Deutsche Meisterschaften 2011 Ü50 in Saarlouis
DBV Charlottenburg gelingt die Revanche für Magdeburg !!
In einem hochklassigen Endspiel konnte die DBV Charlottenburg dieses Mal den Spieß umdrehen und gewann am Ende souverän mit 53:44 in der Neuauflage des letztjährigen Endspiels (SG Rosenheim/Langen trat diesmal unter der Bezeichnung TV Langen an) die zum 29. Mal ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Basketball der Altersklasse Ü50. Die Siegermannschaft nahm den Pokal des DBB-Ehrenpräsidenten Manfred Ströher aus den Händen von DBB-Koordinator Helmut Keil entgegen.

Bild der Endspielteilnehmer
Den dritten Rang sicherte sich wie im Vorjahr Oldenburg durch einen 24:17 Sieg gegen die bis zur Erschöpfung kämpfende Mannschaft von der SG Suchsdorf-Kronshagen. Der Gastgeber landete nach zwei Niederlagen in der Vorrundengruppe und zwei Siegen in der Platzierungsrunde auf Rang neun. Einen guten Job bei allen 28 Turnierspielen machten die Kampf- und Schiedsrichter.
Von Anfang an konnten die am Ende vier Erstplatzierten ihre Vorrundengruppen dominieren und zogen als Gruppensieger der Gruppen A (Langen), B (Charlottenburg), C (Oldenburg) und D (Suchsdorf-Kronshagen) in die Zwischenrunde ein. Auch in den Überkreuzvergleichen in der Zwischenrunde ließen die Favoriten nichts anbrennen. Langen gewann gegen Feuerbach (52:24), Charlottenburg gegen Karlsruhe (31:19), Oldenburg gegen München (43:19) und Suchsdorf-Kronshagen gegen Möhringen (33:20). Spannung war in den Halbfinalspielen angesagt. Hier wurde bis zur letzten Sekunde gekämpft. Die Ergebnisse waren denkbar knapp und hätten auch genau so gut umgekehrt ausgehen können: TV Langen setzte sich gegen Suchsdorf-Kronshagen mit 30:28 durch und Charlottenburg gewann gegen Oldenburg mit 32:29.
Im Endspiel über 2 x 15 Minuten boten beide Teams, trotz der Strapazen von bereits 4 absolvierten Turnierspielen, Basketball der Extraklasse. Über die ganze Spielzeit hinweg konnte sich kein Team entscheidend absetzen, und am Schluss gewann das konditionsstärkste Team verdient mit 53:44. Die Sieger waren sichtlich froh über ihren Erfolg, den sie gebührend feierten. Alle Teams lobten bei der Verabschiedung die gute Organisation des Turniers durch den Ausrichter, die DJK Saarlouis-Roden. An dieser Stelle nochmals Dank an alle, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben. Uns Ausrichtern hat es sehr viel Spaß gemacht, den angereisten Spieler und Gästen einen positiven Eindruck von Saarlouis und dem Saarland mitzugeben.
Turnierendstand:
1. DBV Charlottenburg
2. TV Langen
3. Oldenburger TB
4. BG Suchsdorf-Kronshagen / Halstenbek
5. TS Jahn München
6. SG SV Möhringen/Tübingen
7. SG Eichenkreuz Karlsruhe
8. Spwg Feuerbach
9. SG DJK Saarlouis – Herrensohr
10. SG BC Darmstadt/SGK Roßdorf
11. SG BG Febro Magdeburg/SV Eintracht Hohenwarthe
12. SG TV Dürkheim-BB-Int. Speyer
Deutsche Meisterschaften 2010 Ü 50 in Magdeburg
Charlottenburg konnte Titel nicht verteidigen
Neuer Deutscher Meister im Basketball der Altersklasse 50 Jahre und älter wurde die Spielgemeinschaft SB Rosenheim/TV Langen, welche Titelverteidiger DBV Charlottenburg in einem hochklassigen Final mit 56:43 besiegte und verdient gewann. Der Sieger nahm den Pokal des Ehrenpräsidenten des DBB Manfred Ströher vom DBB-Vizepräsidenten Heinz-Michael Sendzik entgegen. Den dritten Rang sicherte sich Oldenburg durch einen 33:23 Sieg gegen die ambitionierte SG Suchsdorf-Kronshagen/Berlin Köpenick. Der Gastgeber landete nach zwei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage gegen den neuen Meister ausschreibungsbedingt nur auf Rang neun.
