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Lebhafte Atmosphäre bei der
German Streetbasketball Championship 2007


Deutschlands beste Streetbasketballer kämpften am 29. und 30. September in Münster um den Meistertitel

Münster, Messehalle Süd: Die grauen Wände spiegeln sich im harten Betonboden wider. Kühl, und alles andere als einladend präsentiert sich der leere Hallenkomplex. Plötzlich schallt laute HipHop-Musik aus meterhohen Boxen, und der zuvor triste, öde Ort verwandelt sich in ein buntes Treiben der besten Asphaltjäger ganz Deutschlands.

Am 29. und 30. September 2007 stellte die deutsche Streetbasketballszene bei der German Streetbasketball Championship 2007 ihr Können unter Beweis. Auch in diesem Jahr nahmen wieder mehr als 100 Teams teil, die zu den Besten aus ganz Deutschland gehören. In elf verschiedenen Kategorien spielten alle Alterklassen (ab Jahrgang `96 und jünger) in ihrer Gruppe um den Meistertitel.



Dass es hier aber um mehr als nur um „Gewinnen oder Verlieren“ geht, weiß jeder eingeschworene Streetbasketballer: Der Spaß stand natürlich im Mittelpunkt, und die spontane Kreativität, die während des Spiels entstand. Diesen Wunsch konnte das Megaevent des Streetbasketballes ausgiebig erfüllen, da es den aus ganz Deutschland angereisten Streetbasketballern eine riesige Plattform bot, um ihr Können zu präsentieren. Auf neun verschiedenen Courts begannen am Samstagvormittag nach der Begrüßung durch DBB-Vize-Präsident Heinz-Michael Sendzik, Dr. Gregor Rosenthal (Geschäftsführer Bündnis für Demokratie und Toleranz) und Hans Varnhagen (Bürgermeister der Stadt Münster) die Vorrundenspiele.

Jeweils drei Spieler pro Team, das insgesamt vier Spielern bestand, hatten die Chance, in zwölf Minuten Spielzeit das „Zocken“ auf engstem Raum für sich zu entscheiden. Die Jüngsten bestaunten am Spielfeldrand die Aktionen der Älteren, die sich wiederum über die Geschicktheit der Minis wunderten. Mit gegenseitiger Bewunderung wurde an diesem Wochenende nicht gegeizt. Reibungslos organisierten sich die Teams eigenständig und genossen es sichtlich als Beste der Besten zu spielen. Zu den Überraschungen des Tages gehörte das junge Mädchenteam „ 95erPower “ aus Paderborn, das sich auch gegen gleichaltrige Jungenmannschaften durchsetzen konnte.

Am Ende des ersten Turniertages durften schließlich auf dem Centercourt die alljährlichen Highlights bestaunt werden. Bei Wurf- und Dunkingwettbewerben wurden wieder mal rekordverdächtige Erfolge gefeiert. Vor allem die Dunkingversuche (2,70 m Korbhöhe) steigerten sich zu mutigen und fast schon waghalsigen Höhenflügen. Die „Könige der Lüfte“ forderten sich gegenseitig mit erschwerdenden Hindernissen heraus. Manch einer übersprang eine, aus mehreren Personen bestehende, Barriere. Wie auch im 3-on-3-Spiel waren hier der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Bei ungezwungener und spontaner Atmosphäre entwickelten sich die einfallsreichsten Aktionen:„ Man spielt freier, ohne viel Regeln, und kann ausprobieren, was einem gerade einfällt“, charakterisierte ein Teilnehmer das Spiel.

Die Streetbasketballer liebten es sich selbst zu inszenieren und drückten, egal, ob durch Kleidung, Gangart oder Spielweise ihre Individualität aus. Auffällige Farben, übergroße Kapuzenpullis, lässige Kappen oder Stirnbänder tanzten zu den HipHop-Klängen an ihren Akteuren bis in die Abendstunden über die Spielfelder.

