Spielberichte WNBL-Saison 2010/2011
Aktuelle Spielberichte der WNBL-Saison 2010/2011 finden Sie in den jeweiligen Gruppen
Playoffs 2011
Gruppe Nord
Gruppe West
Gruppe Mitte
Gruppe Süd
WNBL TOP4: Halle Junior-Lions sind erster Champion
63:58-Erfolg im Finale gegen Team Mittelhessen - Perfekte Organisation durch den Ausrichter TSV Hagen 1860

Die ersten Punkte des WNBL-Finales erzielte Keisha Carthäuser per Freiwurf (0:2), doch Halles Marie Uhlenhaut konnte per Korbleger ausgleichen (2. Min.). Meinhardt sorgte für die erneute Führung (2:4, 3. Min.), und die stark aufspielende Aline Stiller baute diese weiter aus (2:6). Der Dreier von Carolin Christen verfehlte zwar sein Ziel, trotzdem nahm Halles Coach Martin Dornhoff seine erste Auszeit um sein Team aufzuwecken. Kelly Weise erhöhte auf 2:8, doch Halle kam auch durch Anna Heise auf 7:10 heran. Die Mannschaft aus Mittelhessen hatte bis dahin Halles Anna Heise gut kontrolliert (9:13, nach Freiwürfen). Beim Stand von 11:15 nahm Mittelhessens Trainerin Birte Schaake ihre erste Auszeit. Dem völlig freien Dreier von Laura Hebecker (14:15) folgten zwei weitere Körbe von Hebecker zur ersten Führung der Hallenserinnen (18:15, 9. Min.). Mittelhessen konnte durch erfolgreichen Korb und Bonuswurf von Aline Stiller jedoch die Führung zurückgewinnen (18:20). Zum Viertelende behauptete diese jedoch wieder der SV Halle (21:20).
Carthäuser brachte ihre Mannschaft zurück ins Spiel, die Führung wechselte nun mit jedem Angriff. Heise vergab für Halle zwei klare Korbchancen, doch auch die Mittelhessinnen konnten im Gegenzug nicht punkten. Hebecker mit dem erfolgreichen Korbleger zum 25:22 zwang Mittelhessen zur weiteren Auszeit. Halle erhöhte die Führung auf 28:24 (16. Min.). Doch auf der Gegenseite konnte Carthäuser mit Ablauf der 24-Sekunden punkten. In einem hochklassigen Finalspiel gaben beide Mannschaften alles, doch Halle nutzte seine Chancen besser und konnte nach Dreier von Müller auf 35:26 davonziehen. Heise erhöhte die Führung zur Halbzeit auf 37:28.
Mittelhessens Carolin Christen markierte das 37:30 zum Beginn der zweiten Halbzeit, doch Heise antwortete per Korbleger. Carthäuser mit dem Layup zum 43:32 und Christen mit Korbleger und Bonusfreiwurf zum 43:35 brachten ihre Mannschaft wieder etwas näher heran. Halle zeigte sich unbeeindruckt und stellte den 10-Punkte-Vorsprung wieder her (45:35, 25. Min.). Viele Konzentrationsfehler sorgten dafür, dass die Mädchen aus Mittelhessen sich nicht weiter heran kämpfen konnten. Birte Schaake reagierte mit der Auszeit, ihre Spielerinnen kämpften weiter, doch Halle hatte kein Probleme, die Verteidigung Mittelhessens zu knacken (49:38, 30.Minute).
Mit 51:42 ging es ins Schlussviertel um die Deutsche Meisterschaft in der WNBL. Die SV Halle Junior-Lions hatten auch hier weiter die Oberhand (55:44, 34. Min.), und Mittelhessen Trainerinnen nahmen erneut eine Auszeit, um ihre Mannschaft auf die letzten Minuten einzustellen. Carthäuser traf den Korbleger und erhöhte Sekunden später ebenfalls per Layup auf 55:48. Halle reagierte mit einer Auszeit. Henningsens Korbleger (Halle) beantwortete Carthäuser jedoch ebenfalls mit zwei leichten Punkten (57:50, 37. Min.). Die Halle kochte, als Henningsen zum 59:50 traf. Anna Heise erhöhte an der Freiwurflinie auf 61:50. Halles Coach nahm seine letzte Auszeit. Alina Stiller konnte mit dem erfolgreichen Dreier noch auf 61:53 verkürzen, traf darauf den Korbleger mit Bonusfreiwurf (61:56, 39.Min.). Die letzten Angriffe hielten die Hallenser Mädchen dann sicher den Ball und konnten somit mit 63:58 in einem hochklassigen Finale die erste Deutsche Meisterschaft in der Premierensaison der Weiblichen Nachwuchs Basketball Bundesliga feiern.
MVP der WNBL Saison 2009-2010 wurde Laura Hebecker (Foto) vom Deutschen Meister SV Halle Junior-Lions. Damen Bundestrainer Imre Szittya überreichte Ihr den Pokal für die Wertvollste Spielerin der WNBL.
Viertelergebnisse: 21:20, 16:8, 14:14, 16:12
SV Halle Junior-Lions:
Molitor 4, Sievers, Müller 5, Weise, Hennigsen 13, Elisa Hebecker, Quell, Laura Hebecker 14, Uhlenhaut 8, Alkewitz 2, Heise 17.
Team Mittelhessen:
Mehl, Holmelin 2, Kaufmann4, Meinhardt 8, Stiller 21, Christen 5, Winterhoff, Engel, Carthäuser 18.
WNBL TOP4: Spiel um Platz 3: SG Saarlouis triumphiert
Nach großem Kampf 61:52 gegen die Rhein Main Baskets Langen

Saarlouis Joana Meyer erzielte die ersten Punkte der Partie, auf der Gegenseite wurden die Rhein Main Baskets durch die Pressverteidigung derart unter Druck gesetzt, dass diese mit einer frühen Auszeit (1. Min.) reagierten und sich neu einstellten. Katharina Müller erhöhte auf 0:5, ehe die Rhein Main Baskets durch Anna Delp die ersten Punkte erzielen konnten (3. Min.). Beide Mannschaften spielten kampfbetonten Tempobasketball. Anna Bogdanova sorgte für die erste Führung der Baskets (7:5). Angeführt von Pia Dietrich kamen die Rhein Main Baskets nun besser ins Spiel (11:6, 7. Min.). Bogdanova war es auch, die mit dem Dreier auf 14:6 erhöhte. Saarlouis reagierte mit der Auszeit, doch RMB steigerte die Führung erstmals auf die 10-Punkte-Marke zum Viertelende.
Nina Simon gelang der erste Treffer der Saarlouis-Mädels im zweiten Viertel, diese kamen nun mit dem 18:14 weiter heran. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten. Silke Dietrich, Trainerin der Rhein Main Baskets, stellte ihre Mannschaft in der Auszeit neu ein (20:18, 15. Min.). In dieser hektischen Phase der Partie schenkten sich beide Mannschaften nichts. Saarlouis kam mit dem Druck jedoch besser zurecht und ging erstmals wieder in Führung (22:24, 19. Min.) und erhöhte auf 24:27 zum Viertelende.
Hecktisch begann auch die zweite Halbzeit, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Die Rhein Main Baskets glichen in der 23. Minute wieder aus und erzielten, von den Fans frenetisch bejubelt, die Führung (34:32, 24.Minute.). Die Karl-Adam-Sporthalle war bereits gut gefüllt, und beide Fanlager unterstützten ihre Mannschaft nun lautstark. Lea Esser legte einen Dreier drauf, und Leonie Oser glich per Korbleger erneut für Saarlouis aus. Die Rhein Main Baskets reagierten mit einer weiteren Auszeit in diesem hart umkämpften Spiel. Saarlouis war nun bissiger und zog mit schnellen Angriffen zum Ende des dritten Viertels davon (39:45).
Beide Teams und Fans mobilisierten nun noch einmal alle Kräfte für das Schlussviertel. Nach erneutem Dreipunktspiel von Leonie Oser führte Saarlouis mit neun Punkten (39:48, 31. Min.) und war auch im Rebound klar überlegen. Die Rhein Main Baskets schienen kein Gegenmittel gegen die stark verteidigenden Saarlouis-Mädchen zu finden und hatten außerdem noch Wurfpech (39:52). Pia Dietrich ließ mit einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf die Hoffnungen bei RMB nochmals aufkeimen, musste jedoch kurz darauf mit dem fünften Foul das Feld verlassen. Anna Bogdanovas Dreier zum 44:52 beantworte Leonie Oser jedoch ebenfalls eiskalt mit einem Distanzwurf (44:55, 36. Min.). Beide Team schossen nun hochprozentig von jenseits der 6,25-Meter-Linie (Dreier Baskets zum 47:55). Saarlouis Coach reagierte mit der Auszeit. Beide WNBL-Teams kämpften weiterhin mit vollem Einsatz um jeden Ball, doch Johanna Beckerts Korbleger zum 47:60 (39. Min.) ließ keinen Zweifel mehr offen, welches Team hier im kleinen Finale triumphieren wollte. In der letzten Minute konnten die Rhein Main Baskets nicht weiter herankommen, und so feierte die SG Saarlouis nach einem spannenden Spiel ausgelassen den 61:52-Sieg und damit den dritten Platz beim WNBL TOP4 2010.
Viertelstände: 16:6, 8:21, 15:18, 13:16
SG TV Saarlouis / BIT Trier:
Oser 21, Beckert 9, Sommerfeld, Schmidt, Simon 4, Esser 3, Meyer6, Edringer, Müller 18, Zimmermann, Philippi, Krist.
Rhein Main Baskets Langen:
Lecher, Kastel, Dietrich 8, Schlaefcke 10, Bogdanova 16, Müller 2, Sandy 3, Annawald 9, Delp 4, Dörner, Rodefeld.
Vorbereitungen auf WNBL TOP4 laufen auf Hochtouren
TSV Hagen 1860 möchte guter Gastgeber sein - Tombola mit attraktiven Preisen
Am kommenden Wochenende findet die mit Spannung erwartete Premiere des TOP4 der WNBL in Hagen statt. Gastgeber und Ausrichter TSV Hagen 1860 freut sich trotz der Tatsache, dass sein Team das Viertelfinale nicht überstand, sehr auf das Event. "Wir werden das Beste daraus machen und sicher eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellen", verspricht Sabine Kaminski, "Chefin" der Basketball-Abteilung des Vereins, "unsere Gäste und Zuschauer sollen sich später einmal mit Freude an das WNBL TOP 4 erinnern können."
Austragungsort der hochklassigen Begegnungen der U17-Mädchen ist die Karl-Adam-Halle in Vorhalle, die mit einem großen Foyer und einer Tribüne sowie schönen Außenanlagen dem hoffentlich großen Ansturm der Zuschauer gerecht wird. Die Spiele sind wie folgt terminiert:
Samstag, 1. Mai 2010
16.00h: 1. Halbfinale: Rhein-Main Baskets / Langen - SV Halle Junior-Lions
18.30h: 2. Halbfinale: Team Mittelhessen - SG TV Saarlouis - BIT Trier
Sonntag, 2. Mai 2010
11.00h: Spiel um Platz 3: Verlierer Spiel 1 - Verlierer Spiel 2
13.30h: Finale: Sieger Spiel 1 - Sieger Spiel 2
Rund um die spannenden Spiele wird Einiges geboten, damit sich die Gäste wohl fühlen. Die Eltern des Hagener WNBL-Teams bereiten sich seit Wochen auf das Turnier vor und haben Grillfleisch, Würstchen, Salate, Kuchen und weitere Leckereien im Angebot. Außerdem gibt es eine Tombola mit schönen Preisen (Länderspiel-Tickets, Bälle, BB-Outfit etc.) geben. Neben dem ersten WNBL-Champion wird auch die wertvollste Spielerin (MVP) gekürt.
WNBL TOP4: Teilnehmer stehen fest
Spannendes Playoff-Viertelfinale zwischen dem Team Mittelhessen und dem TSV Nördlingen
Die vier teilnehmenden Mannschaften am WNBL TOP4, das am kommenden Wochenende in Hagen (Karl-Adam-Halle) stattfindet, stehen fest. Während es in den vier Playoff-Viertelfinals drei klare Sieger gab, gab es in der Begegnung Team Mittelhessen - TSV Nördlingen ein echtes Herzschlagfinale, aus dem die Mittelhessinnen als hauchdünne Siegerinnen hervor gingen.
Hier die Ergebnisse der Playoff-Viertelfinalspiele (Ergebnis des Heimspielsa jeweils zuerst)
Rhein Main Baskets – TSV Hagen 1860 (82:66, 91:86)
SV Halle Junior-Lions – TuS Lichterfelde (100:52, 73:49)
Team Mittelhessen – TSV Nördlingen (61:63, 61:56)
SG TV Saarlouis / BIT Trier – Herner TC (65:55, 82:51)
Spielplan TOP4
Samstag, 1. Mai 2010
16.00 Uhr Rhein Main Baskets – SV Halle Junior-Lions
18.00 Uhr Team Mittelhessen – SG TV Saarlouis / BIT Trier
Sonntag, 2. Mai 2010
11.00 Uhr Spiel um Platz 3
13.30 Uhr Endspiel
Bildunterzeile
Verpasste mit dem TSV Hagen 1860 den Einzug in das TOP4 vor eigenem Publikum: Lara Froese.
Foto: Jörg Laube
Herner TC - SG TV Saarlouis-BIT Trier 51:82
28. April 2010 - Herne verliert gegen Saarlouis
Aus der Traum. Im Viertelfinale der Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) blieben die U-17-Basketballerinnen des Herner TC auf der Strecke. Zwar wurden sie im Rückspiel deutlich unter Wert geschlagen, alles in allem aber geht der Halbfinaleinzug der Spielgemeinschaft aus Saarlouis und Trier schon in Ordnung.
So sah es auch Frank Konstandt. „Es war ein starkes Jahr und einer der bislang größten Erfolge im Herner Jugendbasketball“, bilanzierte der HTC-Coach, nachdem die erste Enttäuschung verdaut war. „Unter die besten acht Teams in Deutschland zu kommen, ist eine ganz starke Leistung.“
Nachdem das Hinspiel erst in den letzten Minuten auch aufgrund strittiger Entscheidungen mit zehn Punkten verloren gegangen war, hatten sich die HTC-Mädchen für das Rückspiel viel vorgenommen. Doch es kam knüppeldick. Michelle Müller und Melina Knopp gingen gehandicapt ins Spiel, Franziska Gertz erlitt noch vor der Pause einen Muskelfaserriss.
So ging die Partie schon vor der Pause den Bach hinunter. Anfangs sah es noch prima aus. Nach vier Minuten führte der HTC 10:2, nach acht mit 16:7 – der Rückstand war fast egalisiert. Doch dann klappte nichts mehr. Die Gäste machten die Zone enger, um die unter den Körben dominierenden Pia Kassack und Müller abzuschirmen, Herne bekam freie Würfe von außen, traf aber nicht – und schon liefen die Fastbreaks der Gäste, die mit einem 13:0-Run die Führung übernahmen.
Im zweiten Abschnitt setzte sich das nahtlos fort. Die Herner Defense konnte Katharina Müller (30 Punkte) und Joana Meyer (20), beide für Saarlouis auch in der Damen-Bundesliga am Ball, nie wirklich stoppen. So war schon zur Pause alles entschieden. Der HTC versuchte noch einmal, sich aufzubäumen, doch die Kraft reichte nicht. So wechselte Trainer Konstandt früh durch, was sich dann auch im Ergebnis bemerkbar machte.
Herner TC:
Pia Kassack (18), Anna-Lena Schmidt (9, 1 Dreier), Michelle Müller (6), Luisa Bräuer (4), Lana In der Beek (4), Melina Knopp (4), Ruth Berkowitz (2), Selina Kraft (2), Alina Sondermann (2), Marei Asche, Franziska Gertz, Cara Tesch
SG TV Saalouis-BIT Trier gewinnt 1. Playoff-Viertelfinale gegen Herner TC
Ruhrgebietler haben im Rückspiel noch alle Chancen
Der Herner TC hat das erste Spiel im Viertelfinale bei der SG TV Saarlouis-BIT Trier nach einem spannenden und hart umkämpften Verlauf 55:65 (33:36) verloren. Trotz der Niederlage, die mit zehn Punkten zu hoch ausfiel, zeigte der HTC eine gute Leistung und macht sich daher Hoffnung, den Rückstand beim zweiten Spiel in Herne am 25. April noch aufholen zu können. Die Gastgeberinnen starteten zunächst besser in das Spiel und führten nach sechs Minuten mit 11:5. Zu diesem frühen Zeitpunkt wurden die Herner Innenspielerinnen Pia Kassack und Michelle Müller von den aus HTC-Sicht fragwürdig auftretenden Schiedsrichtern schon mit jeweils drei Fouls belastet. Dies hatte zur Folge, dass man bereits früh eine Umstellung in der Verteidigung vornehmen musste. In der 12. Minute war der Rückstand beim 16:26 dann zweistellig. Die Herner Mädchen blieben aber ruhig, ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und waren nun endgültig im Spiel angekommen. Sehr aggressiv wurde nun die gegnerische Zone attackiert und nach einem 12:2-Lauf betrug der Rückstand nur noch einen Punkt (28:29, 16. Minute) und das Spiel verlief nun völlig ausgeglichen.
In die zweite Hälfte startete der HTC stark und lag nach vier Punkten von Luisa Bräuer vorne. Beide Team agierte mit sehr hoher Intensität und die Führung wechselte mehrfach. Bis in die Endphase verlief das Spiel sehr eng und spannend. Ein Drei-Punkte-Wurf der SG TV Saarlouis-BIT Trier wurde durch Melina Knopp umgehend mit einem ebenfalls Dreier beantwortet. Der HTC führte dann drei Minuten vor dem Ende mit 55:54 und im Hinblick auf das Rückspiel sah es zu diesem Zeitpunkt sehr gut für das Herner Team aus. Dann folgten aber ein mal mehr umstrittene Entscheidungen der leider in diesem wichtigen Spiel wenig überzeugenden Schiedsrichter. Nachdem die auf Seiten der Gastgeberinnen überragende Katharina Müller ihr fünftes Foul beging, schien der Vorteil beim HTC zu liegen. Innerhalb kürzester Zeit wurden aber auch Pia Kassack und die starke Michelle Müller mit vier Pfiffen vom Spiel ausgeschlossen. Zudem folgte ein technisches Foul gegen den HTC-Coach Frank Konstandt und dann wurde auch noch ein unsportliches Foul gegen den HTC gepfiffen. Die Gastgeberinnen konnten sich dann in der Schlussphase doch noch absetzen und in der letzten Sekunde fiel nach einem Fehler in der Verteidigungsrotation noch ein Dreipunkte-Wurf in den Herner Korb.
Nach einem insgesamt guten Spiel in fremder Halle und einem ausgeglichenem und spannenden Spielverlauf war man dann auf Herner Seite zunächst enttäuscht. Den Herner Spielerinnen konnten das Trainerteam allerdings keinen Vorwurf machen, hatte das HTC-Team doch alles gegeben und insgesamt wenig Fehler gemacht. Ärgerlich war neben den vielen umstrittenen Fouls zudem, dass zwei wunderschöne erfolgreiche und nach der Videoanalyse nachweislich regelkonforme Korbaktionen von Michelle Müller als Schrittfehler interpretiert wurden. Trotzdem macht die Leistung des Herner WNBL-Teams Mut für das Rückspiel und man wird mit Unterstützung des eigenen Publikums versuchen, den Rückstand aufzuholen und in das Final Four in Hagen einzuziehen.
Herner TC: Michelle Müller (13), Anna-Lena Schmidt (13, 1 Dreier), Melina Knopp (11, 1 Dreier), Luisa Bräuer (10), Pia Kassack (6), Selina Kraft (2), Marei Asche, Ruth Berkowitz, Franziska Gertz, Lana In der Beek, Alina Sondermann, Cara Tesch.
Team Oberfranken : Team Schwarzwald: 74 : 51
23. Februar 2010 - Klassenerhalt souverän geschafft
Im Rückspiel der „Play-Downs“ um den Erhalt der weiblichen Bundesliga in Bamberg traf am vergangenen Sonntag das Team Oberfranken auf das Team Schwarzwald. Verschlief man im Breisgau noch das erste Viertel, zeigten die Mädels des Fördervereins den Freiburgerinnen in heimischer Halle gleich wer die „Hausherrinnen“ sind und gewannen dieses souverän mit 20 : 10 Punkten.
Das 2. Viertel war relativ ausgeglichen, so dass das Team0 mit einer 38 : 26 – Führung in die Pause ging. Nach dem Kabinengang probierten die Bambergerinnen sowohl in der Offense als auch in der Verteidigung einige neue Spielzüge aus, wobei sie vor allen Dingen durch eine „Box-and-One-Defense“ die gefährlichste Spielerin auf gegnerischer Seite, Maria Lienhard, vollkommen aus dem Spiel nahmen und ihrerseits den Vorsprung bis zum Spielende auf 23 Punkte zum 74 : 51 ausbauten.
Mit dem Sieg ist der Verbleib der „Bamberger Mannschaft“ als Tabellenerster von 11 anderen Mannschaften in der Bundesliga vorzeitig gesichert und die „Pioniersaison“ damit erfolgreich beendet
Punkte: Duckarm (6), Hartmann (33), Hirmke (1), Jäger (16), Rockmann (2), Uch (5), Zeis (11)
TSv Hagen 1860 vs. Rhöndorfer TV: 87:49
22. Februar 2010 - TSV Hagen 1860 zieht ins Viertelfinale ein
Eine Woche nach der bitteren Hinspielniederlage in Rhöndorf konnten die 60erinnen nach einer starken Verteidigungsleistung doch noch den Spieß umdrehen und insgesamt verdient ins Viertelfinale der WNBL einziehen. Von Beginn an verteidigten die Hagenerinnen aggressiv über das gesamte Feld und konnten dabei im Gegensatz zur Vorwoche eine Vielzahl von Turnovern erzwingen. Zwar blieb das Spiel zu Beginn recht umkämpft und ausgeglichen (13:13, 9.), doch durch einen 7:0-Run konnten sich die Gastgeberinnen zum Ende des ersten Viertels erstmals etwas absetzen (20:13).
Im zweiten Viertel bauten Lara Froese und Viona van der Lugt durch ihre Dreier die Führung dann auf 26:13 (21.) aus, doch die starke Marie Gülich brachte die Gäste wieder näher heran (30:20, 14.). Sechs Punkte von Viona van der Lugt und ein Freiwurftreffer von Artemis Karaveli brachten die Hagenerinnen dann erstmals mit mehr als den erforderlichen 15 Punkten in Front (37:20, 16.), doch Schwächen beim Defensiv-Rebound auf Seiten der Gastgeberinnen sorgten dafür, dass die Rheinländerinnen in Person von Marie Gülich und Jula Zarth wieder etwas aufschließen konnten. Beim Stand von 40:27 für die TSV-Girls wurden die Seiten gewechselt. Dann erwischten die Hagenerinnen einen guten Start in den dritten Spielabschnitt. Carina Sickmann und Viona van der Lugt sorgten für die ersten Punkte, ehe mit Marie Gülich die beste Spielerin der Gäste bereits in der 22. Minute mit Foulhöchstzahl das Feld verlassen musste. Die Gastgeberinnen nutzten nun die Gunst der Stunde und zogen bis zum Viertelende weiter und vorentscheidend davon (62:34).
Im letzten Viertel ließen die Volmestädterinnen dann nichts mehr anbrennen und nach dem sechsten Dreier der überragenden Lara Froese (77:40, 37.) war der Drops endgültig gelutscht.
Für den TSV spielten:
Friederike Grunau (11), Lara Froese (23, 6 Dreier), Viona van der Lugt (23), Jacky Knura (3, 1 Dreier), Paraskevi Kourtoglou (2), Lena-Maria Fahnert (3), Laura Eicken (6), Carina Sickmann (10), Artemis Karaveli (1), Lena Schweiss, Caro Hermes (3), Lisa Lippe (2).
TV Bensberg - Herner TC 52:65 (38:34)
22. Februar 2010 - Herner TC setzt sich durch
Intensiv und gut hatte sich das Herner WNBL-Team auf das zweite Play Off-Spiel in Bensberg vorbereitet. Nach dem unnötigen knappen Drei-Punkte-Sieg im Hinspiel wollte man die Lehren aus den eigenen Fehlern zielen und unbedingt in das Viertelfinale einziehen. Nach einem sehr guten Warm Up verlief der Start dann aber eher problematisch. Zwei gute Chancen im Angriff konnten nicht genutzt werden und in der Verteidigung agierte man noch nicht konzentriert genug. Bensberg führte schnell mit 9:1 und der Vorsprung aus dem Hinspiel war schon aufgebraucht.
Dann behielt der HTC aber die Nerven und agierte wesentlich aggressiver. Schnell kam man wieder an die Gastgeberinnen heran und hatte so zunächst die notwendige Sicherheit im Spiel gewonnen. Trotz ansehnlicher Angriffe konnten die Hernerinnen aber noch nicht genug Kapital aus den eigenen Bemühung schlagen. Einige offene Würfe verfehlten den Korb. Bensberg konnte sich wiederum absetzten und führte im zweiten Viertel sogar einmal mit 11 Punkten. Dann waren die Hernerinnen aber endgültig wach. Man agierte nun wesentlich dominanter und gewann die Kontrolle über das Spiel. Die Bensberger Pressverteidigung konnte den HTC zu keinem Zeitpunkt gefährden und durch zwei erfolgreiche Freiwürfe in der Schlusssekunde der ersten Halbzeit betrug der Rückstand nur noch vier Punkte.
In der zweiten Halbzeit agierte der Herner TC dann noch stärker und konnte die Überlegenheit auf den großen Positionen nutzen, um in Führung zu gehen. Zudem erwies sich eine Umstellung in der Verteidigung als sehr effektiv und im dritten Viertel ließ man nur fünf Punkte der Bensbergerinnen zu. Nach einer knappen Führung vor Beginn der letzten Viertels (44:43) sah es dann bereits sehr gut für den HTC aus. Es folgte dann die stärkste Phase des Herner Teams. Durch weiterhin konsequente Verteidigung und erfolgreiche Abschlüsse gegen die Zonenverteidigung der Gastgeberinnen wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Nach zwei erfolgreichen Dreiern und zwei Schnellangriffen hatte man bereits einige Minuten vor der Ende des Spiels eine Vorentscheidung erspielt. Bensberg versuchte sich nun mit einigen Verzweiflungswürfen, die Herner Verteidigung ließ sich aber zu keinem Zeitpunkt aus dem Konzept bringen. Der Ballvortrag bleib weiter souverän und am Ende des erfolgreichen Spieles lagen sich die Herner Spielerinnen glücklich in den Armen und feierten den Einzug in die Runde der letzten acht Mannschaften.
Dort trifft man nun auf die SG TV Saarlouis-BIT Trier, welche sich gegen die BG '89 Rotenburg/Scheeßel durchsetzte.
Herner TC:
Pia Kassack (17), Melina Knopp (12, 1 Dreier), Luisa Bräuer (10), Franziska Gertz (9), Anna-Lena Schmidt (9, 1 Dreier), Michelle Müller (8), Marei Asche, Ruth Berkowitz, Selina Kraft, Alina Sondermann, Cara Tesch
Play-Offs: Rhöndorfer TV gegen TSV Hagen 1860: 67:53
16. März 2010 - Katastrophales letztes Viertel bringt hohe Niederlage
Nach fünf Wochen Pause stand für die WNBL-Mannschaft des TSV Hagen 1860 das erste Play Off Spiel beim Rhöndorfer TV an.
In den ersten drei Vierteln entwickelte sich ein enges Spiel, meistens mit leichten Vorteilen für die Hagenerinnen, die zumeist leicht in Führung lagen. Die Gastgeberinnen ließen sich allerdings nie abhängen und hielten zumeist über ihre Innenspielerinnen Graßhoff und Gülich dagegen.
