball. Dies gilt nicht bei Freiwürfen nach einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit.

 

Das Team und seine SpielerInnen

  • Ein Team besteht aus drei SpielerInnen zuzüglich maximal zwei EinwechselpielerInnen.
  • Es dürfen beim Check-In SpielerInnen ergänzt und/ oder ausgetauscht werden. Nach dem Check-In ist dies – außer bei Verletzungen – nicht mehr möglich.
  • Bei Verletzung am ersten Turniertag darf das Team für Ersatz sorgen, bis es die beim Check-In gemeldete Anzahl an SpielerInnen wieder erreicht hat. Am zweiten Turniertag darf sich die Mannschaft nur solange Ersatz besorgen, bis sie wieder spielfähig ist. Spielfähig ist ein Team mit drei SpielerInnen.
  • Jede/r SpielerIn darf je Turnier nur in einer Kategorie und in einer Mannschaft spielen.
  • In der Kategorie Mixed muss während des gesamten Spiels jedes Team mindestens eine Frau auf dem Feld haben. Ein Mixed- Team kann auch drei Spielerinnen gleichzeitig auf dem Feld haben.
  • Spielt ein Team mit mehr als der beim Check-In festgelegten Anzahl an SpielerInnen, so ist eine Nachmeldegebühr in Höhe der doppelten Teilnehmergebühr für jede/n neue/n SpielerInnen zu entrichten. Das aktuelle Spiel wird als zwei zu null verloren gewertet. Die Maximal Anzahl von fünf SpielerInnen pro Team darf dennoch nicht überschritten werden.

 

Das Spielfeld und die Ausrüstung

  • Es wird 3-gegen-3 auf zwei Körbe (mit Brett) gespielt, die ca. zwölf bis fünfzehn Meter auseinander stehen.
  • Die Körbe hängen in einer Höhe von ca. 3,05 Metern. Abweichungen hiervon sind auf Grund örtlicher Gegebenheiten möglich. Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Körbe unterschiedliche Höhen haben.
  • Es gibt grundsätzlich keine Auslinie, so dass das Feld nahezu „unendlich“ groß ist. Sollte eine Auslinie vorhanden sein, gelten die FIBA- Regeln.
  • Es wird barfuß oder in Socken gespielt.
  • Gibt es für ein Turnier oder die gesamte Tour einen Ballpartner, so darf nur mit einem Ball dieses Partners gespielt werden.
  • Eine besondere „Kleiderordnung“ gibt es grundsätzlich nicht, es sei denn die Ausschreibung sieht dieses für ein Turnier oder die gesamte Tour vor. Es wird  darum gebeten, in einem einheitlichen Teamoutfit anzutreten, damit die Teams von den Courtwatchern und vor allem auch den Zuschauern besser unterschieden werden können. Selbstgestylte Trikots sind ausdrücklich erwünscht.
  • Die Herren- und Mixedteams spielen mit einem Ball der Größe sieben, die Damen mit einem Ball der Größe sechs. Jugendliche/ Minis mit den für sie entsprechenden Ballgrößen.

 