Am zweiten Turniertag warteten neue Herausforderungen und vor allem hart umkämpfte Endspiele auf die Asphaltkünstler. Als Rahmenprogramm wurden Skatboarding- und DJ-Workshops angeboten. In den Pausen wagten es somit viele Teilnehmer an ihren „Skills“ ohne das rote Leder zu feilen. DBB-Maskotten Siggi sorgte für eine aufgeheizte Stimmung und begrüßte die Teilnehmer mit freundschaftlichen Gesten.

Auch der vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ ausgerufene Wettbewerb fand sehr viel Resonanz. Die Teilnehmer sollten sich passende Slogans für Projekte der Integration und Gewaltprävention ausdenken. Werte wie Respekt und Fairness wurden währenddessen auf den Spielfeldern hart verteidigt und als selbstverständliche Voraussetzung betrachtet. Auch wenn am letzten Turniertag deutlich mehr Spannung und Ehrgeiz in der Luft lag, galt es als oberste Maxime fair zu spielen. Die Intensität wuchs, und jeder Zentimeter musste errungen werden. Bei knappen Spielen kristallisierten sich Helden des Tages heraus. Die Emotionen kochten hoch, und manch eine Partie entpuppte sich als heikles Nervenspiel. Immer wichtiger wurde in den oftmals körperbetonten Situationen die Rolle der „Monitore“, die als neutrale Instanz in ungeklärten Situationen agierten. Zuschauertrauben versammelten sich dicht um einige spannende Schauplätze und waren teilweise noch aufgebrachter als die abgeklärten Hauptakteure auf dem Feld. Dem ein oder anderen fairen Verlierer schwappte das Herz über und Enttäuschungstränen stiegen in die Augen.

Die qualifizierten Finalisten der Damen-, Mixed- und Herrenkategorien hatten ab 14 Uhr die Ehre, auf dem Centerkorb vor prall gefüllten Publikumsrängen um die Deutsche Meisterschaft zu spielen. Eingestimmt wurden die Zuschauer zuvor durch das Finale des Dunking-Contests (3,05 m). Die abgeklärten Eroberer der Lüfte verstanden es, geschickt aus scheinbar unmöglichen Situationen den Ball in den Korb zu stopfen und somit die Menge zum Jubeln zu bringen. Auch Maskottchen Siggi wurde mit eingespannt und auf einem Stuhl sitzend beim Dunken übersprungen. Als abschließende Höhepunkte folgten anschließend drei Finalspiele. Vor allem das basketballerische Können der „Rubik-Squad“, „Brackweder Boombastics“ und der „Mo´Slams“ versetzte alle Anwesenden in Staunen.

Stolz und erleichtert nahmen gegen 16 Uhr die Sieger durch Uwe Albersmeyer (Jugendsekretär des DBB), Dr. Gregor Rosenthal und Hans Varnhagen ihre Medaillen entgegen. Vielen unter ihnen waren die Strapazen der zwei Tage anzusehen.

Neben der Medaillenvergabe an die ersten drei Plätze erhielt zudem Carolin Hermes einen goldenen Basketball. Sie hatte mit dem Spruch „Gewalt?, nein DUNKe“ den Sloganwettbewerb des „Bündnis für Demokratie und Toleranz“
 gewonnen.

Rückblickend war manch einem Streetbasketballer das betonharte Asphaltfeeling der Messehalle noch zu wenig: „Es ist fast schon zu sauber hier. Eigentlich müssten wir auf rauherem Asphalt spielen.“ Das zeigt, dass Streetbasketball mehr als nur ein Spiel ist. Es ist eine eigene Welt mit einer bestimmten Lebenseinstellung.