Als die Hagenerinnen sich dann im dritten Viertel erstmals etwas weiter absetzen konnten (41:49, 30.), sprach viel für die Gäste. Doch anstatt mit Selbstbewusstsein weiter zu spielen, riss bei den 60erinnen nun völlig der Faden. In der Offense trafen die Hoheleyerinnen nun keinen Möbelwagen mehr und defensiv stellten Marie Gülich und Felicitas Graßhoff die Volmestädterinnen vor unlösbare Probleme. So verkürzten die Gastgeberinnen trotz zweier Auszeiten nicht nur, sondern setzten sich ihrerseits immer weiter ab (57:49, 36.). Symptomatisch dann die letzten Szenen in diesem Spiel. Nach einem Ballgewinn der 60erinnen (beim Stand von 65:53 für den RTV) hatten die Hagenerinnen eine 2-1 Überzahl, die diese jedoch (erneut) ungenutzt ließen. Beim anschließenden Defensiv-Rebound der Rhöndorferinnen foulten die Gäste dann völlig unnötig an der gegnerischen Grundlinie, was den Gastgeberinnen zwei Freiwürfe verschaffte. Doch anstatt das Geschenk der Gäste anzunehmen, verwarfen die Rheinischen beide Freiwürfe, doch da hatten die Hoheleyerinnen noch ein weiteres Geschenk für die Rhöndorferinnen in petto. Ein Offensiv-Rebound, ein weiterer Korb der starken Marie Gülich und die 14-Punkte-Niederlage für den TSV 1860 war besiegelt.
Am nächsten Sonntag um 13 Uhr steht nun in der Sporthalle Altenhagen das Rückspiel gegen die Rhöndorferinnen an. Nach der unnötig hohen Niederlage sind die Chancen der Hagenerinnen, das Viertelfinale zu erreichen, allerdings nur noch gering.
Für den TSV spielten:
Friederike Grunau (16), Lara Froese (11), Viona van der Lugt (10), Jacky Knura, Paraskevi Kourtoglou, Lena-Maria Fahnert (2), Laura Eicken (2), Carina Sickmann (4), Artemis Karaveli, Lena Schweiss, Caro Hermes (8).
Text: Uli Overhoff
Play Off, Runde 1: Herner TC - TC Bensberg 71:68
15. März 2010 - Knapper Sieg für Herne
Das erste Play Off-Spiel war für den Herner TC eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Zwar gewann man letztlich verdient mit 71:68 gegen den Sieger der WNBL-Gruppe West, hatte aber zuvor die große Chance vertan, sich vor dem zweiten Spiel in der kommenden Woche eine noch bessere Ausgangsposition zu erarbeiten. Das Herner Team erwischte zunächst den deutlich besseren Start. Beide Teams agierten insgesamt recht nervös, der HTC konnte aber von der hohen Verteidigungsintensität profitieren. Bensberg kam kaum zum Zuge und das erste Viertel konnte deutlich mit 23:8 gewonnen gewonnen werden. In der 12. Minute stand es dann sogar schon 29:8 und die Hernerinnen waren das dominierende Team.
Bensberg konnte sich dann aber wieder stabilisieren, auch weil der HTC nun oft zu nachlässig und taktisch undiszipliniert spielte. Dabei war es letztlich besonders ärgerlich, dass einige vermeintlich leichte Überzahlangriffe nicht genutzt werden konnten. Zu unkonzentriert war der HTC auch beim Ballvortag gegen die Bensberger Pressverteidigung, obwohl man sich im Training gerade darauf vorbereitet hatte. Bensberg konnte auf 29:19 verkürzen, zur Pause lag der Herner TC dann mit 40:28 vorne. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel dann noch noch enger und kurz vor Ende des dritten Viertels hatten man nur noch vier Punkte Vorsprung. Mit viel Energie gelang dann aber noch einmal eine deutliche Steigerung auf Herner Seite. Man konnte sich wieder absetzen und führte in der 38. Minute mit 19 Punkten. Beim 69:50 stand der HTC wohl schon mehr als mit einem Bein in der Runde der letzten Acht.
Dann kamen aber drei Minuten, welche die Herner Trainer Frank Konstandt und den mitcoachenden DBBL-Trainer Marek Piotrowski fast fassungslos machten. Ein 2:18-Lauf in den letzten drei Minuten führte dazu, dass der TC Bensberg in der Schlussphase des Spiels noch einmal den Kopf aus der Schlinge zog. Beim HTC lief nichts mehr zusammen und die Leistungsträgerinnen Melina Knopp und Pia Kassack mussten dann auch noch mit fünf Fouls vom Feld, wodurch der HTC noch einmal Stabilität einbüßte. Nur am Rande sei erwähnt, dass Bensberg nach drei Vierteln gerade einmal mit insgesamt drei(!) Fouls belastet war. Durch das am Ende doch noch enge Ergebnis ist für das zweite Spiel am 21. März in Bensberg nun wieder fast alles offen. Das Herner Team weiß natürlich, dass man eine gewaltige Chance zur Vorentscheidung hat liegen lassen. Man wird aber in der Woche aber daran arbeiten, viele Dinge im zweiten Spiel besser zu machen und somit in die Runde der letzten achten WNBL-Teams einziehen zu können.
Herner TC:
Melina Knopp (17, 1 Dreier), Michelle Müller (14), Franziska Gertz (11), Anna-Lena Schmidt (11, 1 Dreier), Pia Kassack (10), Luisa Bräuer (8), Marei Asche, Ruth Berkowitz, Lea Günther, Lana In der Beek, Alina Sondermann, Anja Strozyk.
Team Oberfranken - Basketball 4 Girls Chemnitz e.V.
23. Februar 2010 - Team Oberfranken sichert sich nach Sieg gegen Chemnitz den 5. Tabellenplatz
Am vergangenen Sonntag hatte die heimische WNBL-Mannschaft ihr letztes Spiel der normalen Runde gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Chemnitz. Dabei ging es hauptsächlich darum, sich den besseren Platz im Kampf gegen den Abstieg zu sichern. Die Oberfränkinnen begannen furios und erkämpften sich bis Anfang des 2. Viertels einen 20-Punkte-Vorsprung (34:14). Danach erhöhte Chemnitz den Druck in der Defense, mit dem die Heimmannschaft acht Minuten nicht zurecht kam, hatte etliche Ballgewinne und damit verbunden einen 20:4-Lauf. Die Sächsinnen schlossen dadurch bis zur Halbzeit wieder auf 43:37 auf.
Nach der Pause bot sich den zahlreichen Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Oberfränkinnen hatten Schwierigkeiten beim Ballvortrag, bekamen die überragende Chemnitzerin Mihalyi nie richtig in den Griff, so dass das Spiel hin und her wogte. Erst im letzten Viertel zeigten die Spielerinnen um Coach Floh Eichelsdörfer eine geschlossene Mannschaftsleistung, kamen ihrerseits durch engagierte Verteidigung zu einigen Ballgewinnen und brachten so das Spiel mit 82:70 souverän nach Hause. Damit hat sich das Team Oberfranken eine gute Ausgangslage in den "Play-Downs" geschaffen und wird nun im März gegen den Tabellenletzten der Bundesliga Süd, das Team Schwarzwald, alles versuchen, den Abstieg zu verhindern.
Punkte für das Team Oberfranken: Duckarm 10, Dorsch, Gut 13, Hartmann 27, Hirmke, Jäger 1, Konrad, Rockmann 5, Uch 4, Wiegand 7, Zeis 15.
TV Saarlouis/Trier – Rhöndorfer TV
23. Februar 2010 - Trotz Niederlage versöhnlicher Abschluss für ersatzgeschwächte Dragongirls
Vor dem Spiel war klar, dass Rhöndorf um Platz drei oder vier der Play Off´s spielen würde, da am gleichen Spieltag Bensberg Köln geschlagen hatte und somit der zweite Platz nicht mehr erreicht werden konnte. Am Spieltag entschied das Trainergespann Martin Otto/Andreras Maier, eine der Leistungsträgerinnen, Louisa Krüger, nicht spielen zu lassen. Im letzten Schulspiel knickte sie um. Zwar hätte sie unter Schmerzen mit Tape spielen können, doch das Risiko war den Trainern zu groß, da die wichtigen Spiele auf Schul- und Vereinsebene erst noch anstehen. Zu allem Überfluss knickte dann zu Beginn auch noch Marie Joy Juergens um, und somit wurden die Wechseloptionen deutlich weniger, was sich im letzten Viertel leider bemerkbar machte.
Zu Beginn des Spiels war es ein offenes Spiel, und die Dragons-Mädchen führten bis auf den Spielstand von 2:4 über das gesamte Viertel. Auch im zweiten Viertel sollte es ein ganz enges Spiel bleiben. In der ersten Halbzeit waren es die Rhöndorfer Center, die das Spiel bestimmten. So machten Marie Gülich bis zur Pause 16 (gesamt 24) und Jula Zarth vier Punkte. Nach der Pause setzte sich dann Saarlouis in der 25. Spielminute auf 40:31 ab. Zu viele Ballverluste und eine unkonzentrierte Verteidigung führten zu diesem Ergebnis. Doch dann sorgte die kleine Aufstellung dafür, dass die Dragongirls am Ende des dritten Viertels ausgleichen konnten. Maike Otto (18 Punkte), Annika Otto (5 Punkte), Lily Creed (4 Punkte) und Melissa Gieler (3 Punkte) machten in dieser Spielphase richtig Druck, hatten Ballgewinne und jeder punktete im Angriff. Es war die beste Phase der Rhöndorferinnen. Doch diese Aufholjagd kostetet zu viel Kraft, was sich im letzten Viertel bemerkbar machte. Mit 47:46 lag man in der ersten Minute noch in Führung, doch dann kam ein 17:0-Lauf der Gegner, und auch zwei Auszeiten halfen der Mannschaft nicht. Beim Spielstand von 47:63 raffte sich die Mannschaft wieder zusammen, fand wieder zu ihrem Spiel und konnte konnten die letzten 4 Minuten 11:4 für sich entscheiden (Endstand 58:67 aus Rhöndorfer Sicht). Ein versöhnlicher Abschluss nach einer tollen Saison, deren Höhepunkt, die Playoffs, jetzt erst noch kommen.
Hagen heißt der Gegner, den man in der letzten Saison zu Hause schon geschlagen hat. Man darf gespannt sein, denn alle Begegnungen der Bundesliga West gegen Nord versprechen spannende Spiele zu werden, deren Ausgang vollkommen offen erscheint.
Martin Otto
Herner TC - BG Rotenburg / Scheeßel
21. Februar 2010 - Knappe Niederlage für Herne
Zum Abschluss der WNBL-Gruppe Nord traf der Herner TC auf die hoch motivierte BG Rotenburg / Scheeßel und es ging für beide Teams darum, sich noch einmal für die anstehenden Play Offs eine höhere Platzierung in der Tabelle zu erarbeiten. Von Beginn wurde war das Spiel von beiden Teams mit sehr hoher Intensität geführt, wobei Rotenburg der bessere Start gelang. Vor den Augen der Herner DBBL-Mannschaft agierte der HTC in den ersten Minuten oft zu unkonzentriert und Fehler in der Offensive ermöglichten den Gästen leichte Schnellangriffe und der HTC lag 0:5 zurück.
Bereits in der zweiten Minute rief daher das Trainerteam Frank Konstandt und Miriam Siebert die Herner Spielerinnen zur ersten Auszeit. Danach agierte der HTC dann deutlich verbessert. Sowohl in der Verteidigung wie auch im Angriff war man nun viel aggressiver. Rotenburg kam nun kaum noch zum Zug und dem Herner TC gelang ein 14:0-Lauf lauf und durch weiterhin überzeugendes Spiel führte man nach dem ersten Viertel deutlich mit zehn Punkten 19:9).
Auch zu Beginn des zweiten Viertel war der HTC weiterhin dominierend und führte in der 14. Minute nach einem Dreier von Anna-Lena Schmidt bereits mit 14 Punkten (25:11). Danach verlief das Spiel dann wieder ausgeglichener. Rotenburg änderte die Verteidigung und der HTC hatte zunächst Schwierigkeiten den Rhythmus zu halten. Das Gästeteam konnte verkürzen und kurz vor der Pause betrug der Herner Vorsprung nur noch vier Punkte (27:23, 18. Minute). Der HTC stabilisierte sich dann aber wieder und mit zwei starken Minuten bis zur Pause führte man dann wieder mit neun Punkten Vorsprung.
Im zweiten Viertel waren die Hernerinnen dann aber plötzlich total verkrampft. Recht mutlos und mit wenig Glück gelang im Angriff kaum noch etwas. Auch in der Reboundarbeit war man nun zu nachlässig und ermöglichte dem Gästeteam immer wieder zweite Chancen. Rotenburg konnte kontinuierlich verkürzen und dann in der 32. Minute erstmals wieder ausgleichen (43:43). Die Intensität im Spiel bleib aber weiterhin sehr hoch und so konnte sich der HTC weiterhin im Spiel halten.
Fünf Minuten vor dem Ende lag man knapp mit einem Punkt vorne. Die Unsicherheiten im Angriff blieben zwar, aber die Verteidigung war nun wieder konzentrierter. Das Spiel verlief nun äußerst eng und hochspannend. 50 Sekunden vor dem Ende lagen die Hernerinnen nur einen Punkt zurück (52:53) und hatten weiterhin Siegchancen. Trotz aggressiver Defense gelang der BG Rotenburg dann aber ein erfolgreicher Dreier und wenige Sekunden später vergab der HTC einen Freiwurf. Somit war nach einem ausgeglichenem Spiel, in dem beide Team mit sehr hoher Intensität sich einen tollen Kampf lieferten, die knappe Herner Niederlage besiegelt.
Trotz der Niederlage blickt man beim Herner TC aber optimistisch auf die anstehenden Play Off in der U17-Bundesliga. Am 14. März trifft man dann in der MCG-Halle in Herne auf den Rivalen TC Bensberg aus der West-Gruppe. Eine Woche später am 21. März tritt man dann zum Rückspiel in Bensberg an.
Herner TC:
Pia Kassack (15), Luisa Bräuer (10), Anna-Lena Schmidt (10, 2 Dreier), Michelle Müller (9), Melina Knopp (6, 1 Dreier), Marei Asche (2), Franziska Gertz (1), Ruth Berkowitz, Lana In der Beek, Selina Kraft, Alina Sondermann
SC Rist Wedel - TSV Hagen 1860
8. Februar 2010 - WNBL-Team aus Hagen sichert sich Platz 1
Trotz einer vor allem defensiv enttäuschenden Leistung, konnte sich das WNBL-Team des TSV Hagen mit einem 79:63-Sieg in Wedel den ersten Platz in der Nordgruppe der U17-Bundesliga sichern. Ohne rechte Einstellung zur Defense ließen die Hagenerinnen die beherzt kämpfenden Gastgeberinnen immer wieder in die Mitte penetrieren, um dort entweder gar nicht oder nur unzureichend zu helfen. So führten die Wedelerinnen, die um jeden Ball fighteten, im zweiten Viertel mit 25:24 (15.), ehe sich die Gäste durch Punkte von Viona van der Lugt und zwei erfolgreiche Dreier der treffsicheren Lara Froese auf 28:38 absetzen konnten.
Trotz aller Warnungen der Trainer, den Gegner endlich wirklich ernst zu nehmen, spielten die Volmestädterinnen auch im dritten Viertel ihren unengagierten Stiefel weiter, was zur Folge hatte, dass die Risterinnen beim 39:44 (25.) wieder in Schlagdistanz lagen. Nach einer Auszeit des TSV 1860 lief es dann etwas besser und Carina Sickmann sorgte durch ihre Punkte dafür, dass sich die Gäste bis zum Viertelende auf 41:53 absetzen konnten. Den letzten Spielabschnitt eröffnete Lara Froese dann mit ihrem vierten erfolgreichen Dreier zum 41:57 für die Hagenerinnen, was diese dann allerdings zum Anlass nahmen, das Spiel defensiv wie offensiv nun minutenlang fast komplett einzustellen. So verkürzten die Gastgeberinnen den Vorsprung der Hoheleyerinnen in drei Minuten auf 54:57 (34.), um dann beim 60:61 (36.) drauf und dran zu sein, dem Spiel endgültig eine Wende zu geben. Nach einer weiteren Auszeit rissen sich die TSV-Mädchen dann allerdings doch noch zusammen und konnten durch eine finale 19:3-Serie einen sehr glücklichen, und in der Höhe unverdienten Sieg einfahren.
Für den TSV spielten: Theresa Cramer, Friederike Grunau (11), Lara Froese (21), Viona van der Lugt (22), Jacky Knura (4), Paraskevi Kourtoglou (2), Lena-Maria Fahnert (1), Laura Eicken, Carina Sickmann (13), Artemis Karaveli, Lena Schweiss (6).
Uli Overhoff
TSV Nördlingen - Team Schwarzwald
8. Februar 2010 - Nie gefährdeter Heimsieg für das Team Thalhofer
Einen nie gefährdeten 65:36-Heimsieg fuhren die Nachwuchs-Basketballerinnen als ungeschlagener Tabellen-Erster gegen die Gäste aus dem Breißgau ein. Trotz eines unsicheren Beginns konnte Coach Zoltan Nagy alle Spielerinnen einsetzen und bereits für die Play-offs viel experimentieren. Der Punkteabstand vergrößerte sich stetig speziell durch die tollen Leistungen der jüngsten im Team, Kathi Klug und Anna Thalhofer, die erst kurz vor Spielbeginn direkt vom Auswahl-Lehrgang auf das Feld kamen und voll einschlugen. Während Anja Raab souverän unter dem Korb agierte, konnte Abwehrspezialistin Pia Deiß unheimlichen Druck auf den Spielaufbau machen und einige Ballgewinne verbuchen.
Dass am Ende nur 65 Punkte erzielt wurden, lag vor allem daran, dass die Topscorer im Team, Sophie Eder und Fanny Szittya, nicht dabei waren. Während Sophie nach überstandener Grippe noch geschont wurde, spielte Fanny zeitgleich erfolgreich für das Oberliga-Team des TSV. Zudem hat sich Kathi Veh bereits beim Sprungball unglücklich verletzt und wird wohl für den Rest der Saison ausfallen. Die spannende Frage, wer nun Play-off-Gegener sein wird, entscheidet sich entgültig in der Begegnung zwischen Hanau und Lichterfelde am 21.02.2010. Bis dahin steht noch das letzte Auswärtsspiel der Rieserinnen in Ludwigsburg auf dem Programm.
Es spielten für Team Thalhofer: Laura Burkhardt, Pia Deiß 8 Punkte, Aline Grempels 2, Kathi Klug 14, Anja Raab 14, Anna Thalhofer 8, Chrisi Thalhofer 2, Jojo Tritscher 12, Kathi Veh, Amelie Wittmann 5.
Rhöndorfer TV – Rhein Girls Basket/Neuss
8. Februar 2010 - Maike Otto die überragende Spielerin
Zu Anfang des Spiels waren die Dragongirls noch nicht so richtig im Spiel und lagen in der vierten Minute mit 6:7 hinten. Nach einer Auszeit, in der die nachlässige Verteidigung angesprochen wurde, kam das Team mit einer ganz anderen Einstellung wieder auf das Feld und legte sofort einen 8:0 Lauf hin. Besonders Maike Otto zeigte ihre Führungsqualität in dieser Phase. Sie war auch die überragende Spielerin des Abends. 26 Punkte, 10 Assists, 4 Steals, 6 Rebounds, 6 von 7 von der Freiwurflinie und zwei von drei Dreipunktewürfen waren an diesem Abend ihre Statistik.
So konnte in diesem Spiel kompensiert werden, dass sich Marie Gülich in der siebten Spielminute mit ihrem dritten Foul für den Rest der Halbzeit auf die Bank verabschiedete. Bis zur 17. Minute lag Rhöndorf mit 31:19 in Führung. Louisa Krüger (8 Punkte) machte in dieser Phase wichtige Punkte, die sie bei Schnellangriffen erzielte. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit kam es wieder in der Verteidigung zu Nachlässigkeiten, die Neuss bis zum Halbzeitstand von 35:29 herankommen ließ. Im dritten Viertel zeigten die RTV-Mädchen eine besonders starke Leistung. Annika Otto (11 Punkte) zog im Set Play als Aufbau mehrfach an ihrer Gegenspielerin vorbei. Jula Zarth (6 Punkte) holte sich mehrere Offensiv Rebounds und war in ihren Würfen erfolgreich.
Die Mannschaft zeichnete in der zweiten Halbzeit dadurch aus, dass die Centerspielerinnen, besonders Marie Gülich (19 Punkte), in ihren Bewegungen gut angespielt wurden. Diese Anspiele wurden von den Centerspielerinnen hochprozentig verwertet. Auch wurde das Spiel von den Außenspielerinnen immer beweglicher und jede Spielerin war korbgefährlich. Immerhin standen neun Spielerinnen an der Freiwurflinie. In beiden Halbzeiten standen alle zwölf Spielerinnen auf dem Feld, und gerade die „Bankspielerinnen“ bekamen viel Einsatzzeiten. Im letzten Viertel wurden Jula Zarth und Annika Otto nicht mehr eingesetzt, da für sie am Wochenende noch ein WBV-Lehrgang mit dem 95er Kader auf dem Programm stand. In der 36. Minute führten die Dragongirls mit 80:51, doch da wurden auch schon Marie Gülich, Maike Otto, Louisa Krüger, Lisa Busser (4 Punkte) und Anna Mai Joy Juergens (3 Punkte) für das Regionalligaspiel am kommenden Tag geschont. So kam es dann bis zum Ende noch für Neuss zu einer Ergebnisverbesserung. 85:64 lautete das Endergebnis. Die weiteren Punkte erzielten Lily Creed (4 Punkte), Anna Quast (3 Punkte) und Katharina Winterhoff (1 Punkt).
evo NB Oberhausen vs. TSV Hagen 1860
1. Februar 2010 - Glücklicher Sieg trotz katastrophaler 1. Halbzeit
Einen äußerst glücklichen Sieg konnten die WNBL-Mädchen des TSV Hagen 1860 in der Halle Ost in Oberhausen erkämpfen. Nach einem guten Beginn 0:6 (3.) übernahmen die Gastgeberinnen die Kontrolle über das Spiel, ließen in den folgenden sieben Minuten durch eine gute Verteidigungsleistung nur noch einen Hagener Korb zu und führten zum Viertelende verdient mit 14:8. Und auch im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer kein anderes Spiel: die Oberhausenerinnen verteidigten weiterhin sehr stark, während den Gästen offensiv nicht viel einfiel. Entweder wurden die Angriffe überhastet abgeschlossen oder die Hagenerinnen produzierten alternativ einen Turnover. So erzielten die Volmestädterinnen auch im zweiten Viertel nur acht Punkte und so ging es mit einem 29:16-Rückstand in die Pause.
Nach einem 5:1-Start führten die Gastgeberinnen dann mit 34:18 (23.) und schienen nun endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen, ehe die Gäste sich nun endlich steigerten. Durch eine verbesserte Defensivleistung, inklusive einer besseren Reboundarbeit, gelang es den Hoheleyerinnen nun etwas schneller zu spielen und einige einfache Körbe zu erzielen. Darüber hinaus spielten die Gäste im Positionsangriff endlich etwas geduldiger, fanden so auch offensiv langsam so etwas wie Rhythmus und lagen dementsprechend gegen nun nicht mehr treffende Oberhausenerinnen nur noch mit einem Punkt zurück und ein Erfolg damit wieder in Reichweite. Dann misslang jedoch der Start in den letzten Spielabschnitt und die Hagenerinnen lagen erneut höher zurück (42:35, 33.), doch durch acht Punkte von Viona van der Lugt und vier von Ricki Grunau gingen die Gäste erstmals nach langer Zeit wieder in Führung (48:49, 38.). Nachdem die Gastgeberinnen dann zwei Angriffe ungenutzt ließen, erhöhte Carina Sickmann durch zwei sehenswerte Distanzwürfe auf 48:53 (39.). Zwar konnten die New Baskets durch zwei schlimme Fehler der Hagenerinnen noch mal auf zwei Punkte verkürzen, doch am Ende konnten die TSV-Mädchen über einen knappen und überaus glücklichen Sieg jubeln.
Für den TSV spielten: Theresa Cramer, Friederike Grunau (12), Lara Froese (4), Viona van der Lugt (18), Jacky Knura, Paraskevi Kourtoglou, Lena-Maria Fahnert (4), Lisa Lippe (2), Laura Eicken, Carina Sickmann (9), Artemis Karaveli, Carolin Hermes (4).
TSV Nördlingen - Baskets Rhein-Neckar
1. Februar 2010 - Ein hartes Stück Arbeit für das Team Thalhofer
Ein hartes Stück Arbeit war am vergangenen Sonntag nötig, um gegen die Mannschaft aus Heidelberg am Ende doch noch als 52:49-Gewinner vom Platz gehen zu können. Wie bereits im Hinspiel taten sich die Bundesliga-Nachwuchsspielerinnen gegen die aggressive Verteidigung der Gäste schwer. Kaum ein strukturierter Angriff wollte gelingen. So ging das erste Viertel noch knapp mit 13:10 für die Rieserinnen aus. Das 2. Viertel wurde dann sogar mit einem Punkt verloren. Lediglich die individuellen Stärken von Fanny Szittya und Amelie Wittmann sorgten dafür, dass das Team von Zoltan Nagy trotz vieler idividueller Fehler, v.a. Schrittfehler, im Spiel blieb. Es zeigte sich vor allem in dieser Spielphase, dass ein flüssiges, mannschaftliches Spiel, kaum möglich war. „Dies ist das Resultat von zu wenig Manschaftstraining“, so ein verärgerter Akademieleiter Zoltan Nagy. „Wenn einige Spielerinnen am Ende der Hauptrunde immer noch nicht wissen, was sie machen sollen, wenn der Aufbau ein System ansagt, dann ist das schon bedenklich.“
Während Heidelberg im letzten Spielabschnitt in den letzten sieben Spielminuten gerade einmal zwei Feldkörbe und zwei Freiwürfe traf, verzweifelten die Rieserinnen an der Freiwurflinie. Symtomatisch für ein ziemlich verkorkstes Spiel zeigte die Freiwurfstatistik am Ende gerade einmal 13 Treffer bei 33 Versuchen. Das ist, nüchtern betrachtet, nicht mehr bundesligareif. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft aus der schwachen Vorstellung seine Lehren zieht. Positiv zu vermerken ist, dass die Verteidigung, wie schon in den Spielen zuvor, bestens stand und Katharina Veh nach einer mehrwöchigen Verletzungspause wieder mitspielen konnte.
Es spielten: Balwinski, E., Thalhofer, Ch., Wittmann, A. 15 (4 3er), Szittya, F. 18 (1), Tritscher, J. 4, Thalhofer, A., Veh, K. 6, Raab, A. 7, Klug, K. 1, Deiß, P. 2, Burkhardt, L., Grempels, A..
Herner TC - Paderborn Baskets
1. Februar 2010 - Enntäuschung auf der ganzen Linie für den HTC
Im vorletzten Spiel in der WNBL-Gruppe Nord enttäuschte der Herner TC auf ganzer Linie und konnte zu keiner Zeit an die starken Leistungen bei den Siegen gegen Hagen und Oberhausen anschließen. Somit wurde die zuvor hervorragende Ausgangsposition für die Play Offs geradezu leichtsinnig verspielt. Wie paralysiert wirkten die Herner Spielerinnen gegen die Paderborn Baskets und agierten besonders im ersten Viertel völlig passiv. Der Start wurde gleich verpatzt und zwei leichte Wurfchancen vergeben. Paderborn führte nach vier Minuten mit 6:0, und mit Mühe konnte der HTC auf auf 4:6 und dann 6:8 aufschließen. Danach folgte zum Entsetzen der Herner Zuschauer ein 11:0-Lauf der Gäste, und Paderborn führte mit 19:6. Zwischenzeitlich konnte das Herner Team das eigene Spiel dann etwas stabilisieren und mit einer Veränderung der Verteidigung gelang es den Rückstand zu verkürzen. Mit vier Punkten Rückstand zur Pause war man dann wieder in Reichweite zu den Paderbornerinnen und ging mit etwas mehr Hoffnung in die zweite Hälfte.
Nur kurz agierte der HTC dann verbessert. Es gelang der Ausgleich zum 33:33. Dann schlichen sich aber wieder die Fehler der ersten Halbzeit in das eigene Spiel. Passive Verteidigung, mangelnde Reboundarbeit und fehlende Aggressivität im Angriff ermöglichen es den Paderborn Baskets sich wieder abzusetzen (36:45, 28. Min.). Mit viel Mühe, aber immer noch verkrampft, kämpften sich die Hernerinnen bis zur Schlussphase dann wieder heran. In der 39. Minute betrug der Rückstand beim 61:63 nur noch zwei Punkte. Der HTC versuchte noch einmal die Aggressivität in der Verteidigung zu erhöhen und die Wende zu erzwingen. Die letzten Sekunden waren dann aber symptomatisch für das gesamte Herner Spiel. Leichtfertige Fehler in der Rotation führten zu einfachen Überzahlsituationen der Paderbornerinnen, die dann bis zum Schlusspfiff das Ergebnis noch einmal deutlich machten. Nun geht es für den HTC nach diesem Aussetzer auf ganzer Linie, bei dem nur wenige Spielerinnen in der Nähe ihrer Normalform waren, sich mit harter Arbeit auf das letzte Spiel gegen die BG Rotenburg/Scheeßel und die Playoffs vorzubereiten.
