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Dirk Mädrich
Mädrich wieder in der BBL

Dirk Mädrich (*16.07.1983) begann seine Basketballkarriere bei der BG Dorsten, bevor er zur Saison 2001/02 nach Braunschweig wechselte. Der 2,11 Meter große und 100 kg schwere Center hat aber bisher noch nicht den Durchbruch in der höchsten deutschen Spielklasse geschafft. In Braunschweig spielte er vorwiegend für den Kooperationspartner SG Braunschweig in der 2. Bundesliga.

In der Saison 2002/03 kam Mädrich dort in 26 Spielen auf einen Schnitt von 9,3 Punkten und 5 Rebounds. Im Bundesliga-Team der Braunschweiger kam er hingegen nur sporadisch zum Einsatz - in der Saison 2001/02 vier, in der darauf folgenden sechs Mal. Diese Saison konnte er in 13 Spielen für die Niedersachsen im Schnitt nur 0,8 Punkte erzielen. Obwohl es ihm etwas an Kraft und Ausdauer fehlt, hat er sich kontinuierlich weiter entwickelt. Vor allem seinen Wurf aus dem Feld konnte er verbessern.

Internationale Erfahrung hat Mädrich bisher in Spielen für die A2-Nationalmannschaft und bei einem Einsatz im Korac-Cup sammeln können. Beim letzten Turnier des A2-Teams, im slowakischen Myjawa, gehörte er sogar zu den besten deutschen Korbjägern. In drei Spielen gegen Tschechien, die Slowakei und Schweden konnte er insgesamt 30 Punkte für sich verbuchen. Auch bei der Universiade in der Türkei im August 2005 gehört Dirk Mädrich zum A2-Kader von Bundestrainer Michael Schwarz.

In der Saison 2004/2005 nahm ihn Bundestrainer Dirk Bauermann unter seine Fittiche. Nicht nur, weil er im letzten Sommer erstmalig zum A-Kader der deutschen Nationalmannschaft gehörte, sondern auch, weil er zum Bauermann-Klub GHP Bamberg gewechselt ist. Auf seinen endgültigen Durchbruch in der Bundesliga muss Mädrich aber weiterhin warten: Mit 1,8 Punkten in einer durchschnittlichen Spielzeit von 6:68 Minuten bleibt er eine Randfigur im Team. Nach dieser enttäuschenden Saison fasste Dirk Mädrich den Entschluss zurück nach Braunschweig zu wechseln. Auch wenn sein Vertrag in Bamberg auf zwei Jahre befristet war, ließ GHP-Coach Dirk Bauermann seinen Schützling ziehen. Bei BS Energy erhofft sich der Center den Durchbruch zur Bundesliga-Stammkraft zu schaffen. "Ich habe Braunschweig lieb gewonnen", sagte Dirk Mädrich gegenüber der Braunschweiger Zeitung, "Dort sind meine Freunde und dort kann ich jetzt hoffentlich so viel spielen, dass ich mich weiterentwickeln kann."

In der Saison 2005/06 kann sich Mädrich über einen weiteren Schritt nach vorne freuen. Er bekommt stattliche 11,5 Minuten zugesprochen, erzielt pro Spiel 3,1 Punkte und greift sich 2,1 Rebounds. Der Wechsel hat sich für den jungen Center also gelohnt und er wird weiter an seinem Spiel arbeiten, um künftig eine noch größere Rolle zugesprochen zu bekommen.

Im Sommer 2004 erzielte Mädrich bei seinen ersten acht offiziellen Länderspielen immerhin 3,5 Punkte im Schnitt. Sein vorläufiges Meisterstück im National-Dress lieferte Dirk Mädrich ab, als er zum letzten EM-Qualifikationsspiel in Belgien in den DBB-Kader zurückkehrte und in 13 Minuten Spielzeit zehn Punkte erzielte, sowie drei Rebounds holte.  

In der Saison 2006/07 nahm er die internationale Herausforderung ULEB-Cup an, indem er zu SIG Strasbourg in die 1. französische Liga wechselte und dort eine gute Rolle spielte. In durchschnittlich gut zwölf Minuten kam er in der französischen Liga auf 5,3 Zähler und drei Rebounds im Schnitt. Auch im ULEB-Cup bekam  Mädrich seine Einsatzzeit und rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen mit 4,3 Punkten und knapp drei Rebounds pro Partie.

In der kommenden Saison 2007/2008 kehrt Dirk Mädrich in die BBL zurück und verstärkt das Team der Brose Baskets Bamberg.

Stand: 13.11.2007