Siegerliste

Mixed

1.
Rubik-Squad (Tom Illbruck, Anika Illbruck, Hend Elfar, Andrew Chong/Kamp-Lintfort)
2. Desperados Mix (Königs Wusterhausen)
3.
MADE (Rathenow)

Mädchen 94/95

1.
95er Power (Alena Tusek, Julia Özcan, Laurien Lummer/Paderborn)
2, Gummibärchenbande (Gelsenkirchen)
3.
Power Panda Girls

Mädchen 92/93

1. Bballers4fun (Andrea Brunner, Linda Gagel, Svea Wagner, Mandy Leopold/
Unteroberndorf)
2. Dreixto Energie (Werne)
3. black-brownies (Gütersloh)

Mädchen 90/91

1. Alley Swoops (Svenja Heister, Teresia Minjoli, Laura Barroso, Wiebke Bruns/Düsseldorf)
2.
No Make-up-just Basketball (Berlin)
3.
Banana Crew (Krefeld)

Damen

1. BRACKWEDER BOOMBASTICS (Natascha Pareigis, Dzenana Ciric, Nadine Rösner, Katharina Blank/Bielefeld)
2. Krümelmonster (Schwerte)
3. Zwergenaufstand (Neuss)

Jungen 96 und jünger

1. Cologne 96ers (Tim von der Velde, Leon Baeck, Luca John/Köln)
2. Red Tigers (Hagen)
3. Spiders (Berlin)

Jungen 94/95

1.
The Orange High-Flyers (Niklas Lange, Till Inkmann, Oliver Rhöne, Philipp Häuser/Bochum)
2. Dynamik Squad U 14 (Grevenbroich)
3. The Streetfighter (Viersen)


Jungen 92/93

1. Dynamik Squad U 16 (Philipp Grabowski, Lucky Olaniyi, Till-Joscha Jönke, Florian Flabb/Düsseldorf)
2.
Converse All-Star (Löhne)
3. Squad (Kamp-Linfort)

Jungen 90/91

1.
Village People (Johannes Stricker, Henning Bahlburg, Fabian Fritz Patrick Lunecke/Altenberge)
2. Krankengymnastik (Frankfurt/Oder)
3. Kecke Kroketten (Rudolstadt)

Herren

1. Mo´Slams (David Ertl, Dominik Rütten, Careme Joseph Sita, Georgios Efthimious/Krefeld)
2. Air Fruchtzwerge (Gütersloh)
3. International Homies (Marburg)


Deutsche Meister erneut in Münster gekürt


Streetbasketball lebt! Abseits der Lichtgefluteten Hallen mit dem glänzenden Parkett gibt es eine weitere Bühne auf der Basketball auf höchstem Niveau zelebriert wird. Auf engen Hinterhöfen, von Zäunen umhüllt und auf staubigem Asphalt gehen die Streetballer auf Korbjagd. Härter, schneller und verspielter kommt die Freizeitvariante des Basketballsports daher.

Dass es auch im Streetball um große Titel gehen kann wurde an diesem Wochenende bei den offiziellen deutschen Meisterschaften, dem „German Streetbasketball Championship“ (GSC), in Münster deutlich. Rund 150 Teams mit über 600 Teilnehmern kämpften im "3 gegen 3” in zehn verschiedenen Kategorien um Ruhm und Ehre. Die Osmo-Hallen in Münster waren die Ideale Location für dieses Event der Extraklasse. Die Riesigen Lagerhallen versprühten einen Charme den ein Streetballer einfach lieben muss.

Am Samstag erfolgte der ersehnte Startschuss mit einer Begrüßung der Teilnehmer und der offiziellen Eröffnung, zu der DBB-Präsident Ingo Weiss, DBB-Vizepräsident Heinz-Michael Sendzik und Vertreter der Stadt Münster zugegen waren. Mannschaften aus allen Teilen Deutschlands waren zugegen und die Stimmung war gut. Stolz präsentierten die Spieler ihre Trikots, Shooting-Shirts oder hatten T-Shirts gedruckt, um auch jedem zu zeigen welche Stadt sie repräsentierten. Schon nach den ersten Spielen auf den 18 Courts wurde deutlich, dass trotz aller Rivalität die Fairness an oberster Stelle stand. Die Spieler mussten ihre Fouls selber ansagen. Natürlich kochten die Emotionen zwischendurch mal hoch, aber die Gemüter beruhigten sich schnell und die Korb-Monitore zogen ein zufriedenes Fazit. „Trotz der härteren Gangart die beim Streetball vorherrscht gab es keine größeren Verletzungen und die Spieler sind stets respektvoll miteinander umgegangen“.