Herner TC: Franziska Gertz (13), Melina Knopp (11, 1 Dreier), Luisa Bräuer (10), Selina Kraft (8), Michelle Müller (8), Anna-Lena Schmidt (5, 1 Dreier), Alina Sondermann (4), Ruth Berkowitz (2), Lana In der Beek, Pia Kassack, Marei Asche, Cara Tesch.
WNBL Gruppe West: SG TV Saarlouis / Bit Trier vs Rhein Girls Basket Neuss
19. Januar 2010 - Nach hartem Kampf 2 weitere Punkte eingefahren
Die Spielgemeinschaft TV Saarlouis/Basketballinternat Trier begrüßte am Sonntag, den 17.01.2010 in der Kreissporthalle in Saarlouis die Rhein Girls Basket aus Neuss.
Von Beginn an entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches auf Seiten der Spielgemeinschaft von Joana Meyer diktiert wurde. Neuss zeigte sich als gleichwertiger Gegner und konnte Mitte des 2. Viertels die Führung erklimmen und baute diese bis zur Halbzeit auf 29:34 aus.
Nach zähem Beginn in der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen kurz vor Viertelschluss auf 44:46 verkürzen. Im letzten Viertel spielten die Gastgeberinnen dann wie aus einem Guss und konnten das Spiel drehen. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern zog die Mannschaft von Michael Edringer und Mariusz Dziurdzia Punkt um Punkt davon. Am Ende stand ein 61:56 Heimsieg und die Gewissheit, dass die Mädels auch ersatzgeschwächt ein Team bilden.
Die Spielgemeinschaft steht nun mit 8 Siegen aus 10 Spielen auf dem 2. Tabellenplatz der WNBL-Gruppe West und ist bereits für die Play-Off-Runde qualifiziert. Besonders bemerkenswert war am Sonntag die Tatsache, dass 3 Spielerinnen der ersten Fünf verletzungsbedingt ausfielen und Kristin Schmidt grippegeschwächt ins Spiel ging.
Folgende Spielerinnen waren am Sonntag im Einsatz : Joana Meyer (24), Johanna Beckert (11), Lea Esser (7), Hannah Krist (6), Kristin Schmidt (6), Nina Simon (4), Fee Zimmermann (2), Rieke Sommerfeld (1), Sophia Philippi und Katrin Schmidt.
TSV Hagen 1860 - BG 89 Rotenburg/Scheeßel
18. Januar 2010 - Gute Verteidigungsleistung sichert verdienten Sieg für Hagen
Eine Woche nach der bitteren Niederlage gegen Herne konnten die Hagenerinnen einen souveränen Sieg gegen die Gäste aus Niedersachsen erkämpfen. Dabei zeigten sich die Volmestädterinnen im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert und ließen im zweiten Spielabschnitt keinerlei Zweifel mehr am Sieg auskommen. Grundstein hierfür war die gute Defensivleistung der Gastgeberinnen, die die Gäste für jeden Korb hart arbeiten ließ, sowie das verbesserte Offensivspiel gegen die Ball-Raum-Verteidigung der Rotenburgerinnen. In der ersten Halbzeit blieben die Gäste zumeist in Schlagdistanz (29:24, 19.), ehe zwei Körbe der starken Viona van der Lugt und von Carina Sickmann die Hagenerinnen auf neun Punkte davon ziehen ließen.
Das dritte Viertel war dann sicherlich eines der besten der bisherigen Saison. Angeführt von der überragenden Lara Froese, die in diesem Viertel elf Punkte, vier Steals und vier Assists für sich verbuchen konnte, zogen die Gastgeberinnen vorentscheidend auf 6:35 (30.) davon. Zwar schmolz der Vorsprung noch mal auf 64:50 (40.) zusammen, doch ernsthaft in Gefahr gerieten die TSV-Girls nicht mehr (70:50 Endstand). Gut spielten Laura Eicken und Caro Hermes.
Für den TSV spielten: Theresa Cramer, Friederike Grunau (11 Punkte/ 4 Rebounds/ 3 Steals/ 1 Assist), Lara Froese (18/ 7/ 10/ 8), Viona van der Lugt (16/ 7/ 2/ 1), Jacky Knura (0/ 1/ 0/ 0), Paraskevi Kourtoglou (0/0/0/0), Lena-Maria Fahnert (1/ 3/ 1/ 0), Lisa Lippe (0/ 1/ 0/ 0), Laura Eicken (6/ 5/ 3/ 0), Carina Sickmann (8/ 6/ 4/ 2), Artemis Karaveli (0/ 0/ 2/ 1) Carolin Hermes (10/ 6/ 3/ 0).
EVO NB Oberhausen - Herner TC
18. Januar 2010 - Hervorragende Teamleistung der Gäste
Mit einer hervorragenden Teamleistung konnte das Herner WNBL-Team das Revierderby gegen EVO NB Oberhausen gewinnen. Eine Woche nach dem überzeugenden Sieg gegen den TSV Hagen traten die Herner Spielerinnen auch in Oberhausen taktisch sehr diszipliniert auf und siegten souverän und verdient. Grundstein für den Sieg war dabei ein starkes erstes Viertel, welches mit 13 Punkten gewonnen werden konnte. Nach einem knappen 5:4 für den HTC in der zweiten Minute überzeugten die Hernerinnen auf ganzer Linie. In der Verteidigung ließ man kaum Möglichkeiten der Gastgeberinnen zu und der Defensivrebound wurde sicher kontrolliert. NBO-Topscorerin Carla Bellscheidt, die auf akzeptablen 17 Punkten gehalten wurde, konnte erst in der achten Minute ihre erste Punkte erzielen. Souverän war auch da Angriffsverhalten. Gegen die immer um aggressive Defense bemühten New Baskets fand der HTC gute Lösungen im Angriff, und besonders Michelle Müller war in der ersten Halbzeit praktisch nie zu stoppen. Mit einem 15:3-Lauf bis zur Viertelpause hatte man sich dann schon eine recht deutliche Führung erarbeitet, die dem HTC dann die notwendige Sicherheit für das restliche Spiel gab. Im zweiten Viertel fand Oberhausen dann etwas besser in das Spiel und konnte wieder auf sechs Punkte verkürzen (21:15, 13. Minute). In dieser Phase war der HTC im Angriff kurzzeitig zu unorganisiert. Nach einer Auszeit kam dann aber wieder Kontrolle in das Herner Spiel und NBO konnte auf 10 Punkten Distanz gehalten werden. Mit einem prima Schlussspurt ging der HTC dann sogar mit einer 13-Punkte-Führung in die Halbzeit.
Oberhausen erwischte dann den besseren Start in die zweite Hälfte, und der HTC musste vier Punkte hinnehmen. Beeindruckend war dann aber, dass das Herner Team dem Druck von NBO standhielt und durch diszipliniertes Spiel und Low Post-Punkten von Pia Kassack die sichere Distanz konstant halten konnte. In der 32. Minute hatte sich das Herner Team dann mit 17 Punkten Vorsprung (49:32) die höchste Führung erspielt. Nach fünf Punkten in Folge schien Oberhausen noch einmal Hoffnung zu schüren. Der HTC antwortete aber mit ein ganz wichtigen Dreier von Anna-Lena Schmidt und konnte die Führung bis zum Ende mit intensivem Einsatz verteidigen (57:43-Endstand). Nach dieser hervorragenden Leistung ist der HTC nun mit den Gruppenfavoriten aus Hagen und Oberhausen gleichgezogen und hat es bei noch zwei ausstehenden Heimspielen gegen Paderborn und Rotenburg selbst in der Hand, sich in der WNBL-Gruppe Nord mindestens noch den zweiten Platz für die Play Offs zu sichern.
Herner TC: Michelle Müller (14), Pia Kassack (11), Anna-Lena Schmidt (9, 1 Dreier), Luisa Bräuer (8), Franziska Gertz (7), Melina Knopp (6), Selina Kraft (2), Lana In der Beek, Cara Tesch.
Team Rheinland/Köln - SG Saarlouis/Trier
12. Januar 2010 - WNBL-Team der SG vorzeitig am Ziel
Die SG TV Saarlouis/BIT Trier hat mit dem überraschend hohen 75:47 (34:32)-Erfolg beim Team Rheinland/Köln vorzeitig die Playoffs in der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) erreicht. Dieses Resultat sichert der SG wegen des Punktvorsprungs und des Direktvergleichs die Qualifikation. Und das, obwohl Trainer Michael Edringer mit Tochter Leonie, Katharina Müller die beiden Topscorerinnen, und mit Helena Ott und Sophia Philippi noch zwei weitere Stammspielerinnen ersetzen musste.
Wegen der vielen Ausfälle, vornehmlich auf den großen Positionen hatte Edringer auf Zonenverteidigung umgestellt. Die Rechnung ging auf. Kölns Stärken am Brett, die das Hinspiel noch zu einer ganz kniffligen Sache gemacht hatten, verpufften. Alexandra Höffgen, die im Hinspiel allein 30 Punkte erzielt hatte, kam mit ihrer Partnerin Saskia Schmitz ingesamt nur auf 22 Punkte. Bis zur Halbzeit hielt Köln noch mit, doch dann spielten nur noch die Gäste. Aus ihrer klaren Reboundüberlegenheit liefen sie viele erolgreiche Fastbreaks und überrollten das Heimteam mit 41:15 Punkte. Trainer Edringer verteilte „ein Riesenkompliment an die Mannschaft, weil sie taktisch diszipliniert und mit tollem Einsatz gespielt hat.“
SG Saarlouis/BIT Trier: Leonie Oser (14), Joana Meyer (17), Johanna Beckert (16), Lea Esser (4), Hannah Krist (8), Rieke Sommerfeld (0), Kristin Schmidt (14), Fee Zimmermann (2), Nina Simon (0), Laura Wilhelm (0); Trainer: Michael Edringer
(Bericht Willi Rausch, Trierer Volksfreund)
BSG Basket Ludwigsburg - Grüner Stern Keltern
12. Januar 2010 - Auswärtserfolg beim Dauerrivalen sichert den Sternen den Einzug in die Play Off´s um die Deutsche Meisterschaft!
In einem guten Bundesligaspiel erwischte Keltern den besseren Start. Mit einer guten Abwehrarbeit und sicherer Hand bei den Würfen gelang es den Sternen, sich von den Barockstädtern abzusetzen! Immer wieder konnte Keltern Ludwigsburgs Angriffe abfangen und seine eigenen Vorstöße erfolgreich abschließen. Bis zum Ende des ersten Viertels hatten die Badener einen 18:8-Vorsprung herausgespielt. Im zweiten Spielabschnitt zeigte der Baden-Württembergische Meister Ludwigsburg seine Qualitäten. Immer wieder gelangen Treffer von den Außenpositionen. Keltern hielt zwar wacker dagegen, doch einige unglückliche Aktionen ließen den Vorsprung wie Schnee in der Sonne schmelzen. Trotz einiger Probleme konnte ein 30:27-Vorsprung in die Halbzeitpause gerettet werden.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung eng und spannend. Die Spielerinnen aus den Winzergemeinden hatten zwar die klarere und strukturiertere Spielanlage, konnten sich aber nie entscheidend absetzen. Kelterns Steffi Rathfelder verletzte sich nach einem Zweikampf, spielte gehandicapt weiter und musste nach der Begegnung mit Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden. Kapitän Pia Maßholder merkte man an, dass sie aufgrund einer Verletzung über den Jahreswechsel nicht trainieren konnte. Trotzdem zeigten die jungen Sterne Moral und erarbeiteten sich den Sieg redlich! Mit einem 47:42 ging man in den letzten Spielabschnitt. Auch jetzt änderte sich an der Spielweise nichts: Ludwigsburg versuchte Keltern unter Druck zu setzten und kam immer wieder zu Treffern. Trotz des großen Aufwands sprang aber nie mehr als ein Gleichstand heraus. Kaum wähnten sich die Schwaben am Drücker, gelang es dem Team um Aufbauspielerin Shanice Watson wieder in Führung zu gehen. Ludwigsburg steckte zwar nie auf, konnte aber gegen die weiblichen Rookies vom Grünen Stern keinen Vorsprung herausspielen, das Spiel ging mit 65:59 an Keltern. "Die gute Arbeit von Coach Wilbert Watson und unser großer Aufwand zahlen sich immer mehr aus," erklärte Teammanager Dag Schiffer nach dem Spiel und ergänzte "wer hätte schon ernsthaft gedacht, das unsere U17 bereits zwei Spieltage vor Beendigung der Gruppenphase die Play Off´s zur Deutsche Meisterschaft erreichen würden. Ein riesiger Erfolg für einen kleinen Verein der nur mit bescheidenen Mitteln agieren kann!"
Es spielten: Anja Becker (1), Dorothee Förtig, Jessica Schiffer, Shanice Watson (12/1 Dreier), Sophia Hoffmann, (3), Pia Maßholder (23/1), Pauline Lenzinger Caroline Alte (19), Julia Dvorak, Steffi Rathfelder (7/1). Coaches: Wilbert Watson, Dag M. Schiffer.
Pfalz Towers Speyer - Rhöndorfer TV
12. Januar 2010 - Einzug in die Play Offs ist perfekt
Zwei Tage nach dem Kölnspiel ging es für den Rhöndorfer TV am Sonntag auf nach Speyer. Zum Glück erfüllten sich die Wetterprophezeiungen nicht, und das Team kam schon frühzeitig an der Spielhalle an. Schnell legten die Dragongirls im ersten Viertel den Grundstein zum Erfolg und führten mit 33:5. Danach nahmen die Rhöndorferinnen den Fuß vom Gaspedal, sehr zum Unmut des Trainers. In der Halbzeit wurden dann deutliche Worte gesprochen, und danach wurde das Spiel der Dragongirls wieder intensiver. Der Druck wurde in der Verteidigung erhöht und die Schnellangriffe liefen erneut. Auch das Spiel von Speyer, 40 Minuten Zone zu spielen, verpuffte, und mühelos konnte gegen diese Verteidigungsform gepunktet werden. Die Zone wurde regelgerecht auseinandergenommen. Das dritte Viertel wurde dann auch mit 20:6 gewonnen. Zum Schluss hieß es dann 87:39. Alle mitgefahrenen Spielerinnen bekamen genügend Einsatzzeiten und bedankten sich mit guten Leistungen.
Punkte: Marie Gülich ( 26 Punke ), Maike Otto ( 20 ), Louisa Krüger ( 16 ), Annika Otto ( 10 ), Marie Joy Juergens ( 6 ), Jula Zarth ( 5 ), Julia Joy Juergens ( 2 ), Lisa Busser ( 2 ), Lily Creed, Anna Quast.
(Martin Otto)
Team Oberfranken : SV Halle Junior-Lions
12. Januar 2010 - Nerven des Heimteams verhindern Triumph
Am Sonntag empfing das Team Oberfranken den Tabellenführer aus Halle. Grundtenor für die Heimmannschaft war dabei: „Wir haben nichts zu verlieren!“ Allerdings begann das Spiel mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Aufbauspielerin Nora Schlechtweg nach bereits wenigen Sekunden denkbar schlecht. Den ersten Schrecken und einen 0:6-Rückstand verdaut, bliesen die Mädels des Fördervereins zur Aufholjagd und boten den bis dahin ungeschlagenen Hallenserinnen Paroli. Durch mehrere Verteidigungsvarianten und ein beherztes Zugreifen beim Rebound schafften es die Oberfränkinnen, die Topscorerinnen und Nationalspielerinnen L. Hebecker u. Heise auf Gästeseite in Schach zu halten. Außerdem ließen die Bambergerinnen den Ball in der Offensive gut und variabel laufen, so dass sie zur Halbzeit überraschend, aber verdient, mit 11 Punkten (43:32) gegen den haushohen Favoriten aus Halle führten.
Direkt nach dem Kabinengang zeigte sich ein ähnliches Bild wie in der 1. Halbzeit. Die Oberfränkinnen dominierten bis Ende des 3. Viertels das Spiel, bis die Hallenserinnen ihre Deckung umstellten und so die Mädels des Fördervereins zu einfachen und unnötigen Ballverlusten zwangen. Trotzdem ging man mit 55:51 in den letzten Spielabschnitt. Nachdem die Oberfränkinnen nunmehr auch noch in der Offensive zu schnell und unkonzentriert abschlossen, gelang den Junior-Lions ab der 34. Minute der Ausgleich, und damit lagen die Nerven auf Seiten der Oberfränkinnen vor allen Dingen beim Ballvortrag unnötig blank. Dies nutzte Halle eiskalt und routiniert aus und gewann das Spiel zwar mit 77:61 deutlich, dem Spielverlauf entsprechend, jedoch zu hoch. Trotz der Niederlage ist erfreulich, dass das Team Oberfranken zumindest drei Viertel lang zur alten Spielstärke zurückgefunden hat und man sehen konnte, dass noch viel Potenzial in der Mannschaft steckt.
Punkte: Dorberth 2, Dorsch, Duckarm 10, Gut 7, Hartmann 11, Jäger 9, Konrad, Rockmann 2, Schlechtweg, Uch 4, Wiegand 4, Zeis 12
Hagener WNBL-Team unterliegt 55:61 in Herne
11. Januar 2010 - "Es bleibt schwierig"
"Wann immer wir wirklich aggressiv verteidigt und schnell nach vorne gespielt haben, hatten wir unsere starken Szenen und Phasen in diesem Spiel", bilanzierte ein frustrierter WNBL-Team-Head-Coach Ulrich Overhoff. Die TSV-Nachwuchs-Talente zeigten eine unerklärlich hohe Fehlwurf-Quote, signifikant zwölf Treffer bei 33 Versuchen von der Freiwurflinie.
Nach einem guten Start bei 6:0 (2.) verloren die Hagenerinnen zusehends ihren Rhythmus, ohne in der Lage zu sein sich diesen über eine konsequente Verteidigungsarbeit zurück zu erkämpfen.
Im HTC-Trikot überragte in der ersten Halbzeit Michelle Müller (souveräner Ballvortrag als große Spielerin und neun ihrer zehn Punkte), während in Halbzeit zwei plötzlich Innenspielerin Pia Kassack über sich hinaus wuchs (insgesamt 25 Punkte, Verteilung 6 + 19!).
Halbzeiten: 29:29 und 26:32.
Viertelzeiten: 17:14/ 12:15/ 18:16/ 14:10.
Stationen: 6:0 (2.), 8:12 (8.), 22:17 (13.), 29:29 (Halbzeit); 38:33 (24.), 41:35 (26.), 45:47 (30.), 45:54 (34./ 6:0 Freiwürfe in Serie), 55:59 (39.).
Für den TSV spielten:
Friederike Grunau (7/ 6:1), Lara Froese (9/ 1/ 4:2), Viona van der Lugt (14/ 11:6), Paraskevi Kourtoglou, Lena-Maria Fahnert (7/ 4:1), Isabelle Judtka, Lisa Lippe (2/ 2:0), Laura Eicken (7/ 2:1), Carina Sickmann (6/ 2:0), Lena Schweiss und Carolin Hermes (3/ 2:1).
Text: Christof Lurse
Herner TC – TSV Hagen
11. Januar 2010 - Paukenschlag durch das Herner WNBL-Team
Mit einem Paukenschlag startete der Herner WNBL in das neue Jahr. Völlig verdient gewann man gegen den TSV Hagen mit 61:55. In den letzten Spielen gegen den NRW-Nachbarn waren die Hernerinnen zu oft mental blockiert und konnten daher kaum ihr Potenzial abrufen. Die gewissenhafte und intensive Spielvorbereitung nach der Weihnachtspause trug diesmal aber ihre Früchte, und der HTC agierte größtenteils sehr diszipliniert. Zwar misslang auf dem neuen mobilen Parkettboden, auf dem die Herner U17 das erste Mal spielte, kein guter Start, und man lag schnell mit 0:6 hinten. Dann aber war endlich die nötige Konzentration vorhanden, und nach vier Punkten von Michelle Müller lag der HTC nach sechs Minuten mit 10:7 vorne. Besonders auf den großen Positionen hatte man gegenüber den Gästen Vorteile und konnte regelmäßig erfolgreich abschließen und den Rebound kontrollieren. Nach einer Fünf-Punkte-Führung (17:12) kurz vor der Viertelpause gelang es dann dem TSV Hagen besser in das Spiel zu kommen, und der HTC musste die Führung abgeben. Dies lag im Wesentlichen daran, dass es nicht gelang, die Schnellangriffe des TSV zu stoppen. Der HTC behielt aber die Nerven und konnte wieder die Spielkontrolle erlangen, so dass man mit einem Unentschieden in die Pause ging.
Abermals gelang den Hernerinnen dann kein guter Start. Im Angriff agiert man nicht aggressiv genug und ließ sich zu oft aus der generischen Zone drängen. Dieses passive Angriffsverhalten wirkte sich sofort auf das Spielergebnis aus, und beim 35:41 in der 26. Minute sah es zunächst nicht gut aus für den HTC. Dann aber beeindruckten die Hernerinnen mit einer durchgängig konzentrierten Leistung, und mit einem 12:4-Lauf innerhalb von vier Minuten war das Spiel bis zur Viertelpause gedreht. Auch in den folgenden Minuten agierte man überlegen und ließ die Hagenerinnen nicht zum Zuge kommen. Ein weiterer 7:0-Lauf bescherte dem HTC dann die höchsten Führung im Spiel (54:45). Topscorerin Pia Kassack war nun kaum zu stoppen, und da der Neun-Punkte-Vorsprung auch in den nächsten vier Minuten sicher verteidigt wurde, konnten dann auch leichte Unkonzentriertheiten im Herner Spiel sowie die Hagener Versuche, mit einer Pressverteidigung und taktischen Fouls noch einmal heranzukommen, nicht mehr den tollen Erfolg gefährden.
Herner TC: Pia Kassack (25), Michelle Müller (10), Melina Knopp (8), Franziska Gertz (7), Luisa Bräuer (4), Selina Kraft (4), Alina Sondermann (2), Anna-Lena Schmidt (1), Ruth Berkowitz, Lea Günther, Lana In der Beek, Cara Tesch
Team Rheinland/Köln - Rhöndorfer TV
11. Januar 2010 - Ein großer Schritt in Richtung Play OFFs
Nachdem die Rhöndorfer Mädchen mit einer schwachen Leistung in Langen in die Winterpause gegangen waren, wurde in der ersten Woche nach Silvester fleißig trainiert. Jeden Tag drei bis vier Stunden Training bis zum Kölnspiel standen auf dem Plan, und die Trainer Andreas Maier und Martin Otto konnten auf den kompletten Kader zurückgreifen. Nach einer sehr guten Trainingswoche, in der auch ein Testspiel gegen das Rhöndorfer Damen-Regionalligateam bestritten wurde, ging es zum Spiel nach Köln.
Das Hinspiel gewann Rhöndorf noch knapp mit einem Punkt mit dem entscheidenden Korb von Maike Otto 13 Sekunden vor Ende. Bei diesem Spiel war aber die Centerin Alex Höffgen, die zum Nationalmannschaftskader gehört, nicht mit von der Partie. Somit war klar, dass es eine schwere Aufgabe werden sollte. Bis zur 6. Minute zogen die Rhöndorferinnen mit 12:5 davon, doch dann musste Marie Gülich, die mit zwei Fouls belastet war, auf die Bank, und die Gegnerinnen glichen bis zum ersten Viertel auf 16:16 aus. Wieder gingen die Rhöndorferinnen bis zur 16. Spielminute mit 26:20 in Führung, doch da die Trainer alle zwölf Spielerinnen in beiden Halbzeiten einsetzten, machte sich dieses zunächst im Ergebnis dadurch bemerkbar, dass das Spiel bis zum dritten Viertel offen blieb und die Dragongirls knapp mit 42:39 führten.
Der Schwerpunkt in der Verteidigung lag bei den Rhöndorferinnen dabei, die beiden im Kader der Nationalmannschaft spielenden Kölner Centerinnen zu kontrollieren. So kamen Saskia Schmitz (8 Punkte) und Alex Höffgen (7 Punkte/ 0 Punkte in der zweiten Halbzeit) nicht wie gewohnt zum Zuge. Hierfür war die kollektive Verteidigungsleistung der Dragongirls verantwortlich. Im letzten Viertel machte sich die große Rotation bezahlt, und Köln wurde mit 25 : 11 deutlich auf Distanz gehalten. Das Duo Maike Otto (20 Punkte) und Marie Gülich (17 Punkte) führten ihr Team zu einem zum Schluss ungefährdeten 67:50 Sieg. Louisa Krüger, Annika Otto und Jula Zarth steuerten jeweils acht Punkte, Julia Joy Juergens (4 Punkte), Lisa Busser (2 Punkte) und die aus England wiedergekehrte Lily Creed (1 Punkt) zum Sieg bei. Dies zeigt die geschlossene Mannschaftsleistung des Teams.
(Martin Otto)
SV Halle Junior LIONS - TuS Lichterfelde
Mit einem Sieg haben die Nachwuchsbundesliga-Basketballerinnen der SV Halle Junior LIONS am Sonntag das zu Ende gehende Jahr erfolgreich abgeschlossen. Gegen TuS Lichterfelde gelang dabei ein letztlich ungefährdeter 76:46 (35:21)-Erfolg. Zum letzten Heimspiel im Jahr 2009 empfingen die Junior LIONS die junge und aufstrebende Mannschaft von TuS Lichterfelde. Vom LIONS Förderverein vorzüglich organisiert und vom LIONS-Fan-Club lautstark unterstützt begann ein kampf- und laufstarkes Spiel, bei dem sich die Hallenserinnen zunächst einen leichten Vorteil erspielten (8:5, 12:10, 23:18). Centerin Anna Heise (27 Pkt., 7 Reb.) wurde fleißig mit Pässen unter dem Korb ins Spiel gebracht und war immer wieder erfolgreich. Die umsichtige Louise Molitor (2 Pkt., 4 Ass.) und die einsatzfreudige Elisa Hebecker (6 Pkt., 3 Steals, 2 Ass.) organisierten ein druckvolles Angriffsspiel, sodass zur Pause die jungen Löwinnen mit 35:21 führten. Allerdings offenbarten die Nachwuchsspielerinnen vor allem bei der Reboundarbeit und beim Korbwurfabschluss erhebliche Schwächen.
Nach der Halbzeit verschärften besonders Laura Hebecker (17 Pkt. davon 4 Dreier, 8 Steals, 5 Ass., 5 Reb.) und Inken-Viktoria Henningsen (16 Pkt., 3 Reb., 3 Ass., 2 Steals) erheblich das Tempo, so dass über die Stationen 44:26, 52:33 und 75:42 ein sicherer 76:46 Sieg herausgespielt werden konnte. Maria Uhlenhaut (6 Pkt., 3 Steals) und Denise Alkewitz (2 Pkt., 6 Reb., 2 Ass.) verteidigten zuverlässig und auch Anna Quell (2 Reb.) fügte sich gut in das Spiel ein. Bei Berlin überzeugten vor allem N. Rouault (16 Pkt.) und L. Gohlisch (11 Pkt.). Trotz des klaren Erfolges über die kampf- und einsatzstarken Berlinerinnen müssen sich die Junior-Lions noch erheblich in der Defence-Reboundarbeit und in der 1-1 Defence verbessern, um dem Gegner nicht zu viele leichte Korbwürfe zu gestatten, damit man bei den nächsten schweren Auswärtsaufgaben bestehen kann. Mit diesem Sieg bleiben die jungen Hallenserinnen in der Gruppe Mitte der WNBL weiterhin ungeschlagen und beenden nach der U16-Vizemeisterschaft ein tolles, (fast) perfektes Jahr auf Platz Eins. Glückwunsch.
Für Halle spielten: L. Molitor (2), I.-V. Henningsen (16), E. Hebecker (6), A. Quell, L. Hebecker (17), M. Uhlenhaut (6), D. Alkewitz (2), A. Heise (27), K.-T. Weise.
Team Oberfranken : SG Weiterstadt
Zum 2. Spiel der Rückrunde hatte das Team Oberfranken den Tabellenletzten, die SG Weiterstadt, zu Gast. Die Maedels des Fördervereins wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, um sich noch eine Minimalchance auf die Teilnahme an den Play-Offs zu bewahren. Das Hinspiel gewann man deutlich mit 89:49 Punkten, allerdings taten sich die Oberfränkinnen diesmal erheblich schwerer, zumal Weiterstadt mit neuen Spielerinnen antrat. Im ersten und zweiten Viertel (15:11, 33:26) verlief das Spiel relativ ausgeglichen, wobei beide Mannschaften etliche Ballverluste zu verbuchen hatten. Waren es auf Fördervereinsseite hauptsaechlich Feli Zeis und Sarah Wiegand, die ihr Team im Spiel hielten, konnten auf Seiten des Gegners Weischnur und Sindelar zu einfachen Punkten gelangen.