Einen guten Job bei allen 28 Turnierspielen machten die Kampf- und Schiedsrichter. Von Anfang an dominierten die am Ende vier Erstplatzierten ihre Vorrundengruppen und zogen als Gruppensieger der Gruppen A (Charlottenburg), B (Magdeburg), C (Rosenheim) und D (Suchsdorf-Kronshagen) in die Zwischenrunde.
Gastgeber BG Febro Magdeburg kam im ersten Turnierspiel gegen Hagen nicht über ein 43:43 (20:24) hinaus. Eine Ganzfeldpresse half den 27:37 Rückstand aufzuholen, Schwächen im Abschluss verhinderten den Sieg. Da Hagen gegen den späteren Meister mit 23 Punkten unterlag, der Gastgeber aber mit 35 Punkten unterging, kam Hagen als Zweiter weiter und wurde am Ende trotz zwei weiterer Niederlagen Siebenter. Die BG Febro gewann zwar gegen den Gastgeber 2011 Saarlouis (32:19) und Karlsruhe (61:29), konnte aber trotzdem nur Neunter werden, erwies sich aber über die zwei Tage als guter Gastgeber in der Ottostadt.
In den Überkreuzvergleichen in der Zwischenrunde setzten sich die Favoriten klar durch. Rosenheim gewann gegen München (58:28), Charlottenburg gegen Darmstadt (53:20), Oldenburg gegen Baunach (37:21) und Suchsdorf-Kronshagen gegen Hagen (34:20). Die Halbfinals waren umkämpft. Titelverteidiger Charlottenburg setzte sich gegen Suchsdorf-Kronshagen mit 37:28 (17:8) durch und Rosenheim gewann gegen Oldenburg mit 36:28 (17:11). Das Spiel um den dritten Rang gewann Oldenburg gegen Suchsdorf-Kronshagen mit 33:23 (12:13). Im Endspiel, über 2 x 15 Minuten, boten beide Teams im fünften (!) Turnierspiel hochklassigen Basketball auf Regionalliganiveau. Bis zur Halbzeit beim 23:23 konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Rosenheim nutzte eine ungewohnte Schwächephase der Berliner zur 39:25 (20. Minute) Führung. Charlottenburg holte zwar bis zum 38:42 (24.) mächtig auf, konnte am Ende nicht genug gegenhalten und musste der SG Rosenheim/Langen den Sieg überlassen. Die Siegerehrung sah jubelnde Sieger und mit der Organisation zufriedene Gastgeber. Diese zeigten eine schöne Geste und ließen den 81-jährigen Magdeburger Basketballnestor Horst Neuhof das letzte Spiel der BG Febro gegen Karlsruhe coachen – Dank für seine riesigen Verdienste um den Magdeburger Basketballsport.
Organisator Bogel: „Ich danke meinem Organisationsteam für eine tolle Arbeit, ein Extralob haben sich Horst Schmidt, Ernst Pfündel und Ulf Krayl verdient.“ Aufgebot der BG Febro Magdeburg: Jörg Fürstenau, Burkhard Schmidt, Hans-Werner Pieske, Jürgen Bogdahn, Achim Grossmann, Andrea Nölle, Thomas Borchert, Günther Leditschke, Viktor Morosowski, Karl-Heinz Gärtner (Spielertrainer), Holger Böhme, Jürgen Blank, Ulf Krayl und Peter Bogel.
Turnierstand:
SG Rosenheim/TV Langen
DBV Charlottenburg
Oldenburger TB
SG Suchsdorf-Kronshagen
Jahn München
BG Darmstadt
BG Fichte Hagen
FC Baunach
BG Febro Magdeburg
SG Eichkreuz Karlsruhe
TV Saarlouis Royals
Sportvgg. Feuerbach