 Neben den Qualifikationen für die nächste Runde am Sonntag, wurden auch die ersten Sonderwettbewerbe ausgetragen. Den Anfang machte die „Free-Throw-Competition“. Es galt die meisten Freiwürfe in Serie zu treffen. Nerven aus Stahl bewies Johannes Stricker, der das Objekt der Begierde 16-Mal in Folge durch das Netz jagte. Dieser Sicherheit hatte keiner der Konkurrenten etwas entgegenzusetzen. Den zweiten Platz sicherte sich Michael Schmah gefolgt von Arnold Schmidt. Beim „3er Shoot-Out“ wurde die Distanz erhöht. Jenseits der Dreierlinie mussten die Schützen, von fünf Positionen mit jeweils fünf Bällen, das Maximum an Treffern in 60 Sekunden erreichen. Kein Problem für Michael Schmah, der schon im Freiwurf-Wettbewerb seine Treffsicherheit bewies, und auch jenseits der Dreierlinie mit unglaublicher Präzision traf. Ganze 17 Treffer verbuchte er am Ende auf seinem Konto und sicherte sich damit die Krone des Wettbewerbs. Den zweiten Platz behauptete Artan Mala und an Position drei warf sich Christoph Helbig.

Der kleine Bruder des „Dunking-Contest“ brachte die Zuschauer zum toben. Auf einem Korb mit der Höhe von 2,70 Meter, konnten auch weniger Sprunggewaltige Spieler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Am meisten überzeugte Christoph Helbig die anwesenden Zuschauer und die fachkundige Jury. Mit 85 Punkten setzte er sich gegen Robert Gierse (57 P.) und Paul Stenzel (54 P.) durch.

Ein besonderer Höhepunkt war der „Jordan Classic Cube“, der bei der „German Streetbasketball Championship“ von der Firma Nike aufgebaut und präsentiert wurde. In dem überdimensionalen Würfel ist eine Korbanlage untergebracht, an der Jugendliche bis 16 Jahre diverse Übungen zu erledigen haben. Die Besten gewinnen einen Super-Preis: die Teilnahme am internationalen „Jordan Classic Camp“ am 21. Oktober 2006 in Berlin. Dann gibt sich der Weltstar des Basketballs in der Bundeshauptstadt die Ehre und wird einen Tag lang ein Basketball-Camp für Jugendliche betreuen. Der MVP des Berliner Camps qualifiziert sich dann für das weltweite „Jordan Classic Camp“ im Madison Square Garden in New York. So endete der erste Tag in Münster mit vielen glücklichen Gewinnern und dem Appetit auf mehr hochklassigen Streetball.

Diesen gab es am Sonntag zu bestaunen. Nach den Qualifikationsspielen, ging es jetzt um Platzierungen und den Finaleinzug. Es war deutlich zu beobachten, dass die Intensität sich in allen Altersklassen steigerte. Kein Ball wurde verloren gegeben und jeder Punkt frenetisch gefeiert. Die Eltern der jungen Spieler/innen fieberten am Spielfeldrand und nicht wenige hatten Freunde und Familie im Publikum. Um 14 Uhr hatte sich die Spreu vom Weizen getrennt und die Finalbegegnungen standen fest.

Doch bevor sich die Elite auf dem Main-Court duellierte, kam es zum zweiten Aufeinandertreffen der „Highflyer“. Der „Dunking-Contest“ ging in die zweite Runde. Diesmal hing der Korb jedoch in 3,05 Metern Höhe. Nachdem eine Tanzgruppe das Publikum auf Betriebstemperatur gebracht hatte, taten die sechs Sprungwunder das Übrige. Schon in der Vorrunde musste das DBB-Maskottchen „SIGGI“ und ein Fahrrad zum Überspringen herhalten. Sieben Mal vergab die Jury, um den extra aus Heidelberg angereisten U-18 Bundestrainer Heimo Förster, die höchste Punktzahl. Mit einem spektakulären Dunking über drei Personen gewann Kosta den Wettbewerb vor Christoph Helbig.