Bis Anfang des 4. Viertels erarbeiteten sich die Mädels um Coach Floh Eichelsdoerfer zum ersten Mal einen 10-Punkte-Vorsprung, an dem Nora Duckarm durch hervorragende Reboundarbeit erheblichen Anteil hatte und innerhalb von vier Minuten neun ihrer insgesamt elf Punkte erzielte. Dieser Vorsprung wurde durch einige sehenswerte Fast-Break-Angriffe noch auf 18 Punkte ausgebaut, schmolz aber bis zum Schluss auf 13 Punkte, so dass das Team Oberfranken endlich mal wieder einen Sieg einfahren konnte (68:55). (floh)
Pkte Ofr.: Gut (7), Duckarm (11), Dorsch, Jaeger (6), Keppner, Konrad, Schlechtweg (5), Uch, Wiegand (14), Rockmann, Hartmann (11), Zeis (14)
Rhein Main Baskets - Rhöndorfer TV
Viele Fehler bei den Gästen im Spitzenspiel
Die Vorzeichen standen für den RTV nicht günstig. In der Woche trainierte die Mannschaft von Martin Otto und Andreas Maier mit nur sechs Spielerinnen, da der Rest des Teams krank und verletzt war/ist. Besonders machte sich das Fehlen der beiden Centerinnen Jula Zarth und Lisa Busser bemerkbar, da Marie Gülich trotz ihrer 21 Punkte nicht ihren besten Tag erwischte und die notwendigen Wechseloptionen auf der langen Position fehlten. Um 14 Uhr machte das Team sich am Freitag auf den Weg um laut Navigation gegen 15.45 Uhr in Langen anzukommen. Dann brach das Schneechaos auf den Autobahnen aus und die Busse kamen erst um 18.15 Uhr bzw. 18.30 Uhr an der Turnhalle an. Der Spielbeginn um 19 Uhr konnte in der kalten Spielhalle trotzdem eingehalten werden.
Bis zur achten Spielminute lagen die Dragongirls noch mit 10:9 vorne, und das Spiel verlief bis zur 14. Minute ausgeglichen - Spielstand 22:23. Bis zu dieser Phase war es Maike Otto (12 Punkte), die maßgeblichen Anteil an diesem Spielverlauf hatte. Doch dann kam der Einbruch bei den Dragonladys, weil das Ausboxen an diesem Abend ein Fremdwort war. Durch Zweit- und Drittchancen von Langen erarbeiteten die Gegnerinnen sich bis zur Halbzeit einen 9-Punkte-Vorsprung: 35:26. In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel beider Mannschaften zusehends und war geprägt durch viele Fehler und fehlende Bewegung im Angriff. Auch die beiden Köpfe der Mannschaften - Aufbauspielerinnen Pia Dietrich und Maike Otto, die zwar häufig durch fehlende Bewegung der Mitspielerinnen alleine gelassen wurden, schenkten sich gegenseitig nichts, doch es lief bei ihnen auch nicht alles wie gewohnt. Symptomatisch dafür war, dass beide Spielerinnen sich jeweils zwei Offensivfouls beim Durchziehen bei ihrer Kontrahentin holten. Langen baute die Führung bis zum Ende des dritten Viertels auf 14 Punkte aus. Mit zunehmender Spielzeit fehlte dann leider der unbedingte Siegeswille bei Rhöndorf, der einer Mannschaft einen Ruck gibt, um nach einer schwachen Leistung dem Spiel eine Wende geben zu können. So blieb es am Ende nach dem letzten Viertel bei diesem Vorsprung von Langen, und somit beendeten die RTV Mädchen ihr bisher schwächstes Spiel, das Langen verdient gewonnen hat. Endstand 63:49 für die Rhein Main Baskets.
( Trainer Otto )
TSV Nördlingen - Grüner Stern Keltern
Team Thalhofer mit weißer Weste in die Weihnachtspause
Nachdem Grüner Stern Keltern sensationeller Weise Bad Aibling auswärts geschlagen hatte und auf Seiten der Nördlingerinnen seit dem Sieg gegen Bad Aibling zwar alle Spiele gewonnen wurden, aber nur recht durchwachsener Basketball gespielt wurde, durfte man gespannt sein, welche der beiden ambitionierten Mannschaften sich mit einem Sieg in die kurze Winterpause verabschieden würde. Keltern begann mit einer Zonenverteidigung, um aus den Größenvorteilen Nutzen zu ziehen und den Rebound zu sichern. Nördlingen antwortet mit einer hohen Trefferquote aus der Distanz, so dass der Gastgeber gezwungen war, wieder auf Manndeckung umzustellen. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Kathi Veh hatte Nördlingen im Spielverlauf öfters Probleme am Brett. Keltern nutzte dies geschickt aus, und so gerieten die einzigen Großen bei Nördlingen, Anja Raab und Sophie Eder, schnell in Foulprobleme. Dennoch konnte Nördlingen, angetrieben von Fanny Szittya, den ersten Spielabschnitt 35:26 für sich entscheiden.
Im dritten Viertel konnten sich die Mädels um Mannschaftskapitän Johanna Tritscher durch eine engagierte Verteidigungsleistung entscheidend absetzen und mit einer 16-Punkte-Führung ins letzte Viertel starten. Dadurch fiel es nicht mehr so ins Gewicht, dass Centerin Anja Raab, die bis dato unter den Körben für die notwendige Präsenz sorgte, mit fünf Fouls vom Feld musste. Keltern gelang es trotz dieser Schwächung der Rieserinnen nicht mehr, das Spiel im letzten Spielabschnitt noch einmal zu drehen. Mit 8:0-Siegen kann die WNBL-Mannschaft der Fendt-Caravan Basketball Akademie sich nun auf die wichtigen Rückrundenspiele im neuen Jahr vorbereiten. Mit dem Auswärtsspiel in Bad Aibling am 17. Januar 2010 werden dann bereits die Weichen für die Play-Offs im März gestellt.
Für Nördlingen spielten: Balwinski, E., Wittmann, A. 14 (3 3er), Szittya, F. 13 (3), Tritscher, J. 13 (1), Raab, A. 1, Eder, S. 21 (1), Deiß, P., Klug, K. 2.
SC Rist Wedel - Herner TC
13. Dezember 2009 - SC Rist Wedel - Herner TC 66:83 (29:41)
Nach der unnötigen Niederlage in Rotenburg ging es für den Herner TC nur eine Woche später zum nächsten weiten Auswärtsspiel beim SC Rist Wedel in Schleswig-Holstein. Aufgrund des Sieg beim Nachbarn NB Oberhausen, bei dem die Norddeutschen eine starke Leistung zeigten, war man auf Herner Seite vorgewarnt und wollte sich bestmöglich auf das Spiel vorbereiten. Auch deshalb reiste man schon am Samstag zum Spiel an, um zu ausgeruht antreten zu können.
Ziel des HTC war es, von Beginn an mit einer aggressiven Verteidigung die Gegnerinnen möglichst stark unter Druck zu setzten und die Vorteile unter dem Brett zu nutzen. Unter den Augen von Bundestrainerin Alexandra März gelang dies zunächst auch gut. Nach einer schnellen 6:2-Führung versäumte es der HTC dann aber recht leichtsinnig die Führung konsequent zu erhöhen.
Besonders in der Verteidigung hätte man einige Male beherzter zupacken müssen, um die Wedeler Punkte zu verhindern. Insgesamt agierte der HTC zu wechselhaft, um das Spiel früh dominieren zu können. Nach einer einer Neun-Punkte-Führung im zweiten Viertel (26:17, 13. Minute) ließ man die Gastgeberinnen zunächst auf vier Punkte herankommen und dann zur Pause nach einem dann doch noch starkem Schlussspurt wieder mit 12 Punkten zu führen und somit schon ein Polster mit in die zweite Halbzeit zu nehmen.
Dann wollte der HTC den Schwung und die Konzentration weiter umsetzten, um das Spiel möglichst vorzeitig entscheiden zu können.
Dies gelang dann auch und im Angriff konnte kontinuierlich gepunktet werden. Beim 54:39 in der 26. Minute betrug die Führung dann komfortable 17 Punkte und es sah nach einem deutlichen Herner Sieg aus. Dies schienen auch die Spielerinnen des HTC so zu sehen und ließen es etwas zu locker angehen. Die nicht aufgebenden Gastgeberinnen konnten noch einmal zum Ärger der Coaches Frank Konstandt und Miriam Siebert auf neun Punkte verkürzen. Mit einem 5:0-Lauf des HTC war der Wedeler Widerstand dann aber endgültig gebrochen und die Führung wurde am Ende dann doch noch einmal deutlicher.
Von der Niederlage in Rotenburg zeigte sich der Herner TC also gut erholt und zeigte insgesamt eine zufriedenstellende und akzeptable Leistung. Trotzdem zeigte man, dass auch noch viel Luft nach oben ist und sicher noch lange nicht das vollständige Potential des Teams abgerufen wurde. Durch den Sieg wurde aber mit nur einem Punkt Abstand der Anschluss nach oben gehalten.
Da das Spiel gegen die Paderborn Baskets wegen einer Kadermaßnahme auf Freitag, den 29.01.2010 (18:30 Uhr) verlegt wurde, geht der HTC nun erst einmal in die verdiente Weihnachtspause und trifft dann am 10.01.2010 zu hause auf den Tabellenführer TSV Hagen.
Herner TC: Pia Kassack (20), Melina Knopp (17, 2 Dreier), Anna-Lena Schmidt (17, 1 Dreier), Michelle Müller (12), Franziska Gertz (9), Luisa Bräuer (5), Selina Kraft (3), Marei Asche, Lana In der Beek, Cara Tesch
Pfalz Towers Speyer - SG Saarlouis/BIT Trier
14. Dezember 2009 - Kantersieg, ohne an die Leistungsgrenze zu gehen
Wie schon im Vorfeld vermutet erwiesen sich die Pfalz Towers Speyer in der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) nicht als Prüfstein für die SG Saarlouis/BIT Trier. Beim 88:45 (49:15)-Erfolg ließen es die Gäste im ersten Viertel noch ruhig angehen (18:9), legten dann bis zur Halbzeit aber einen furiosen 31:6-Zwischenspurt hin, mit dem sie die Pfälzerinnen demoralisierten. Trainer Michael Edringer konnte es sich in der Folgezeit leisten, die im Dauereinsatz befindlichen Spielerinnen aus Saarlouis, die teilweise auch in der Bundesliga und im Europacup spielen, nicht mehr aufs Feld zu bringen. Das führte zwar zu einer leichten Erholung der Towers, die den Rückstand in den folgenden zehn Minuten minimal verkürzen konnten, in der Schlussphase aber nochmals 20 Punkte eingeschenkt bekamen.
Edringer freute sich, dass alle eingesetzten Spielerinnen punkteten und hob besonders die Leistung von Lea Esser hervor: „Defensiv war sie auch zuvor schon stark, hatte aber oft Pech im Abschluss. In Speyer wurde ihre vorbildliche Einstellung auch offensive belohnt.“ Mit 20 Punkten avancierte die Flügelspielerin zur Topscorerin.
Pfalz Towers Speyer – SG TV Saarlouis/BIT Trier 45:88 (15:49)
SG Saarlouis/Trier: Leonie Edringer (11), Leonie Oser (14), Joana Meyer (7), Johanna Beckert (14), Lea Esser (20), Hannah Krist (4), Katharina Müller (9), Rieke Sommerfeld (2), Kristin Schmidt (2), Laura Wilhelm (2), Nina Simon (3); Trainer: Michael Edringer .
(Bericht Willi Rausch, Trierer Volksfreund)
Paderborn Baskets - TSV Hagen 1860
14. Dezember 2009 - Durchschnittliche Leistung reicht WNBL-Girls zum Erfolg in Paderborn
Der 75:74-Heimsieg gegen NB Oberhausen hat in seiner Art und Weise in den Köpfen unserer WNBL-Spielerinnen die sprichwörtlichen Berge versetzt, und so erarbeiteten sie sich in Paderborn (Hinspiel 70:71-Niederlage am ersten Spieltag 2009/ 2010) den nächsten verdienten Erfolg nach dem 84:34-Heimsieg gegen Rist-Wedel und in Folge dessen erstmals die Tabellenführung in der WNBL-Gruppe Nord. 40 Minuten lang angeführt von der willensstarken Playmakerin Lara Froese inszenierten die TSV-Mädchen phasenweise gutes Fast-Break-Spiel, zunächst oft erfolgreich abgeschlossen von der sicheren Viona van der Lugt (13 von 20 TSV-Punkten im ersten Spielviertel), um ebenso phasenweise das Tempo-Potential komplett "ruhen zu lassen". Im ersten Viertel verhinderten insbesondere Schwächen im Defensiv-Rebound eine deutlichere Führung (20:17).
Zur Halbzeit lagen die Hagenerinnen mit fünf Punkten vorne (32:27) und starteten mit einem guten Lauf und zwei erfolgreichen Nahdistanzabschlüssen durch Caro Hermes, von denen einer leider nicht notiert wurde (!), und einem sehenswerten 3-Punkte-Wurf von Ricky Grunau. "Abgerundet" 37:27 in der 23.Spielminute. Wir verloren etwas unseren Angriffsrhythmus, während sich die Baskets mit dem Mut und der Kraft der Verzweiflung gegen die fünfte Niederlage im sechsten Spiel stemmten. Zu Beginn der letzten zehn effektiven Spielminuten stand es 39:38 für den TSV, in der 32.Spielminute 41:40. Und dann entschieden die TSV-Spielerinnen das Spiel mit absoluter Entschlossenheit und einer Teamleistung für sich. Zwei "3-Punkte-Spiele" durch Viona van der Lugt und Biggy Fahnert und ein beeindruckendes "up´n under" von Lara Froese sowie zwei weitere Feldkörbe von Biggy Fahnert schienen bei 53:45 (35.) die Vorentscheidung erkämpft und erspielt zu haben. Doch angeführt von Katharina Borowek fightete sich Paderborn auf 53:52 zurück (37.). Gewohnt nervenstark netzte Ricky Grunau zwei Freiwürfe ein, und nach einem Ballgewinn traf die immer stärker aufspielende Caro Hermes zum 57:52. Jetzt war dieses Spiel endgültig zu unseren Gunsten entschieden. Carina Sickmann zeigte eine überragende Verteidigungsleistung und hielt u.a. Katharina Quakernack bei fünf Punkten durch fünf Treffer bei zwölf hart erarbeiteten Versuchen von der Freiwurflinie. Sicherlich haben wir bei den Paderborn Baskets nicht unser volles Potential abrufen können, dennoch: eine durchschnittliche Offensiv-Leistung reichte zum Auswärtssieg und dies trotz zu Spielbeginn massiver Schwächen im Defensiv-Rebound.
TSV-Stats: Friederike Grunau (6/ 1/ 4:3), Lara Froese (8/ 2/ 8:2), Viona van der Lugt (20/ 3:2), Paraskevi Koutoglou (dnp), Lena-Maria Fahnert (10/ 3:2), Isabelle Judtka (dnp), Lisa Lippe, Laura Eicken (3/ 2:1), Artemis Karaveli (2/ 2:0), Carina Sickmann (4), Lena Schweiss (dnp) und Carolin Hermes (4).
(Christof Lurse & Ulrich Overhoff)
SG Weiterstadt - SV Halle Junior LIONS
14. Dezember 2009 - Ein hartes Stück Arbeit für Halle
Es war ein hartes Stück Arbeit, aber die Junior LIONS haben auch nach sieben Spielen der Nachwuchsbundesliga WNBL ihre weiße Weste und damit die Tabellenspitze verteidigt. Bei der SG Weiterstadt gelang dem Team von Martin Dornhoff mit 79:50 (19:22, 17:8, 22:6, 21:14) ein letztlich deutlicher Sieg. Jedoch verschlief das Team - wie schon oft in dieser Saison - den Beginn und lag erst einmal mit acht Punkten zurück. Erst im zweiten Viertel kamen die Hallenserinnen in Schwung und übernahmen die Führung. Im dritten Viertel spielten die Junior LIONS, wie bereits in den anderen Saisonspielen, hochkonzentriert und ließen den Gastgeberinnen keine Chance.
Für die Junior LIONS spielten: Alkewitz (2), L. Hebecker (28), E. Hebecker (2), Heise(19), Henningsen (10), Molitor (1), Müller (8), Quell (3), Uhlenhaut(6).
TSV Nördlingen - TSV Wasserburg
14.Dezember 2009 - Erfolgreicher Rückrundenstart für Team Thalhofer
Im einzigen Heimspiel in der Hermann– Kessler–Halle, als Vorspiel zu den Profis der WWK, kämpften die Spielerinnen von Coach Zoltan Nagy gegen die WNBL-Mannschaft aus Wasserburg letztendlich erfolgreich und gewannen verdient 65:53.
Beide Mannschaften traten zum ersten Rückrundenspiel mit dezimierten Kader an. Die Gastgeber hatten dabei den besseren Start, setzten die Oberbayern von Anfang an gut unter Druck und ließen wenige Körbe im ersten Spielabschnitt zu. Bereits im ersten Viertel zeigte sich aber die altbekannte Schwäche der Nördlingerinnen, gegen vermeintlich schwächere Gegner reihenweise sichere Körbe am Brett leichtfertig zu vergeben und so den Gegner unnötig aufzubauen. So kam Wasserburg, allen voran Franzi Dausinger, immer besser ins Laufen und gewann den zweiten Spielabschnitt mit neun Punkten!
Wachgerüttelt kamen die Rieserinnen aus der Kabine und drehten das 3. Viertel. Im Schlussabschnitt foulte sich Franzi Dausinger auf Seiten der Wasserburgerinnen bald aus dem Spiel, und so konnte Nördlingen, angeführt von Sophie Eder, im Schlussspurt den Sack zu machen. Es Spielten für den TSV: Balwinski, E., Wittmann, A. 7, Szittya, F. 8 (1 3er), Tritscher, J. 9 (1). 11, Grempels, A., Raab, A.6, Eder, S.32, Deiß, P.3 Burkhardt, L..
BG '89 Rotenburg/Scheeßel - Herner TC
8.12.2009 - Bittere Niederlage für das Herner WNBL-Team
Eine bittere und letztlich nicht notwendige Niederlage musste das Herner WNBL-Team bei der BG Rotenburg/Scheeßel einstecken. Besonders eine dürftige Freiwurfquote kostete dem HTC dabei den möglich Sieg. Nach einmonatiger Spielpause, die sich letztlich als viel zu lang erwies, um im Rhythmus zu bleiben, hatten sich die die Herner Spielerinnen für das Auswärtsspiel einiges vorgenommen und wollten den Gastgeberinnen die zweite Niederlage beibringen. Zunächst hatte der HTC aber Schwierigkeiten, in das Spiel zu finden. Erst als Rotenburg bereit mit 8:1 in Führung lag, war man hellwach und agierte dann sehr konzentriert. Bis zum Ende des ersten Viertes konnte man zum 17:17 ausgleichen, und das Spiel verlief ausgeglichen. Dann aber verlor man völlig den Faden und zwischenzeitlich auch die Kontrolle über das Spiel. Rotenburg nutzte diese Herner „Auszeit“ und konnte sich viel zu einfach eine zu deutliche Pausenführung erspielen. Ein weiteres Problem war die frühe Foulbelastung der Aufbauspielerinnen Franziska Gertz und Melina Knopp, welche das Trainerteam Frank Konstandt und Miriam Siebert taktisch deutlich einschränkte.
Nach einer Aussprache zur Pause kam der Herner TC dann aber wie verwandelt aus der Kabine und ließ die Gastgeberinnen in dritten Viertel kaum zur Geltung kommen. Mit einem 20:6-Run in den ersten sieben Minuten verkürzte man Punkt um Punkt und konnte selbst in Führung gehen. In dieser Phase wurde es dann aber versäumt, sich noch deutlich abzusetzen. Das Spiel verlief mit hoher Intensität auf beiden Seiten nun wieder ausgeglichen und äußerst spannend. Im Schlussviertel war der HTC dann abermals in einigen Situationen zu unaufmerksam, und vermeidbar Fehler in der Verteidigung führten scheinbar zu einer Vorentscheidung. Durch einen Last-Second-Dreier führte Rotenburg in der letzten Minute mit acht Punkten und schien auf der sicheren Seite. Die Herner Pressverteidigung provozierte nun schnelle Ballverluste beim Gegner, und innerhalb weniger Sekunden hatte der HTC wieder eine Chance zum Sieg. Der Rückstand betrug nur noch drei Punkte, allerdings vergab man zwei wichtige Freiwürfe und somit auch die Chance, das Spiel noch drehen zu können. Nach einem taktischen Foul vier Sekunden vor Schluss bestand immer noch die theoretische Chance zum Ausgleich, Rotenburg konnte aber einen Freiwurf verwandeln und siegte somit knapp. Besonders ärgerlich war dabei die schlechte Quote bei den Freiwürfen (10/24, 42%), wodurch besonders in der zweiten Halbzeit die Chance zum möglichen Sieg vergeben wurde.
BG '89 Rotenburg/Scheeßel - Herner TC 75:71 (40:27), Viertel: 17:17, 23:10, 14:25, 21:19
Herner TC: Pia Kassack (21), Anna-Lena Schmidt (13, 1 Dreier), Melina Knopp (11), Franziska Gertz (9), Michelle Müller (9), Marei Asche (4), Luisa Bräuer (4), Ruth Berkowitz,, Alina Sondermann, Cara Tesch.
Fireballs Bad Aibling - Grüner Stern Keltern
8.12.2009 - Der Hammer - Sieg für die Sterne beim Deutschen Meister!
Bad Aiblings professionelle Rahmenbedingungen boten ideale Voraussetzungen für eine hochklassige und überaus dramatische Basketballpartie, die die zahlreichen Besucher im Bad Aiblinger Firedome in der Auseinandersetzung der beiden Bundesligakonkurenten zu sehen bekamen. Die Fireballs begannen furios! Aggressiv wurde Angriff auf Angriff gefahren. Mit ungeheurer Dynamik wurde jeder Ballgewinn der Sterne sofort gepresst. Mit großem Kraft- und Laufaufwand versuchten die Bayern um Nationalspielerin Lena Bradaric Druck auf die Kelterner Defense aufzubauen, um das Abwehrbollwerk der Badener sturmreif zu schießen. Das hinterließ erst einmal Eindruck. Sandra Wimmer und Jana Genttner wurden zusätzlich von Meistertrainerin Rita Quinz auf Kelterns Top-Scorerin Pia Maßholder angesetzt. Sehr hart und intensiv, aber nie unfair bearbeiteten die beiden den Kapitän aus Keltern. Zusätzlich bauten die Kurstädter extremen Druck gegen die erst fünfzehnjährige Kelterner Aufbauspielerin Shanice Watson auf. Keltern überstand das erste Viertel nicht schadlos und lag mit 15:27 deutlich zurück!
Aber um die Sterne zu besiegen, muss bis zur letzten Sekunde gefightet werden. Und diesen Fight nahm Bad Aibling weiter an. Nun aber kamen die "Rookies" vom Grünen Stern immer besser in die Partie! Erst kurz vor Spielbeginn entschied sich Coach Wilbert Watson dafür, Julia Dvorak in die "Starting - Five" zu stellen. Eine gute Entscheidung! Julia und die bärenstarke Centerin Caroline Alte regierten unter den Körben. Rebond für Rebound ging an die Kelterner. Die Fireballs penetrierten weiter sehr kraftaufwendig, und Lena Bradaric war über die gesamte Partie immer eine Gefahr für den Kelterner Korb. Doch mehr und mehr setzte sich das strukturierte Spiel der Sterne durch, das zweite Viertel ging mit 15:13 an die Gäste, und so wechselte man mit 40:30 die Seiten!
In der Halbzeit wurde gezielt die weitere Vorgehensweise abgesprochen. Angespannt, aber unaufgeregt - um nicht zu sagen cool - nahmen die Kelterner den zweiten Durchgang und damit die Aufholjagd auf. Stefanie Rathfelder half im Aufbau immer wieder aus und führte das Team zusammen mit Kapitän Pia Maßholder immer näher an die Kurstädter heran. Der Vorsprung schrumpfte! Shanice Watson wurde trotz hoher Foulbelastung (bereits drei Fouls nach 12 min) immer stärker und konnte von den Fireballs kaum noch gestoppt werden. Ungläubiges Staunen im Firedome! Beim Blick auf die Anzeigetafel wurde klar: Keltern hat das Spiel zum Ende des dritten Viertels gedreht! Spielstand 45:48.
Was nun im finalen Spielabschnitt folgte, war Werbung für den Basketballsport und an Dramatik und Brisanz kaum zu überbieten. Ständig wechselten die Führungen, Bad Aibling berannte aufopferungsvoll die Defense der Sterne, Keltern blieb bei der abgesprochenen Konzeption. Die Begegnung blieb bis zum Ende ausgeglichen und spannend. 18 Sekunden vor Spielende führte Keltern mit einem Punkt Vorsprung bei eigenem Ballbesitz. Doch eine Unachtsamkeit trieb die Spannung nun auf die Spitze. Aibling eroberte das Spielgerät und strebte dem Korb der Sterne entgegen. Trotz glänzender Defense über die ganze Spielzeit konnte ausgerechnet jetzt der finale Wurf durch die Abwehr der Sterne nicht verhindert werden. Unter Bedrängnis nahm Aibling´s Flügelspielerin den entscheidenden Schuss und - verfehlte das Ziel knapp! Wieder war es Julia Dvorak, die sich den Defensivrebound sicherte! Als Shanice Watson mit dem aufgenommen Pass über die Mittellinie sprintet, ertönt die Schlusssirene! Keltern schlägt den Deutschen Meister Bad Aibling mit 62:61. "Ohne die grandiose Leistung unserer Ladies schmälern zu wollen, gebührt ein ganz großer Anteil an diesem Sieg unserem Coach Wilbert Watson! Er hat sein Team perfekt auf dieses wirklich beeindruckende Team von Bad Aibling vorbereitet!" erklärte Teammanager Dag Schiffer nach der Begegnug.
Es spielten: Caroline Alte (12), Anja Becker, Julia Dvorak (8), Dorothee Förtig, Heidi Hiller, Sophia Hoffmann, Pauline Lenzinger, Pia Maßholder (20), Stefanie Rathfelder (6), Jessica Schiffer, Shanice Watson (16), Coach: W.Watson.
(T. Maßholder)
Rhöndorfer TV - SG TV Saarlouis-BIT Trier
7.12.2009 - Hauchdünner 56:53-Erfolg für die Gastegeberinnen
Es kam zum erwartet engen Match im Spitzenspiel. Bis zur 18. Minute ging die Führung immer hin und her. Dann leisteten sich die Rhöndorferinnen eine Schwächephase und kassierten einen 0:8-Lauf, und es ging mit 23:29 in die Halbzeitpause. Ganz anders kamen die Dragongirls dann aber nach der Halbzeit auf das Spielfeld zurück. Nach sechs Minuten hatten sie den Spielstand wieder egalisier (35:35). In dieser Phase punktete besonders Annika Otto (8 Punkte). Danach setzten sich die Saarländerinnen bis zur 36 Minute aber wieder auf 45:50 ab. In dieser Spielphase war es besonders Marie Gülich (26 Punkte) zu verdanken, dass der Abstand nicht größer wurde. Doch angetrieben durch Kapitänin Maike Otto (14 Punkte) kamen die Rhöndorferinnen bis zur 39. Minute wieder heran und glichen zum 52:52 aus. Jetzt machte es sich auch bemerkbar, dass die Rhöndorferinnen eine tiefere Bank besaßen und wechselten, sodass die Intensität in der Verteidigung hoch gehalten werden konnte. Louisa Krüger (2 Punkte), Julia Joy Juergens (2 Punkte), Marie Joy Juergens, Anna Mai Joy Juergens und Melissa Gieler kämpften unermüdlich.
