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Robin Benzing


Prototyp des modernen Forwards

Robin Benzing (geboren am 25. Januar 1989 in Jugenheim), der im Juni 2009 erstmals in die A-Nationalmannschaft der Herren berufen wurde, kann schon auf eine Menge Einsätze in den Jugend-Nationalmannschaften zurück blicken. So spielte er in der U16, U18 und U20. Des Weiteren wurde er schon zweimal zum Pro A-Nachwuchsspieler des Monats gewählt (Februar und November 2008).

Der 2,08m große Benzing ist der Prototyp des modernen Small Forward: groß, trotzdem sehr beweglich und wurfstark. Er war bisher in vier Vereinen aktiv und steht seit 2009 im Kader von ratiopharm Ulm. In der Saison 2007/2008 erzielte er in der NBBL für seinen Verein TV 1862 Langen im Schnitt 22,5 Punkte, 5,9 Rebounds, 2,3 Assists, sowie 2.3 Steals

Benzing wollte zunächst an die University of Michigan wechseln, jedoch drohte ihm durch die Bestimmungen der amerikanischen College-Basketball-Liga (NCAA) ein Jahr Pause, da er bereits in einer „Profi-Liga“ (ProA) spielte. Trotz anderer interessanter Angebote entschied sich Benzing beim TV Langen zu bleiben. Seit der Saison 2009/10 geht der Forward für Ratiopharm Ulm in der Beko BBL auf Korbjagd. Dort hat er nochmals einen großen Schritt nach vorne gemacht und sich mit durchschnittlich 12,28 Punkten, 2,21 Rebounds und 1,17 Assists in der höchsten deutschen Liga etabliert.

Am 15. August 2009 debütierte er in der deutschen A-Nationalmannschaft und steuerte gleich acht Punkte zum 76:57-Erfolg gegen Serbien bei. Von Nervosität keine Spur auch in Länderspiel Nummer 2, als ihm bei der 62:75-Niederlage gegen den gleichen Gegner elf Zähler gelangen.

Robin Benzing schaffte den Sprung in den EM-Kader 2009 und kam in Polen auf folgende Statistiken: 6 Spiele, 106 Minuten, 5,5 Pkt. im Schnitt, 1,7 Reb. im Schnitt. Dirk Bauermann sagte nach der EM 2009 über ihn: "Robin hat sensationell gut gespielt. Er hat als Zweitligaspieler Highlights gegen Russland und Griechenland gesetzt und fängt gerade erst an, an seinem Potenzial zu kratzen. Ganz Basketball-Europa hat in Polen über Robin geredet, der ja zuvor nahezu unbekannt war. Ein großes Lob geht an seinen ehemaligen Verein in Langen, der alles richtig gemacht hat und ihn mit genügend Zeit auf der richtigen Position ausgebildet hat. Davon hat Robin in diesem Sommer profitiert. Jetzt heißt es für ihn, einen Schritt nach dem anderen zu machen, Europaliga steht aber bereits dick auf seiner Stirn."

Stand: 23. März 2010