Finale! Alle Augen waren auf den Main-Court gerichtet und DJ Wobo sorgte mit peppiger Musik und einer „Live-Kommentation“ für die richtige Atmosphäre. Das Finale in der Kategorie Mixed war lange spannend. Wenige Sekunden vor Schluss führte der „No Plan Clan“ nur mit einem mageren Pünktchen (10-9). Die „Rubiks-Squad“ hatte die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden, verwarf jedoch den Dreier der das Spiel gekippt hätte. Das Finale der Damen war eine eindeutige Gelegenheit. Die „Nackich bei Nature“ ließen den „Brakweder Boombastics" keine Chance. Schnell gingen sie mit 6-0 in Führung und holten sich den Titel mit einem dominanten 16-1. Die Herren sorgten dagegen wieder für Dramatik. In einem über lange Zeit ausgeglichenen Finale, setzten sich die „Mo´Slams“ mit 10-5 mit Ablauf der regulären Spielzeit gegen „Biggi Smalls“ durch.

Es folgte die Siegerehrung unter Anwesenheit des Bürgermeisters der Stadt Münster. Stolz nahmen die Gewinner ihre Medaillen entgegen und bereiteten sich langsam auf die Heimreise vor. Das Streetball-Event, das laut DBB-Vizepräsident Heinz-Michael Sendzik von „außerordentlich guter Zusammenarbeit“ geprägt war, die einen so reibungslosen Ablauf erst ermöglichte, hat vor allem eines bewiesen „der Streetball in Deutschland lebt“!

Siegerliste German Streetbasketball Championship 2006:

Jungen 94 u.j.
1. Hustler
2. Die Streetfighter
3. Energy Youngster Jungen

92/93 u.j.
1. Dark Demons
2. These Nutz
3. Fanta 4

Jungen 90/91
1. GV´s Finest
2. Kribbelwasser
3. ICH LIEBE MICHA

Jungen 88/89
1. Air Fruchtzwerge
2. Ankle-Breakers
3. Platz 5

Herren
1. Mo´Slams
2. Biggi Smalls
3. Shibemti

Mädchen 92/93
1. bballers4fun
2. Black Brownies
3. Irrebüsi

Mädchen 90/91
1. Rubiks-squad DSF 42
2. Käy to the käy Jäy
3. GKM

Mädchen 88/89
1. Krümmelmonster
2. Stark durch Suppe
3. JLLK

Damen
1. Nackich bei Nature
2. Brackweder Boombastics
3. Four Did it 2006

Mixed
1. No Plan Clan
2. Rubiks Squad
3. Desperados Mix


2005: Eiskalte Temperaturen - Heiße Atmosphäre


Eishalle Salzgitter bot besonderes Flair

Wenn "Die Lumpis" gegen die "Desperate Housewives", die "Gummibärenbande" gegen "Maul halten" oder "Drei Zwerge und ein Riese" gegen die "Käseköppe 2" antreten, dann wissen Insider, um was es geht. Die German Streetbasketball Championship wartete in diesem Jahr erneut mit phantasievollen Teamnamen, tollem Sport und vielen neuen Titelträgern auf. Die offiziellen Deutschen Meister im Streetbasketball 2005 wurden unter mehr als 100 Teams in der Eissporthalle Salzgitter ermittelt: Eiskalte Temperaturen, aber eine heiße Atmosphäre, so darf man das Event zusammenfassen.

Zwei Tage lang gab es hochklassige "Asphalt-Korbjagd" zu bewundern. Bestens organisiert von DBB und der Sport und Freizeit Salzgitter GmbH ging das Mammut-Turnier über die Bühne. Auf zehn Courts maßen mehr als 500 Streetbasketballer/innen ihre Kräfte in zehn verschiedenen Kategorien. Der Beginn der Eislaufsaison in Salzgitter war eigens um ein paar Tage verschoben worden. So bot sich den Teilnehmer/innen ein hervorragender, sauberer und ebener Untergrund, der für ein tolles Niveau der Begegnungen sorgte. Da ließen sich auch die kalten Temperaturen besser ertragen.