Die letzte Minute war dann nichts für schwache Nerven. Zum Matchwinner wurde dann beim Stand von 53:53 und Ballbesitz von Saarlouis Jula Zarth (4 Punkte), die bei der Ganzfeldverteidigung den Gegner durch ihre Verteidigung zum Schrittfehler veranlasste. Sie bekam nach dem Einwurf das Zuspiel und verwandelte den Sprungwurf vom Zonenrand aus sicher zum 55:53. Im Gegenzug machte Louisa Krüger ihr 5. Foul, und Leonie Edringer ging an die Freiwurflinie. Rhöndorf nahm eine Auszeit, um der jungen Spielerin eine Minute "Denkzeit" für diese wichtigen Freiwürfe zu geben. Es half. Sie verwarf beide Freiwürfe. Im Gegenzug wurde Maike Otto gefoult, die einen ihrer beiden Freiwürfe verwandelte. Nach einer Auszeit von Saarlouis und Einwurf an der Mittellinie hatten sie dann noch 0,2 Sek. für einen letzten Wurf und einen möglichen Ausgleich per Dreier, doch die Verteidigung stand, und es kam zu keinem Wurfversuch mehr. Fazit: die zahlreichen Zuschauer sahen ein spannendes, abwechslungsreiches und hart umkämpftes Spiel!
(Martin Otto)
Nördlingen - BSG Ludwigsburg
7.12.2009 - Wichtiger Arbeitssieg für Team Thalhofer gegen BSG Ludwigsburg
Schlechte Vorzeichen vor dem letzten Spiel in der Hinrunde. Nachdem in der Bundesliga-Mannschaft der WWK die Grippe grassiert, musste Sophie Eder kurzfristig dort aushelfen. Zum großen Schreck der Trainer und Mannschaft verletzte sich Katharina Veh im Freitag-Training am Knie. Eine genaue Diagnose steht bis jetzt noch nicht fest. Und die „Lazarett-Liste“ ließe sich noch weiter verlängern. Jojo Tritscher war unter der Woche grippebedingt im Bett, Anja Raab quälen Rückenschmerzen und Fanny Szittya kämpft schon länger mit Knieproblemen.
Mit diesem stark dezimierten Kader und einigen angeschlagenen Spielerinnen startete Nördlingen überraschender Weise konzentriert und effizient im Angriff, konnte die Centerspielerin von Ludwigsburg jedoch nicht stoppen. Nach 10 Minuten stand es 23:16 für die Rieserinnen. Das zweite Viertel blieb ausgeglichen. Während Ludwigsburg ein strukturiertes Set-Play aufzog, spielte Nördlingen weiter Tempo-Basketball. Hellwach kam die Mannschaft von Zoltan Nagy aus der Pause und verteidigte hart über das ganze Feld, kam zu leichten Ballgewinne und erarbeitete sich so einen 11:0-Lauf. Gegen Ende des Spiels bäumte sich Ludwigsburg mit einigen sehenswerten Aktionen noch einmal auf, abgeklärt reagierten darauf jedoch die Leistungsträgerinnen Amelie Wittmann und Johanna Tritscher. Vor allem der Mannschaftskapitänin war überhaupt nicht anzumerken, dass sie unter der Woche nicht trainieren konnte. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung ließen unsere Spielerinnen Ludwigsburg nicht mehr näher herankommen. Der Endstand von 71:62 hätte durchaus höher ausfallen können, wenn man bedenkt, dass die Rieserinnen an der Freiwurflinie einen rabenschwarzen Tag erwischten.
Es spielten für Team Thalhofer:
Elisa Balwinski (2), Anna Thalhofer (2), Amelie Wittmann (18) 2 3er, Fanny Szittya (14), Johanna Tritscher (25), Anna Nagy-Izso, Anja Raab (6), Kathi Klug (4), Pia Deiß, Lauri Burkhardt.
SG TV Saarlouis/BIT Trier - TV Bensberg
2.12.2009 - Erfolgreiche Heimpremiere der U-17-Mädchen in Trier
Trier. (wir) Gleich im ersten Spiel in Trier trumpfte die U17 der SG TV Saarlouis/BIT Trier in der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) richtig auf. Ein Spiel hatte die Saar-Mosel-SG bisher verloren. Und das war die Partie in Bensberg, als Trainer Michael Edringer auf drei Leistungsträgerinnen hatte verzichten müssen. Auch im Rückspiel – es war eine vorgezogene Partie des 9. Spieltags, waren einige Akteurinnen angeschlagen, aber die SG nahm eindrucksvoll für die in Bensberg erlittene 48:82-Niederlage Revanche. Mit 82:52 (49:27) entschieden die Gastgeberinnen die Partie für sich, verpassten zwar knapp den Direktvergleich, übernahmen aber dennoch die Tabellenspitze, da Bensberg an diesem Wochenende auch bei den Rhein-Main-Baskets in Langen knapp mit 73:74 unterlag.
Das Edringer-Team übernahm von Beginn an das Geschehen und dominierte so deutlich, dass schon zur Halbzeit keine Zweifel am Sieg bestanden. Bis auf eine kurze Phase im dritten Viertel, als Bensberg eine 12:0-Serie gelang, als Leonie Oser mit vier Fouls vorsorglich auf die Bank beordert worden war, hatten die Westdeutschen nichts zu bestellen. Dieser Zwischenspurt reichte Bensberg am Ende aber, um den Direktvergleich zur retten. Edringer war mit der Leistung seiner Schützlinge und der Umsetzung seiner Vorgaben sehr einverstanden: „Wir haben in der Offensive schnell, aber dennoch kontrolliert gespielt und in der Verteidigung kaum einen Zug zum Korb zugelassen und viel Druck auf die Distanzwerferinnen ausgeübt.“ Er merkte aber auch an: „Wir haben eine über weite Strecken beeindruckende Mannschaftsleistung geboten. Das deutliche Resultat täuscht aber darüber hinweg, wie viel wir tun mussten, um dieses Ergebnis zu erzielen.“ Der Sportwart des TV Saarlouis, Joachim Löw, bescheinigte Edringer „exzellentes Coaching.“
SG Saarlouis/Trier: Leonie Edringer (16), Leonie Oser (20), Joana Meyer (13), Sophia Philippi (n.e.), Johanna Beckert (3), Lea Esser (3), Hannah Krist (n.e.), Katharina Müller (16), Rieke Sommerfeld (n. e.), Nina Simon (n.e.), Fee Zimmermann (n.e.); Trainer: Michael Edringer
(Bericht Willi Rausch, Trierer Volksfreund)
Rhein Girls Baskets vs. Rhöndorfer TV
2.12.2009 - Krefeld der erwartet schwere Gegner
Am vergangenen Samstag waren die Dragongirls zu Gast in Krefeld bei der Spielgemeinschaft Rhein Girls Basket. Die Mannschaft aus Krefeld war der erwartete schwere Gegner. Mit der wieder gesunden Mannschaftsführerin Nicole Egert, die 16 Punkte beisteuerte, war die Mannschaft kompakt und gut. Die Dragongirls starteten jedoch von Anfang an konzentriert und setzten sich von Beginn an kontinuierlich ab. Im Spiel erzielte Marie Gülich 25 Punkte und beherrschte den Rebound. Maike Otto (10 Punkte) und Louisa Krüger (9 Punkte ) trafen sicher von Außen.
Als die Rhein Girls in der Verteidigung mehr zupackten, musste die zur Zeit beste Freiwerferin der Dragons, Annika Otto (9 Punkte ) an die Linie und verwandelte fünf von sechs Würfen. Jula Zarth (6 Punkte ) verschaffte Marie die erforderlichen Verschnaufpausen. Die dritte Centerin, Lisa Busser, wird voraussichtlich wegen eines Bänderrisses bis Januar ausfallen. Insgesamt trat die Mannschaft geschlossen auf. Als die Dragongirls im letzten Viertel mit 20 Punkten führten, wechselte das Trainergespann Martin Otto und Andreas Maier die Starter fast komplett aus, um sie für das Damenregionalligaspiel am Abend zu schonen. So konnte das Spiel ungefährdet mit einem Endstand von 66:56 gewonnen werden. Am kommenden Wochenende kommt es nun zum Spitzenspiel der WNBL gegen Saarlouis in Bad Honnef, denn beide Mannschaften haben erst ein Spiel verloren. Dabei sind die Saarländerinnen Favorit, die immerhin zwei Spielerinnen in ihren Reihen aufweisen können, die in der ersten Bundesliga mittrainieren und auch dort schon Einsatzzeiten hatten. Spielbeginn ist um 14 Uhr in der Tennishalle.
Artikel Martin Otto
Wasserburg in Ludwigsburg und gegen Bad Aibling
1.12.2009 - Wasserburgs U17 in der WNBL angekommen - Securitas-Team trotz einer Niederlage auf dem richtigen Weg
Nach einem verdienten Sieg über den BSG Basket Ludwigsburg und der zu erwartenden Niederlage gegen Favoriten Bad Aibling sieht Wasserburgs Trainer Rüdiger Wichote der Zukunft trotzdem positiv entgegen. Der erste Schritt aus dem Tabellenkeller ist getan. Die vierstündige Anreise nach Ludwigsburg war für viele Spielerinnen Premiere in ihrer bisherigen Basketballlaufbahn, und trotzdem war es keiner auf dem Spielfeld anzumerken. Ganz im Gegenteil: Jede zeigte sich von ihrer besten Seite und überzeugte durch Kampfgeist und eisernen Willen. Letztendlich waren die ausgeglichene Mannschaftsleistung sowie die kontinuierliche Steigerung während des Spiels der Schlüssel zum Erfolg.
Wasserburg startete mit einer aggressiven Mannverteidigung in die Partie und war damit auch lange Zeit erfolgreich. Doch dann stellte Ludwigsburg auf Zonenverteidigung um. Der hatte Wasserburg nichts entgegenzusetzen und verrannte sich in zahlreichen ideenlosen Angriffen. Doch durch sehenswerte Schnellangriffe wandelten die Innstädterinnen einen anfänglichen 9-Punkte Rückstand innerhalb weniger Minuten in eine 29:28 Halbzeitführung um. In der zweiten Hälfte konnte man sich gegenüber dem BSG zwar nicht absetzten, gab aber auch die Führung nicht mehr aus der Hand. Am Ende war die Nervosität bei beiden Mannschaften spürbar, doch Wasserburg konnte mit ein wenig Glück das Spiel verdient mit 62:59 für sich entscheiden.
Voller Freunde über den knappen Sieg machte sich die Mannschaft wieder auf den Weg nach Hause, um schon am nächsten Morgen den hochfavorisierten TuS Bad Aibling in der Badria Halle zu empfangen. Wie erwartet gestaltete sich das Lokalderby als eine äußerst schwere Aufgabe für den TSV. Mit zu viel Respekt vor dem amtierenden deutschen Meister machte sich Wasserburger das Leben schwer. Unnötige Leichtsinnsfehler prägten die ersten fünf Minuten, und es dauerte fünf weitere, bis man endlich die eigentliche Leistung abrufen konnte. Obwohl man in den folgen 30 Minuten sehr schönen Basketball spielte und zeigte, dass man auch gegen den klaren Favorit Aibling mithalten kann, war es für den Sieg schon zu spät. "Einen 20-Punkte-Rückstand gegen solch einen Gegner wieder aufzuholen ist nicht machbar", versicherte Trainer Rüdiger Wichote. Doch einfach machten man es den Fireballs nicht: "Lena Bradaric, Aiblings leistungsstärkste Spielerin, stand ganze 30 Minuten auf dem Feld, das sagt schon was."
Auch in der Halbzeit merkten die Gegner, dass Wasserburg die Partie nicht kampflos aufgeben werde. Somit stieg der Körpereinsatz und die Aggressivität auf beiden Seiten, was von den Unparteiischen nur wenig geahndet wurden. So entwickelte sich das anfangs sehenswertes Basketballspiel zu einem stark umkämpften Lokalderby, hart an der Grenze der Fairness. So mussten Wasserburgs Leistungsträgerinnen Julia Wallner und Franziska Dausinger, aufgrund von Foulproblemen, das Spiel frühzeitig beenden. Auch auf die souveräne Aufbauspielerin Jana Lamers musste Wichote schon anfangs des 4. Viertels verzichten. Wegen eines heftigen Foul der Fireballs, bei dem sie sich eine Knieverletzung zuzog, konnte sie nicht mehr in die Partie zurückkehren. Die Schwere der Verletzung ist noch unbekannt. Allem in allem gewann der TuS Bad Aibling die Partie verdient mit 79:54.
Trotz dieser Niederlage zieht Wichote eine positive Bilanz: "Wir sind voll im Soll mit der WNBL. Ziel ist jetzt die Wiedergutmachung gegen Keltern und an diese hervorragende Leistung anzuküpfen." Es spielten: Jennifer Riedmair (17/11), Franziska Dausinger (5/11), Jana Lamers (14/8), Karoliina Hartmann (6/12), Julia Wallner (6/2), Hannah Gretsch (6/1), Sophia Froschmayer (4/2), Michaela Pfeiffer (0/6), Kartiina Hartmann (4/0), Anna Burger (-/1) und Sophie Yavuz (-/0).
Halle Junior LIONS - Team Mittelhessen
1.12.2009 - Spannende Auseinandersetzung in der Gruppe Mitte
Die Halle Junior LIONS haben auch ihr sechstes Spiel in der Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) gewonnen. Am sechsten Spieltag kam es zu der erwarteten spannenden Auseinandersetzung zwischen den beiden bisher ungeschlagenen Mannschaften der Gruppe Mitte aus Halle und dem Team Mittelhessen.
Beide Mannschaften verteidigten mit hoher Intensität, so dass kaum leichte Korberfolge möglich waren. Kurz vor der Halbzeitspause konnte die überragende hallesche Spielerin Laura Hebecker (26 Punkte, 14 Rebound, 5 Steals, 3 Ass.) zehn Punkte in Folge erzielen, was zum 33:27 Halbzeitstand führte. Das Team Mittelhessen ließ sich auch in der zweiten Halbzeit durch gelungene Angriffsaktionen nicht abschütteln und hatte bis in die Schlussphase vor allem durch L. Carthäuser (12) und L. Holmelin (10) noch Siegchancen. Doch der hallesche Nachwuchs steigerte sich zusehends in der Defense und konnte auch in der Offense, angeführt von Louise Molitor, zunehmend Akzente setzen, letztlich den 56:42 Sieg sichern und damit die Führung in der Gruppe Mitte behaupten. Die Mannschaft bedankt sich beim LIONS-Förderverein, der dem Team vor dem Spiel die neuen Aufwärmdresse, gesponsert durch das Küchenstudio Micheel, überreichte.
Für die SV Halle Junior LIONS spielten: Louise Molitor (4 Reb., 4 Steals), Mareike Müller (4 Pkt., 3 Reb., 2 Steals), Inken Henningsen (7 Pkt., 10 Reb. !!), Anna Quell, Laura Hebecker (26), Anna Heise (10 Pkt., 6 Reb.), Maria Uhlenhaut (6 Pkt., 7 Reb. !!), Denise Alkewitz (2 Pkt., 5 Reb., 4 Ass. !!) und Kelly Terra Weise.
Team Oberfranken : TuSLi Berlin 69 : 78
1.12.2009 - Bittere Niederlage „zuhause“ für WNBL-Team Oberfranken
Eine, wie erwartet, spannende Partie gegen Berlin-Lichterfelde sahen die zahlreich erschienen und sehr engagierten Zuschauer am vergangenen Sonntag in Rattelsdorf. Bis zur 5. Minute des 1. Viertels waren die Teams gleichauf, ehe Berlin, bedingt durch Fehler der Oberfränkinnen in der Helpside-Verteidigung, nach einem 13:1-Lauf in Führung ging und diesen Spielabschnitt mit 21:13 für sich entscheiden konnte.
Zu Beginn des 2. Viertels war es vor allem Sarah Wiegand auf Seiten des Fördervereins, die ihre Mannschaft wieder auf Augenhöhe (23:25) brachte. Eine kurzzeitige Umstellung von Mann- auf Zonenverteidigung hatte zwar in der Defense nicht den gewünschten Erfolg, allerdings punktete das Team Oberfranken jetzt durch abwechselnde Treffer von Toni Gut und Alina Hartmann konstanter. Am Spielstand zur Halbzeit, 34 : 35, konnte man ablesen, dass sich beide Teams nichts schenkten. Bis zur 5. Minute des 3. Viertels wogte das Spiel hin und her, ehe sich der Förderverein durch sehenswerte Fast-Break-Angriffe einen 7-Punkte-Vorsprung zum 52:45 erarbeitete. Leider machten sich die Fränkinnen durch mäßige Reboundarbeit und Unkonzentriertheiten im Passspiel das Leben selbst schwer, so dass Lichterfelde zum 54:52 aufschloss.
Im 4. Spielabschnitt waren es sechs Minuten lang Link und Langbein auf Berliner Seite, die fast immer einen Schritt schneller am Ball waren als die Verteidigerinnen der Heimmannschaft und so gemeinsam 15 der von TuSLi insgesamt im letzten Viertel erzielten 26 Punkte machten. Hinzu kam jetzt noch die hohe Foulbelastung auf Seiten des Fördervereins. Rebekka Jäger, Feli Zeis und Sarah Wiegand schieden durch die nicht sehr „geradlinig“ pfeifenden Schiedsrichter jeweils mit fünf Fouls aus, so dass Berlin seinen 4-Punkte-Vorsprung bis zur 37. Minute auf neun Punkte und zum Endstand von 69:78 ausbauen konnte. Spielentscheidend war letztendlich, dass sich die Oberfränkinnen zu viele Fehler in der Defense und beim Rebound erlaubten und somit TuSLi zwei Punkte mit in die Hauptstadt entführte. (floh)
Pkte. Team Oberfranken: Dorberth (2), Jäger (8), Gut (19), Konrad, Wiegand (11), Duckarm, Keppner, Uch (2), Dorsch, Zeis (8), Hartmann (19), Rockmann
RTV – Speyer
21. November 2009 - Dragongirl mit erstem Sieg
Am Freitag, den 21.11.2009 war das WNBL Team aus Speyer zu Gast in Bad Honnef. Die Ansage der Trainer Martin Otto und Andreas Maier lautete von Anfang an viel Druck aufzubauen. Die Dragongirls hielten sich an diese Anweisung.
Schnell konnte die Führung von 8:0 erspielt werden, die während des gesamten Spiels kontinuierlich ausgebaut wurde ( 1. Viertel 33:14; 2. Viertel 21:13, 3.Viertel 20:14 und 4. Viertel 25:8 ). In der ersten Halbzeit punktete Marie Gülich wie gewohnt sicher( 30 Punkte). Als dann der Gegner auf Zone umstellte, organisierte Julia Joy Juergens den Aufbau und in dieser Phase war es Maike Otto ( 25 P. ) von der Flügelposition 6 Sprungwürfe außerhalb der Zone zu 100% im gegnerischen Korb unterbrachte.
Wie schon in den letzten Spielen konnten Annika Otto ( 14 P. ) und Louisa Krüger ( 13 P. ) immer wieder durch Schnellangriffe überzeugen. Die in diesem Jahr neu dazugekommenen beiden Centertalente Jula Zarth und Lisa Busser nutzen ihr Spielzeit und steuerten jeweils 6 Punkte bei. Besonders freute sich auch Marie Joy Juergens über ihre ersten beiden Bundesligapunkte. Die Coaches konnten in diesem Spiel munter durchwechseln, so dass alle 12 Spielerinnen in beiden Halbzeiten Spielzeit bekamen und dabei wurde der Spielfluss zu keinem Zeitpunkt gestört.
Der nächste Gegner sind die Rhein Girls Basket, eine Spielgemeinschaft aus dem Raum Neuss. Diese Mannschaft hat zwar bisher wie Speyer auch noch kein Spiel gewinnen können, doch konnten die Mädchen in den vergangenen Spielen ihre Begegnungen lange offen halten.
Geschrieben von Silke Otto
Team Schwarzwald - Grüner Stern Keltern (32 : 66)
23. November 2009 - Grüner Stern Keltern gewinnt in Freiburg
Nach einer erneut ganz starken Leistung kehrten die Nachwuchskorbjägerinnen des Grünen Stern Keltern aus dem Breisgau zurück nach Hause. Wie schon am letzten Spieltag reisten der Nachwuchsbundesligist aus den Winzergemeinden nicht mit den allerbesten Voraussetzungen zum Auswärtsspiel in die Sepp-Glaser-Halle, denn wieder waren bereits vor dem Match Ausfälle zu beklagen. Coach Wilbert Watson war auf Geschäftsreise und neben Pauline Lenzinger fiel kurzfristig auch Kapitän und Top-Scorer der Liga Pia Maßholder mit Grippe aus. Für Watson sprang Bundesligacoach Heinrich Simon in die Bresche und unterstütze seine weiblichen "Rookies"! Keltern agierte aus einer homogenen Defensive, war zielorientiert und flink wenn es dem gegnerischen Korb entgegenstrebte. Sofort kamen die "Schwarzwaldmädels" ins Hintertreffen.
Variantenreich und stetig bauten die "Sterne" ihren Vorsprung aus, sammelten Punkt um Punkt und führten nach dem ersten Viertel deutlich mit 4 : 18.
Auch im zweiten Abschnitt brillierte Keltern durch Geschlossenheit und Disziplin. Bis zur Halbzeitpause erspielten sich die die Sterne einen ansehnliches Punktepolster, dann aber schienen sich die Geschicke gegen die Kelterner zu wenden. Trotz des deutlichen Vorsprungs von 12 : 39 begleiteten Sorgen den Gang in die Kabine. "Da hätte es nochmal ganz schön spannend werden können" berichtete Teammanager Dag Schiffer, "denn mit Anja Becker und Shanice Watson waren beide Aufbauspielerinnen angeschlagen, Dorothee Förtig quälte sich mit Adduktorenproblemen und Steffi Rathfelder war mit drei Foulbelastungen gehandikapt! In der Kabine erinnerten wir das Team an die eigene Stärken und Fähigkeiten, auch wenn es mal etwas enger hergehen sollte!".
Als Freiburg nach Wiederbeginn wie erwartet versuchte, das Tempo und somit den Druck zu erhöhen, hielt Keltern selbstbewusst dagegen. Ruhig und präzise wurde weitergespielt, alle Spielerinnen stellten sich vorbildlich in den Dienst der Mannschaft, spielten konzentriert und unbeeindruckt. Stefanie Rathfelder und Caroline Alte zeigten Führungsstärke und Präsenz auf dem Court und beide wussten auf jeden Angriff eine entsprechende Antwort. Sophia Hoffmann war glänzend aufgelegt und bot Ihre bisher beste Saisonleistung. Immer wieder setzte Keltern seine Angriffsvarianten durch und stellte Freiburg mit einer weiter gut organisierten Defense vor fast unlösbare Aufgaben. Trotzdem hatte Freiburg in diesem Abschnitt seine beste Phase, den Vorsprung verringern konnten die Breisgauer allerdings nicht und so endete das dritte Viertel mit 26 : 53.
Eltern ging nun kein Risiko mehr ein, verwaltete den Vorsprung aber nicht nur sondern kam immer wieder zu sehenswerten Spielzügen oder schloss Einzelaktionen und Tempogegenstöße erfolgreich ab, so dass am Ende der Vorsprung auf 34 Punkte angewachsen war. Mit dem Sieg festigte der Grüne Stern Keltern den zweiten Tabellenplatz in der WNBL Gruppe Süd und kann sich nun in Ruhe auf die weiteren Aufgaben vorbereiten.
Es spielten: Caroline Alte (14), Anja Becker, Julia Dvorak, Dorothee Förtig (6), Heidi Hiller, Sophia Hoffmann (8), Stefanie Rathfelder (26), Jessica Schiffer, Shanice Watson (12), Coaches: Heinrich Simon, Dag Schifffer.
Am 05.12.trifft das Team in Dietlingen erneut auf den TSV Wasserburg bevor es am 06.12. auf eine längere Dienstreise zum Meisterteam der Fireballs nach Bad Aibling geht!
Rhein-Main-Baskets Langen vs. SG Saarlouis / Trier
17. November 2009 - SG Saarlouis/Trier stürmt an die Spitze der WNBL-Gruppe West
Langen. Das von Trainer Michael Edringer als „Nagelprobe“ bezeichnete Spiel der SG Saarlouis/ Trier in der WNBL, der Bundesliga für U-17-Mädchen, haben seine Schützlinge für sich entschieden.
Die „Saar-Mosel-Kombi“ gewann bei den Rhein-Main-Baskets Langen mit 73:69 (36:37) und verteidigte damit die Tabellenspitze. Obwohl die bisherige Topscorerin der Gäste, Katharina Müller, und auch Helena Ott verletzungsbedingt kurzfristig absagen mussten, schafften es die Gäste von Beginn an, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Über 19:6 (8.) ging man mit 24:17 in die erste Pause. Von da an wurde die Partie immer umkämpfter. Nach dem Wechsel legte die SG nochmals zu, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen.
Die Entscheidung fiel erst in den letzten 30 Sekunden durch einen Dreier von Johanna Beckert und einen Freiwurf von Leonie Edringer. Vater Michael: „Langen hatte keinen adäquaten Gegenpart für Leonie und Kristin Schmidt hat die beste Langenerin, Andrea Delp, mit zunehmender Spieldauer dominieren können.“
SG Saarlouis/Trier: Leonie Edringer (31), Leonie Oser (17), Joana Meyer (9), Sophia Philippi (0), Johanna Beckert (9), Lea Esser (5), Kristin Schmidt (2), Hannah Krist (0), Nina Simon (0), Rieke Sommerfeld (0) Fee Zimmermann (0);
Trainer: Michael Edringer
Dragongirls Rhöndorf - Team Rheinland
17.11.2009 - 2. WNBL Sieg der Dragongirls durch kämpferischen Einsatz
Am 14.11.2009 empfingen die Dragongirls zu Hause das Team Rheinland, hauptsächlich bestehend aus Spielerinnen der Köln 99 ers. Eigentlich wollten die Dragongirls dieses Spiel deutlich gewinnen, doch dann mussten sie zittern, da einige Spielerinnen gesundheitlich nicht auf der Höhe waren und mit Melissa Gieler eine wichtige Spielerin ausfiel. Auch auf Kölner Seite war man ersatzgeschwächt.
Die Partie lief jedoch im Sinne der Dragongirls gut an. Durch ein geschicktes Pick n´roll Spiel von Mannschaftsführerin Maike Otto mit Centerin Marie Gülich führten die Dragongirls zunächst. Die Kölnerinnen ließen sich aber nicht unterkriegen und kamen immer wieder durch eine gute Treffsicherheit zurück ins Spiel, bis sie im dritten Viertel sogar mit neun Punkten in Führung gingen. Dann kam ein weiterer Schock für die Rhöndorferinnen, die foulbelastet auf ihre Centerin Marie bereits Ende des dritten Viertels verzichten mussten.
Ab diesem Zeitpunkt übernahmen Jula Zarth, Lisa Busser und Anna Quast die Aufgabe des Reboundens und Scorens. Außerdem setzten die Trainer alles auf ihre Defense-Spielerinnen, die bisher in der WNBL die wenigsten Körbe kassierten. Annika Otto, Louisa Krüger, Anna Mai Juergens, Julia Joy Juergens, Marie Joy Juergens und Katharina Winterhoff holten die letzten Kraftreserven aus sich heraus und überrannten die Kölnerinnnen, so dass die Dragongirls den Abstand bis zur letzten Spielminute auf einen Punkt verringern konnten.
Einen wahren Krimi sahen die zahlreichen Zuschauer da in der Tennishalle Rheinbreitbach. Die denkbar spannnendsten 20 Sekunden standen den Spielerinnen und Zuschauern noch bevor. Maike Otto konnte sich von ihrer Gegnerin lösen und zu einem gelungenen Sprungwurf aus der Mitteldistanz ansetzen. Drin! Nun hatten die Kölnerinnen 13 Sekunden Zeit das Spiel noch umzudrehen. Sie versuchten zunächst zwei Dreierwürfe, vergeblich. Die Partie ging glücklich mit 63:62 für die Rhöndorferinnen aus. “Eine kämpferische Höchstleistung”, lobten die beiden Trainer Martin Otto und Andreas Maier ihre Truppe.
(Julia Joy Jürgens)
Chemnitz vs. Team Mittelhessen
16. November 2009 - Ein lachendes und ein weinendes Auge...
...sah man am Sonntag in den Gesichtern der Chemnitzer WNBL-Spielerinnen. Denn nach dem 4. Spiel zeigte die Anzeigetafel mit dem Ergebnis (43:76) zwar die vierte Niederlage, dennoch war es ein besonderes Spiel. Mit dem Team aus Mittelhessen war ein sehr starkes Team in der Hartmannhalle zu Gast und da man verletzungs- bzw. krankheitsbedingt gleich auf drei Stammspielerinnen (Jasmin Ehrenfeld, Christin Thomas und Linda Pietschker) verzichten musste, standen die Vorzeichen alles andere als günstig. Doch der "Rest" der Mannschaft hatte sich viel vorgenommen: von der ersten Sekunde an war das Team hellwach und bereitete den Hessinen mit viel Kampfgeist und Wille unerwartet Probleme. Besonders die eigenen wechselnde Verteidigungsvarianten machten den Chemnitzerinnen viel Spaß. Das Team konnte taktisch immer wieder überraschen und ging sogar mit einer Führung (17:11) in die erste Viertelpause.
