Deutscher Basketball Bund






Rollstuhlbasketball
Talente mit Perspektive
DSJ Jugendevent

Drucken

Streetball ist DAS Spiel der Straße !


Streetbasketball ist mehr als Basketball für die Straße - Streetbasketball ist das Lebensgefühl der Jugendlichen, ist der Street-Culture der heutigen Zeit. Er ist gekennzeichnet durch schwarze T-Shirts, überlange Hosen und Rapmusik. Der Streetbasketball-Court verbindet Jugendliche unterschiedlicher Nation und Hautfarbe.

Das Flair des Streetbasketballs stammt aus den Hinterhöfen von New York oder Chicago, die ein nahezu unerschöpfliches Reservoir an Basketball-Enthusiasten sind; NBA-Stars wie "Shaq" O’Neal, Michael "Air" Jordan oder Earvin "Magic" Johnson haben ihre Karriere auf der Straße begonnen. Streetbasketball verkörpert auch den American Dream, denn viele NBA-Stars haben den Sprung aus Ghettos und Slums zu hochbezahlten Profis geschafft.

Streetball kommt aus den USA, aus dem Land, wo überall an Garagentoren, auf öffentlichen Freiplätzen und in Hinterhöfen die Basketballkörbe hängen. Millionen von Basketball-Begeisterten spielen hier ihr Spiel. 1-gegen-1, 5-gegen-5 oder eben 3-gegen-3 - die populärste Version des Streetball. Als "Spiel der Ghettos" - unorganisiert, spontan und in vielen Variationen - gibt es Streetball in den USA schon seit Jahrzehnten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine eigenständige Streetballszene mit organisierten Turnieren, die später von der NBA mit Partnern aus der Wirtschaft weitergeführt wurden.

Im Gegensatz zum Basketball wird Streetbasketball von zwei Teams auf nur einen Korb gespielt. Es gibt keinen Schiedsrichter, die Spieler müssen sich bei Meinungsverschiedenheiten selbst einigen.

In Europa hat der Durchbruch von Streetball 1992 begonnen und damit eine Massenbewegung eingeleitet, die immer mehr an Dynamik gewinnt. Verschiedene große Firmen haben sich bereits von der Begeisterung der Teilnehmer anstecken lassen und mischen nun kräftig in der Streetballszene mit.


Streetbasketball in Deutschland


Ein ehemaliger DBB-Partner initiierte 1992 das erste Streetball-Turnier auf dem Berliner Schlossplatz. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) forcierte diese Bewegung, die über viele Jahre immer mehr Anhänger fand. Auch nach dem Wegfall der Mega-Events gibt es in Deutschland eine lebhafte Streetball-Szene.

Heutzutage hängen Basketball-Körbe an vielen Hauswänden oder Garagen, auf Freiplätzen und Schulhöfen - überall spielen Jugendliche heute Streetbasketball. Auch außerhalb des Sportplatzes (Musik, Bekleidung, etc.) hat sich Streetball zu einem Teil der Jugendkultur in Deutschland entwickelt.

Der Deutsche Basketball Bund unterstützt Veranstalter mit T-Shirts, Bällen und Organisationshilfen, so dass auch jedes kleinere Turnier ein voller Erfolg wird. Mit der Trendsportart Streetbasketball werden insbesondere Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren erreicht. Die Erfahrung zeigt, dass dieses Angebot vorrangig von Jungen angenommen wird.

Streetball kennt keinen Zwang! Probleme wie Drogen, Ausländerfeindlichkeit, Gewalt oder ungenügende Beschäftigung und Erfolgserlebnisse in der Freizeit sind in der Zielgruppe kein Thema. Streetball steht für ein aktives, engagiertes und faires Freizeitverhalten und kann damit auch Präventiv-Wirkung (Drogen, Gewalt) haben.

Inzwischen hat sich die Streetballszene in Deutschland auch selber organisiert. In der deutschlandweit aktiven Streetball League tragen Teams und Ligen selbstorgansiert Turniere und ihre Saison aus. Die Sieger der Turniere und Ligen treten bei der German Streetbasketball Championship des DBB dann gegen den Siegerteams von anderen Streetballveranstaltungen der Landesverbände oder Sportjugendorganisationen an, um den offiziellen Deutschen Meister zu ermitteln. Der DBB Ausrüster Nike hat zudem das Tool Ballers Network eingerichtet, das online das Organisieren und Planen von Teams, Spielen, Turnieren oder Ligen ermöglicht.