Wie schon in den vergangenen Jahren sorgte DJ Wobo für die passenden Klänge und verwandelte die Eissporthalle in eine Großraum-Disco. Zudem verpasste er der Veranstaltung mit seinen Moderationen den passenden Flair. Als Ehrengäse waren die Bundesliga-Spieler Dirk Mädrich und Jan Lipke von BS Energy Braunschweig zu Gast. Beide zeigten sich von der Atmosphäre in der Eissporthalle angetan und fungierten als fachkundige Jury beim Dunkng Contest, nachdem sie zuvor bewiesen hatten, dass sie auch aus der Dreipunkte-Distanz hochprozentig treffen können.

"Nach wie vor sind die German Streetbasketball Championship ein Höhepunkt im Basketball-Kalender. Es freut mich besonders, dass die Spiele wieder überwiegend fair über die Bühne gegangen sind. Das ist ja nicht unbedingt selbstverständlich, wenn es um offizielle Titel geht. Über den geeigneten Zeitpunkt dieser Titelkämpfe wird es immer Diskussionen geben. Auch wir denken weiter darüber nach, da es natürlich schade ist, wenn einige der besten Spieler/innen wegen ihrer Verpflichtungen im Liga- und Pokal-Spielbetrieb nicht dabei sein können. Wir werden uns auch um einen Terminschutz für die GSC bemühen. Ein  ganz besonderer Dank gilt der Sport und Freizeit Salzgitter GmbH um Geschäftsführer Walter Strauß", meinte DBB-Vizepräsident Heinz-Michael Sendzik, der auch für die Siegerehrung verantwortlich zeichnete. Die Cheerleader des TSV Salzgitter untermalten die Finalspiele mit ihren Darbietungen.


Abschlussplatzierungen

Mädchen 92/91
1. Düsseldorf Heat (Neuss)
2. The Sharks (Rüterberg)
3. Die Ansage (Stolpe/Usedom)

Mädchen 90/89
1. Rubiks-Squad DSF 42 (Kamp-Lintfort)
2. GKM (Graal-Müritz)
3. Ein Herz für Franz (Berlin)

Mädchen 88/87
1. Princess on court (Rostock)
2. Die Krümmelmonster (Schwerte)
3. 3 Frösche und 1 Strohhalm (Schwedt)

Jungen 93 und jünger

1. Dark Demons (Hagen)
2. Die fantastischen 4 (Korschenbroich)
3. Die Rapper von Jerusalem (Viersen)

Jungen 92/91
1. Low Riders (Leopoldshöhe)
2. Streetplayers 2000 (Berlin)
3. O.J.P.H. (Kleinmachnow)

Jungen 90/89
1. Air Fruchtzwerge (Gütersloh)
2. 4 Foreigners (Bramsche)
3. Elmenhorster 89ers (Elmenhorst)

Jungen 88/87

1. Let´s do it (Teltow)
2. Die Daltons (Grevesmühlen)
3. Platz 5 (Kamp-Litfort)

Mixed

1. No Plan Clan (Dörentrup)
2. MADE (Rathenow)
3. B. Wear Glear (Düsseldorf)

Damen
1. Nackich by Nature (Marl)
2. Brackweder Boombastics (Bielefeld)
3. Hauptsache die Haare liegen (Halle a. d. S.)

Herren
1. Biggi SMALLS (Berlin)
2. Mo ´Slams (Krefeld)
3. International Homies (Marburg)

Free-Throw-Contest
1. Erik Freutel
2. Reinhold Schuster
3. Norman Käselitz

3-Point-Contest

1. Michael Schmak
2. Markus Klugmann
3. Erik Freutel

Dunking-Contest 2,70 m
1. Maik Hänse
2. Thomas Riemekasten
3. Hendrik Bikmann

Dunking-Contest 3,05 m
1. Stefan Linde
2. Alex Schmidt
3. Christian Wehrmann