Gepuscht von den Erfolgserlebnissen gab es auch im zweiten Viertel viele sehenswerte Spielzüge und besonders Stellla Mühlmann wusste in der Verteidigung zu gefallen. Immer wieder hatte sie ihre Finger am Ball und zeigte damit, dass sich die intensive Arbeit an der Verteidigung lohnt und das Team einige Fortschritte gemacht hat. Doch diese intensive Spielweise kostete uns viel Energie, sodass die Chemnitzerinnen auch in der zweiten Halbzeit kämpften, sich aber mit dem enormen Kräfteverschleiss und der kleinen Spielerbank nun immer wieder kleine Unkonzentriertheiten und Fehler einschlichen, die das Team aus Mittelhessen sofort ausnutzte. Am Ende steht zwar eine klare Niederlage, doch hat sich das Team in den letzten Spielen sichtbar verbessert und somit besteht die Hoffnung, bald den ersten Sieg einzufahren. Nächste Chance dazu gibt es am Sontag, 29.11.09 in Weiterstadt.
Mary Ann Mihalyi (18), Stella Mühlmann (5), Patricia Halir, Christin John (59; Jessica Grosser (9), Maria Kahlmann (2), Sindy Ullrich (4), Theresa Leuteritz
TSv Hagen 1 vs. NB Oberhausen
16. November 2009 - Unbedingter TSV-Siegeswille wurde belohnt: Umjubelter 75:74 WNBL-Heimsieg vs. NB Oberhausen
Nach nervösem Beginn startete das TSV-WNBL-Team mit der ersten wirklich guten Offensiv-Aktion von Laura Eicken bei 2:4 nach vier gespielten Minuten in diese Begegnung.
Oberhausen fand zuerst Rhythmus und führte nach neun Spielminuten 6:17, nach elf Minuten 11:19. Dann traf Ricky Grunau ihren ersten erfolgreichen 3-Punkte-Wurf als Signal für unser Team und nach 13 gespielten Minuten traf die heute starke Lena-Maria Fahnert mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zur einzigen TSV-Führung (22:21) für lange Zeit.
In die Halbzeit ging es bei 31:37. Dieses hart umkämpfte Spiel blieb weiter offen. Beim 68:74 in der 39.Spielminute haben vermutlich nicht mehr allzu viele der zahlreichen Tribünen-Gäste an einen Heimsieg geglaubt – wir schon. Nach einem wirklich unfassbaren erfolgreichen 3er von Ricky Grunau setze TSV-Playmakerin Lara Froese ein 3-Punkte-Spiel zum 74:74.
Carla Bellscheidt, mit 13 von 17-NBO-Punkten im ersten Spiel-Viertel überragend und letztlich mit 34 von 74-NBO-Punkten offensiv im Gäste-Spiel dominierend, verwarf nun zwei Freiwürfe, während zwei Sekunden vor Spielende die gefoulte Lara Froese ihre Order genial umsetze, den ersten Versuch scorte und den zweiten Wurfversuch bewusst auf den Ring setzte, um die Restspielzeit von der Uhr zu nehmen.
Der Rest war grenzenloser Jubel – dieses WNBL-Erfolgserlebnis haben sich unsere Mädchen Meter für Meter erarbeitet.
Für den TSV kämpften und punkteten:
Friederike Grunau (15/ 2/ 4:3), Lara Froese (20/ 1/ 7:5), Viona van der Lugt (10/ 2:2), Jacqueline Knura, Paraskevi Kourtoglou (dnp), Lena-Maria Fahnert (14/ 2:2), Isabelle Judtka (dnp), Lisa Lippe, Laura Eicken (2), Artemis Karaveli (1/ 4:1), Carina Sickmann (11/ 1:1) und Lena Schweiss (2).
Viertel-Zeiten => 11:17/ 20:20 (Halbzeit 31:37), 18:14 und 26:23 (Halbzeit 44:37).
Uli Overhoff und Christof Lurse
Unitymedia Hanau White Wings Girls vs. SV Halle Junior LIONS
16. November 2009 - Leichtes Spiel in Hanau - Junior LIONS feiern Kantersieg
Es gibt Tage, da will einfach gar nichts gelingen. So einen Tag erwischten am Samstag die Unitymedia Hanau White Wings Girls. Und schuld waren die SV Halle Junior LIONS. Am fünften Spieltag der Nachwuchsbundesliga WNBL feierten die jungen Hallenserinnen einen 90:28 (19:11, 14:11, 25:4, 32:2)-Kantersieg in Hanau und verteidigten die Tabellenführung in der Staffel Mitte.
Von Anfang an machte das Team von Trainer Martin Dornhoff Druck und setzte den Gastgeberinnen schnell zu. Doch auch Hanau bemühte sich und hielt den Abstand bis zur Pause im Rahmen. Was dann aber passierte, dürften die Hanauerinnen so schnell nicht vergessen. Halles Talente erhöhten den Druck und die Gastgeberinnen bekamen nun in der Defense und der Offense nun keinen Ball mehr. Mit sage und schreibe 57:6 (!) ging die zweite Halbzeit an Halle, die eindrucksvoll unter Beweis stellten, dass sie in der ersten Bundesligasaison ein ersthaftes Wort in der Meisterschaft mitreden wollen.
Für die Junior LIONS spielten: Alkewitz (10 Punkte), E. Hebecker (2), L.Hebecker (18), Heise (23), Henningsen (17), Molitor, Müller, Uhlenhaut (20),Weise
Basketgirls Rhein-Neckar - Nördlingen
16. November 2009 - Team Thalhofer gewinnt knapp in Heidelberg
Nach dem begeisternden Spiel am vergangenen Wochenende gegen Bad Aibling traten die Rieserinnen bei den Basket-Girls Rhein-Neckar an. Ohne Sophie Eder, die zeitgleich in der 1. Bundesliga ihren Einsatz bekam, taten sich alle Spielerinnen mit den Grundlagen schwer. Das, was in eigener Halle bisher immer gut funktionierte, schien plötzlich ein Problem. Gleich reihenweise wurden Korbleger verworfen, freie Schüsse nicht getroffen und Fehlpässe produziert, sodass das Spiel bis drei Minuten vor Schluss ausgeglichen blieb. In den letzten Spielminuten setzten sich dann doch die abgeklärten Mädels von Coach Zoltan Nagy mit einem 9:0-Run durch. Ein schwaches Bild nur, dass die Partie lediglich ein Schiedsrichter leitete, der logischerweise nicht alles sehen konnte und vieles laufen ließ. So etwas sollte in einer Nachwuchsbundesliga nicht passieren.
Für Nördlingen spielten: Anna Thalhofer, Amelie Wittmann 12, Fanny Szittya 14, Johanna Tritscher 9, Katharina Veh 19, Anja Raab 2, Katharina Klug 2, Pia Deiß.
Pfalz Towers Speyer vs. TV Bensberg U17 BasCats
16. November 2009 - Bensberg BasCats weiterhin ohne Niederlage!
Zu ihrem 4. Sieg in Folge kamen unsere BasCats. Nach nur 3 Minuten hätten die Teams das Spielfeld verlassen können. Mit dem 14:0 Run setzten die Schlossstätterinnen ein erstes Ausrufezeichen. Erst in der 4. Spielminute kam Speyer zu seinen ersten Punkten. Mit einer konzentrierten Defense und einer kontrollierten Offense setzten sich die BasCats immer weiter ab. Mit 28:11 wurde das 1. Viertel sehr sicher gewonnen. Nach einem 2:9 Viertelstand zog Zoran ab der 15. Minute die Zügel in der Defensive wieder an. Die Folge Ballgewinne, die meistens nur mittels Foulspiel unterbunden werden konnten. Eine weiter Folge nur noch 4 Speyer Punkte bis zur Halbzeit. Mit einem deutlichen 41:24 gingen die BasCats in die Halbzeitpause.
Die 2. Hälfte bestand, zumindest bis zur 37. Spielminute, aus einem wahren Offensivfeuerwerk der BasCats und einer weiterhin glänzenden Defensive, die auch schon in den vergangenen Spielen für die Entscheidung sorgte. Immer wieder sorgten die BasCats mit kleinen Zwischenspurts für klare Verhältnisse. Ab der 37. Minute stellten beide Teams ihre Offensivbemühungen ein- es fielen auf keienr Seite mehr Körbe… Die aus Bensberg mitgereisten Fans mussten sich an diesem Sonntag keinerlei Sorgen um den Spielausgang machen. Zu überlegen spielten unsere Mädels ihre Stärken aus. Alle Spielerinnen konnten sich in die Punkteränge eintragen, alle Mädels bekamen genügend Spielzeiten, um sich zu zeigen. Spielerin des Tages war Andrea, die sich immer wieder am Korb durchsetzte, nicht durch Fouls zu stoppen war und die Freiwürfe i.d.R. sicher verwandeln konnte.
Viertelergebnisse: 11:28, 13:13, 14:28, 8:24
Punkte: Kley A. 28/ 1 3er, Kley D. 22/ 4, Hermes 10/ 1, Schablack 10, Moda 7, Ziegenhagen 6, Kasper 4, Honscheid, Riemann je 3, Werner 2
TuS Bad Aibling Fireballs vs. BSG Basket Ludwigsburg
15. November 2009 - Fireballs-WNBL-Team meldet sich eindrucksvoll zurück
Mit einem 87:46-Sieg (40:27) hat sich das WNBL-Team der Fireballs - nach der herben Niederlage gegen den TSV Nördlingen Team Thalhofer - eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen die BSG Basket Ludwigsburg gelang ein deutlicher Sieg.
Die FireGirls starteten konzentriert in die Partie, trafen gut aus der Distanz und verteidigten aggressiv. Doch die Ludwigsburgerinnen hielten immer wieder mit spektakulären Dreiern und tollem Kampfgeist dagegen. Bei Bad Aibling hatten insbesondere Jana Genttner und Franziska Lang einen "Sahne-Tag" erwischt: Tolle Rebounds, richtig gute Aktionen in der Verteidigung und eine hohe Wurfquote zeichnete die beiden Regionalliga-Spielerinnen der Fireballs aus.
Doch auch als Team trat man vor allem in der 2. Halbzeit sehr geschlossen und kämpferisch auf. Viele sehenswerte Fastbreaks wurden erfolgreich abgeschlossen. Auch die Team-Defense war deutlich besser als noch zuletzt in Nördlingen. Das Trainer-Gespann Rita Quinz/Stefan Bradaric konnte locker durchwechseln und allen Spielerinnen ausreichend Spielzeit geben.
Am kommenden Wochenende ist das WNBL-Team der Fireballs spielfrei, so dass sich die Mädels voll auf das wichtige Regionalliga-Spiel gegen München Basket konzentrieren können.
Das nächste u17-Bundesliga-Spiel findet am Sonntag, 29. November 2009 um 11.45 Uhr beim TSV 1880 Wasserburg statt. Gespielt wird in der Bundesliga-Halle am Bade-, Sport- und Freizeitzentrum Badria.
TSV Wasserburg - Grüner Stern Keltern
11. November 2009 - Rabenschwarzer Tag für Wasserburgs Bundesliga-Nachwuchs
U17 kassiert bittere Niederlage gegen Grüner Stern Keltern
Einen rabenschwarzen Tag erwischte das Securitas-Team des TSV Wasserburgs vergangenes Wochenende und musste sich mit 41:74 gegen Grüner Stern Keltern geschlagen geben. Schon nach den ersten Minuten war klar; Wasserburg hatte sein Zielwasser in der Kabine vergessen oder gar nicht erst mitgebracht. Die miserable Trefferquote verunsicherte das junge Team um Rüdiger Wichote enorm, und so fanden die Spielerinnen auch durch eine zeitweise gute Verteidigung nicht zum nötigen Selbstvertrauen in der Offensive. Magere vier Punkte erzielte Wasserburg im ersten Viertel. Die körperlich deutlich überlegenen Gegner nutzten dies aus, sanken in der Verteidigung stark ab und machten den Weg zum Korb dicht. Von außen traf Wasserburg nichts. "Da haben wir einen rabenschwarzen Tag erwischt", so Wichote.
Keltern hingegen machte alles richtig. Stand gut in der Verteidigung, spielte locker und ausgeglichen und konnte somit die Führung stets ausbauen. So musste sich Wasserburgs securitas-Team nach 40 Minuten mit einer 41:74 Niederlage geschlagen geben. "Es ist nicht so, dass wir gegen solche Gegner nicht mithalten können, aber in dieser Liga ein Spiel mit derartigem Halbzeitstand (13:38) zu kippen, ist unmöglich", antwortete Trainer Rüdiger Wichote auf die Frage, ob er den kommenden Spielen optimistisch entgegenblicke.
Es spielten: Hannah Gretsch (11), Jennifer Riedmair (7), Franziska Dausinger (6), Jana Lamers (4), Anna Burger (4), Sophia Froschmayer (4), Sophie Yavuz (3), Karoliina Hartmann (2), Kathriina Hartmann, Micheale Pfeiffer und Julia Wallner.
BG Rotenburg-Scheeßel - TSV Hagen 1860
10. November 2009 - Ärgerliche 62:73-Niederlage in Norddeutschland
UNKONZENTRIERTHEITEN KOSTEN ZWEITEN WNBL-SIEG
Nach einer absolut ärgerlichen 62:73-Niederlage bei der SG Rotenburg/ Scheeßel sieht sich das TSV-WNBL-Coaches-Team Uli Overhoff und Christof Lurse vor neuen Herausforderungen. So gilt es primär neben der Behebung der unangemessen hohen Fehlerhäufigkeit in beiden Spielrichtungen die mentale Blockade einiger Spielerinnen abzubauen. Der TSV startete 6:4 (4.) ins Spiel, und auch die 12:16-Führung der Gastgeberinnen in der 11.Spielminute beantworteten die Hohenleyerinnen mit einer 20:16-Führung (12.). Mit 28:29 ging es in die Halbzeitbesprechung.
Große Schwierigkeiten stellten sich den Hagenerinnen mit der außergewöhnlichen triangle and two-defense des Gegners, zu dem die Volmestädterinnen auch ihr mögliches Spieltempo in der transition defense/ offense viel zu selten auf´s Spielfeld bringen konnten. "Die zentralen Probleme im deutschen Frauen-Basketball liegen in den Bereichen Rebounding und Kommunikation," stellte DBB-U18-Trainerin Alexandra Maerz im Sommer 2009 im Rahmen der WBV-Coach-Clinic in Dortmund fest. Diese These konnten die Coaches am zurückliegenden Sonntagnachmittag bestätigen. Drei Spielerinnen mit fünf Fouls - Ricky Grunau, Laura Eicken und Viona van der Lugt - und zwei Spielerinnen mit vier Fouls machten diese Auswärtsaufgabe letztlich für die Gäste nicht leichter. Signifikant: Ricky Grunau - in der ersten Spielhälfte mit zehn Punkten offensiv überragend - verbrachte sie im zweiten Spielabschnitt dank der Foulpfiffe vier und fünf nur wenige Augenblicke auf dem Spielfeld. Über "Die Macht der Autosuggestion" haben die Hagenerinnen heute wesentliche Erkenntnisse gewonnen, die sie in der bevorstehenden Woche vor dem Heimspiel gegen NB Oberhausen aufarbeiten müssen.
Stationen => 6:4 (4.), 12:16 (11.), 20:16 (12.), 34:29 (22.), 40:34 (24.), 51:51 (30.), 58:63 (36.), 58:68 (38.).
Für den TSV spielten: Friederike Grunau (10/ -/ 2:0/ 5), Lara Froese (4/ -/ 4:2/ 4), Viona van der Lugt (8/ -/ -/ 5), Jacqueline Knura (7/ -/ 2:1/ 1), Paraskevi Kourtoglou (dnp), Lena-Maria Fahnert (7/ -/ 4:1/ 3), Isabelle Judtka (0/ -/ -/ 0), Lisa Lippe (2/ -/ -/ 1), Laura Eicken (2/ -/ -/ 5), Artemis Karaveli (8/ 1/ 2:1/ 4), Carina Sickmann (14/ -/ 1:0/ 4) und Lena Schweiss (dnp).
(TSV Hagen 1860)
Team Oberfranken vs. Unitymedia Hanau White Wings
9. November 2009 - Bundesligamädchen erkämpfen sich Sieg gegen Hanau
Zum 2. Heimspiel der Saison empfingen die Mädels vom Förderverein die favorisierten Hanauerinnen. War es auf Bamberger Seite Alina Hartmann, die bis Mitte des 2. Viertels mit 12 ihrer 19 Punkte das Team im Spiel hielt, war es auf Seiten der Hessinnen vor allen Dingen Gültekin, die zu einfachen Punkten kam. Erst ab der 17. Minute konnte sich die Heimmannschaft durch Punkte von Feli Zeis und Toni Gut absetzen, so dass man mit einem etwas komfortableren Vorsprung als in den letzten Spielen (37: 25) in die Kabine ging. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Bambergerinnen eine desolate Leistung.
Vor allen Dingen in der Defense arbeitete man höchst unkonzentriert, wobei die bereits genannten Hauptakteure bis Mitte des 3. Viertels jeweils mit 4 Fouls belastet waren. Hanau nutzte dies aus und schloss bis auf einen Punkt, 47 : 46, zum Ende des 3. Spielabschnitts auf. Auch im letzten Viertel gelang es den Oberfränkinnen nicht, sich mit mehr als 5 Punkte abzusetzen, so dass man bis zum Schluss um den Sieg zitterten musste. 30 Sekunden vor Spielende lag der Förderverein mit 3 Punkten in Front, Hanau begann zu foulen, jedoch verwandelten Rebekka Jäger und Feli Zeis 3 ihrer 4 Freiwürfe, so dass man den 2. Sieg in der Saison einfahren konnte.
TV Bensberg U17 BasCats vs. TV Rhöndorf
9. November 2009 - 2. Heimsieg für das Bensberger WNBL Team
Gegen einen starken Gegner aus Rhöndorf gelang unseren Mädels der 2. Heimsieg in der neugeschaffenen WNBL. Angetrieben von einem starken Rhöndorfer Aufbau wurde zunächst versucht über die Centerspielerin, Marie Gülich, zum Korberfolg zu kommen. Im ersten Viertel gelang dieses auch so manches Mal- sehr sicher im Wurf aus der Mitteldistanz, traf sie 8 von insgesamt 14 Punkten. Rhöndorf gewann dieses erste Viertel mit 16:15. Ab dem 2. Viertel bekam unsere Defense das Spiel und auch Marie unter Kontrolle und innerhalb von 5 Minuten war das Spiel gedreht und der TV Bensberg führte zur Halbzeit mit 13 Punkten.
Das 3. Viertel wurde für die BasCats zu einem Zitterviertel; bis auf 6 Punkte kam Rhöndorf an den TVB heran. Lediglich 5 winzige Punkte standen in diesem Viertel auf der Bensberger Habenseite. Wäre nicht die an diesem Tag überragende Michelle Ziegenhagen in den TVB Reihen gewesen, wer weiß, wie sich das Spiel noch hätte drehen können. So reichte es für Rhöndorf lediglich dazu, in das letzte Viertel mit einem Rückstand von 6 Punkten zu gehen. In diesem letzten Viertel blitzte wieder mal die Abgeklärtheit der Führungsspielerinnen des TVB auf. Sicher brachten sie die Bälle nach vorne, der Zug zum Korb war wieder da und die Körbe für den TVB fielen zwangsläufig. Auch das stoppen der Uhr konnte die BasCats nicht mehr am Sieg hindern. Alle Spielerinnen standen besonders in der Defensive sehr gut und ließen nicht allzu viele Rhöndorfer Punkte zu. Letztendlich ein verdienter Sieg der BasCats. Dank einer guten Defense und einer überragenden Michelle blieben die Punkte in der Schlossstadt.
Viertelergebnisse: 15:16, 22:8, 5:12, 18:15
Punkte: Kley A. 18/ 1 3er, Ziegenhagen 12, Waterloh 9/ 1, Schablack 8, Berghaus, Honscheid je 4, Hermes 3/ 1, Kley D. 2, Werner, Riemann, Moda
Herner TC – evo NB Oberhausen
9. November 2009 - Herner TC – evo NB Oberhausen 44:65 (24:28)
In einem über weite Teile packenden und ausgeglichenem Lokalderby vor ansprechender Zuschauerkulisse scheitert der Herner TC an einer mangelnden Chancenverwertung und zu vielen Nachlässigkeiten beim Rebound. Der Herner Bundesliganachwuchs wollte im Spiel gegen den Reviernachbarn aus Oberhausen unbedingt eine bessere Leistung zeigen und ein offenes Spiel gegen die starken New Baskets erreichen.
Dies gelang dann auch in der ersten Halbzeit im Wesentlichen ganz gut. Besonders in der Verteidigung agiert man stabil und variabel und man konnte die Gäste mehrfach zu schlechten Wurfmöglichkeiten zwingen. Im Angriff zeigte man sich dann in der Tat deutlich stabilisiert und man agierte mit der von den Coaches geforderten Disziplin. Zu bemängeln waren allerdings schon in dieser Phase Nachlässigkeiten beim Rebound und in der Verwertung der eigenen Chance, was sich später als einer der entscheidenden Punkte im Spiel erweisen sollte.
In der ersten Hälfte konnten die New Baskets sehr oft durch ein konsequentes Fast-Break-Spiel punkten, dem HTC gelang es aber das Spiel völlig ausgeglichen zu gestalten und besonders die überzeugende Michelle Müller war im Herner Angriff nur selten zu stoppen. Man versäumte es aber durch mehr Konsequenz inden den eigenen Aktionen eine mögliche Führung mit in die Pause zu nehmen.
Allerdings war der Rückstand nur sehr gering und für die zweite Hälfte hatte sich der Herner TC dann vorgenommen, noch dominanter aufzutreten und eine Wende im Spiel zu erzwingen. Dies gelang dem HTC dann aber überhaupt nicht und die schon erwähnten Schwachpunkte ermöglichten den Gästen sich schnell eine 10-Punkte-Führung zu erspielen (28:38, 24. Minute). Dabei konnte sich der HTC durchaus viele Wurfmöglichkeiten erarbeiten, aber hier wurden einfachste Lay Ups und Nahdistanzwürfe geradezu fahrlässig vergeben. Die Unkonzentriertheiten fanden im defensiven Rebounding ihre Fortsetzung und immer wieder mussten zweite Würfe des Gegners hingenommen werden. Oberhausen konnte sich während des dritten Viertels zunächst weiter absetzen, bevor der HTC mit einem 6:0-Lauf zur Viertelpause wieder auf neun Punkte verkürzen konnte. Man wollte sich dann weiter an NBO herankämpfen, um dann möglichst eine offene Schlussphase zu erreichen.
Abermals wurde diese Pläne allerdings von den einfachen Fehler im Herner Spiel zunichte gemacht. NBO siegte dann am Ende verdient, wobei die Leichtfertigkeiten beim HTC doch einen bitteren Geschmack hinterließen und Chancen das Spiel anders zu gestalten so verhindert wurden.
Herner TC: Michelle Müller (15), Franziska Gertz (8), Anna-Lena Schmidt (6), Melina Knopp (5, 1 Dreier), Luisa Bräuer (4), Pia Kassack (4), Marei Asche (2), Lana In der Beek, Selina Kraft, Anja Strozyk, Cara Tesch
Basketball 4 Girls Chemnitz vs. SV Halle Juniors LIONS
9. November 2009 - Vierter Sieg im vierten Spiel - Junior LIONS bleiben WNBL-Spitze
Die SV Halle Junior LIONS bleiben in der Erfolgsspur. Am vierten Spieltag der Nachwuchsbundesliga WNBL gewann die weibliche U17 am Sonntag ihr viertes Spiel und bleibt damit weiterhin an der Tabellenspitze der Vorrundengruppe Mitte. Bei den Basketball 4 Girls Chemnitz e.V. gelang dem Team von Trainer Martin Dornhoff ein letztlich sicherer Sieg. Beim 74:42 (19:15, 17:15, 23:4, 15:8) glänzte die Mannschaft vor allem nach dem Seitenwechsel. Beim ostdeutschen Derby in Sachsen taten sich die Nachwuchstalente aus Halle lange schwer. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel spannend. Erst eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt klärte dann die Verhältnisse recht schnell. Nun spielten die jungen Löwinnen druckvoll und zwangen die Gastgeberinnen immer wieder zu leichten Fehlern. Am Ende stand ein deutlicher Erfolg zu Buche. (ASH)
Für die Junior-LIONS spielten: Alkewitz (2 Punkte), E. Hebecker (6), L. Hebecker(19), Heise (18), Henningsen (10), Molitor (10), Müller (3), Quell, Uhlenhaut (6),Weise
Bericht aus Chemnitz:
Wie Licht und Schatten oder Tag und Nacht
Leider mussten unsere Mädels auch im dritten WNBL-Spiel eine Niederlage einstecken. Dabei ist das 42-74 Endergebnis auf dem Papier gar nicht so überraschend. Denn die Lions aus Halle sind ein absoluter Anwärter auf den Titel. Außerdem ist der aktuell ungeschlagene Tabellenführer gespickt mit 4 Jugendnationalspielerinnen des Jahrgang 1993 (Hebecker, Henningsen, Heise und Uhlenhaut) und somit eine Niederlage für unsere 1-2 Jahre jüngeren Mädchen keine große Sensation. Doch wer in der Halle unter den 50 Zuschauern war, war am Ende doch enttäuscht von der Leistung der Chemnitzerinnen.
Denn was die B4G-Girls in der ersten Halbzeit boten, war Basketball vom Feinsten. Völlig ausgeglichen und immer auf Augenhöhe mit den Hallenserinen konnte man zufrieden mit einem 6-Punkte-Rückstand (30:36) in die Halbzeitpause gehen. In der Verteidigung überraschten wir den Gegner mit verschiedenen taktischen Varianten, auf die sie sich immer wieder neu einstellen mussten. Mit viel Intensität und Einsatzbereitschaft konnten individuelle Fehler so wettgemacht und die körperliche Überlegenheit von Halle nicht wirklich ausgespielt werden. Im Angriff überzeugte vor allem Jessica Grosser (14 Punkte) am Brett, die durch Mary Ann Mihalyi immer wieder gut in Szene gebracht wurde. Aber auch alle anderen Spielerinnen zeigten eine ansprechende Leistung und erspielten sich kreative Möglichkeiten und gute Würfe.
Doch leider kam mit dem Halbzeitpfiff eine Pause, die die Mädchen völlig aus dem Rhythmus brachte und nicht an die guten Leistungen der ersten 20 Minuten anknüpfen ließen. Wie ausgewechselt hatten wir den Lions nun nichts mehr entgegenzusetzen, gerade mal magere 12 Punkte gelangen uns in der gesamten zweiten Hälfte. Doch nicht die Niederlage an sich, sondern die Art und Weise machte die Trainerin traurig. "Man kann durchaus mit so einem Ergebnis gegen Halle verlieren. Aber Kopf und Schultern hängenzulassen und sich zu ergeben, damit kann ich nicht zufrieden sein" so Simone Koch nach dem Spiel.
Das dieser Schockzustand schnell aus den Köpfen der jungen Damen heraus muss, zeigt schon der Blick auf den Spielplan. Bereits am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr ist das Team aus Mittelhessen in der Chemnitzer Hartmannhalle zu Gast. Diese Spielgemeinschaft aus dem TSV Grünberg, der bekannt für seine hervorragende Nachwuchsarbeit ist, und dem Marburger BC wird ebenfalls ein harter Brocken und unseren Mädels alles abverlangen. Ziel ist es, konzentriert und fokusiert ins Spiel zu gehen und an die erste Halbzeit des Halle-Spiels anzuknüpfen.
Jasmin Ehrenfeld (9 Pkt), Mary Ann Mihalyi(13), Stella Mühlmann(0), Linda Pietschker(0), Christin John (4), Jessica Grosser(14), Maria Kahlmann(0), Sindy Ullrich(0), Theresa Leuteritz(2)
Team Thalhofer vs. Bad Aibling
8. November 2009 - Team Thalhofer schlägt Deutschen Meister deutlich
Der Weg für den rieser Mädchenbasketball zeigt nun steil nach oben. Dorthin, wo die Anzeigentafel hängt. So mancher Basketball-Fan in der Mehrzweckhalle rieb sich am Spielende die Augen. 84: 58 wurde soeben der amtierende Deutsche Meister in dieser Höhe völlig verdient deklassiert.