Das Spiel und sein Ablauf

  • Jede Runde wird zentral an- und abgepfiffen.
  • Die Spielzeit beträgt zehn Minuten. Nach fünf Minuten werden die Seiten gewechselt. Die Uhr wird während des Seitenwechsels nicht angehalten.
  • Ein Spiel startet bis zwei Minuten nach Rundenbeginn. Wenn eine Mannschaft nicht rechtzeitig zum Spielbeginn auf dem Court erscheint, beginnt die Mannschaft, die rechtzeitig auf dem Court erschienen war, mit einer zwei zu null Führung. Es wird bis zum Ende der Spielrunde gespielt. Sind mehr als zwei Minuten nach Rundenbeginn verstrichen, entscheidet die rechtzeitig erschienene Mannschaft, ob sie das Spiel noch bis zum Ende der Runde bestreiten möchte. Auch hier erhält diese Mannschaft einen zwei zu null- Vorsprung. Die Teams können sich auf eine andere Regelung einigen. Dies ist auf dem Courtwatcher-Zettel zu vermerken und von den Kapitänen zu quittieren. Erscheint eine Mannschaft überhaupt nicht, verliert diese zwei zu null. Die Siegermannschaft hat das folgende Spiel zu courtwatchen. Erscheint keine Mannschaft, so endet das Spiel null zu null, es sei denn das Fernbleiben des einen Teams wurde der Turnierleitung mitgeteilt, da bekannt war, dass das andere Team nicht mehr antritt. Die Courtwatcher dieses ausgefallenen Spiels haben [auch] das folgende zu courtwatchen.
  • Die erstgenannte Mannschaft hat zu Beginn des Spiels den Ball, die zweitgenannte nach dem Wechsel.
  • Wenn der Ball im Sand liegt, darf der/die, der/die den Ball zuerst berührt, ihn ungehindert aufnehmen und weiterspielen. Es darf nach der ersten Ballberührung nicht mehr nach dem Ball und/ oder Gegner gesprungen werden.
  • SpielerInnenwechsel während des Spiels muss durch Abklatschen der betreffenden SpielerInnen unter dem eigenen Korb erfolgen.
  • Der Ball darf nicht gerollt werden.
  • Das Siegerteam bringt unmittelbar nach Spielende den Spielberichtsbogen zur Turnierleitung und übernimmt das Anschreibebrett zum Courtwatchen des folgenden Spiels vom Courtwatcher des eigenen Spiels.
  • Nach der jeweils letzten Runde auf den einzelnen Courts hat der Courtwatcher des letzten Spiels den Stuhl, den Ball und das Anschreibebrett zur Turnierleitung zu bringen.

 

Punkte und Zählweise

  • Jeder Korb zählt einen Punkt – unabhängig davon, ob eine Spielerin oder ein Spieler diesen erzielt hat beziehungsweise aus welcher Distanz dieser erzielt wurde.
  • Gewonnen hat das Team mit den meisten Punkten.
  • Das Spiel endet vorzeitig, wenn die maximal zu erreichende Punktzahl durch ein Team erzielt wurde.
  • Bei Unentschieden am Ende der Spielzeit wirft jedes Teammitglied im Wechsel mit der anderen Mannschaft einen Freiwurf. Bei unterschiedlicher Anzahl an Spielern in den Teams, wirft (werfen) der/die Erste(n) erneut. Steht nach diesem Durchgang immer noch kein Sieger fest, wird eins zu eins geworfen, bis ein Sieger feststeht. Hat/Haben ein/e erste/r SpielerInnen bereits wegen der unterschiedlichen Anzahl an SpielerInnen in den Mannschaften ein zweites Mal geworfen, so ist er/sie beim eins zu eins- Werfen erst wieder an der Reihe, wenn der letzte aus seiner/ ihrer Mannschaft geworfen hat.
  • Der Sieger des Freiwerfens nach einem Unentschieden erhält einen Punkt mehr als das Ergebnis nach der regulären Spielzeit.

 

Kommunikation zwischen Turnierleitung und Courtwatcher

  • Vor dem Start einer Runde werden alle Courts einzeln abgefragt. Erst nach dem Okay aller Courtwatcher wird die Runde gestartet. Der Courtwatcher hat sich so zu platzieren, dass er dem Moderator seine Zeichen deutlich mitteilen kann.
  • Sind beide Teams auf dem Court, so hebt der Courtwatcher das Anschreibebrett in die Luft.
  • Fehlt das erstgenannte Team, so hebt der Courtwatcher einen Arm  – nicht den, in dem er das Anschreibebrett hält.
  • Fehlt das zweitgenannte Team, so hebt der Courtwatcher beide Arme  – das Anschreibebrett sollte er sich zwischen die Beine klemmen oder auf den Courtwatcher-Stuhl legen.
  • Fehlen beide Teams, so hebt der Courtwatcher beide Arme und überkreuzt diese – das Anschreibebrett sollte er sich zwischen die Beine klemmen oder auf den Courtwatcher-Stuhl legen.
  • Bei Unentschieden nach einem Spiel braucht der Courtwatcher nichts zu machen. Die Moderation entdeckt bei der Abfrage, dass gegebenenfalls noch Freiwürfe auf dem Court durchgeführt werden.

 

Hinweis

  • Alle nicht in der Ausschreibung oder den Spiel-Regeln geklärten Sachverhalte entscheidet die Turnierleitung vor Ort.

DBB auf Flickr

Bitte anklicken, um die Slideshow zu öffnen.