Vorbei die schon fast pathologische Angst der nördlinger Mädels vor dem Übergegner aus Oberbayern. Was war geschehen?
In einer hochklassigen Begegnung spielten beide Top-Teams von Anfang an mit offenem Visier. Entsprechend hoch war der Spielstand nach 10 Min (25:23). Bad Aibling konnte jedoch im Spielverlauf das ständige Penetraition - Spiel der Nördlingerinnen nicht ohne Fouls stoppen. So gingen die Rießerinnen mit einer 16-Punkte Führung in die Pause. Das dritte Viertel blieb völlig ausgeglichen, die Trefferquoten sanken auf beiden Seiten. Offensichtlich mussten beide Mannschaften dem hohen Tempo Tribut zollen. Im letzten Viertel geriet Bad Aibling schnell in Foulprobleme und so mussten beide Aufbauspielerinnen Bradaric und Gentner 7 Minuten vor Spielende mit 5 Fouls vom Feld. Damit war das Spiel entschieden. Überragend bei Nördlingen war die Dominanz der drei großen Eder, Veh und Raab an den Brettern. Nicht zu stoppen war wieder Sophie Eder, die nach 30 Min. bereits 29 Punkte auf ihrem Konto hatte und teilweise von zwei Spielerinnen der fireballs verteidigt wurde.
Punkteverteilung: Thalhofer, A., Wittmann, A. 5, Szittya, F. 12, Tritscher, J. 8, Veh, K. 11, Grempels, A., Raab, A.11, Eder, S.33, Deiß, P.2 Burkhardt, L., Thalhofer, C. 2.
Nachtrag aus Halle von den ersten beiden Spieltagen
4. November 2009
2. Spieltag: Junior LIONS stürmen an Bundesligaspitze - Halle gewinnt gegen Lichterfelde
Die SV Halle Junior LIONS haben sich mit einem Sieg in Lichterfelde die Tabellenführung in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga erspielt. Bei TuS Lichterfelde gewann die Mannschaft von Trainer Martin Dornhoff sicher mit 81:49 (20:10, 18:16, 24:5, 19:15) und bleiben damit nach zwei Erfolgen ungeschlagen. Das Spiel begann für die Junior LIONS gut. Laura Hebecker (9 Punkte) und Maria Uhlenhaut (8) als treibendene Kräfte sorgten für eine 20:10-Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Viertel verloren die jungen Spielerinnen in der Verteidung den Faden und die Gastgeberinnen kamen zu vielen einfachen Punkten. So bedurfte es einer "Kabinenpredigt" von Trainer Martin Dornhoff, das Spiel nach der Pause wieder sicher an sich zu reißen. So wurde der Gegner im dritten Viertel an die Wand gespielt (24:5). Konzentriert wurde von Defense auf Offense umgeschalten und der Gegner damit überrannt.
Speziell Aufbauspielerin Louise Molitor und Multitalent Elisa Hebecker - sie durfte von Aufbau bis Center alles spielen - überzeugten. Nach dem dritten Viertel war das Spiel somit entschieden. So konnten im letzten Viertel die "Ergänzungsspieler" wertvolle Spielminuten sammeln. Erfreulich war dabei auch der erste Einsatz von Anna Heise nach ihrer langwierigen Verletzung. In ihren rund drei Spielminuten machte die Centerin fünf Punkte. Am kommenden Sonntag, den 1. November um 13 Uhr, präsentieren sich die Junior LIONS wieder ihrem Heimpublikum. Im Löwenkäfig Burgstraße empfängt dann der Tabellenführer das Team Oberfranken/Bamberg zum Spitzenspiel.
Für die Junior LIONS spielten: Alkewitz (8 Punkte), Elisa Hebecker (12), LauraHebecker (32), Heise (5), Henningsen (10), Molitor, Quell (1), Uhlenhaut (13),Weise.

1. Spieltag: Lockerer Aufgalopp ins Abenteuer Nachwuchs-Bundesliga
Nun ist sie gestartet und für die Junior LIONS mit einem sicheren Heimsieg. Die Weibliche Nachwuchs-Bundesliga WNBL für U17-Teams geht in die erste Saison. Für die mitfavorisierten Hallenserinnen eine neue Bewährungschance, spielt man hier doch nun regelmäßig gegen die gleichaltrige Konkurrenz aus der gesamten Bundesrepublik. Das erste Heimspiel am Sonntag gewann die Mannschaft vom Trainergespann Martin Dornhoff und Susan Säumel gegen SG 1886 e.V. Weiterstadt sicher mit 69:34. Beide Teams begannen diese Partie sehr nervös und vergaben viele einfache Korbleger. Die Talente vom SV Halle verteidigten im zweiten Viertel sehr konsequent und konnten durch einen 12:0-Run eine klare Halbzeitführung (39:14) und bereits die Vorentscheidung erspielen.
Weiterstadt steckte aber nie auf, reboundete gut und kämpften verbissen um jeden Ball, konnte aber letztlich den sicheren halleschen Sieg nicht mehr verhindern. Bei Halle ragten die bereits auch zum Erstligakader gehörenden Laura Hebecker (21 Punkte) und Maria Uhlenhaut (24) heraus. Erfreulich war die Zuschauerresonanz. Rund 120 Basketballfreunde kamen in den halleschen Löwenkäfig um die Talente zu bestaunen.
VON: ASH/CH
Tus Lichterfelde vs. Basketball 4 Girls Chemnitz: 82 : 56
2. November 2009 - Chemnitzer WNBL-Team muss weiter auf den ersten Sieg warten...
Zum zweiten WNBL-Spiel der Saison mussten die Mädels um Trainerin Simone Koch wieder einige Kilometer auf der Autobahn in Kauf nehmen, denn es ging zu TuS Lichterfelde. In den 2 vergangenen Wochen wurde die Niederlage gegen Hanau im Team, aber auch individuell ausgewertet und im Training daran gearbeitet, die vorhandenen Probleme zu beseitigen und Fehler abzustellen. Jetzt war es endlich Zeit, das nächste Spiel in Angriff zu nehmen. Doch leider konnte das Chemnitzer Team das Vorhaben nicht in die Tat umsetzen, denn bereits nach vier Minuten (08:06) kippte das Spiel.
Die Verteidigungsarbeit der jungen Sächsinnen ließ immer wieder Lücken und Platz für freie Würfe, die die Berlinnerinnen konsequent nutzten und zu einer 11-Punkte-Führung nach den ersten zehn Minuten (27:11) ausbauten. Besonders Noemi Rouault, mit 29 Punkten beste Werferin auf dem Parkett, konnte nicht gestoppt werden und ihre Stärke (Rebounden und Cutten) ungehindert ausspielen. In der Halbzeitpause (51:27) wurden in der Chemnitzer Kabine deutliche Worte gefunden und die Verantwortung jeder einzelner Spielerinn für das Team noch einmal deutlich gemacht. Das Ergebnis war eine bessere zweite Halbzeit, in der die Berlinerinnen letztendlich zwar einen ungefährdeten Heimsieg einfuhren, die B4G-Girls aber endlich wieder gemeinsam kämpften und angeführt von ihrem Capitän Mary Ann Mihalyi (22 Punkte) eine deutliche Leistungssteigerung zeigten.
Am nächsten Wochenende steht für unsere Mädels endlich ein Heimspiel auf dem Programm. Allerdings erwarteten wir mit den SV Halle den ungeschlagenen Tabellenführer, gespickt mit einigen Jugendnationalspielerinnen des Jahrgangs 93. "Das wird kein leichtes Spiel" so die Trainerin mit Blick auf das nächste Spiel. "Aber wir haben uns bewußt für die WNBL entschieden, auch wenn meine Mädchen 1-2 Jahre jünger sind. Sie sollen sich entwickeln und werden nur durch solche Spiele besser. Wir werden gegen die Lions aus Halle von der ersten Minute an kämpfen und uns nicht einfach geschlagen geben, denn als krasser Außenseiter haben wir nichts zu verlieren."
Für das B4G-Team spielte:
Jasmin Ehrenfeld (4 Pkt), Mary Ann Mihalyi (22), Stella Mühlmann, Linda Pietschker (5), Christin John (3), Jessica Grosser (8), Christin Thomas (11), Sindy Ullrich (3), Theresa Leueritz
Junior Lions Halle - Team Oberfranken
2. November 2009 - Dritter Sieg im dritten Spiel - Junior LIONS bleiben Spitze
Am Sonntag stand für die Junior LIONS das dritte Spiel an. Gegner war diesmal das Team Oberfranken, die sich aus Spielern rund um die Basketball-Hochburg Bamberg zusammensetzt. Entsprechend durften die 50 Zuschauer ein spannendes Spiel erwarten.
Die LIONS begannen wie die Feuerwahr und erspielten sich schnell einen leichten Vorsprung. Dem Gegner gelang es jedoch die vorhandenen Lücken in der Verteidigung und den Unkonzentriertheiten der Junior-Lions geschickt auszunutzen. So ging es nur mit einer 1-Punkt-Führung in die Halbzeit.
Viertel Nummer Drei war wie bereits in den vergangenen Partien der Wendepunkt im Spiel zu Gunsten der Junior-LIONS. Mit konzentrierten Aktionen im Angriff und entschlossener Verteidigung wurde der Vorsprung auf 20 Punkte ausgebaut. Erst eine Umstellung des Gegners auf Zonenverteidigung bremste die Angriffslaune der Junior-Lions etwas.
Trotzdem gelang den Oberfranken nur noch eine Ergebniskorrektur zum 75:64.
Überragende Akteurin auf hallescher Seite war erneut Laura Hebecker, die mit 32 Punkten, 10 Rebounds und 8 Assists nur knapp an einem seltenem "Triple Double" vorbeischrammte.
TSV Hagen - Herner TC: 79:51
Viel vorgenommen hatte sich der Herner TC im dritten Spiel in der WNBL-Gruppe Nord und wollte nach zwei Siegen beim TSV Hagen zumindest ein offenes Spiel erreichen. Der Start verlief dann auch insgesamt zufriedenstellend und nach vier Minuten war das Spiel beim Stand von 6:6 noch ausgeglichen.
Dann aber kam es innerhalb von drei Minuten zu einigen undisziplinierten Ballvorträgen und die daraus resultierenden Ballverluste nutzte der TSV Hagen und sich mit einfachen Punkten schon recht früh abzusetzen (6:15, 7. Minute). Der HTC fing sich dann wieder, das Spiel verlief bis zum Ende des ersten Viertels wieder ausgeglichen und der Rückstand konnte auf sechs Punkte reduziert werden. Die Hektik beim Herner TC, die von der aggressiven Hagener Verteidigung provoziert wurde, blieb aber weiter vorhanden und bis zur Pause lag man durch die zum Teil völlig unnötigen Ballverluste wieder deutlicher hinten.
Zu Beginn des dritten Viertels hatte der Herner TC dann seine stärkste Phase. In den ersten drei Minuten wurden nur drei Punkte der Gastgeberinnen zu gelassen und bis Mitte des Viertels wurde der Rückstand auf elf Punkte reduziert. Es keimte noch einmal ein wenig Hoffnung auf Herner Seite auf. Aber wie schon in der ersten Halbzeit war das eigene Spiel besonders beim Ballvortrag zu fehlerhaft und unkonzentriert. Der TSV Hagen nutzte abermals einen Lauf um sich nach drei Viertel vorentscheidend absetzen zu können.
Danach ließen die Herner Spielerinnen doch sichtlich die Köpfe hängen und mussten die verdiente Niederlage akzeptieren, die zumindest in Bezug auf die Deutlichkeit doch sehr ärgerlich war. Nun gilt es sich innerhalb einer Woche auf das nächste schwere Spiel gegen die New Baskets Oberhausen vorzubereiten. Der Reviernachbar konnte sich deutlich verstärken und ist nach zwei deutlichen Siegen gegen Rist-Wedel und Paderborn mindestens so stark einzuschätzen wie der TSV Hagen.
Herner TC:
Michelle Müller (11), Luisa Bräuer (8), Pia Kassack (6), Melina Knopp (6, 1 Dreier), Adriana Lauszat (6), Anna-Lena Schmidt (6), Marei Asche (4), Ruth Berkowitz (2), Franziska Gertz (2), Lana In der Beek, Cara Tesch
TSV Hagen 1860 - Herner TC: 79:51
2. November 2009 - Gute Teamleistung führt WNBL-Team zum ersten Saisonerfolg
Mit der Empfehlung von zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen (59:51 gegen SC Rist Wedel und 67:55 gegen die Paderborn Baskets) reiste am Mittwoch dieser Kalenderwoche der Erstliga-Nachwuchs des Herner TC zum WNBL-Spiel an und traf auf ein durch die unglückliche 70:71-Niederlage gegen die Paderborn Baskets zusätzlich hoch-motiviertes TSV-Team.
Bereits im ersten Viertel konnten sich die Gastgeberinnen einen leichten Vorsprung erspielen und erkämpfen und setzten die Hernerinnen mit wechselnden Verteidigungsformen massiv unter Druck.
So setzte sich der Spielfilm fort. Über eine 22:16-Führung am Ende des ersten Viertels ging es mit einem 43:27 für den TSV in die Halbzeit-Besprechung und bereits reichlich Ballgewinnen im Gepäck. Insgesamt forcierten die TSV-Spielerinnen insbesondere durch ihre Ganzfeld-Verteidigung beachtliche 31-Ballgewinne in den 40 Spielminuten. In Verbindung mit einem deutlich verbesserten defensiven Reboundverhalten konnte so immer wieder ein hohes Spiel-Tempo forciert werden und zahlreiche korbnahe Abschlüße liessen die TSV-Führung kontinuierlich wachsen.
Auch offensiv wurde an diesem Abend gut gereboundet, 14 Offensiv-Rebounds erzeugten zweite Wurfgelegenheiten. Caro Hermes überragte in diesem Bereich mit fünf erkämpften Bällen.
Im set-play teilweise noch etwas zu statisch wurde aber immer wieder gut penetriert und die freie Mitspielerin gefunden. Beeindruckend gelang dies beispielsweise Playmakerin Lara Froese. Carina Sickmann traf sehr starke fünf von acht Zwei-Punkte-Würfen und auch Ricki Grunau fand mit neun Treffern bei 15 Versuchen einen sehr guten Wurfrhythmus.
Spielentscheidend war die überzeugende Teamleistung, die unbedingte Einsatzbereitschaft jeder einzelnen Spielerinnen. So war der deutliche Erfolg eine logische Konsequenz.
Für den TSV spielten:
Lena Schweiss (0 Punkte/ 1 Rebound/ 0 Assists/ 0 Ballgewinne/ 2 Ballverluste), Friederike Grunau (20/ 6/ 1/ 4/ 1), Lara Froese (16/ 3/ 9/ 11/ 4), Viona van der Lugt (18/ 3/ 5/ 3/ 1), Jackcqueline Knura (0/ 1/ 0/ 0/ 1), Carina Sickmann (9/ 6/ 1/ 2/ 4), Paraskevi Kourtoglou (0/ 0/ 0/ 0/ 0), Lena-Maria Fahnert (8/ 3/ 3/ 0/ 3), Carolin Hermes (6/ 8/ 1/ 0/ 3), Lisa Lippe ((0/ 0/ 0/ 0/ 1), Laura Eicken (0/ 6/ 1/ 0/ 1) und Artemis Karaveli (2/ 0/ 2/ 0/ 0).
Text: Christof Lurse
TSV Nördlingen - Grüner Stern Keltern 74:61
30. Oktober 2009 - Team Thalhofer startet mit souveränem Heimsieg
Mit leichter Nervosität zu Spielbeginn taten sich die Rieserinnen gegen die sinkende Verteidigung der Gäste aus Keltern zunächst schwer. Erst zum Ende des ersten Viertels konnten die Spielerinnen von Headcoach Zoltan Nagy mit 6 Punkten in Folge durch die treffsichere Amelie Wittmann den ersten Spielabschnitt mit 22:15 für sich entscheiden. Bis zur Halbzeitpause brachten sich alle Spielerinnen voll ein und Keltern geriet so Stück für Stück ins Hintertreffen.
Mit der wohl besten Verteidigungsleistung seit vielen Spielen wurde das berüchtigte dritte Viertel nicht mehr zum Nördlinger Schwachpunkt, sondern klar gewonnen, und unsere Spielerinnen konnten, angeführt von der in keiner Phase des Spiels zu stoppenden Sophie Eder, mit einer beruhigenden 20-Punkte-Führung ins letzte Viertel starten. Wie so oft im Basketball, wenn der Gegner scheinbar kontrolliert wird, schlichen sich Nachlässigkeiten ein, die dazu führten, dass der ungefährdete Sieg am Ende nicht mehr so hoch ausfiel. Für das Gipfeltreffen in zwei Wochen gegen den amtierenden Deutschen Meister Bad Aibling (08.11.2009 12.00 Uhr MZH) ist die Mannschaft nun nach holprigen Saisonstart in Wasserburg auf einem guten Weg. Bleibt zu hoffen, dass Katharina Veh, die sich in Wasserburg den Handwurzelknochen gebrochen hat, bald wieder genesen zur Mannschaft stoßen kann.
Punkteverteilung: Balwinski 1, Klug, Wittmann 17, Szittya 6, Tritscher 8, Thalhofer,A 2, Grempels 3, Raab 2, Eder 30, Deiß 1, Burkhardt, Thalhofer,C 4.
(Michael Tritscher)
Rhöndorfer TV - Rhein-Main Baskets 66:55
27. Oktober 2009 - Ersten Heimsieg eingefahren
In der neu gegründeten U-17 WNBL Gruppe West starteten die Mädels des Rhöndorfer TV mit einem 66:55 Sieg gegen die Rhein-Main Baskets / Langen in die Saison 2009/10. Die zahlreich erschienenen Zuschauer sahen insbesondere in der ersten Halbzeit ein abwechslungsreiches Spiel , bei dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Zwar führten die Rhein-Main Baskets / Langen nach dem ersten Viertel mit 18:11, doch die Rhöndorferrinnen verkürzten den Rückstand Punkt um Punkt. Mit einem Buzzer Beater zum 31:30 ging man schließlich in die Halbzeitpause.
Im zweiten Spielabschnitt drehten die Rhöndorferinnen dann richtig auf. Angetrieben durch die lautstark unterstützenden Zuschauer in der Menzenberg-Halle gelangen den Rhöndorferinnen traumhafte Kombinationen. Angeführt von Kapitän Maike Otto wurde ein zwischenzeitlicher 12-Punkte-Vorsprung herausgearbeitet. Trotz hoher Foulbelastungen einiger Spielerinnen konnte das Spiel am Ende sicher mit 66:55 gewonnen werden. Erfolgreichste Punktsammlerin an diesem ersten Spieltag für den RTV war Marie Gülich mit insgesamt 27 Punkten, gefolgt von Louisa Krüger (15), Maike Otto (12), Melissa Gieler (6), Anna Mai Joy Juergens (2), Julia Joy Juergens (2), Jula Zarth(2), Lisa Busser, Marie Joy Juergens, Annika Otto, Anna Quast und Katharina Winterhoff .
Coach Martin Otto zeigte sich sehr angetan von der mannschaftlichen Geschlossenheit und der Spielintelligenz seiner Spielerinnen . Die lange und intensive Saisonvorbereitung zahlt sich somit aus. Das 2. Saisonspiel des RTV findet am 6.11.09 beim derzeitigen Tabellenführer TV Bensberg statt. Zu wünschen wäre , dass viele Fans das Team mit nach Bensberg begleiten.
(von Melissa Gieler)
TV Bensberg U17 BasCats – SG Saarlouis/ Trier 82:48 (42:25)
Gelungene Heimpremiere für den TV Bensberg!
Nach dem etwas nervösen Start in Düsseldorf ist der TV Bensberg in der neuen Liga angekommen. Im ersten WNBL- Heimspiel gelang dem Team ein 82:48 gegen die Spielgemeinschaft aus Saarlouis und Trier. Nach erneut nervösen 3 Minuten übernahm der TVB die Initiative. Nachdem die Spielgemeinschaft bis zur 3. Minute mit 6:3 führte, sahen die Zuschauer ein bis zur Viertelpause ausgeglichenes Spiel. Mit 19:19 ging das erste Viertel Unendschieden aus.
Im 2. Viertel zeigte der TVB, zu was er in der Lage ist. Ab der 16. Minute gab es ein 16:2 für die Bergischen. Das war die Vorentscheidung. Mit guter Defense wurden schnelle Ballgewinne erzielt, die in Punkte umgewandelt werden konnten. Der Halbzeitstand von 42:25 war dann schon ein deutlicher Hinweis auf den späteren Sieger. Das 3. Viertel verlief wieder ausgeglichener. Der TVB verwaltete den Vorsprung und gab allen 12 Spielerinnen ausgiebig Gelegenheit zu m Mitspielen. Im letzten Viertel gaben die TVB Mädels noch einmal Gas und ließen in einer guten Defensivleistung lediglich 9 Punkte zu, erzielten aber selber 21 zu einem letztendlich ungefährdeten und verdienten Sieg.
Viertelergebnisse: 19:19, 23:6, 19:14, 21:9
Punkte: Berghaus 15/ 1 3er, Kley A. 14/ 2; Kley D. 14/ 4, Schablack 9, Waterloh 9/ 1, Riemann 6, Kourgiantaki 5, Hermes 4, Ziegenhagen 4, Werner 2, Hönscheid
TuS Bad Aibling Fireballs gegen Team Schwarzwald
Gelungener Saisonstart für das Bundesliga-Team der Fireballs
Einen gelungenen Saisonstart legt die Bundesliga-Mannschaft der Fireballs beim heutigen Heimspiel gegen das Team Schwarzwald hin. Mit 101:40 (55:28) gewannen die FireGirls in einem munteren Spiel gegen die Spielgemeinschaft (Freiburg/Ettlingen) aus dem Breisgau.
Vor über 100 begeisterten Zuschauern begannen die FireGirls sehr konzentriert und starteten gut in die Partie. Viele gelungene Fastbreaks und eine gute Wurfquote aus der Distanz sowie teilweise richtig gute Aktionen in der Verteidigung, führten zu einer schnellen Führung für die Kurstädterinnen.
Gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Breisgauerinnen zeigten vor allem Charline Brand, Jana Gettner und Sandra Wimmer immer wieder, was in ihnen steckt. Auch Flügelspielerin Rahel Kupke spielte mit viel Selbstvertrauen und erzielte einige sehenswerte Punkte. Nathalie Sasjadvolk verteidigte hervorragend und war 2 x erfolgreich von der Drei-Punkte-Linie. Elisa Wiechmann war früh hoch foulbelastet, aber auch sie zeigte ihre bereits gewonnene Erfahrung aus der Regionalliga-Damen und agierte clever im Angriff und aggressiv in der Verteidigung. Kapitän Franziska Lang holte einmal mehr viel sehenswerte Rebounds.
Trainerin Rita Quinz konnte locker durchwechseln. Alle Spielerinnen erhielten viel Spielzeit und konnten sich in ihrem 1. Bundesliga-Spiel auszeichnen. Charline Brand, Antonia Niebler, Anja Rauffer und Franziska Reinecke (alle vier aus der erfolgreichen u15-Mannschaft von Trainer Stefan Bradaric) nutzten ihre Einsatzzeit um sich für weitere Spiele und Aufgaben in der Regionalliga-Mannschaft und im Bundesliga-Team zu empfehlen.
Im 4. Viertel verflachte die Partie etwas. Den FireGirls merkte man das harte Spiel in der Regionalliga vom Vortag deutlich an.
Für die Fireballs spielten: Nathalie Sasjadvolk, Charline Brand, Marina Stolle, Kapitän Franziska Lang, Elisa Wiechmann, Jana Genttner, Anja Rauffer, Franziska Reinecke, Sandra Wimmer, Antonia Niebler, Rahel Kupke und Elisabeth Nierle.
Das nächste Bundesliga-Spiel findet am Sonntag, 8. November 2009 um 12.00 Uhr beim TSV Nördlingen Team Thalhofer statt. Hier wollen die FireGirls beweisen, dass sie zu den besten Teams in der WNBL gehören. Mit dabei sein wird dann auch wieder Jugendnationalspielerin Lena Bradaric, die beim heutigen Spiel leider wegen Krankheit nicht mit dabei sein konnte. Wir wünschen Lena gute Besserung und baldige Genesung.
Paderborn Baskets gegen Herner TC
Paderborn Baskets - Herner TC 55:67 (29:35)
Auch im zweiten Spiel der U17-Bundesliga WNBL konnte der Herner TC gewinnen und war hochverdient mit 67:55 bei den Paderborn Baskets erfolgreich. Zu ungewohnter Zeit am frühen Freitagabend agierte der HTC zu Beginn des Spieles sehr unkonzentriert und alle Warnungen der Coaches Frank Konstandt und Miriam Siebert schienen nicht gehört zu werden. Gleich die erste freie Wurfchance wurde leichtfertig vergeben und die Verteidigung war viel zu passiv. Auch im Rebound wurde nicht konzentriert gearbeitet.
Paderborn führte schnell mit 5:0 und bereits nach zwei Minuten musste der HTC die erste Auszeit nehmen. Es war Franziska Gertz zu verdanken, dass man dann etwas besser in das Spiel fand und die ersten Punkte erzielen konnte. Dank der Paderborner Topscorerin Katharina Borowek setzten sich die Gastgeberinnen sich aber dann noch einmal ab und in der achten Minuten lag man mit 7:13 hinten. Dann konnte sich der HTC aber endlich deutlich steigern und besonders die Verteidigung agierte nun deutlich besser. Mit einem 8:1-Lauf bis zum Ende des Viertels lag man dann mit 15:14 das erste mal in Führung.
Nun war im Herner Spiel deutlich mehr Sicherheit und Kontrolle. Paderborn kam nur noch selten zu guten Wurfchancen. Der HTC konnte sich nun ein wenig absetzen und führte in der 16. Minute mit 27:18. Dann aber versäumte man es sich deutlicher abzusetzen und ließ völlig unnötig zu, dass Paderborn bis zur Pause noch den Anschluss halten konnte. Im dritten Viertel agierte man dann aber wieder deutlich konsequenter und die Verteidigung funktionierte nun sehr effektiv. In den ersten fünf Minuten ließ man gerade einmal fünf Punkte der Paderborn Baskets zu und die Führung konnte auf zwölf Punkte erhöht werden (46:32).
Aber es gelang dem Herner TC immer noch nicht sich entscheidend abzusetzen. Paderborn ließ sich nicht abschütteln und konnte bis zur Viertelpause nochmals auf sechs Punkte verkürzen (49:43). Der Vorteil des HTC war aber, dass man eine tiefe Rotation spielen konnte und so die Intensität in der Verteidigung hochhalten konnte. Paderborn, welches im Wesentlichen über drei Spielerinnen punktete, wurde nun deutlich müder. Der HTC konnte dies nutzen um das Spiel endgültig für sich zu entscheiden. Mit einem 10:0-Lauf (vier Punkte von Marei Asche und zwei Dreier von Melina Knopp) wurde die Führung auf 65:47 erhöht und der Sieg war endgültig gesichert. Paderborn gelang dann bis zum Ende noch ein wenig Ergebniskosmetik.
Beim Herner TC konnte man sich dann nach einem harten Stück Arbeit über zwei weitere Punkte und einen optimalen Start in der WNBL-Gruppe Nord freuen. Nun kann man ohne Druck zum nächsten Spiel beim TSV Hagen fahren, welches bereits am kommenden Mittwoch um 18:00 Uhr in Hagen stattfindet. Allerdings wird dann sicherlich eine deutliche Leistungssteigerung erforderlich sein, um gegen einen der WNBL-Favoriten zu bestehen. Hagen unterlag im ersten Spiel etwas überraschend gegen die Paderborn Baskets und wird sicherlich alles dafür tun um das Spiel zu gewinnen.
SC Rist Wedel gegen NB Oberhausen
Lady Vikings unterliegen Oberhausen deutlich
Ihr WNBL-Debüt vor heimischem Publikum in der Steinberghalle hatten sich Coach Gundula Laabs und ihre Lady Vikings anders vorgestellt. Gegen New Basket Oberhausen bezog das Wedeler Team eine bittere 44:81-Niederlage. Die Trainerin war nach der Partie sichtlich bedient: „Meine Starting Five war in den Herbstferien für die kompletten zwei Wochen im Urlaub, und so hat sie auch gespielt“, zeigte sich Laabs enttäuscht. „Ohne Mumm“ hätten ihre Schützlinge agiert, keine ihrer Spielerinnen sei „von Anfang an 100% konzentriert“ gewesen, sondern in der ersten Halbzeit vielmehr „starr vor Angst“ gewesen. „Man kann verlieren, aber so man darf nicht untergehen“, sagte die Trainerin.
Schnell gerieten die Lady Vikings gegen ein gutes Oberhausener Team in Rückstand und besaßen die im Vorfeld von Laabs befürchteten körperlichen Nachteile. Hinzu kamen viele Fehler. Einer davon: „Wir dribbeln einfach zu viel. Das müssen wir schleunigst rauskriegen“, so Laabs und verwies auf eine Vielzahl an Ballverlusten und einfachen Korblegern, die sich dem Gast daraus ergaben. Zwar verkürzten die Risterinnen zum Ende des Anfangsviertels auf 15:23, doch in den folgenden Minuten und nach dem Seitenwechsel setzte sich die Dominanz Oberhausens fort. Das Team von Coach Marsha Owusu Gyamfi verteidigte fortwährend konsequent und nutzte seine Vorteile aus.
Angesichts der frühen hohen Führung war eine Entscheidung schnell getroffen. Auch wenn sich die eine oder andere Spielerin trotz des Rückstandes noch zu empfehlen wusste. „Nina Jakubaschk hat eine beherzte Leistung gezeigt und das gemacht, was sie kann, nämlich Defense spielen und Fast Breaks laufen“, sagte Gundula Laabs. Dabei sei die Akteurin mit der Nummer 12 zunächst gar nicht für einen längeren Einsatz eingeplant gewesen. Wohl schon Simita Kaur. Allerdings knickte die Bramfelderin bereits in der Anfangsphase um und musste deshalb ausscheiden.
„Jetzt müssen wir uns konzentriert auf Rotenburg vorbereiten. Das wird schon ein entscheidende Spiel für uns“, macht die Trainerin die Bedeutung der Partie am 14. November bei der BG ’89 deutlich. Schließlich wollen die Lady Vikings nach Möglichkeit den vierten Rang in der Division Nord erreichen. Das nächste Heimspiel findet Erst Anfang Dezember, genauer gesagt am Nikolaustag, statt. Dann geht es gegen die Paderborn Baskets.
Lady Vikings (Punkte): Tullius (9), Jakubaschk (8), Brodersen (6), Kunze (6), Fresch (5), Borcherding (4), Schroeder (4), Walter (2), Baulecke, Borchert, Hannemann, Kaur.
Rhein Girls Baskets - TV Bensberg U17 BasCats 47:52 (24:20)
Erstes WNBL Spiel gewonnen!
Den ersten Sieg fuhren die U17 Mädels vom TV Bensberg in der neugegründeten Jugendbundesliga ein. Dieser Sieg gehört in die Kategorie Arbeitssieg. Nach einem schönen Auftaktdreier gelang es beiden Teams nicht, ihre große bis in die gut gefüllten Zuschauerränge fühlbare Nervosität abzulegen. Über den 7:7 Zwischenstand in der 5. Minuten wurde die Trefferquote nicht besser, mit 11:12 gewann der TVB das erste Viertel. Wer nun dachte, die Nervosität würde sich legen, lag falsch. Weiterhin gelang beiden Teams nicht viel und so stand es zur Halbzeit 24:20 für die Rhein Girls, die ab der 17. Minute mit einem 8:0 Run in 120 Sekunden den Grundstein für die Pausenführung legten.
Die vielen TVB Fans waren über den Zwischenstand sehr überrascht- so hatten sie sich den Spielverlauf nicht vorgestellt. Auch das 3. Viertel brachte zu Beginn keine Änderung. Coach Zoran stellte nachdem sein Team bereits mit 8 Punkten hinten lag (24. Min.), auf Zonendeckung um. Das war eine taktische Meisterleistung. Punkt auf Punkt wurde aufgeholt und 2 Dreier innerhalb von 20 Sekunden drehten in der 32. Minute das Spiel. Der TVB lag wieder in Führung und baute diese, dank der nun besser abgeschlossenen Schnellangriffe, kontinuierlich weiter aus. Die taktischen Fouls der Rhein Baskets in den letzten 2 Minuten konnten am Ende lediglich teilweise in Punkte umgemünzt werden. Am Ende stand ein schwieriger, letztendlich aber verdienter 5-Punkte Sieg für die Bergischen fest. Ein besonderes Lob für die beiden Schiedsrichterinnen, die mit ihrer guten Spielleitung zu einem gelungenen Saisonauftakt (letztendlich für beide Teams) beitrugen.
Viertelergebnisse: 11:12; 13:8; 13:13; 10:19
Punkte: Berghaus 14/ 2 3er, Kley A. 14/ 2; Kley D. 10/ 1, Schablack 7, Waterloh 6, Riemann 2, Hermes 1, Ziegenhagen, Hönscheid, Werner, Kourgiantaki
Vorbericht Piraten Hamburg gegen Junior Twisters Rendsburg
Jugend-Bundesliga: Am Sonntag erster Doppelspieltag am Steinberg
Jetzt nimmt auch die Saison in den neuen Jugend-Bundesligen so richtig Fahrt auf. Am Sonntag (25. Oktober) stehen in der Steinberghalle die ersten Heimspiele in JBBL und WNBL auf dem Programm. Um 11:00 Uhr treffen die Piraten Hamburg auf die Junior Twisters Rendsburg, um 14:00 Uhr empfängt das WNBL-Team der Lady Vikings die Gäste von New Basket Oberhausen.
Für die Piraten ist es der erste Auftritt überhaupt. Das von Marvin Willoughby gecoachte Kooperationsteam umfasst einige der talentiertesten Hamburger Jugendspieler der Jahrgänge 1994 und 1995. Zum Auftakt bekommt man es mit den Junior Twisters Rendsburg zu tun, die bereits eine JBBL-Partie absolviert haben und am vergangenen Wochenende dem Nachwuchs der Artland Dragons mit 80:94 unterlagen. „Für alle ist das natürlich erst mal Neuland und man muss sehen, wie sich die Liga gestalten wird“, sagt der Trainer. Dass die Saisonvorbereitung nicht immer nach den Vorstellungen des früheren Nationalspielers vonstatten gehen würden, hatte der 31-Jährige eingeplant: „Im ersten Jahr dieser Kooperation war es klar, dass nicht alles fließend laufen würde. Im Jugendbereich ist das manchmal so.“ Nach teils politischen Ablenkungen soll nun aber der Sport im Vordergrund stehen. Und von diesem hat Willoughby klare Vorstellungen: „Ich möchte Spaß am Basketball vermitteln. Ich bin ein Trainer, der die Spieler spielen lässt. Das halte ich in diesem Alter für wichtig.“ Darüber hinaus gebe es Leistungsprinzipien, so der Coach, die zu berücksichtigen seien. „Aber ich bin ja selbst noch ein junger Trainer und dabei, meinen Stil zu finden“, gibt der ehemalige Bundesliga-Profi zu berücksichtigen.
In personeller Hinsicht sieht Willoughby „keinen festen Kader von sieben, acht Spielern, die immer spielen“ vor, sondern vielmehr eine relative Offenheit. „Man muss die ganze Saison der Mannschaft als Prozess sehen“, sagt der Trainer. Schließlich gehe es nicht zuletzt darum, talentierten Akteuren die Chance zur Entwicklung und Verbesserung zu geben. Einen ersten Eindruck davon kann man sich also am Sonntagmorgen in der Steinberghalle machen.
Hingegen hat das WNBL-Team der Lady Vikings seine Feuertaufe in der neuen Spielklasse bereits hinter sich. Nach der Niederlage in Herne (51:59) zum Auftakt dürfen die Schützlinge von Trainerin Gundula Laabs nun erstmals in eigener Halle antreten. Dem Duell mit New Basket Oberhausen „blicken wir ganz entspannt entgegen“, sagt Laabs. „An einem guten Tag können wir jeden Gegner schlagen, an einem schlechten aber auch gegen jeden verlieren“, schätzt die 34-Jährige die Chancen am zweiten Spieltag ein. Für „sehr stark“ hält der Coach die Oberhausenerinnen, die von Marsha Owusu Gyamfi trainiert werden. Die ehemalige Bundesliga-Spielerin war in der vergangenen Spielzeit noch Trainerin des Zweitliga-Teams von Phoenix Hagen. „So wie ich sie kenne, wird ihre Mannschaft sehr athletisch sein und körperbetont spielen“, sagt Laabs. Nicht zuletzt die aus Essen nach Oberhausen gewechselte Junioren-Nationalspielerin Carla Bellscheidt spreche im NB-Kader für Qualität.
In den eigenen Reihen störten die Herbstferien die Vorbereitungen merklich. „Wir hatten keine Möglichkeit, gemeinsam zu trainieren und an der Taktik zu arbeiten“, berichtet die Wedeler Trainerin. So hofft die frühere Nationalspielerin, dass sich ihre Mädels trotz der Ferientage in Form gehalten haben, um den Gästen aus dem Ruhrgebiet am Sonntag Paroli bieten zu können. Wie ernst der Oberhausener Nachwuchs die Partie nimmt, zeigt die Tatsache, dass man bereits am Sonnabend anreist, um tags darauf ausgeruht in die Begegnung mit den Risterinnen gehen zu können.
U17 der Royals siegt mit 87:39 gegen Speyer - Sogar die Trainer sind überrascht
SG Saarlouis-Trier – Pfalz Towers Speyer 87:39 (48:19)
Was für eine Premiere! Im ersten Spiel der neuen Nachwuchs-Bundesliga WNBL haben die U17-Basketballerinnen der SG Saarlouis/Trier die Pfalz Towers aus Speyer beim 87:39 ganz schön gestutzt. Einen besseren Start hätte sich das Nachwuchsteam der Saarlouis Royals in der neu gegründeten WNBL (weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga) nicht wünschen können: In ihrem ersten Spiel in der WNBL Gruppe West bezwang die als Spielgemeinschaft TV Saarlouis/Basketballinternat Trier auflaufende Mannschaft die Pfalz Towers Speyer klar und eindeutig mit 87:39 (48:19).
Die beiden Trainer Michael Edringer und Mariusz Dziurdzia waren selbst überrascht darüber, was ihre Mannschaft, die zu gleichen Teilen aus Spielerinnen des TV Saarlouis und aus Trier besteht, bereits zu leisten imstande sind. "Wir wussten nicht, was uns erwartet. Das ist eine neue Liga, wir kennen die Gegner nicht. Außerdem haben wir das Problem, dass wir nur einmal pro Woche zusammen trainieren können", erklärt Michael Edringer.
Doch von mangelnder Abstimmung war gegen Speyer nur wenig zu sehen. Die Spielgemeinschaft dominierte die Partie von Beginn an. Mit einer Ganzfeldverteidigung überrumpelten sie die Gäste vor 150 Zuschauern in der Stadtgartenhalle zu Beginn völlig: Nach achteinhalb Minuten stand es bereits 26:0, das erste Viertel endete mit 28:2. Dabei setzten vor allem Katharina Müller aus dem Bundesliga-Kader der Saarlouis Royals sowie Joana Beckert vom Regionalligisten MJC Trier die Akzente. Müller kam am Ende auf 22, Beckert auf 18 Zähler. Darunter auch die spektakulärsten drei: die letzte Sekunde des dritten Viertels. Beim Stand von 67:30 macht Fee Zimmermann einen Einwurf auf Beckert. Die steht knapp auf Höhe der Mittellinie - und trifft. Mit einem Wurf aus fast zehn Metern.
Der letztlich sichere Sieg lässt die beiden Trainer schon sehr früh sehr optimistisch werden. "Bei uns haben noch vier Spielerinnen gefehlt, die entweder verletzt oder verhindert sind", sagt Mariusz Dziurdzia. Dazu gehört zurzeit auch Bundesliga-Spielerin Joana Meyer, die sich beim Bundesjugendlager vor zwei Wochen eine Knieverletzung zugezogen hat und noch drei bis vier Wochen ausfällt. Ebenfalls nicht dabei: Helena Ott, Kristin Schmidt und Nina Simon. Dziurdzia glaubt: "Wenn wir komplett sind und öfter zusammen trainiert haben, können wir hier eine Menge erreichen, auch wenn wir vor allem mit den Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen und den reinen Basketball-Internaten starke Konkurrenz haben." Ihr nächstes Spiel bestreitet die Mannschaft am kommenden Wochenende in Bensberg.
SG Saarlouis-Trier – Pfalz Towers Speyer 87:39 (48:19)
SG Saarlouis-Trier: Katharina Müller 22, Johanna Beckert 18, Fee Zimmermann 15, Leonie Oser 9, Leonie Edringer 8, Lea Esser 5, Hannah Krist 4, Sophia Philippi 4, Laura Wilhelm 2, Rieke Sommerfeld 0;
Trainer: Mariusz Dzurdia/Michael Edringer
Unitymedia Hanau White Wings Girls gegen Basketball 4 Girls Chemnitz
Am gestrigen 18. Oktober war es endlich soweit! Nach langer Vorfreude und intensiven Trainingseinheiten begann für die Unitymedia Hanau White Wings Girls die Saison in der neu gegründeten Weiblichen U17 Nachwuchs-Basketballbundesliga (WNBL). Zu Gast in der Hanauer Main-Kinzig-Halle war die Mannschaft der Basketball 4 Girls Chemnitz. Das Hanauer Team ging als Außenseiter in die Partie - war die komplette Chemnitzer Mannschaft doch mit lauter Kaderspielerinnen der Mitteldeutschen Auswahl angereist. Auf Hanauer Seite musste auf die Dienste von Elisabeth Dzirma, aktuelle Kandidatin für die U16-Nationalmannschaftsichtung, verzichtet werden.
Von Anfang an war die Nervosität beider Teams zu spüren. Bereits in den ersten Minuten sah der Zuschauer, dass es eine spannende Partie werden würde. Dies bestätigte sich auch durch den Ausgang des ersten Viertels (14:14). Sehr auffällig in dieser ersten Phase war auf Hanauer Seite die Spielerin Mirella Saal, die im ersten Viertel die entscheidenden Punkte für die White Wings Girls erzielte. Direkt zu Beginn des zweiten Viertels sorgte Mirella Saal, in Kombination mit Özseli Gültekin, für die erste 8-Punkte-Führung der Hanauer Equipe. Doch auch weiterhin blieb die Partie äußerst spannend, so dass die Unitymedia Mädels mit einer knappen 34:33-Führung in die Halbzeit gingen.
Nach dem Seitenwechsel war die Partie ein offener Schlagabtausch. So dass sich auch im dritten Viertel keine Mannschaft richtig absetzen konnte. Stand nach Beendigung des dritten Viertels: 52:50. Nun wurde es dramatisch! Chemnitz legte los wie die Feuerwehr und ging mit sechs Punkten in Führung. Nach einer Auszeit durch den Hanauer Trainer Mate Condic, gelang es seinem Team, sich der Situation besser anzupassen. Nun gingen wiederum die Grimmstädterinnen binnen zwei Minuten mit vier Punkten in Führung. Ausschlaggebend für diese starke Phase war wieder einmal das kongeniale Duo Jessica Belik und Özseli Gültekin, die die Säulen der jungen Mannschaft bilden. Vor allem Jessica Belik glänzte in der zweiten Halbzeit, in der Sie 14 ihrer insgesamt 18 Punkte in den letzten 12 Minuten des Spiels erzielte. Özseli Gültekin war in diesem Spiel die konstanteste Hanauer Spielerin auf dem Feld, die von den Chemnitzer Mädchen selten gebremst werden konnte. Dies zeigte sich auch durch die fantastischen 26 Punkte, die die Gültekin erzielte.
Aber die Basketball 4 Girls gaben nie auf und kämpften sich in den letzten Minuten auf einen einzigen Punkt heran. Genau in dieser Phase sahen die Fans, dass die eigentlichen Schlüsselspielerinnen für den Sieg der Unitymedia Girls, die beiden Spielerinnen Alyssa Weigelt und Marijke Jacobs waren. Alyssa Weigelt hatte das ganze Spiel über die Aufgabe, die bärenstarke Chemnitzer Playmakerin Mihalyi aus dem Rhythmus zu bringen. Dies gelang ihr exzellente - zeigte Mihalyi in den letzen Minuten doch Nerven und verwandelte nur drei von acht Freiwürfen. Das Goldschmiede-Girl Marijke Jacobs hingegen war die ganze Zeit über eine stille, aber effektive Arbeiterin im Hintergrund. Acht ihrer zehn Punkte verwandelte sie in der ersten Halbzeit. Die wichtigen Punkte neun und zehn kamen in der Schlussphase genau zur richtigen Zeit. Während der Gegner sich auf Jessica Belik und Özseli Gültekin konzentrierte, übernahm Jacobs mit großer Entschlossenheit die Verantwortung in der Crunchtime.
Jessica Belik verwandelte gen Spielende noch zwei Freiwürfe zum Endstand von 67:62 Endstand für die Unitymedia Hanau White Wings Girls, die damit ihren ersten und für Experten kaum für möglich gehaltenen Sieg in der WNBL feiern konnten.
Für die Unitymedia Hanau White Wings Girls spielten:
Özseli Gültekin 26 Punkte, Jessica Belik 18 Punkte (1 Dreier), Marijke Jacobs 10 Punkte, Mirella Saal 8 Punkte, Alyssa Weigelt 5 Punkte, Mona Abel, Anja Kraushaar, Christina Henke, Lisa Jugelt, Viktorija Margulis, Nadine Maicher
Team Schwarzwald: Erwartet schwerer Stand gegen Ludwigsburg
Team Schwarzwald – BSG Basket Ludwigsburg 29:83 (6:12, 6:24, 9:26, 8:23)
Mit dem Bewusstsein in die Saison zu starten, mit Sicherheit eines der jüngsten Teams in der neuen U17-Bundesliga zu haben, daran hat man sich mittlerweile in Freiburg und Ettlingen gewohnt. Das am ersten Spieltag zudem noch drei Leistungsträger ausfallen…so ist da eben im Sport. Wie bei allem im Leben finden sich in kleinen Niederschlägen auch wieder neue Chancen und Perspektiven und der Rest des Teams hatte die Möglichkeit sich zu zeigen. Mit drei Spielerinnen Jahrgang 1995 begann man die Partie und Ludwigsburg warf überraschend viele Bälle weg als es gelang druckvoll und kontrolliert zu verteidigen (1. Viertel 6:12). Das dieses Verteidigungsniveau nicht über vierzig Minuten zu halten ist, war zu erwarten.
Doch sahen die Zuschauer eine Mannschaft, die bis zum Ende des Spiels Einsatz und Teamgeist präsentierte und die Chance, Spielpraxis auf diesem bisher unbekannten Niveau zu sammeln, nutzte.
Das Team bedankt sich für bei allen Helfern im Verein sowie bei den Eltern und Zuschauern, die über vierzig Minuten lautstark angefeuert haben.
In der kommenden Woche steht die erste Auswärtsfahrt nach Bad Aiblingen an. Ein interessanter Gegner, dessen Mannschaft dank langfristiger, konsequenter und leistungsorientierter Jugendarbeit im letzten Jahr die Deutsche Meisterschaft in der U16 erringen konnte.
TuS Bad Aibling Fireballs – Team Schwarzwald
25.10.2009 14.30 Uhr
Sporthalle US-Camp, Bad Aiblingen
1. Spieltag, Gruppe Mitte
Team Oberfranken - Team Mittelhessen 66 : 67 (30:34)
Krimi beim 1. WNBL-Spiel: Hochspannung zum Saisonauftakt der weiblichen Jugendbundesliga
Am vergangenen Sonntag hatte die Mannschaft des Fördervereins Bamberg das hoch favorisierte Team Mittelhessen zu Gast. Zu Beginn des Spiels wurden die, mit den Nationalspielerinnen Stiller und Christen angetretenen Hessinnen ihrer Favoritenrolle mit einem 9-0 – Lauf gerecht, so dass man auf Bamberger Seite bereits nach 2 Minuten gezwungen war, die 1. Auszeit zu nehmen. Danach legte die Heimmannschaft ihren Respekt ab und konnte das 1. Viertel, vor allen Dingen durch Punkte von Franzi Uch und Nora Schlechtweg, ausgeglichen (17 : 19) gestalten. Anfang des 2. Viertels ging das Team Oberfranken nach Treffern von Toni Gut und Sarah Wiegand sogar in Führung. Allerdings mogelte sich Keisha Carthäuser auf Seiten des Gegners immer wieder in die heimische Zone, zog die Fouls und erhielt 8 ihrer 13 Freiwürfe in diesem Spielabschnitt. Nichts desto trotz hielten die Mädels des Fördervereins dagegen, so dass man bei einem Stand von 30 : 34 in die Kabine ging.
Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild. Das Spiel wogte hin und her, wobei beide Teams immer wieder sehenswerte Fast-Break-Angriffe vortrugen und sich weniger auf eine„Systemoffensive“ versteifte. Im 3. Viertel blitzte vor allen Dingen die ganze Klasse von Alina Stiller vom Team Mittelhessen auf. Körperlich allen Oberfränkinnen überlegen, schaffte sie hier 12 ihrer 25 Punkte, sowohl durch Treffer aus dem Posting-up, als auch mit Punkten aus der Halbdistanz. Hinzu kam, dass Alina Hartmann bereits frühzeitig ihr 5. Foul kassierte und somit der Heimmannschaft ein guter „Rebounder“ fehlte. Allerdings fighteten die Mädels des Fördervereins unerbittlich, zwang so die Hessinnen zu einigen Fehlpässen, was immer wieder zu leichten Punkten für die Bambergerinnen und zu Beginn des 4. Viertels zu einem Spielstand von 50 : 51 führte.
An Dramatik kaum zu überbieten, war dieser Spielabschnitt. Kein Team konnte sich auf mehr als 4 Punkte absetzen, wobei das Team Oberfranken sogar noch in der 39. Minute mit 66 : 65 in Vorsprung lag. Wiederum war es Keisha Carthäuser, die die Hessinnen 19 Sekunden vor Schluss noch mit einem 2-Punkte-Wurf in Führung brachte. Nach einer von Coach „Floh“ Eichelsdörfer genommenen Auszeit, hatte es die in diesem Match hervorragend aufgelegte Franzi Uch 3 Sekunden vor Spielende noch in der Hand, mit einem freien Schuss vom Zonenrand, den „Sack“ zu zu machen. Leider versagte hier das Glück, der Ball sprang nur auf den Ring, so dass die Mittelhessinnen hauchdünn mit 66 : 67 gewannen und ihre ersten 2 Punkte mit nach Hause nahmen. Das Team Oberfranken konnte aber hocherhobenen Hauptes das Parkett verlassen, waren sich doch alle Anwesenden, Experten und Nichtexperten, einig, dass das eine hervorragende Leistung in einem hochklassigem Spiel der jungen Bambergerinnen war und für die Zukunft noch einiges erhoffen lässt.
Punkte Team Mittelhessen: Holmelin (18), Stiller (25), Christen (12), Carthäuser (12), Schäfer, Knöß, Trüller, Engel
Punkte Team Oberfranken: Jäger (5), Konrad, Hirmke, Schlechtweg (9), Gut (13), Hartmann (6), Dorberth, Zeis (6), Rockmann (2), Dorsch, Wiegand (12), Uch (13)
(Text Team Oberfranken)
1. Spieltag, Gruppe Nord:
TSV Hagen - Paderborn Baskets 70 : 71 (40:39) Viertel: 24:16, 16:23, 14:13, 16: 19
Nach einer schwachen Leistung verlor das U17-Team des TSV Hagen das erste Heimspiel gegen die Baskets aus Paderborn.
Nach einem guten Start (14:6, 5.) lief bei den Hagenerinnen eigentlich nicht mehr viel zusammen. In der Defense kamen die Gastgeberinnen immer einen Schritt zu spät, halfen zu schlecht aus und präsentierten sich darüber hinaus beim Defensiv-Rebound in katastrophaler Verfassung. So kamen die Paderbornerinnen immer wieder zu zweiten Chancen, die sie auch dankbar annahmen. Darüber hinaus gestatteten die Hagenerinnen den Gästen zu viele freie Korbleger.
In der Offense trafen die TSV-Mädchen zu häufig falsche Entscheidungen und produzierten des Weiteren eine Vielzahl unnötiger Turnover.
Trotzdem blieb das Spiel bis in die Schlussphase spannend und selbst beim 68:71 zwanzig Sekunden vor Schluss hatten die Gastgeberinnen noch die Möglichkeit, sich trotz einer sehr bescheidenen Leistung in die Verlängerung zu retten. Doch anstatt, wie abgesprochen, den Angriff schnell abzuschließen und anschließend die Uhr zu stoppen, wurde die Verantwortung weitergeschoben und letztendlich eine Sekunde vor Schluss nur mit einem Zweier abgeschlossen, was die Hagener Niederlage endgültig besiegelte.
Für den TSV Hagen spielten:
Froese (12), van der Lugt (25), Grunau (15), Sickmann (7), Fahnert (4), Hermes (1), Eicken (6), Lippe, Judtka, Schweiss, Knura.
Für Paderborn Baskets spielten:
Borowek (15), Helm (2), Pavlu (8), Quakernack (12), Schalk (6), Tusek (19), Freff, Lummer, Sprock, Sureth
Statistik
Herner TC - SC Rist Wedel 59:51 (31:24) Viertel: 17:11, 14:13, 17:15, 11:12
Herner TC: Anna-Lena Schmidt (15), Melina Knopp (14, 3 Dreier), Franziska Gertz (8), Adriana Lauszat (7, 1 Dreier), Pia Kassack (6), Ruth Berkowitz (2), Luisa Bräuer (2), Alina Sondermann (2), Cara Tesch (2), Marei Asche (1), Lea Günther
Rist Wedel: Anna Kunze (13, 1 Dreier), Levke Brodersen (12), Sonja Baulecke (8), Janne Tulius (7, 1 Dreier), Laura Schröder (6), Sina Borchert (4), Ann Fresch (1), Ann-Cathrin Braun, Simita Kaur, Laura Kehrbaum, Maren Walter
Das erste Spiel der neu gegründeten U17-WNBL fand in der Gruppe Nord in Herne statt, wo das Team des Herner TC auf den SC Rist-Wedel traf. In einem hart umkämpften Spiel konnten sich die Gastgeberinnen letztlich verdient mit 59:51 durchsetzen. Beide Teams trafen das erst Mal aufeinander und man konnte daher nicht genau einschätzen, wie der Spielverlauf wohl sein würde. Schnell wurde aber klar, dass ein hartes Stück Arbeit auf den Herner TC warten würde. Beide Teams wirkten zu Beginn noch ein wenig nervös. Auf Herner Seite machte sich diese besonders durch einige leichte und völlig unnötig Ballverluste bemerkbar. Die engagierte Verteidigung und ein konsequentes Defensivrebounding machten dies allerdings wett und in den ersten sieben Minuten wurden gerade einmal zwei Punkte der Norddeutschen zugelassen. Durch die gut rotierende Pressverteidigung konnten einige Ballgewinne erzielt werden. Daraus resultierte eine deutliche 12:2-Führung und die Hernerinnen machten sich Hoffnung auf einen sicheren Sieg.
Rist-Wedel ließ sich aber nicht abschütteln, spielte schnell im Angriff und zog immer wieder aggressiv zum Korb. Immer wenn sich der HTC etwas absetzen konnte, gelang es den Gästen den Rückstand wieder zu verkürzen. So lagen die Hernerinnen kurz vor der Viertelpause mit 17:5 vorne, innerhalb kürzester Zeit konnte Wedel aber mit einem 6:0-Lauf wieder herankommen. Mit viel physischer Präsenz gelang es den Herner Spielerinnen aber kontinuierlich die Führung zu behaupten. Auch als die Gästen in der zweiten Halbzeit auf eine Zonenverteidigung umstellten, behielt der HTC einen kühlen Kopf und konnte mit vier erfolgreichen Dreiern im dritten Viertel die Gegnerinnen auf Distanzhalten. Das Spiel verlief weiter mit sehr hoher Intensität und ein großes Plus auf Herner Seite war, dass man in dieser Phase kaum Ballverluste produzierte. Obwohl der SC Rist-Wedel zu keiner Zeit aufgab, konnte man sich mit einem 11:4-Run bis Mitte des letzten Viertels endlich vorentscheidend absetzten. Zwar konnte Wedel noch einmal verkürzen, am letztlich verdienten Sieg für den Herner TC konnte dies aber nichts mehr ändern.
Fazit: Im ersten WNBL-Spiel beeindruckten beide Teams mit einer sehr hohen Spielintensität und der Herner TC konnte sich durch eine ausgeglichene Teamleistung die ersten Punkte im Kampf um eine optimale Position für die Play Offs sichern.
Text: Herner TC